Katzen-Oma hat keinen Bock auf Zusammenführung

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Cathaaa_27

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26. August 2025
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Hallo zusammen

Wir sind seit einer Woche in der Zusammenführung und kommen irgendwie nicht weiter.

Zur Situation: Unsere Erstkatze ist Schnuddel. Sie ist 17.5 Jahre alt und lebt nun seit 5 Jahren alleine bei uns nach dem Tod ihrer Schwester.

Nun sind vergangenen Dienstag Luna und Leo eingezogen (beide 10 Jahre alt).

Wir haben die beiden erst einmal in einem eigenen Zimmer separiert, damit sie ankommen können. Danach haben wir angefangen Gerüche auszutauschen und Reviere zu wechseln, also die Neuen durften das Haus erkunden und Schnuddel war im Zimmer von Leo und Luna um dort schnüffeln zu können.

Wir haben dann vor ein paar Tagen mit der Zusammenführung begonnen durch eine Gittertür. Der Plan war die Katzen in der Nähe der Tür zu füttern, etc.
Leo und Luna haben mega entspannt reagiert. Schnuddel fängt jedes Mal an mächtig zu knurren und zu fauchen. Starrt die beiden an und haut dann ab. Das ganze geht immer nur eine halbe Minute.
Jetzt fragen wir uns, wie wir hier weiter machen, wenn sie so gar keinen Bock hat?
Einfach so weiter üben und hoffen, dass aus den paar Sekunden mehr werden? Wir wollen die beiden anderen natürlich auch bald aus ihrem "Knast" befreien.

Ich bin über jeden Tipp dankbar.
 
A

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Einfach so weiter üben und hoffen, dass aus den paar Sekunden mehr werden?
Ja.

Wie viel Abstand ist zwischen ihr und den neuen? Kannst du den noch vergrößern?

In ihrem Alter und nach so langer Zeit allein ist es absolut normal, dass sie ein bisschen länger braucht.
 
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Reaktionen: JuliJana
Ja.

Wie viel Abstand ist zwischen ihr und den neuen? Kannst du den noch vergrößern?

In ihrem Alter und nach so langer Zeit allein ist es absolut normal, dass sie ein bisschen länger braucht.
Es sind ungefähr 2 Meter Abstand zwischen ihr und den anderen.

Dann mache wir also nichts falsch?
Können wir noch etwas verbessern?
 
Versuch den Abstand noch mal zu vergrößern. Mag sie Pappkartons? Vielleicht fühlt sie sich sicherer, wenn sie sich verstecken kann.

Ansonsten einfach viel viel Geduld. Eine Woche ist noch nicht viel, sie braucht einfach Zeit.
 
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Leider geht das nicht, da sie sonst die anderen Beiden nicht mehr sehen kann.

Ich kann eine Katzen-Höhle im Flur aufstellen. Sie flüchtet einfach immer die Treppe runter.

Nein, sie mag keine Pappkartons ^^ der Schnuddel ist speziell, sie mag einfach Fressen, ihre Ruhe haben und ihren Platz in der Sonne auf der Terrasse.
 
Hallo! Ja, einfach geduldig bleiben. Sie ist alt, sie war schon recht lange alleine UND es ist ihr Revier- natürlich muss sie da mal ordentlich fauchen.

Ich hab gerade Zusammenführung zwei Oldies mit zwei Kitten. Eine Oma, die selber mal Zuchtkatze war, reagiert super, mag die Kleinen, aber erzieht sie auch mal- da wird auch gefaucht, oder mal die Pfote erhoben- aber zwei Minuten später teilt sie wieder ihre Leckerli mit ihnen und ist total lieb.
Die zweite- meine Domino- ist wie deine Schnuddel- sie faucht und haut ab- sprich sie geht in den Garten und lebt vorrangig jetzt dort- im Sommer ist sie sonst auch viel dort- aber nicht sooo viel- sprich sie geht dem Problem aus dem Weg.
Wenn sie abends dann zusammensein "müssen", dann burrt sie auch viel oder faucht, wenn sie zu nahe kommen...aber aktiv gegen sie was tun, tut sie nicht- sie sagt halt: " lasst mich in Ruhe!"
Ich " zwinge " sie zumindest abends und nachts mit uns im Haus zu sein...ein bisschen Konfrontation schadet nie, denn der Winter kommt schneller als gedacht- und da zieht sie schneller wieder ins Haus, als man schauen kann, wie ich Domi kenne- ab 8 Grad, wird entsetzt geschaut an der Haustür...

In eurem Fall, wo die Katze ja schon echt Medusalem ist, wäre ich ein bisschen milder- eine Woche ist nämlich gar nichts...ich würde es immer wieder forcieren, mit Futter dort und so- und dranbleiben...aber ihr auch mehr Zeit einräumen, als einem Jungtier...
 
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Es geht darum ihr ein Versteck zu bieten, dass sie vielleicht so den Sichtkontakt eher mal zulassen kann. Alternativ die Gittertür zustellen, dass sie nur durch einen Spalt sehen kann.

Sie muss vermutlich erst mal überhaupt verdauen, dass da irgendwer ist, der da ihrer Meinung nach nicht hingehört.
 
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Ja, das ist bestimmt eine gute Idee!
 
der Schnuddel ist speziell, sie mag einfach Fressen, ihre Ruhe haben und ihren Platz in der Sonne auf der Terrasse.
Was war Euer Gedanke bei der Adoption von Luna und Leo? Sollte Schnuddel nicht mehr alleine bleiben?
 
Hallo! Ja, einfach geduldig bleiben. Sie ist alt, sie war schon recht lange alleine UND es ist ihr Revier- natürlich muss sie da mal ordentlich fauchen.

Ich hab gerade Zusammenführung zwei Oldies mit zwei Kitten. Eine Oma, die selber mal Zuchtkatze war, reagiert super, mag die Kleinen, aber erzieht sie auch mal- da wird auch gefaucht, oder mal die Pfote erhoben- aber zwei Minuten später teilt sie wieder ihre Leckerli mit ihnen und ist total lieb.
Die zweite- meine Domino- ist wie deine Schnuddel- sie faucht und haut ab- sprich sie geht in den Garten und lebt vorrangig jetzt dort- im Sommer ist sie sonst auch viel dort- aber nicht sooo viel- sprich sie geht dem Problem aus dem Weg.
Wenn sie abends dann zusammensein "müssen", dann burrt sie auch viel oder faucht, wenn sie zu nahe kommen...aber aktiv gegen sie was tun, tut sie nicht- sie sagt halt: " lasst mich in Ruhe!"
Ich " zwinge " sie zumindest abends und nachts mit uns im Haus zu sein...ein bisschen Konfrontation schadet nie, denn der Winter kommt schneller als gedacht- und da zieht sie schneller wieder ins Haus, als man schauen kann, wie ich Domi kenne- ab 8 Grad, wird entsetzt geschaut an der Haustür...

In eurem Fall, wo die Katze ja schon echt Medusalem ist, wäre ich ein bisschen milder- eine Woche ist nämlich gar nichts...ich würde es immer wieder forcieren, mit Futter dort und so- und dranbleiben...aber ihr auch mehr Zeit einräumen, als einem Jungtier...
Danke dir für die ausführliche Antwort. 🙂

Wir haben uns schon auf eine längere Sache eingestellt aufgrund ihres Alters. Alte Leute finden Veränderungen natürlich nicht mehr so toll ^^

Euch wünsche ich auch noch eine gute und erfolgreiche Eingewöhnung.
 
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Was war Euer Gedanke bei der Adoption von Luna und Leo? Sollte Schnuddel nicht mehr alleine bleiben?
Zum einen das.

Und zum anderen haben wir einen 2-jährigen Sohn, der sie immer kuscheln und bespielen will und sie hat so gar keinen Bock auf ihn. Daher hoffen wir, das die neuen Katzen da jetzt übernehmen.

Ausserdem sind wir jetzt in ein Haus mit 5 Zimmern und 3 Etagen gezogen inklusive Garten, sodass jeder genug Platz hätte, um sich zurück zu ziehen.
Schnuddel geht eh nicht weiter, als bis auf die Terrasse und die beiden Neuen dürfen dann später raus
 
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Es geht darum ihr ein Versteck zu bieten, dass sie vielleicht so den Sichtkontakt eher mal zulassen kann. Alternativ die Gittertür zustellen, dass sie nur durch einen Spalt sehen kann.

Sie muss vermutlich erst mal überhaupt verdauen, dass da irgendwer ist, der da ihrer Meinung nach nicht hingehört.
Ich habe auch das Gefühl, dass sie es schon langsam verdaut.
Nach dem ersten Kontakt hat sie sogar uns angehaucht und war ziemlich angepisst.
Inzwischen entspannt sie sich nach den Kontakten schneller wieder.
 

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