Mit wilder Katze zum Tierarzt

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CheKaMiLi

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  • #21
Den Rat habe ich auch von Taskali bekommen. Nur - wie kriege ich die Decke unbemerkt über das Tier??? Mein Luigi ist immer auf hab acht Stellung und springt sofort weg. Auch mit Decke über ihn, ist es ein Kampf, weil er sich windet und beißt und kratzt. Es ist echt ein Graus :eek:

Und ihn auch in einem Raum zu haben ist fast unmöglich. Sobald ich die Tür von dem Zimmer zu mache, dreht der total durch.

Aber ich bin ja froh, dass nicht nur ich diese leidige Thema durchleben darf und freue mich, hier Anregungen zu finden.

Aus meiner Erfahrung heraus, und aus dem Bauch, heisst meine Lösung hier Zeit lassen. Wenn meine in dem "kleinen" Raum ist, wird in Ruhe ! die Tür geschlossen, der Käfig aufgebaut und ruhig, konzentiert die Decke genommen. Und genauso ruhig zur Katze gehen, pass auf deine Stimmlage und Körpersprache auf - sie müssen absolute Ruhe und Konsequenz ausstrahlen - und wenn die Katze einen Moment überlegt, dann kommt die Decke ruhig drüber. Ich habe Lucy schon vom Fenster gepflückt oder vom Balken geholt. Und da sie in diesem Fangmoment nicht in absoluter Panik war, hatte ich die Sekunden fürs Einwickeln in der Decke.

Ein anderes Beispiel für Ruhe und Timing:
Ich wurde mal gebeten, den Kater, den ich gebracht hatte, für die Kastra im Raum einzufangen. Ich war die einzige, die an ihn ran kam. Hatte ihn auch draussen mit der Hand eingefangen. Alle TH Helfer hatte richtig Angst vor ihm - ausgewachsener Maine Coone.
Helferin hat mir den Käfig gebracht. Käfig passend aufgestellt und das Reden mit der Helferin angefangen bis ich mich so konzentriert hatte (sie hat mich schon gefragt ob ich Angst hätte), dass ich den Kater blitzschnell im Genick hatte und er verstaut war. Anders wäre er auch von mir nicht einzutüten gewesen.

PS: Es beruhigt mich etwas zu lesen, dass auch andere User scheue Katzen haben und sich auch nach Jahren Fortschritte eintreten können.
 
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Goldeneye

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  • #22
Mit Lasse hatte ich das gleiche Problem. Taskali hat mir den Rat gegeben, ihn mit einer Decke zu fangen. Sie macht es immer so. Und es hat geklappt.

Decke plus dicke Handschuhe anziehen. Dann die Decke über das Katzentier - gut den Kopf bedecken. Meist werden sie dann ganz ruhig. War bei Lasse auch so. Vorher hat er mich immer fast zerfetzt. Ich konnte ihn mit der Decke auf dem Arm in den Korb tragen.

Beim TA ähnlich handeln. Kopf des Tieres mit einer Decke abdecken und dann untersuchen. Vielleicht geht sogar scheren dann ohne Narkose.


Es ist immer schlecht wenn man als Besitzer die Katze überrumpelt,egal ob man sie in eine Ecke scheucht oder in eine Decke einwickelt. Weil so zerstört man jedes aufgebaute Vertrauen. Wenn das der Tierarzt macht, ist es was anderes. Und in der Wohnung wo die Katze lebt, sollte sie auch nicht in eine Ecke gescheucht werden. Tierärzte händeln Katzen mit Tücher oder dergleichen und deshalb hat meine Katze immer noch Angst sobald sie sieht, wenn ich eine Decke oder etwas ähnliches in der Hand halte. Ansonsten läuft meine Katze nie vor mir weg, egal was ich vor mir hertrage. Und überrumpeln funktioniert bei Katzen meist auch nur einmal, das zweitemal lassen sie sich meist nicht mehr austricksen. Wichtig ist, dass man mit der Katze übt und sie dabei immer positiv bestärkt mit Leckerchen zum Beispiel. Die TE schreibt, dass die Katze vor ihr davon läuft, weil sie sie gruslig findet. Am Anfang oder in den ersten paar Monaten ist das vielleicht normal, aber wenns länger dauert, sollte man sich schon fragen warum. Naja wie lang die Katze dort schon lebt, hat die TE ja nicht geschreiben.
 
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Eva

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  • #23
Wichtig ist, dass man mit der Katze übt und sie dabei immer positiv bestärkt mit Leckerchen zum Beispiel. Die TE schreibt, dass die Katze vor ihr davon läuft, weil sie sie gruslig findet. Am Anfang oder in den ersten paar Monaten ist das vielleicht normal, aber wenns länger dauert, sollte man sich schon fragen warum. Naja wie lang die Katze dort schon lebt, hat die TE ja nicht geschreiben.

Ich weiß ja nicht, wie viele wilde. traumatisierte Katzen Du schon hattest. Wenn Du sie alle innerhalb kurzer Zeit so hast zähmen können, dass sie problemlos in die Box gehoben werden können oder freiwillig rein gehen, ist das ja gut.
Aber es gibt auch wilde Katzen, bei denen das dauert. Die sind so stark traumatisiert, dass sich das nicht in wenigen Wochen wieder gibt.
Und wenn diese Katzen zum Tierarzt müssen, kann man nicht erst noch groß üben.
Und dass man durch Überrumpeln aufgebautes Vertrauen zerstört, das stimmt nicht, zumindest nicht immer. Ich habe eine solche wilde, traumatisierte Katze, die scheinbar sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und sich anfangs gar nicht hat anfassen lassen. Mittlerweile (sie ist ein Jahr hier) lässt sie sich streicheln (auch den Bauch), kommt auch auf den Schoß, schmiegt sich an mich, aber ich kann sie nicht hochnehmen, um sie in die Box zu tragen. Sie bekommt sofort starke Panik. Und freiwillig geht sie nur in die Box, wenn sie neu ist. Wenn ich sie also überrumpeln muss, findet sie das natürlich doof. Aber wenn wir wieder hier sind, ist sie vom Verhalten her wie vorher, nicht nachtragend (die "Böse" scheint in ihren Augen die Transportbox zu sein). Es ist also nicht jede Katze gleich.
Und es gibt durchaus Katzen, die sich auch nach Jahren noch nicht hochnehmen lassen, auch wenn der dazu gehörige Mensch sehr einfühlsam ist.
 
ciari

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  • #24
Kleiner geschlossener Raum und Katz mit der Box in die Enge treiben funktioniert nicht, meinst du? So mache ich es immer.

ich auch.... bzw, ich stelle eine abgedeckte box in diesen kleinen raum und laufe dann in aller ruhe mit der decke meine runden.
das kann schon mal kilometergeld geben, aber taylor nimmt die abgedeckte box dann gern als platz an, klappe zu, decke über box, und los gehts.

beim doc ists weniger spassig, aber was muss, das muss

und nein, das reinscheuchen macht kein vertrauen kaputt. zumindest war es bei keinem meiner "wildlinge" so. waren wir vom doc wieder da, waren sie wie immer.
 
Mikesch1

Mikesch1

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Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
  • #25
Schade, dass ich trotz Ingo die Zitate lesen kann :rolleyes:

Liebes Goldenes Auge, wenn eine Katze zum Doc muss, weil sie, wie Lasse, herzkrank ist und ein US gemacht werden MUSS, dann kann man nicht erst monatelang üben. Das kann man sich unter Umständen sparen, weil die Katze vorher verstirbt. Oder weil sie etwas anderes hat, was besorgniserregend ist. Natürlich ist es dann (für den Menschen) einfacher, sie einfach "nur" draußen zu füttern. So hat sie genug zu essen und wenn sie nicht mehr kommt, ist sie wahrscheinlich irgendwo elendig verreckt :) Problem gelöst.

Deine Einstellung ist Dein Ding. Mehr sag ich nicht dazu. Aber dränge nicht anderen diese für mich furchtbare Meinung auf. Meiner Meinung nach hast Du es geschafft, dass sich die TE derzeit nicht mehr meldet. Zufrieden?

Liebe TE, ich würde mich freuen, wenn Du weiter berichtest, wie es dem Kater geht und wie die Entwicklung ist. Und noch einmal, ich finde es toll und richtig, dass Du Dich kümmerst und versuchst, dem Kater zu helfen. Ich denke, es wird klappen. Mit Geduld und Spucke ... ;)
 
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Goldeneye

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  • #26
Ich weiß ja nicht, wie viele wilde. traumatisierte Katzen Du schon hattest. Wenn Du sie alle innerhalb kurzer Zeit so hast zähmen können, dass sie problemlos in die Box gehoben werden können oder freiwillig rein gehen, ist das ja gut.
Aber es gibt auch wilde Katzen, bei denen das dauert. Die sind so stark traumatisiert, dass sich das nicht in wenigen Wochen wieder gibt.
Und wenn diese Katzen zum Tierarzt müssen, kann man nicht erst noch groß üben.
Und dass man durch Überrumpeln aufgebautes Vertrauen zerstört, das stimmt nicht, zumindest nicht immer. Ich habe eine solche wilde, traumatisierte Katze, die scheinbar sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und sich anfangs gar nicht hat anfassen lassen. Mittlerweile (sie ist ein Jahr hier) lässt sie sich streicheln (auch den Bauch), kommt auch auf den Schoß, schmiegt sich an mich, aber ich kann sie nicht hochnehmen, um sie in die Box zu tragen. Sie bekommt sofort starke Panik. Und freiwillig geht sie nur in die Box, wenn sie neu ist. Wenn ich sie also überrumpeln muss, findet sie das natürlich doof. Aber wenn wir wieder hier sind, ist sie vom Verhalten her wie vorher, nicht nachtragend (die "Böse" scheint in ihren Augen die Transportbox zu sein). Es ist also nicht jede Katze gleich.
Und es gibt durchaus Katzen, die sich auch nach Jahren noch nicht hochnehmen lassen, auch wenn der dazu gehörige Mensch sehr einfühlsam ist.

Man muss eine Katze nicht gezähmt haben, damit sie in eine Transportbox geht. Das schafft man sogar mit Katzen, die einen nichtmal näher als 2 oder 3 Meter an sich ranlassen. Dass man es nicht üben muss, hab ich nie behauptet. Die Katze muss die Transportbox mit Positivem verbinden. Ich hab es Tage lang geübt, damit es zum Kastrationstermin geklappt hat. Wenn eine Katze mit der Transportbox nur Negatives erlebt hat, dann geht sie natürlich auch nicht mehr mit Futter hinein.

Die Box hab ich dann übrigens aus der Ferne mit einer Schnur zugezogen. Das hätte natürlich auch schief gehnen können, aber ist immer noch besser, als mich verletzen zu lassen. Und für die Katze ist es auch weniger dramatisch.
 
Kristanca

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  • #27
Man muss eine Katze nicht gezähmt haben, damit sie in eine Transportbox geht. Das schafft man sogar mit Katzen, die einen nichtmal näher als 2 oder 3 Meter an sich ranlassen. Dass man es nicht üben muss, hab ich nie behauptet. Die Katze muss die Transportbox mit Positivem verbinden. Ich hab es Tage lang geübt, damit es zum Kastrationstermin geklappt hat. Wenn eine Katze mit der Transportbox nur Negatives erlebt hat, dann geht sie natürlich auch nicht mehr mit Futter hinein.

Die Box hab ich dann übrigens aus der Ferne mit einer Schnur zugezogen. Das hätte natürlich auch schief gehnen können, aber ist immer noch besser, als mich verletzen zu lassen. Und für die Katze ist es auch weniger dramatisch.

Das klappt mit Joy schon mal gar nicht. Sie geht an die Box und auch rein, aber sie merkt genau wenn sie zum Tierarzt muss.
Sie lässt sich mittlerweile hochheben, daher haben wir mit Tierarztbesuchen kein Problem mehr.
Aber einfach so zum Termin in die Box? Niemals.

Mit einer Schnur die Tür zuziehen finde ich viel zu riskant, wenn das schief geht kann man den Termin knicken. Dann eher Lebendfalle. Ist quasi das gleiche, nur sicherer.
Nachtragend war Joy übrigens nie, eher froh wieder Zuhause zu sein.

Ich würde in diesem Fall zu Telizen raten, generell damit der Kater nicht so angespannt ist.
Einfangen mit Decke oder, wenn das gar nicht geht, mit Falle.
Wichtig ist Ruhe ausstrahlen, auch wenn es noch so schwer fällt, und konsequent sein. Joy merkt sofort wenn man zögert und ebenso wenn man angespannt ist. Dann läuft sie sogar vor mir weg.
Bin ich ruhig, kann ich fast alles mit ihr machen, Zecken entfernen, ins Maul gucken usw.
 
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Goldeneye

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  • #28
Das klappt mit Joy schon mal gar nicht. Sie geht an die Box und auch rein, aber sie merkt genau wenn sie zum Tierarzt muss.
Sie lässt sich mittlerweile hochheben, daher haben wir mit Tierarztbesuchen kein Problem mehr.
Aber einfach so zum Termin in die Box? Niemals.

Mit einer Schnur die Tür zuziehen finde ich viel zu riskant, wenn das schief geht kann man den Termin knicken. Dann eher Lebendfalle. Ist quasi das gleiche, nur sicherer.
Nachtragend war Joy übrigens nie, eher froh wieder Zuhause zu sein.

Ich würde in diesem Fall zu Telizen raten, generell damit der Kater nicht so angespannt ist.
Einfangen mit Decke oder, wenn das gar nicht geht, mit Falle.
Wichtig ist Ruhe ausstrahlen, auch wenn es noch so schwer fällt, und konsequent sein. Joy merkt sofort wenn man zögert und ebenso wenn man angespannt ist. Dann läuft sie sogar vor mir weg.
Bin ich ruhig, kann ich fast alles mit ihr machen, Zecken entfernen, ins Maul gucken usw.


Wenn die Katze sonst immer hineingeht nur nicht am Tierarzttermin, dann müsste es fast an dir liegen oder deine Katze kann Hellsehn.
 
Kristanca

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  • #29
Wenn die Katze sonst immer hineingeht nur nicht am Tierarzttermin, dann müsste es fast an dir liegen oder deine Katze kann Hellsehn.

Sie merkt das. Sofort. Klar liegt es an mir, sie spürt die Anspannung, das im Zusammenhang mit der Box und sie weiß bescheid.
Also hebe ich sie hoch und setze sie in die Box, die in einem anderen Raum ausserhalb ihres Blickfeldes steht, direkt hinter der Tür.
So hat sie keine Zeit zu realisieren was passiert.
Hochheben lässt sie sich jederzeit, trotz der Methode, das bringt sie nicht in Zusammenhang. Es geht so aber auch ganz schnell und stressfrei.

Geht natürlich nur mit Katzen, die sich hochheben lassen.
 
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winky

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  • #30
Ich habe eine ehemalige Streunerkatze, die sehr scheu und wild ist (aber nicht mir gegenüber). Das Problem mit den Boxen und Tierarztbesuch kenne ich.
Freiwillig geht sie niemals in eine Box und Dein Kater mit Sicherheit auch nicht, da kannst Du Dir noch so viel Mühe geben.

Die einzige Möglichkeit bei mir, sie in die Box zu kriegen ist folgende:
Die Box wird bereit gestellt, mit der Öffnung nach o b e n und Tür geöffnet.
Ich warte ab, bis die Katze irgendwo liegt und möglichst schläft oder döst.
Ich nehme ein Handtuch, halte es hinter meinem Rücken und schleiche mich an die Katze ran. Dann nehme ich mit dem Handtuch die Katze so auf, dass die Beine darin eingewickelt sind und sie sich nicht bewegen kann.
Sie ist nun wie eine Mumie eingewickelt. Mit dem Kopf nach unten gebe ich sie in die Box, die vorher mit einem weichen Tuch ausgepolstert ist, so dass sie sich nicht weh tut. Dann Klappe zu und Box wieder richtig hin gestellt.

Es ist hinterlistig, aber der einzige Weg für mich - und tut ihr nicht weh. Sie ist mir bis jetzt auch nicht böse deswegen. Und wir haben keinen Stress, weil es ganz schnell geht. Weil sie noch halb döst oder schläft, leistet sie auch keinen Widerstand.
Viel Glück:)
 
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winky

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  • #31
Noch was: Wenn es an dem Tag aus irgendeinem Grund mißlingt und er Deinen Plan durchschsut hat, kannst Du die Aktion an diesem Tag vergessen und mußt ein paar Tage warten..Er muß halt irgendwo liegen, wo Du ihn packen kannst....
 
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winky

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  • #32
Man muss eine Katze nicht gezähmt haben, damit sie in eine Transportbox geht. Das schafft man sogar mit Katzen, die einen nichtmal näher als 2 oder 3 Meter an sich ranlassen. Dass man es nicht üben muss, hab ich nie behauptet. Die Katze muss die Transportbox mit Positivem verbinden. Ich hab es Tage lang geübt, damit es zum Kastrationstermin geklappt hat. Wenn eine Katze mit der Transportbox nur Negatives erlebt hat, dann geht sie natürlich auch nicht mehr mit Futter hinein.

Die Box hab ich dann übrigens aus der Ferne mit einer Schnur zugezogen. Das hätte natürlich auch schief gehnen können, aber ist immer noch besser, als mich verletzen zu lassen. Und für die Katze ist es auch weniger dramatisch.

Da täuscht Du Dich gewaltig. Meine Katze z.B. geht mit Sicherheit in keine Box und ich habe sie seit nunmehr 7 Jahren. Sie ist doch nicht doof und riecht den Braten sofort - so ist es durchaus mit vielen Katzen, da nützt das Üben gar nix...Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als die Katze in die Box, heißt es doch - oder so ähnlich...:)
 
ja.fu

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  • #33
Da täuscht Du Dich gewaltig. Meine Katze z.B. geht mit Sicherheit in keine Box und ich habe sie seit nunmehr 7 Jahren. Sie ist doch nicht doof und riecht den Braten sofort - so ist es durchaus mit vielen Katzen, da nützt das Üben gar nix...Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als die Katze in die Box, heißt es doch - oder so ähnlich...:)

Yep, da gebe ich dir Recht! 2x konnte ich Luigi mit Leckerli in die Box werfen und Tür zu verarschen. Und ich habe vorher jeden Tag trainiert. Jetzt kommt er nicht mal mehr in die Nähe der Box, wenn ich auch nur in dem Raum stehe. Viel zu clever die Plüschviechers... :cool:


Goldeneye war gemeint...
 
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Goldeneye

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  • #34
Ich habe eine ehemalige Streunerkatze, die sehr scheu und wild ist (aber nicht mir gegenüber). Das Problem mit den Boxen und Tierarztbesuch kenne ich.
Freiwillig geht sie niemals in eine Box und Dein Kater mit Sicherheit auch nicht, da kannst Du Dir noch so viel Mühe geben.

Die einzige Möglichkeit bei mir, sie in die Box zu kriegen ist folgende:
Die Box wird bereit gestellt, mit der Öffnung nach o b e n und Tür geöffnet.
Ich warte ab, bis die Katze irgendwo liegt und möglichst schläft oder döst.
Ich nehme ein Handtuch, halte es hinter meinem Rücken und schleiche mich an die Katze ran. Dann nehme ich mit dem Handtuch die Katze so auf, dass die Beine darin eingewickelt sind und sie sich nicht bewegen kann.
Sie ist nun wie eine Mumie eingewickelt. Mit dem Kopf nach unten gebe ich sie in die Box, die vorher mit einem weichen Tuch ausgepolstert ist, so dass sie sich nicht weh tut. Dann Klappe zu und Box wieder richtig hin gestellt.

Es ist hinterlistig, aber der einzige Weg für mich - und tut ihr nicht weh. Sie ist mir bis jetzt auch nicht böse deswegen. Und wir haben keinen Stress, weil es ganz schnell geht. Weil sie noch halb döst oder schläft, leistet sie auch keinen Widerstand.
Viel Glück:)


Das kannst du vielleicht mit einem Schmusekätzchen machen, aber nicht mit einer wilden Katze, die dich schon zweimal verletzt hat. Bevor du die in ein Handtuch wickeln kannst ist die weg. Und schön wenn deine Katze gerade im Tiefschlaf ist, wenn du zum Tierarzt musst.
 
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She-ra

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  • #35
Erstmal danke für eure zahlreichen Antworten! Leider hat das mit der "Benachrichtigung bei Antwort" Funktion nicht funktioniert :/

Zu euren Fragen: ich habe etwa 2 Monate mit ihm geübt ihn in die Box zu setzen. Ich übte etwa zwei bis drei Mal am Tag und in sehr kleinen Schritten, die ich täglich wiederhole bis sie sicher klappen. Anfangs habe ich geübt ihm unter den Bauch zu fassen, dann ihn kurz ein paar Zentimeter anzuheben, dann das komplette Hochheben, dann einen Schritt tragen, usw.
Ich habe meine Kätzin vor seien Augen in die Box gesetzt, sie belohnt und wieder raus gehoben (sie hat mit der Box null Probleme, schläft auch oft darin, weil die Box immer offen in der Küche steht). Dann habe ich ihn in die Box gesetzt, Leckechen rein, sofort wieder rausgehoben. Selber rausspringen lassen habe ich ihn nie, damit er nicht lernt, dass er die Situation selber beenden kann. Er wurde immer hinterher ausgiebig mit Leckerchen versorgt und geschmust wenn er wollte.
Freiwillig in der Box sitzen bleibt er jedoch nicht, da muss ich ihn festhalten.
Nach jedem "in die Box setzen" hat er tagelang die Küche gemieden. Daher habe ich den eigentlichen Akt des in die Box setzens nur ein paar Mal geübt.

Ich habe sowohl eine Box, die oben aufgeht, als auch eine, die vorne aufgeht. Die oben aufgehende Box habe ich zum Reinheben benutzt, da hat er aber den Deckel abgebrochen.
Die zum vorne reingehen habe ich anfangs, nachdem er "frei" in der Wohnung rumlief, benutzt, um ihn in die Ecke zu treiben, damit kriege ich ihn allerdings nicht, da er dann darüber springt und wortwörtlich die Wände hochgeht.

Selber schnibbeln trau ich mich nicht. Die Filzknoten liegen direkt an der Haut und ich habe meinen alten Kater einmal böse geschnitten, seitdem gehe ich nicht mehr mit der Schere an Katzen ran.

Rescue Tropfen habe ich noch nicht versucht. Andere Mittel aufgrund seines Kreislaufes auch noch nicht. Es gibt wohl viele Katzen, die auf "richtige Beruhigungstabletten" stark mit dem Kreislauf reagieren. Meine Tierärztin hat mir, aufgrund der Erfahrung mit der letzten Narkose, von jeglicher "Heim-Sedierung" abgeraten.

Ich hatte an dem Tag, als er die Box zerbrach, keine Decke drüber gelegt, da ich die Box nur ein paar Minuten dort stehen lassen wollte, bis ich losfahre. Das war vermutlich blöd von mir. Wäre ich allerdings direkt losgefahren, hätte er sich auf der Straße oder im Auto befreit. Das wäre dann der worst case gewesen.

Ihn mit einer Decke einzufangen habe ich noch nicht versucht, allerdings rennt er auch panisch weg, sobald ich Gegenstände in der Hand habe, oft auch, wenn es der Futternapf ist, auf den er eigentlich wartet. Ich denke auch, ich würde mir das nicht zutrauen. Er hat extreme Kraft und scheut nicht davor, sofort zu beißen. Ich habe aufgrund der Ereignisse, großen Respekt vor ihm und würde ihn nicht noch einmal zwanghaft anfassen.

Nachdem er nichts im Haushalt kannte, weder Waschmaschine, noch Staubsauger, Wasserhahn Geräusche, Teller klappern, etc., gehe ich davon aus, dass er nie in einem richtigen Haushalt gelebt hat. 6 Jahre auf der Straße hätte er allerdings nicht überleben können mit der Filzproblematik. Da er unkastriert war, könnte es sein, dass er vielleicht in irgendeinem Keller als Deckkater gehalten wurde. Das sind aber nur Vermutungen. Er hatte anfangs auch große Angst davor, wenn ich, um meine Hose anzuziehen, das Bein hob. Ich schätze, er wurde mindestens einmal getreten.
Er ist wirklich ein armer Schatz und ich möchte ihm nur ein gutes, sicheres und möglichst stressfreies Leben ermöglichen.

Tatsächlich ist mein Hauptproblem das Einfangen und sicher zum Tierarzt befördern. Beim Tierarzt kann er im Netz (oder Zwangskäfig) vergleichsweise sicher gehändelt werden, wenn er nicht losgelassen wird. Eine Untersuchung ist ohne Narkose allerdings nicht möglich und Scheren auch nicht.
Er muss zwangsläufig in Narkose gelegt werden, die Dosierung des Narkosemittels muss dieses Mal allerdings angepasst werden, so dass er nicht so Schwierigkeiten hat.

Klickern habe ich mit ihm noch nicht versucht. Er mag grundsätzlich viele Leckerchen, er ist aber seit ein paar Wochen so gut wie garnicht mehr aktiv. Er verbringt den ganzen Tag in der Kratzbaumhöhle und frisst nur schlecht. Spielen tut er garnicht mehr und er ist vom Grunde her eine agile und verspielte Katze (er spielt alleine mit Mäuschen und Bällchen, Spielangeln oder Federpuschel findet er gruselig, Laserpointer hat er auch früher gerne gehabt). Man merkt, dass er Schmerzen hat. Er ist lediglich bei der abendlichen Fütterung aktiv, dort kann ich ihn auch anfassen. Wenn ich die Filzknoten berühre, zuckt er und schnappt auch manchmal. Man merkt, dass er starke Schmerzen dort hat.

Ich bin alleine beim Einfangen. Ich habe keine katzenerfahrenen Bekannten in der Nähe, die meisten unerfahrenen Leute haben verstandlicherweise Angst und wollen nicht mit helfen.
Ich habe eine katzenerfahrene Schwester, die wohnt allerdings zwei Stunden entfernt und ist beruflich auch stark eingespannt.
Sie sagte, sie könne mir bei der nächsten Fangaktion versuchen zu helfen. Das ist momentan eine Möglichkeit.
Ich hatte auch schonmal überlegt, ihn mit Decken in die Enge zu treiben. Dort könnte er dann nur schwer drüber springen. Aber ob das klappen würde, weiß ich nicht.

Tatsächlich habt ihr recht, durch dieses Fiasko mit meinem Arm bin ich sehr vorsichtig ihm gegenüber. Ich versuche, nicht ängstlich zu wirken aber wenn ich daran denke, ihn einfangen zu müssen, bricht mir der Schweiß aus und ich kriege Herzrasen. So etwas habe ich noch nie bei einer Katze gehabt und es macht mir echt Sorgen. Ich habe wie gesagt schon seit Jahren Katzen, aber er ist ein komplett neues Level.

Mit Tiertherapie kenne ich mich nicht aus. Ich habe früher einmal bei meinen damaligen Katzen Bachblüten versucht (gehört das dazu?) das half aber nicht. Müsste der Tiertherapeut das Tier nicht sehen, um ihm helfen zu können?

So wie du, Grobi, das schreibst, ist es bei Flo auch. Er titscht wie ein Flummi durch den Raum, wenn ich die Tür schließe oder versuche, ihn in die Ecke zu treiben. Und er kann wirklich gut springen, auch hoch, ist enorm schnell und klettert an der Tapete hoch.
Die Küche ist bei mir der einzige Raum, in dem er keine für mich unerreichbaren Versteckmöglichkeiten hat.
Um ihn allerdings dort rein zu bekommen, muss ich ihn rein tragen. Das traue ich mir nach der Aktion nicht mehr zu.

Ich muss vielleicht auch dazu erwähnen: ich mache mit meinem Kater, außerhalb anstehender Tierarztbesuche, nichts "Böses". Ich zwinge ihn zu nichts, fasse ihn nur an, wenn er es will, ich laufe ihm nicht hinterher, er bekommt viele Leckerchen, um ihn nach dem Anfassen positiv zu bestärken, etc. Es gibt auch Momente, da kann ich ihn aufs Bett heben, er gibt mir Köpfchen, schnurrt und tretelt und lässt sich am Köpfchen kraulen. Aber es gibt eben auch Momente, da rennt er, ohne "Grund" vor mir panisch weg.
Oft wenn er sich schmusen lässt und um meine Beine streicht, flitzt er direkt danach panisch weg, das kann sehr schnell wechseln. Man merkt, dass er oft Angst hat, gegriffen zu werden. Das habe ich bei ihm allerdings noch nie gemacht. Die Male, die ich ihn zum Tierarzt bringen wollte, waren alles Situationen, in denen er auf der Couch oder dem Kratzbaum schlief. Sonst wäre einfaches Hochheben nicht möglich (außer wie gesagt er hat gute Schmuse-Laune. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das gerade dann ist, wenn der Tierarzt Termin ansteht, ist gleich null). Ich habe ihn dann dort gekrault und hochgehoben, was auch problemlos ging, als ich dann Richtung Küche ging, wurde er dann leicht angespannt (lange getragen zu werden, findet er nicht gut).

Ich danke allen, die sich positiv und helfend an der Diskussion beteiligen. Ich habe schon mit vielen Leuten gesprochen, die mich nach der OP gefragt haben, ob ich ihn direkt habe einschläfern lassen, ihm den Hals umgedreht habe, ich hätte ihn schlagen oder treten sollen, ich solle ihn aussetzen oder sofort abgeben.

Ich muss dazu sagen, er ist mein erstes wildes Tier. Alle Erfahrung die ich mache, habe ich mir selber beigebracht, ich lese viel darüber und versuche die Dinge dann umzusetzen. Aufgrund der Erfahrung, dass ich ihn nicht in die Ecke getrieben bekomme, dachte ich, ihn in die Box zu heben, sei die einzige Alternative. Dies habe ich so vorsichtig wie möglich geübt damit es klappt. Aufgrund der Dringlichkeit des Tierarztbesuches, habe ich allerdings nicht unbegrenzt Zeit gehabt und daher ist es vermutlich auch schief gegangen. Wenn ich vielleicht zwei Jahre mehr Zeit gehabt hätte, hätte das mit dem Hochheben und reinsetzen klappen können.

Ich bin mir sicher, es gibt hier etliche Leute, die schon viel Erfahrung mit wilden Katzen haben und bei denen die Katzen nach kürzerer Zeit händelbar sind. Ich finde aber, das kann man nicht verallgemeinern. Jedes Tier ist unterschiedlich und hat andere Erfahrungen mit Menschen gemacht.
Nachdem er die ersten sechs Monate nur erstarrt in einem Iglu lebte, finde ich, dass es schon ein großer Fortschritt ist, dass er, nach 14 Monaten die er bei mir ist, Streicheln teilweise sogar genießt. Das zeigt mir ja, dass ich es grundsätzlich richtig mache, wie ich mit ihm umgehe.
 
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junili

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  • #36
Ich kenne die Problematik mit der Angst, die scheinst du aber außerhalb der Tierarzttermine gut im Griff zu haben.
Ich würde dir 2 Sachen empfehlen.
Zum einen bissfeste Handschuhe, zB solche (https://www.praxisdienst.de/Veterin...e/Schutzhandschuhe/Schutzhandschuh+Profi.html), damit Katerchen dich nicht mehr so verletzen kann das du im Krankenhaus landest.
Damit bekommt man zB auch Türen von Transportboxen prima zu, manche Wildlinge haken gern nach wenn man versucht die Türen zu schließen.
Zum zweiten würde ich dir zum Kescher raten.
Nein, das ist nicht stressfrei fürs Katerle, aber in Anbetracht seines Fells hast du nicht viele Möglichkeiten. Wenn er so durchdreht das er Wände hochgeht, sollte er damit problemlos fangbar sein.

Parallel dazu würde ich eine neue Box holen (die brauchst du nun vermutlich sowieso :/), die immer direkt abgedeckt im Raum steht, wo du mit Leckerli üben kannst ihn allein reingehen zu lassen. Mit meinem Findelkater lies sich das prima trainieren, Stück für Stück habe ich die Kaustangenstücken weiter nach hinten gelegt, bis er ganz drin war.
Da wäre ich in der Wahl der Mittel auch nicht zimperlich, denkbar wäre als Highlight zB auch ein Klecks Sprühsahne, da kannst du nur probieren wo er wirklich nicht widerstehen kann. Halt uns auf dem laufenden wie es funktioniert, ja?
Selbst schnibbeln würde ich vermutlich auch nicht mehr, wenn die Verfilzungen schon so nah an der Haut sind. :(
 
Ladyhexe

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  • #37
Chouchou ist bei uns die "Nein-da-nicht-rein" Katze. Seit ihr weis ich auch wie stabil die Gitter einer Box sein müssen. Bei zwei unterschiedlichen Boxen hat sie mir die Gittertüre (einmal Plastik komplett zerlegt), einmal die Nipsel-Plastik-Scharniere ausgehebelt mit der Gittertüre. :eek:
Und ja, seit sie gesund ist hat sie Kraft wie ein Kampfpanzer, die sich unweigerlich gegen uns richtet wenn es zum Tierarzt geht.

Leckerchen Trick hat immerhin 2 x funktioniert, beim ersten mal war sie noch krank, beim zweiten Mal zu langsam.
Weich und anschmiegsam flauschen und dann nochheben klappt nicht, sie lässt sich so gut wie nie von uns hochheben.
Im Bad treiben hat 2 x geklappt, die Box (schon abgedeckt) war dann ihr Versteck (danke Taskali).
1 x ging überrumpeln, sie wollte nicht gestreichelt werden und hatte den Rückwärtsgang gewählt und ist in die hin gehaltene Box rein :grin:
1 x ging das Handtuch.
1 x ging ihre Flauschedecke (1,25 m x 2,00 m) Da hatte sie dann in den 5 Minuten Fahrt zum TA eine mit der Decke ein Labyrinth gegraben.

Beinahe immer müssen wir zu zweit sein, einer hat die Box hochkant, der andere Chouchou. Und sie nimmt keine Rücksicht auf und ist aber die liebste Katze auf dem TA-Tisch, während wir so aussehen :massaker:
30444349bi.gif
 
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Starfairy

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  • #38
Diese kaputte Box, ich vermute, das ist so eine Box mit dem großen Plastikdeckel?
Ist da der Deckel abgebrochen oder die Verschlüsse?

Da es mir mit diesen Boxen auch schon passiert ist, das einfach so Verschlüsse abgebrochen sind, habe ich da jetzt immer einen Koffergurt außenrum. Dann kann die Box nicht versehentlich aufgehen.
Diese Verschlüsse kann man in vielen Fressnapffilialen nachkaufen. Aber nicht mehr lange, es waren wohl zu viele immer wieder kaputt, die ist aus dem Programm genommen worden.
 
S

She-ra

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  • #39
Ja Junili, die Angst habe ich sonst recht gut im Griff. Ich hatte im Krankenhaus auch Sorge, dass ich eventuell so Panik vor ihm haben würde, dass ich ihn abgeben muss. Die Chancen für so ein Tier wären ja verschwindend gering. Gottseidank ist diese Panik aber nicht eingetreten. Gesunden Respekt habe ich allerdings sehr und ich beobachte ihn auch mehr, um sein Verhalten, gerade beim Streicheln, einschätzen zu können.
Die Handschuhe sehen super aus, das ist eine gute Idee.
Wie würde ich ihn aus dem Kescher in die Box transferieren können? An einem Kescher hat mich bis jetzt immer das hohe Verletzungsrisiko abgeschreckt, denn sie können ja leicht mit Krallen oder Beinen dort hängen bleiben und sich die Beine auskugeln oder brechen.
Ja, eine neue Box werde ich nächste Woche holen. Sie muss wirklich stabil sein und auch einen wild tobenden Kater aushalten können.

Ladyhexe oh wei, ist ja auch furchtbar bei dir :/ hattest du bei den Boxen darauf geachtet, dass sie stabil waren? Oder waren das ganz normale Standardboxen?

Starfairy meine Box hatte einen großen Deckel, der aufklappbar war, dort hat er die Scharniere aufgebrochen und konnte so entwischen. Ich muss dazu sagen, ich habe diese Box seit etwa 5 Jahren im Gebrauch und wäre nie(!) auf die Idee gekommen, dass sie aufbrechbar ist. Panische Katzen haben enorme Kräfte :/
 
Dodie

Dodie

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  • #40
Sicher schmerzen ihn die Verfilzungen. Unser Perserchen Rudi (ein Schaf gegen deinen Kater) war auch immer sehr ungehalten, hat sich aber auch nie von uns entfilzen oder scheren lassen.

Leider kann ich Dir keinen Rat geben, denn so ein wildes, ängstliches Tier hatte ich zwar schon einmal, aber es war eine Kurzhaarkatze, insofern pflegeleicht. Ich bewundere Deine Geduld und Ausdauer und drücke ganz fest die Daumen, dass Du es in den Griff bekommst. Das arme Tier wäre ohne Dich vermutlich verloren...
 
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