Lebende Mäuse

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Lov100

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Hallo,

mein Kater bringt seit einiger Zeit immer in der Nacht eine lebende Maus ins Haus läßt sie im Haus wieder frei und spielt weiter damit.

Gestern Nacht und heute Morgen hatten wir fröhliches gemeinsames Mäuse fangen. Von Euch habe ich den Tipp mit der Chipsdose, funktioniert ganz gut nur ich würde gerne auf diese Fangaktionen verzichten.

Er ist 24/7 Freigänger mit Katzenklappe. Er verschläft den Tag besteht darauf Nachts on tour zu gehen.

Ich habe ihn als ehemaligen Wohnungskater aus dem Tierheim. Das man Beute auch töten kann, scheint er nicht gelernt zu haben, er spielt sie eher zu tode.
Wenn ich ihn draußen mit einer Maus sehe, stellt er sich auch eher tollpatschig an und die Maus hat gute Chancen zu entkommen.

Kann man ihm das irgendwie abgewöhnen?
 
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Irmi_

Irmi_

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Ich hab noch keine Möglichkeit gefunden. Sag bitte bescheid, wenn Du eine Methode findest ihm beizubringen, die Mäuse draußen wieder frei zu lassen oder zumindest gleich zu töten.

(Ich kann die Schreie vom zu Tode gequälten Spatz noch immer hören :massaker:)
 
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Gast
Hallo,
kennst du das Sprichwort: 'Die Katze läßt das Mausen nicht' ?
Reicht das als Antwort ?:grin:

Henry
 
pingu04

pingu04

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Same here - ich warte immer noch auf DEN Tipp!

Unsere Mädels schleppen ihre lebende Beute immer unter unser Bett. Immer nachts. Klar, krieg mal ne lebende Maus unter einem 2x2-Meter-Bett vor. Vor allem, wenn dir ständig ne Katze in die Quere kommt, die das nicht so prall findet, dass du ihr das Spielzeug wegnehmen willst.

Wenn es nachts verdächtig quietscht und rumpelt im Schlafzimmer, dann steht immer schon einer von uns im Halbschlaf auf und holt Einfang-"Werkzeug"...
 
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Myma

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Ja, diese Probleme hatte ich auch jahrelang, Leon fängt gern Mäuse (wobei die Fangquote mit zunehmendem Alter allerdings stark abgenommen hat), aber fressen würde er sowas nie und nimmer. :dead:

Die Lösung war so simpel wie effizient: ein zweiter Kater, der zuhause wartet und die Mäuse freudig in Empfang nimmt. :grin:
Ok, manchmal lässt er Innereien und/oder Köpfe rumliegen, aber zumindest werden die armen Dinger schnell getötet und ich muss keinerlei Mausefallen mehr aufstellen. :zufrieden:

Leon bekommt meistens nicht mal was davon mit, der sucht noch verwirrt nach seinem Spielzeug, wenn das Mäuschen schon längst aufgefressen ist. :oha:
 
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Odenwälderin

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Ich sage immer eine tote Maus ist eine gute Maus. Da weiß man wenigstens das sie nicht mehr sich verstecken kann.
Manu bringt manchmal die Mäuse von Resi wieder raus. Aber da sie scheinbar nie gelernt hat wie man Mäuse isst, werden sie ganz gefressen und dann rausgekotzt. Aber wie gesagt, tote Maus....
Ansonsten würde ich ein paar (Geld)Mäuse für eine Katzenklappe mit Mauserkennung springen lassen.
 
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Netty92

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Oh je, ich glaube ich würde einen Schreikrampf kriegen, wenn bei mir plötzlich Mäuse durch die Wohnung wuseln würden. :D Da lobe ich mir meine Wohnungskatze (auch wenn ich ihr gerne den Freilauf ermöglichen würde, aber in der Stadt ist mir das zu unsicher).

Aber ich muss den anderen zustimmen, das ist einfach im Blut der Katzen. Abgewöhnen ist da einfach nicht drin. Du kannst nur hoffen, dass er lernt, sie zu töten, bevor er sie nach Hause bringt. :grin:
 
Raggy4

Raggy4

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Immerhin, es gibt leidvoll Geplagte, wie uns! Wir haben eine Freigängerkatze (tagsüber) und eine Wohnungskatze. Sie ist "eigentlich" eine ruhige Ragdoll, aber sie ist DIE Jägerin in der Nachbarschaft. Oft sind es leider Vögel, die sie meistens tot reinbringt, aber warum auch immer: Die Mäuse sind IMMER lebendig. Sie lässt sie laufen und spielt eigentlich nur mit ihnen und wir bzw. mein Mann muss sie fangen. Die Wohnungskatze Mia schaut immer nur interessiert zu.
Gestern hat sie eine kleine Babymaus gebracht, die wir unversehrt wieder rausließen und - haltet euch fest, ich meine es war dieselbe, die sie heute wieder gebracht hat und gleich in ihren Karton mit Zeitungspapier getragen hat. Mir ist nur aufgefallen, dass sie wie wild im Papier rumgehüpft ist - ich hatte doch keine Leckerlis rein ... und da hörte und sah ich schon die kleine Maus. Katze raus aus dem Karton, Karton zu und wieder draußen losgelassen!:eek:
Die Katze Lady war natürlich extrem beleidigt, weil sie nicht mehr rausdurfte. Ohje, ich traue mir gar nicht sie morgen rauszulassen.
Ich glaube, das kann man ihr nicht abgewöhnen. Aber warum spielt sie nur mit den Mäusen, während sie die Vögel tötet?:sad:
 
Zuletzt bearbeitet:
Lola&Leo

Lola&Leo

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Unser Kater wollte sein gefangenes Spielzeug auch immer ins Haus tragen. Er hat aber sehr schnell gemerkt, dass wir es weg nehmen und jetzt bleibt er draußen.
Unsere Katze verspeist sie eh draußen.
 
Gigaset85

Gigaset85

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an der schönen Bergstrasse
  • #10
Abgewöhnen???das ist Natur....
 
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Jag

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  • #11
Ich denke auch: Keine Chance...……… :oops:

Wenigstens wird bei uns das "Spielzeug" auch meistens energetisch verwertet!
 
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prilblume58

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  • #12
Lebendfalle oder Spaghettizange

Da Kater Emil, Freigänger und jetzt 10 Monate alt, auch die Mäuse entdeckt hat, hab ich mich mal umgehört und mir jetzt eine Lebendfalle angeschafft, die ich mit einem Stück Snickers bestückt habe. Lt. erfahrener Fellnasen-Besitzer funktioniert das wohl ganz gut ... solange die Maus eine Chance hat, die Falle zu erreichen :zufrieden:. Die letzte Maus konnte ich mit einem drüber geworfenen Handtuch in die Freiheit entlassen, nachdem ich mein halben Schlafzimmer auf den Kopf gestellt hatte.
Bei meinen früheren Krawallkrümeln hab ich die Mäuse mit der Spaghettizange "gegriffen" (so eine, die man zusammenklappt). da war die Maus in der Mitte in Sicherheit, das Schwänzchen hing unten raus und ich konnte sie in die Freiheit entlassen.
 
Tri-Isi

Tri-Isi

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  • #13
evtl. wird dir eine Lebendfalle nicht reichen :p

mit Spaghettizange fangen ist ja drollig:D
 
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prilblume58

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  • #14
evtl. wird dir eine Lebendfalle nicht reichen :p

mit Spaghettizange fangen ist ja drollig:D

Naja ... damals ist mir bei der ersten Maus nix besseres eingefallen und irgendwie fand ich's auch praktisch :)
 
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prilblume58

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  • #15
Hilfe aus der Aquaristik

Eine Nachbarin hat mir einen Käscher geschenkt, den sie im Aquaristikbedarf gekauft hat. Mit dem hat sie früher die Mäuser gefangen ... scheint mir auch eine gute Alternative .... er leigt bereit ;)
 
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Lov100

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  • #16
Guten Morgen,

vielen Dank für Eure netten Tipps und Geschichten. Ich hatte teilweise die Hoffnung, der pelzige Bewohner hätte verstanden, daß wir nur tote Mäuse ganz toll finden, den er kam die letzten Tage mit toten Spitzmäusen an und präsentierte sie stolz auf der Fussmatte. Braver Kater, toller Kater, super gemacht.

Aber leider waren Freitag und heute Morgen wieder die lebenden Verteter an der Reihe...im Bad hatten wir dann ganz gute Chancen und haben die kleinen Bieser eingefangen und die Freiheit entlassen.

Also kein wirklicher Erfolg...

Also doch der Weg in Tierheim und die Suche nach einem Kater, der sich mit meinem seltsamen Einzelgänger verträgt, nicht gerne rausgeht aber dennoch Mäuse in der Wohnung fängt, die der Kollege anschleppt, ach ja und bitte auch nett zu Menschen und einer gelegentlichen Streicheleinheit nicht abgeneigt...die Gesichter der Tierheimmittarbeiter möchte ich sehen, wenn ich mit dem Wunsch ankomme.

In diesem Sinne, fröhliche Mäusejagt...
 
Irmi_

Irmi_

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  • #17
:omg: Hier genießt die pelzige Mitbewohnerin nur das Kino. Das wäre ihr viel zu anstrengenden, da selber zu jagen.

Aber ja, die Anforderungen an Zweit- und Drittkatzen sind teilweise echt groß. Eine passende Nr 3 wäre hier auch sehr schwer zu finden.
 
Dixxl

Dixxl

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  • #18
Ohne zweiten Fänger + Fresser kannst du eigentlich nur auf das Alter deines Erstkaters warten (wobei einige oder mehrere Zähne weniger nicht ausreichen!): Mein Dickie hat so mit 15, 16 aufgehört zu jagen...

Oder du versuchst irgendwie, die Katzenklappe nachts "einzuhegen"; ich meine, irgendetwas Bewegliches aufzustellen, dass es eurem Kater nachts nicht erlaubt, die ganze Wohnung zu betreten.
Oder du machst das Zimmer, in das die Klappe führt, dicht.

Das löst aber leider nicht das Problem, dass dein Kater, der ja nicht frisst, die arme Beute dann stundenlang bespielt :-(. Du könntest höchstens einen Lebendfalle für die Maus in der "Umzäunung" aufstellen - aber auch damit hätte sie weiter Todesangst.

Wie wär's mit nachts Klappe zu, und für den Fall, dass der Kater draußen bleibt, einen regensicheren Schlafplatz in Hausnähe schaffen?

LG,
Marion.
 

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