Kitten 20 Wochen nimmt nicht zu

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Rugochan

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  • #21
Ich finde aber dass man das ganze nicht so verallgemeinern kann unser zweites kitten kommt von einem Züchter mit Papieren und ich hatte das Gefühl dass sie nicht so gut behandelt wurde wie unser Kitten ohne Papiere. Coco(das kitten mit Papieren) hat bei dem Züchter hauptsächlich Trockenfutter und Nassfutter nur günstiges Futter mit Getreide bekommen, dort wurde uns auch gesagt dass wir sie monatlich entwurmen sollen. Bei Sora( dem kitten ohne Papiere) gab es nur hochwertiges Futter und uns wurde auch extra gesagt dass wir nur Futter mit hohem Fleischanteil füttern sollen und dass wir ihr immer schreiben können wenn etwas ist und wir haben auch immer noch abundzu Kontakt mit der Verkäuferin, bei Coco haben die Züchter uns nicht Mal die Telefonnummer oder sonstiges gegeben. Ich finde man kann nicht sagen dass jemand sich super um die kitten kümmert nur weil sie Papiere haben. :verstummt:
 
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Rugochan

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  • #22
@giovi wir haben schon ein zweites kitten mit dem sie auch immer kuschelt und spielt :)
 
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CasaLea

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  • #23
Im Verein züchten zu dürfen hingegen kostet-weil die Elterntiere auf sämtliche Krankheiten geprüft werden, die sie vererben könnten. Ebenso die Kitten.
Nur mal so zur Info:
nein, die Kitten werden nicht auf sämtliche Krankheiten geprüft, sondern die Elterntiere. Kitten kriegen üblicherweise einen Gesundheitscheck beim TA und das war's.
Aufgrund der Erbgänge einiger Krankheiten ist es sowieso ausgeschlossen, dass bei nicht betroffenen Eltern deren Kitten betroffen sind.
Und Herzschalls machen im Kittenalter auch noch keinen Sinn, weil i.d.R. in so jungem Alter nicht aussagekräftig für HCM.
Möglicherweise macht man bei Kitten, die in die Zucht gehen ein HD-Röntgen, weil Hüftdysplasie bei Katzen multifaktoriell erblich ist (also möglicherweise auch 2 Katzen mit guten Hüften Nachkommen mit schlechten Hüften bekommen können) ... aber auch hier ist eine aussagekräftige Befundung im Kittenalter noch nicht möglich (ok, wenn eine hochgradige HD vorliegt, wird man es wohl auch schon mit 3-4 Monaten sehen).

P.S.:
Rugochan,
es gibt leider auch miese Vereins-Züchter, auch welche, die die Elterntiere nicht testen lassen und/oder die keine Ahnung von Ernährung haben und/oder denen es an wirklicher Liebe zum Tier mangelt ... und sicher auch sehr bemühte Vermehrer (wie bei Dir) und Uups-Wurf-Besitzer, die sich liebevoll kümmern.
Es erfordert wirklich einiges an Info und sich Einlesen, damit die Suche nach guten & seriösen Züchtern von Erfolg gekrönt wird.
 
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giovi

giovi

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  • #24
Ich habe im Umkehrschluss nie behauptet dass alle Züchter vorbildlich arbeiten. Da gibt es vermutlich auch die ganze Palette an Menschlichen Zügen.
Aber prima wenn es schon eine Mietz gibt. Das war so nicht rauszulesen.
Wir hatten eine total vorbildliche Züchterin von der unser Norweger stammt. Sie hat sehr viel gemacht, aber sie hat auch gesagt der Vater eines Würfe hätte aus der Zucht genommen gehört da mehrere Kitten krank wurden. Die andere Züchterin hat ihn nicht aus der Zucht genommen. Es gibt auch dort schwarze Schafe.
 
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Jorun

Jorun

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  • #25
Giovi, richtig. Aber bei echten Züchtern hat man wenigstens die Gewissheit, dass das MINDESTMAß an Standards eingehalten wird.

Einem Vermehrer geht es nur ums Geld. Dem ist WISSEN was die Grundlage jeder verantwortungsvollen Zucht ist, schnurzegal, da 1. mit Arbeit und 2. mit Kosten verbunden. :stumm:

Und da kann er noch so lieb und nett rüberkommen, es fehlt schon an den einfachsten GRUNDLAGEN.
 
giovi

giovi

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  • #26
Genau, da pflichte ich dir bei. Naja, es gibt auch vertüttelte Vermehrer die junge Katzen süß finden z.B.
Wir haben eine Ägyptische Mau und haben anfangs auch überlegt ob wir ein paar Würfe mit ihr machen sollen. Es gibt diese wunderbare Rasse nicht so oft; als wir uns aber genauer damit auseinandersetzten was alles dranhängt habe wir es sein lassen. Vermutlich hätte ich ohnehin keines der Kitten weg geben können.
Später kamen noch weitere Tierschutzgedanken hinzu. Nicht jeder der Würfe produziert denkt sehr weit. Leider.
 
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yellowkitty

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  • #27
Ich finde es halt seltsam, dass jemand, dem eigentlich so viel an seinen Kitten liegt, dann nicht im Verein züchtet?
Wenn ich jemals züchten wollen würde (rein hypothetisch), dann würde ich alles richtig machen wollen, mit allem drum und dran, also auch Untersuchungen der Elterntiere, Stammbaum, Frühkastra, etc.
So viel kann die Mitgliedschaft in einem Verein doch nicht kosten oder?
Außerdem hat man Ansprechpartner, wenn es doch mal Probleme geben sollte, grad am Anfang.
Mir erschließt sich auch nicht der Sinn dahinter, Mischlingskätzchen zu züchten, davon gibt es doch ohnehin genug.
Wenn ich zum Erhalt einer Rasse beitragen will, dann muss es mir den Mehraufwand auch wert sein.

Das sind halt meine Gedanken dazu Rugochan und nicht direkt gegen/an dich gerichtet :)
Hast du die Besitzerin mal gefragt, warum sie nicht im Verein züchtet?
Die Antwort würde mich wirklich interessieren.
 
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Rugochan

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  • #28
@yellowkitty nein habe ich leider nie weil ich nur danach bewertet habe ob sie einen netten und kompetent Eindruck macht und dass das kitten geimpft und gechipt ist da es unser erstes kitten war und ich nicht wusste dass Papiere so wichtig sind da ein Großteil der kitten online keine hatte. :verstummt: aber ich Frage mich mittlerweile auch wieso sie nicht im Verein züchtet, sie meinte zu uns einfach dass es ein Hobby ist das ihr Spaß macht und sie wie gesagt das ganze auch erst das zweite Mal macht und sie meinte auch sie würde daran nichts verdienen weil sie zu viele andere Kosten durch die kitten hat, ob das stimmt weiß ich natürlich nicht :hmm: ich kann ja auch verstehen dass es wichtig ist dass die Eltern gesund sind fand es nur seltsam dass manche es so darstellen als ob alle Züchter mit Papieren nur das wohl der Katzen und nicht das geld im Kopf haben, kam mir ja bei Coco nicht so vor als ob es die Züchter überhaupt interessiert wo sie landet, die Verkäuferin von Sora hat auch nachgefragt ob wir andere kitten haben etc :verstummt:
 
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Madgordon

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  • #29
Was habt Ihr denn gezahlt?

Chippen kostet ~40€ (in Österreich)
Impfen: pro Impfung ~40€

Normalerweise zahlt man auch für die Gesundheitsvorsorge der Eltern mit beim Kauf eines Kitten....

Wenn man in einem Verein züchtet, so ist da schon auch ein finanzieller Anreiz dabei... Man will ja net +/- 0 aussteigen..
 
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Rugochan

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  • #30
Wir hatten 380€ gezahlt.
 
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Rugochan

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  • #31
Also 380€ für Sora und 550 für Coco ;)
 
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  • #32
380 für ein Vermehrerkätzle ohne alles .... und das soll keine Geldschneiderei sein?????
Stammbaumlose Lastramis bekommt msn vom Tierschutz für nicht mal dir Hälfte Und die machen null Gewinn.


Madgordon der Vereinsbeitrag den ein Züchter zahlt ist ein Witz gegen die Kosten, die für Tests und Gesundheit der Tiere aufgewendet werden muss.

Nur mal so als Beispiel .... Notkaiserschnitt einer Katze incl. Nachsorge und Kastra geht locker mal eben bis 3000 Flocken hoch. Und nein Zuchtkatzen kann man nicht krankenversichern wie Liebhabertiere, d.h. man zahlt ALLES bar Kralle.

Tests und Schall geben jährlich auch noch mal gut und gerne 1000 Flocken ... Schallgrenze nach oben offen.

Dazu kommt Weiterbildung, Hochwertiges Futter nochmal Extrahygiene bei Kitten im Hause Deckgebühren für Kater falls msn keine Eigenen hat etc.
 
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Madgordon

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  • #33
Madgordon der Vereinsbeitrag den ein Züchter zahlt ist ein Witz gegen die Kosten, die für Tests und Gesundheit der Tiere aufgewendet werden muss.

Nur mal so als Beispiel .... Notkaiserschnitt einer Katze incl. Nachsorge und Kastra geht locker mal eben bis 3000 Flocken hoch. Und nein Zuchtkatzen kann man nicht krankenversichern wie Liebhabertiere, d.h. man zahlt ALLES bar Kralle.

Tests und Schall geben jährlich auch noch mal gut und gerne 1000 Flocken ... Schallgrenze nach oben offen.

Dazu kommt Weiterbildung, Hochwertiges Futter nochmal Extrahygiene bei Kitten im Hause Deckgebühren für Kater falls msn keine Eigenen hat etc.
Ich sagte doch, dass beim Preis für Kitten das alles mit eingerechnet wird und dass man dann doch auch noch einen "Gewinnaufschlag" macht...
 
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Rugochan

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  • #34
Wieso denn ohne alles? Sie hatte zwei Impfungen und war gechipt, die meisten kitten kosten online 500€ und haben nichts davon :confused:
 
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CasaLea

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  • #35
Ergänzung zu Quiky

Nicht zu vergessen, der Anschaffungspreis für eine Zuchtkatze! Die kostet nämlich locker mal von minimum dem doppelten bis zum dreifachen Preis (oder mehr) gegenüber dem Liebhaberpreis. Preis gilt natürlich auch für Zuchtkater.

Und wenn sich ein Zuchttier dann nicht ganz erwartungsgemäß entwickelt (passiert öfter!), wird maximal ein Wurf mit dem Tier gemacht und es geht dann als Kastrat an Liebhaber, zu einem Preis der üblicherweise um einiges unter den Liebhaber-Kittenpreisen liegt (oder bleibt im Züchterhaushalt ohne "produktiv" zu sein).
Häufig können auch Zucht-Kater nicht allzu lange für die Zucht eingesetzt werden, weil sie anfangen zu markieren und kastriert werden müssen.
Das alles ändert natürlich nichts am Zuchtkatzenpreis ...
 
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yellowkitty

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  • #36
@Madgordon:
Ich glaube nicht, dass man als eingetragener Züchter nur am Geld interessiert ist.
Wenn ich da alle Kosten zusammenrechne glaube ich eher, dass man mit einem Minus aussteigt.
Wenns hart auf hart kommt auch mit einem fetten Minus (z.B. Komplikationen bei der Geburt).
Ein Vermehrer hingegen produziert halt so viele Kitten, bis es sich für ihn rentiert, der wird ja auch nicht kontrolliert und teure Untersuchungen muss man auch keine machen.

@Rugochan:
Vielleicht ist deine Vermehrerin eine von der "besseren Sorte", aber sie könnte genauso gut eine seriöse Zucht betreiben, scheinbar fehlt ihr ja nur die Mitgliedschaft in einem Verein.
Ich würde mich da schon fragen, wieso sie das nicht macht??
Evtl. haben ja auch die Eltern keine Papiere? Keine Untersuchungen?
Grade bei angeblichen Rassekatzen gibt es ganz fiese Erbkrankheiten, die man mit einer einfachen Untersuchung ausschließen könnte.
"Online" sollte man sowieso keine Katzen kaufen, damit unterstützt man nur die falschen.
Beim nächsten Mal würde ich dir einen Tierschutzverein, Tierheim oder wirklich einen seriösen Züchter ans Herz legen.
 
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Madgordon

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  • #37
@Madgordon:
Ich glaube nicht, dass man als eingetragener Züchter nur am Geld interessiert ist.
Wenn ich da alle Kosten zusammenrechne glaube ich eher, dass man mit einem Minus aussteigt.
Wenns hart auf hart kommt auch mit einem fetten Minus (z.B. Komplikationen bei der Geburt).
Ein Vermehrer hingegen produziert halt so viele Kitten, bis es sich für ihn rentiert, der wird ja auch nicht kontrolliert und teure Untersuchungen muss man auch keine machen.
Kommt darauf an ob man das Hauptberuflich macht oder als Hobby.

Wenns Hauptberuflich ist, dann MUSS man Gewinn machen, weil man sonst ja kein Einkommen hat.

LG

Günter
 
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yellowkitty

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  • #38
@Madgordon:
Ich habe ehrlich gesagt noch nie gehört, dass jemand hauptberuflich Züchter ist.
Würde mich interessieren, ob das wirklich möglich ist?
Das würde doch den Kittenpreis so in die Höhe treiben, dass keiner mehr kauft oder?
 
saurier

saurier

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  • #39
Kommt darauf an ob man das Hauptberuflich macht oder als Hobby.

Wenns Hauptberuflich ist, dann MUSS man Gewinn machen, weil man sonst ja kein Einkommen hat.

LG

Günter
Nenn mir doch bitte einen Katzenzüchter, der das "hauptberuflich" macht. Das ist in Deutschland, soweit ich weiß, gar nicht zulässig.

Und was das "verdienen" angeht:

Mal eine (noch unvollständige) Auflistung, was mal als Züchter bereits VOR der Zucht ins Hobby stecken sollte:

Zum potentiellen Züchter:

* Zunächst sollte man sich einmal überlegen, warum man züchten möchte -> sich ein Zuchtziel setzen (das sollte meiner Meinung etwas anderes sein, als gesunden Katzen der Rasse, die man züchten will, auf die Welt zu helfen, denn das sollte GRUNDLAGE, nicht Ziel sein).

* Am besten wäre es, wenn man sich einen "Mentor", also einen erfahrenen Züchter, zur Seite holt, der einen und die Katzen unterstützt und im Notfall einspringen/helfen kann.

* Man sollte sich einen seriösen Zuchtverein aussuchen, dessen Mitglieder einem ggf. auch mit Rat und Tat zur Seite stehen können (und das wollen).

* Man sollte mind. ein Genetikseminar besucht und/oder sich mit der einschlägigen Literatur befasst haben (wobei ich sagen muss, dass ich das beim Lesen viel schwerer "reinzubekommen" finde, als es auf einem Seminar zu lernen).

* Durch Gespräche und im Netz sollte man sich schlau machen und sich bei einem Verein anmelden, dessen Statuten einem zusagen.

* Man sollte einen TA haben, der einem kompetent zur Seite steht und das ist nicht bei jedem TA so (das soll keine Kritik sein, ich finde, kein TA kann alles wissen, daher einen suchen, der sich mit Katzenzucht auskennt!). Er muss um den Geburtstermin herum jederzeit abrufbar sein.

* Man sollte einen großen Batzen Kohle auf die hohe Kante legen, denn es kostet erst einmal eine Menge Geld, sich eine Zuchtkatze zuzulegen, die Kitten nach der Geburt (die evtl. durch einen kostenintensiven Kaiserschnitt geschah) gut zu versorgen (futtertechnisch und medizinisch) und wenn sie einem wegsterben, was leider immer einmal passieren kann, bekommt man auch "nichts mehr rein". (Ich weiß, das klingt brutal, aber auch das muss man sich klar machen!).

* Man sollte sich mit der Geburt von Katzen auskennen (abnabeln, absaugen, ggf. Notfallgriffe kennen, ...) und alle Gerätschaften, die man dazu braucht, im Hause haben, ebenso eine Waage, um die Kleinen dann regelmäßig (ein- bis zweimal am Tag) zu wiegen.

* Auch mit dem Zufüttern sollte man sich auskennen und auch hier die entsprechenden Utensilien bereit halten.

* Gut wäre es, wenn es der Beruf zulässt, dass man um den Zeitpunkt der Geburt Urlaub nehmen kann, denn wenn man zufüttern musst, dann alle zwei Stunden rund um die Uhr!

* Weiterhin sollte man sich schlau machen, was eine trächtige und dann säugende Katze an Mineralien etc. zusätzlich zum Futter braucht, was die Kitten brauchen und fressen sollten.

* Auch sollte die Wohnung und Einrichtung kittengerecht sein.

* Es sollte einem nichts ausmachen, wenn der potente Kater oder die rollige Katze in die Wohnung pinkeln und man hinterherputzen muss.

* Man muss damit leben können, die Tiere herzugeben und ggf. auch gehen zu lassen, für mich mit einer der schwersten Punkte.

* Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Vorbereitungszeit mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann!

Dann zu den Katzen:

* Vor dem Kauf der ersten Zuchtkatzen sollte das Wissen, welches oben erwähnt wurde, schon großteilmäßig vorhanden sein, denn nur dann kann man sich anständige Zuchttiere aussuchen.

* Dann sollte man selbstverständlich eine Zuchterlaubnis von Züchter der Katzen, mit denen man züchten will, haben. Zuvor sollte man noch nachforschen (oder sich bei erfahrenen Leuten erkundigen), was in den Linien der Tiere steckt, damit einen keine (bereits bekannten) bösen Überraschungen einholen.

* Das/die Tier/e sollte/n mind. einmal von einem unabhängigen Richter auf Erfüllung des Standards geprüft werden (hängt aber vom Verein ab, manche verlangen mehrere Bewertungen, das musst man in den Statuten der Vereine nachlesen, für die man sich interessierst) oder sollten wirklich von guten Züchtern stammen, die wissen, was sie tun und ihre Kitten auch entsprechend einschätzen können.

* Die Tiere sollten alle gängigen medizinischen Tests durchlaufen und kerngesund sein.

* Da es bei unterschiedlichen Rassen so etwas wie Blutgruppenunverträglichkeiten gibt, musst man auch wissen, welche die eigenen haben.

* Kitten sollten nur grundimunisiert und nicht vor der 12. Woche (besser erst mit 14-16 Wochen) das Haus verlassen (möglichst zu zweit oder zu einer weiteren Katze hinzu).

undundund...

Ich denke, es wird klar, was einen seriösen und verantwortungsvollen Züchter ausmacht und wieso man mit dem Hobby langfristig nichts "verdienen" kann. Man muss unterscheiden, ob ein Züchter 'ein paar Jahre im Geschäft' ist, wie das bei einigen der Fall ist, oder ob sich jemand wirklich über Jahre einer Rasse verschrieben hat. Das Erstere muss nicht unseriös ablaufen, aber wenn ich z.B. drei oder fünf Würfe mache, vielleicht glücklich an gute Zuchttiere gekommen bin, vielleicht bei einem Bekannten auch etwas günstiger mit meinen Katzen zum Decken kommen durfte und wirklich Glück bei der Aufzucht hatte, dann kann da durchaus auch mal was abfallen.

Wenn ich aber eine wirklich langfristige Planung habe, vielleicht sogar ein über mehrere Jahre angelegtes Zuchtprogramm angehe o.ä., ist es so, dass einen irgendwann einfach auch mal 'etwas' einholt - mal ein Kaiserschnitt mit Notfallversorgung der Kitten, mal ein eingeschleppter Virus, der den gesamten Bestand lahmlegt, mal eine Verletzung, die nicht ausheilen will, mal eine Unverträglichkeit, die besondere Maßnahmen mit sich bringt undundund. DAS sind die Kostenfresser und wer es wirklich schafft, über mehrere Jahre (10+) seriös zu züchten, wird keinen Gewinn machen - und wenn doch, wüssten sicher alle Züchter gerne, wie DAS geht...
 
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