Eine neue Katze ist da!

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Mietzl

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  • #41
Luna kam heute, wie immer, 1-2h vorm Wecker kuscheln.
Sie liegt dann immer an meinem Hals und schnurrt wie blöde. Minou kam dazu und ich konnte mit eigenen Augen sehen, wie Luna die Minou ableckt! :pink-heart: OOOOOOH MEIN GOTT!!
Irgendwann hat sich Luna an meine Beine und Minou dann daneben gelegt. Luna hat sich geputzt und ich konnte nicht mehr einschlafen, weil ich nicht verpassen wollte, wie sich beide putzen oder zusammen kuscheln. Aber dem war leider nicht so. :omg:

Außerdem sitzen ja beide immer vorm Klo, wenn der andere drin ist. Ich hab ja mehrere Toiletten. Egal wer gerade drin ist, die andere kommt ganz sicher und setzt sich davor und steckt manchmal die Pfote durch die Klappe. Ich hatte schon Angst, dass das Klomobbing ist. Aber es macht ja jeder bei jeden.
Und heute früh konnte ich meinen Augen nicht trauen: Luna ist auf Klo und Minou sitzt davor. Ich will Minou eigentlich ablenken, ist aber unmöglich. Und da geht Minou tatsächlich mit in das Katzenklo rein, sodass beide gleichzeitig drin sind und ihr Geschäft erledigen. :muhaha: Keiner hat sich beschwert, als wäre es das normalste der Welt.
Ich hab ja mehrere Klos, aber es wird wirklich nur das eine benutzt. Im anderen wird gebuddelt, aber das wars. Keine Klumpen, nichts. Beide stehen in verschiedenen Zimmern. Ob ich das andere dann eigentlich abbauen kann? Weil es steht in der Stube, was mir nicht so gefällt, aber hab sonst kein Platz.. und wenn es eh nur zum buddeln und spielen verwendet wird? :p Aber wenn doch, würde es mich nicht umbringen. :D
 
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  • #42
Das klingt wirklich niedlich. :)

Noch sehen die Katzen das spielerisch und gerade Jungtiere gehen auch zusammen aufs Klo. Verständlich, dass man das auf den ersten Blick niedlich findet.
Aber genau diese Situation, die du beschreibst, ist der Grund, warum man keine Klappen in den Klos haben sollte und am besten auch keine Hauben. Genau so gibt es eben nur einen Ausgang und die andere Katze kann die erste stören, indem sie gegen die Klappe haut oder davor lauert. Davon ab können sich die Tiere die Schwänze oder Pfoten einklemmen. Du hast es schon richtig beurteilt, genau so entsteht nämlich nach und nach Klo-Mobbing.
Davon ab staut sich der Gestank enorm unter diesen Klos, da man ja nicht nur einen Deckel hat, sondern auch noch diese Klappe.
Ich wurde damals bei der Neuanschaffung (zuvor brauchten wir nie ein Klo, die Katzen waren erwachsen und gingen draußen) in einem Fachgeschäft leider total falsch beraten und habe dann eine Toilette mit Klappe gekauft und durfte dann Stück für Stück alle Nachteile erleben. Nie wieder. ;)
 
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Mietzl

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  • #43
@doppelpack

Das ergibt natürlich Sinn.
Aber meine Katzenklos stehen in Stube und Schlafzimmer. Keine besonders tollen Orte für ein offenes Klo. Ich hab sonst aber kein Platz dafür. Mein Bad ist sehr schmal, sodass ich nichts hinstellen kann und die Küche auch (und da gibt's Fressen). Außerdem scharren die beiden ja wie die blöden und ich hätte dann alles voller Streu. :eek: Außerdem haben die bisher noch nie (!!!) woanders hin gemacht, also waren noch nie unsauber. Und Luna hab ich schon seit einem Jahr.
Ich nehme an, der große Filter im Klo bringt nicht viel und wenn ich die Klappe hoch mache und 1x täglich schön durchlüfte? Sauber machen tu ich es auch (mehrmals) täglich.
Meinst du, das kann sich irgendwann zum mobben entwickeln, obwohl es jetzt noch Spiel ist? Kann mir vorstellen, dass es mit einem offenen noch weniger Privatsphäre gäbe, da die sich somit ja unmittelbar berühren können.
 
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doppelpack

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  • #44
Meine Katzentoiletten passen aufgrund ihrer Größe leider auch nicht in mein Bad oder WC, von daher ist mir das Problem nicht ganz unbekannt. Und klar, es gibt ansehnlicheres als Katzentoiletten.
Zudem gibt es ja auch Stehpinkler, bei denen man zumindest 3 hohe Seiten braucht.

Bei offenen Klos sind die Katzen geschützter als bei einem geschlossenen Klo. Klingt erstmal widersinnig, aber aus Katzensicht ist ein guter Ort ein Ort mit vielen Fluchtwegen, beim offenen Klo sind das 4, bei dem mit Haube nur einer. Die Klappe verstärkt diesen Effekt dann noch, zudem animiert dieses Geschaukel einfach zu Spielereien (auflauern, instinktiv wird da der Jagdtrieb getriggert, du kennst das sicher von deinen Katzen, das Spielzeug, welches sich hinter einer Ecke oder unter einer Decke versteckt, deutlich interessanter ist).

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass bei guter Streu, ausreichend Befüllung, regelmäßiger Reinigung und adäquater Ernährung die Klos nicht stinken. Lüften sollte man seine Wohnräume ja sowieso immer mindestens zweimal täglich. Also vor Geruch musst du keine Angst haben. Gegen Buddler helfen dann auch Klos mit hohen Seiten. Bei offenen Klos meine ich jetzt auch nicht diese Mini-Schalentoiletten, da passt gar nicht ausreichend Streu rein. Im Handel muss man oft nach „XXL“ Versionen suchen, um überhaupt eine angemessene Normalgröße zu erhalten.

Im Endergebnis würde ich an deiner Stelle zumindest die Klappe entfernen und grundsätzlich -weiß nicht, welche Größe du hast - keine Standardtoiletten mit Haube verwenden (weil zu klein), sondern dann die XXL- Variante.

Obwohl bei dir beide auflauern, was so gesehen grundsätzlich positiv ist, würde ich persönlich sowas unterbinden, aber das muss jeder selbst wissen. Wird es nur erst zum Problem, dann ist es schwieriger. Ich meine damit natürlich nicht gemeinsame Klogänge, sondern eben wirklich das auflauern oder tatzen.
Gut möglich, dass sich das bei Entnahme der Klappen aber sowieso erledigt.

Insgesamt, dass aus Spiel auf einmal ernst wird, habe ich schon erlebt und oft gehört.
Zur Unsauberkeit muss das gar nicht immer führen, aber wenn man nicht ungestört auf Toilette kann, stelle ich mir das schon unangenehm vor. Und wenn die Unsauberkeit erstmal da ist, dann sind die Schäden meist groß und das Problem schon so verfahren, dass eine Behebung deutlich schwieriger wird.

Um den langen Text noch etwas länger zu machen :D: meine Erfahrung ist auch, dass sich Katzen charakterlich ziemlich lange entwickeln und erstmal ihrem Kind-sein entwachsen müssen. Deshalb fangen Probleme zwischen Katzen meistens auch eher so mit frühestens 1,5 Jahren, oft sogar noch später an und dann wundern sich die Halter, weil „bisher hat doch alles so super gepasst“.
 
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Ladyhexe

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  • #45
Ich habe ja zwei Stehpinkler und auch nicht wirklich viel Platz neben dem Menschenklo, deshalb bin ich - da die IkeaBox nicht hin passt und viel gebuddelt wird, eine flexible Lösung gefunden. Das Bild ist nur ein Beispiel von vielen, dieses mal gefunden beim Bauhaus

90527142_21241046.jpg


Da immer der Klodeckel bei uns geschlossen ist, es sei denn durch uns Menschen besetzt, kann die Katze an zwei Seiten raushoppen und nicht gemobbt werden. 15 cm Streu drin, das hält lange und riecht nicht. Vielleicht ist das ein Lösungsansatz für dich.

Meine "Gartenkörbe" sind übrigens in Lila, blau und türkis. Dann fällt nicht sofort auf was es wirklich ist. Da sie flexibel sind passen sie sich auch an.
 
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Mietzl

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  • #46
Ach man. Seit ich in dem Forum hier bin, werde ich immer und immer unsicherer und fühl mich in manchen Dingen wie ein Tierquäler :(

Ich habe diese hier.
Extra geräumige Katzentoilette für große Katzenrassen, mit Aktivkohlefilter, hoher Unterschale und aufklappbarer Abdeckung für eine besonders einfache Reinigung, Maße: L 57 x B 50 x H 46,5 cm

Finde es halt nur komisch, weil viele diese Toploader-Katzenklos (heißt das so?) oder dieses supertollen Litter-Roboter haben.. da ist es doch auch so.
 
maschari

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  • #47
Hallo Mietzl,

also ein Tierquäler bist du bestimmt nicht! Aber man kann hier eine Menge lernen, das man vorher auch noch nicht wusste. :zufrieden:

Ich habe bei 2 Katzen nur 2 Toiletten, weil das dritte nie wirklich benutzt wurde. Meine beiden sind auch schon zusammen auf Toilette gegangen. :grin:

Ich habe es so gemacht, dass ich ein geöffnetes habe und eins mit Haube. Dort war zwar auch noch eine Tür angebracht, die habe ich aber abgemacht und die Haube hochgeklappt. so sind die Seiten ein bisschen geschützt, aber trotzdem kommt Luft rein.

Das sieht ungefähr so aus wie das hier:

https://www.ebay.de/itm/Nestor-JUMBO-grosse-Katzentoilette-XL-grau-Katzenklo-Haube-Deckel-zum-aufklappen-/282184829132

Ich muss sagen, dass die Katzen beide Klos ungefähr gleich häufig benutzen und dort keine Präferenzen haben. Ich wasche das Haubenklo 1x die Woche mit heißem Wasser und Sagrotan aus und so riecht es auch eigentlich nicht.

Aber wie gesagt, die Tür muss auf jeden Fall raus und man kann den Deckel auch noch "aufklappen" dann ist oben und vorne auf jeden Fall mehr Platz und die Seiten und hinten sind noch zu.

Viele Grüße,
 
Lirumlarum

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  • #48
Ach Mietzl..so ein Schmarrn :D
Nur weil du Haubenklos hast, bist du noch weit vom Tierquäler entfernt:grin: *sorry, aber ich musste eben wirklich lachen, als ich deinen Post gelesen habe*
Nicht böse gemeint, aber du bist so herzlich und so bemüht um deine Fellnasen , da muss ich über deine "tiefen Zweifel" manchmal schmunzeln.
Du machst das Alles toll und deine Beiden zeigen dir das auch :D:D:D

Haubenklos führen nicht automatisch zu Katzenleid. Meine beiden verstorbenen Kätzchen hatten ihr Leben lang nur Haubenklos und es gab nie Probleme damit. Allerdings ohne die Klappe, weil die Beiden für die Klappe einfach zu doof waren. :rolleyes:

Jedoch habe ich mittlerweile auch offene Klo's. Zugegeben weniger wegen den Miezen, sondern eher für mich :eek:..weil man dann einfach auch besser
beobachten kann.
Man kann so eben sehen, wenn die Katze sich hart tut oder sich unwohl fühlt. Bei den Haubenklos hat mich immer gestört, dass man so gar nicht sieht was drinnen vor sich geht.. vor allem, wenn man ein krankes Katzerl daheim hat.

Du kannst ja mal schauen..muss ja nicht alles jetzt sofort sein. Viele haben vom schwedischen Möbelhaus ganz einfache Plastikboxen mit hohen Rand, Anderen haben so lustige Ideen, wie oben der Blumenkübel, wieder Andere normale Schalenklos..
Da kannst du kreativ sein und dir was aushecken, was gut in die Wohnung passt, Besuch nicht gleich abschreckt und zeitgleich deinen Fellbällen gefällt. Wichtig ist eigentlich nur, dass man das Konstrukt dann gut reinigen kann ..
 
Ladyhexe

Ladyhexe

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  • #49
Keine Sorge Mietzl, das ging mir ebenso und ich habe auch zu Beginn erst mal schlucken müssen. Beim Nachlesen im Forum wurde mir ganz schnell klar, es ist fundiertes Wissen und alles, was ich vorher mal über Katzen wusste war noch aus der Jahrhundertwende Dorfwissen. Ich begann mit 2 Wohnungskatzen, die Freigang bekamen und werde NIE so irre wie DIE (röchel).

Irgendwie wurden es dann doch mehr Katzen und mein Wissenstand heute ist aktualisiert, meine Einstellung zum Forum hat sich sehr schnell nach dem ersten umgesetzten Tip und dem Erfolg (Erlöschen des Problemes) so sehr verbessert, daß ich in einigen Themen mitschreiben kann. Es liegt sehr viel an der eigenen Einstellung und unserer Bereitschaft dazu zu lernen.

Deshalb möchte ich dir auch weiter Mut zusprechen, setze um, was du machen kannst und gehe ab und an nicht nach den Menschenansprüchen von schöner wohnen (du hast mit Kitten dir sowieso Umdekorateure ins Haus geholt) sondern richte dich nach den Ansprüchen der Tiere, sie danken es dir ein Leben lang.


Deshalb bekommst du mal von mir unser Gesamt-stilles-Örtchen gezeigt.

34158477xx.jpg


34158478wd.jpg


Liebe Grüße
noch immer in der Lehre stehende
 
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  • #50
@Ladyhexe

Hmmm..gar nicht so blöd die Idee. So ein Plastikkübel könnte auch noch bei mir ins Bad passen...das würde meiner Mia, ganz gut gefallen...
Hmmm ich muss da mal messen und Baumarkt und so.
Hmmm aus der Sache lässt sich was machen, je mehr ich grübel über deine Plastiktröge, desto mehr glimmt gerade eine Idee in meinem Kopf auf..
Was ein Glück, ich habe nächste Woche Urlaub... :aetschbaetsch1::yeah:
 
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Mietzl

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  • #51
Ich hab jetzt bei meinem Haubenklos die Klappe hoch geklappt. Da ist es jetzt eher wie so ein Caprio.
Sehen konnte ich die trotzdem, da die Tür ja transparent ist.

Die Idee ist wirklich witzig und einfach, @Ladyhexe.
Aber in meinem Bad ist wirklich kein Platz. Hab nur einen schmalen Weg zum gehen, auf der anderen Seite ist Badewanne, Waschbecken und Toilette. Also da ist auch keine Lücke dazwischen. Ich hab nur neben der Tür im Schlafzimmer platz und in der Stube fast mitten im Raum. Kleine Miniwohnung.
Bei meinem Freund hatten wir ja sogar ne extra Kammer nur für die Toiletten. Das war echt toll.

Und ja, ich will halt wirklich, dass es den beiden gut geht.
Jedoch kommt das immer so rüber, als würde ich gefühlt alles falsch machen und es wäre lebensbedrohlich für die Katzen.
Ich hab mich auch schon erwischt, jemanden dringend 2 Katzen zu empfehlen, weil mein Kollege sich nur eine BKH holen will. Hab ihm auch gesagt wegen Papieren und Stammbaum.. aber naja. :D
Ich will halt, dass die beiden ein tolles Katzenleben führen. Gerade meine kleine Luna ist ja mein ein und alles. :oops:
Ich würde mir so sehr ein schönes Haus für sie wünschen mit Treppen. Luna steht total auf Treppen, sie will immer ins Treppenhaus. Gerne auch mit ganz ganz sicheren Freigang, wobei Luna mit Leine nie raus wollte und nicht schnell genug ins Treppenhaus konnte. Und den Balkon nutzt sie auch nicht so sehr wie Minou es tut. Ich will, dass sie jemanden haben, der immer Zeit für sie hat und früh mit ihnen im Bettchen kuschelt und ganz ganz viel spielt. Ich mach mir immer so wahnsinnige Vorwürfe und fühl mich so so schlecht. Vorher war das halt nicht so krass. Jedes mal wenn ich was unternehme oder raus gehen will, hab ich ein schlechtes Gewissen und mach mir nur Gedanken um die Katzen. Nach der Arbeit bin ich Knülle und will nicht immer 30 min mit der Angel hin und her rennen um die beiden auszupowern. Zumal ich ja nicht sooo viel Bewegungsmöglichkeiten hab. Ach man.. :sad: Ich versuch ja mein Bestes, wirklich.

@Lirumlarum Wir wollen Bilder! :D

Ich habe ja auch hier meine Sorgen geschildert.
Das tat echt gut. Ist oft ein hin und her. Mal fühl ich mich unendlich schlecht und eingeschränkt - dann aber auch, dass es den gut geht, ich nicht ohne die beiden kann und sie glücklich sind.
 
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Mietzl

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  • #52
Heute kam endlich mein Paket mit Dosen von MACs und CARNY an!!! Und ich freu mich wie Bolle, wenn ich das dann morgen füttern kann. Ich hoffe sie mögen es. :pink-heart: natürlich hab ich Ihnen auch noch ein Bett gekauft. Ist so ein kleiner Würfel mit Kissen drin, der perfekt ins Regal passt.

Das ist auch angekommen. Ich werde mir im Ikea noch Wandregale holen für einen Catwalk. Kennt ihr paar gute, welche auch mehr Kilo aushalten? Die Katzen werden ja schließlich schwerer und es sollten auch beide ohne Probleme drauf sitzen. Die sollten wenn möglich weiß oder grau sein. Bis das aber mal soweit kommt, vergehen bestimmt noch einige Wochen. Ich kann das nicht selbst anbringen. :D Auf keinen Fall!
 
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Mietzl

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  • #53
Ich weiß nicht, was dieses hin und her soll.
Heute geht's mir irgendwie wieder mies und ich spiele schon wieder mit den Gedanken. Vermutlich weil Luna viel gurrt, was sie aber schon iiiimmer gemacht hat und Minou immer an Schränke, Bett und Balkontür scharrt (ohne krallen sondern einfach nur scharren). Das hat sie aber auch schon gemacht, seit sie da ist. Immer wieder kommt mit der Gedanke, dass ich denen nicht genug bieten kann und sie es so viel besser haben könnten. Immer wieder kommt mir der Gedanke, total eingeschränkt Leben zu müssen.
Das liegt keinesfalls an den Katzen sondern an mir.

Ich bin auch so hin und hergerissen..
Wo findet man Leute, wo man sich sicher sein kann, dass sie Katzen verstehen und diese große Verantwortung tragen können?
Machen wir uns nichts vor: Die meisten Leute informieren sich nicht richtig, füttern den Katzen Whiskas und Co und beschäftigen sich auch nicht sonderlich viel mit ihnen. Das will ich eben nicht. Auch sollen beide viel Menschennähe haben und auch mit ins Bett können, usw. Viele können auch sagen, dass es so ist wie ich es ihnen sage, jedoch kann man das später nicht mehr nachvollziehen.

Ich will Leute wie hier, die sich wirklich auskennen und das auch Ernst nehmen. Die sich richtig und intensiv damit beschäftigen.

Aber... die andere Hälfte will sie nicht abgeben.
Die andere Hälfte weiß, dass ich das alles schaffe und es auch sehr viele tolle Momente gibt. Sie weiß, dass das so nicht lebenslang ist, sonder nur für paar Jahre.
Die Vorstellung, wie die beiden abgeholt werden.. ich kanns nicht. Die Vorstellung, die letzte Nacht mit ihnen zu verbringen. Hölle!


Das war gestern. Ein fauler Sonntag auf dem Sofa.
Minou schläft neben mir (man beachte die Pfote :D) und Luna, wie immer, auf mir drauf. Ich liebe sie so so so sehr!
Sie legt sich immer auf mir drauf und im Bett kommt sie früh auch immer und liegt auf oder direkt neben mir. Immer in Kopfnähe. Sie liebt mich und würde mich sicher auch schrecklich vermissen, sowie ich sie.

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Ich weiß nicht, was jetzt richtig und was falsch ist. Ich bin wirklich sehr zwiespaltigen. Und ich fühl mich mit allem eben so alleine. Vorher hatte ich wirklich nie so schlimme Gedanken. Ich hoffe es vergeht alles, einen Monat hab ich die Gedanken ja schon.
 
Lirumlarum

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  • #54
*knuddel* ich weiss wie du dich fühlst, mir geht es hin und wieder genauso.
Fast jeder kennt diese Momente, wo man sich fragt: Warum habe ich Tiere zu mir geholt, warum habe ich geheiratet, warum musste ich mir unbedingt Kinder einbilden, warum habe ich diesen Job gewählt? Und fast Jeder kommt mal an den Punkt, wo man liebsten nachts und heimlich, sich nur mit nem Rucksack bepackt davon stehlen möchte, alles hinter sich lassen um ohne Verpflichtungen frank und frei in den Tag leben zu können... das ist ganz normal.

Letztes Jahr verstarb mein Kater, nachdem ich drei Jahre zuvor seine Schwester schon über die Regenbogenbrücke schicken musste.
Irgendwie freute ich mich (trotz rieeeeeeesen Trauer) endlich wieder frei zu sein, mehr Platz in der Wohnung zu haben, mich nicht mehr kümmern zu müssen.

Über die nächsten Wochen verschwand so Stück für Stück der Katzenkram aus der Wohnung (aber nur in den Keller). Und oh wie war das schön, endlich mehr Platz. Der Haushalt war so schnell erledigt, die Wohnung ordentlicher denn je.
Endlich konnte ich auch wieder ohne schlechtes Gewissen, nach der Arbeit um die Häuser, shoppen, Party... das hatte ich lange nicht mehr gemacht, weil mein Katerbär ja ein alter, pflegebedürftiger Senior war, noch dazu alleine daheim, seit sein Schwesterl verstorben war.

Tjaja..die Wahrheit, es war scheusslich. Bett beziehen ohne Katzenhilfe, geht zwar schnell, macht aber Null spass. Eine saubere Wohnung ist zwar toll, aber irgendwie empfand ich sie als leer und kalt. Shoppen, Party, Kino...ist nett, aber auf der Couch mit Katze zu chillen ist 100000 mal besser!

Dann zogen meine Kürbisse hier ein. Meine Wohnung schaut seitdem schlimmer den je aus :eek:, Kratzbäume, Kartons, Spielzeug, Klos..der janze schöne Platz, wieder geopfert für die Pfotentiere. Bett beziehen geht nicht unter einer halben Stunde, immer ist Katzenstreu kreuz und quer unterwegs...
Aber immer wenn ich quengeln will, fällt mir wieder die Zeit ohne Katzen ein..und schwubs, schon ist das Katzenstreu der schönste Strand den man haben kann, die chaotische Wohnung ist nicht mehr chaotisch, sondern ein Katzenabteuerplatz..:yeah::omg:

Stell dir einfach wirklich (und auch ehrlich zu dir selbst) über mehrere Tage vor, wie es wäre ohne die Beiden.
Was geht dir ab ..und geht es dir tatsächlich so sehr ab? Was würdest du tun, wenn du heute heimkommst und keine Katzen da wären? Was würdest du morgen tun, wenn keine Katzen da sind ..und wie fühlt es sich übermorgen an?

Wenn du wirklich über mehrere Tage, diese Gedanken gut findest und dich damit besser und erleichtert fühlst..nun dann kannst du anfangen dir Gedanken zu machen, nach einem Platz für die Beiden zu suchen (hier im Forum inserieren, da hast du dann Gewissheit, das die Mäuse zu jemanden kommen, wo sie gut aufgeräumt sind)
 
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Mietzl

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  • #55
Ach man, ist schon schön sowas zu lesen.
Danke, dass ich mich hier ausheulen darf! :oops:
Du schreibst das wirklich schön. So sollte ich es auch mal sehen.

Aber ja, im Grunde geht's mir ganz genau so.
Aber wie ich schon sagte, die Vorstellung das sie weg wären, wäre viiiiiiiiiiel schlimmer. Dieser Gedanke bringt mich immer zum weinen und verzweifeln.
Meine beiden Erdnüsse sind so doof und ich liebe die wirklich sehr.
Ich könnts mir einfach nicht vorstellen, nicht mehr nachts um 3 oder 1h vor dem Wecker geweckt zu werden. Ich bin da nie genervt von, sondern freu mich immer, dass man so ein Ritual hat. :pink-heart:
Die Gedanken sie abzugeben finde ich nie gut, nein. Ich finde sie sehr schlimm. Aber ich denke dann eben an das Wohl der Katzen, was vor meinem steht.

Streu und Haare liegen bei mir auch kreuz und quer rum. Wobei ich meine Haare auch gut verteilen kann :D
Früher hats mich null gestört und mal gesaugt oder gekehrt, ist auch keine Arbeit und geht schnell.
Ich denke jetzt ist es eher so, weil ich halt alleine wohne. Weil ich es machen muss und es auch alles meine Möbel sind, wo ich halt vor kurzem seeeeeehr viel Geld los geworden bin. Musste ja beim Umzug wirklich ALLES selber von meinem ersparten zahlen und ich habe nichts von Eltern bekommen. Von einer kompletten Küche, Sofa bis hin zu Tellern & Co. Alles musste ich mir selber kaufen.
Zudem bin ich auch noch extreeem perfektionistisch und will alles immer sofort putzen und weg wischen. Ich hoffe, dass ich die Hemmungen hierbei auch verliere. Ich glaube dann gehts mir auch etwas besser. :rolleyes:

Wenn ich mir vorstelle ohne die beiden:

Pro
- man hat sehr viel mehr Freizeit
- man hat kein schlechtes Gewissen, die Wohnung verlassen und auch mal länger und öfter unterwegs sein
- man hat weniger Arbeit im Haushalt, es bleibt länger sauberer
- man hat kein schlechtes Gewissen, dass die beiden keinen Freigang und nur eine kleine Wohnung haben, sich langweilen
- man hat ruhigere Nächte
- man hat weniger Geldausgaben
- man kann sich mehr auf sich konzentrieren

Contra
- man ist sehr einsam und ich fühle mich so schon fürchterlich alleine
- man hat keinen mehr, der mit einem kuschelt
- man langweilt sich eventuell auch schneller
- keinen Doofkopf, der einen zum lachen bringt
- man vermisst die beiden so schrecklich doll, hat Angst was mit ihnen jetzt ist und hat Angst, dass die Katzen ihre Mama vermissen
- man fragt sich immer, ob man nun richtig gehandelt hat und bereut es eventuell sehr

- man verliert ein Familienmitglied
- gaaaaaaaaaaaaaanz viele Tränen

Ich hab mal das fett gestellt, was mich darin am allermeisten beschäftigt.

Ich kenns halt nicht alleine zu wohnen.
Ich wohne ja jetzt zum ersten mal alleine und die Katzen sind ja gleich mit mir mit.

Ich weiß es halt echt nicht.
 
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  • #56
Ich stand mit 15 Jahren (hab leider ein grottiges Elternhaus erwischt) alleine da und musste schauen, wie ich zurecht komme. Ich hatte nicht mal einen Krümel Geld für Möbel. Ich erinner' mich noch, zwar ein paar Teller gehabt zu haben, aber keine Tassen..es gab denn Kaffee und Tee aus Suppentellern :D:D
Dazu noch der ganze Druck alles irgendwie alleine hinkriegen zu müssen..ich war sehr häufig überfordert mit Allem und vor lauter mir selber Druck machen, habe ich mir gleich auch noch Depressionen zugelegt..
Ich kann mir also lebhaft vorstellen, wie duch dich gerade fühlst und womit du zu kämpfen hast.
Aber in ein paar Jahren blickst du dann zurück und schmunzelst bestimmt, über den kleinen Angsthaufen, der heute bist und du wirst stolz wie Bolle sein, weil du alles irgendwie hinbekommen hast.
Genies' lieber diese tolle Zeit..erste eigene Bude -wie geil ist das denn-, niemanden Rechenschaft schuldig zu sein -noch viel geiler-, die ersten eigenen Katzen -unbezahlbar-....

Mietzl, deinen Katzen geht es gut bei dir. Und keine Sorge, es sind Katzen, die brauchen keine rundum Betreuung, auch wenn sie "nur" Wohnungskatzen sind.
Geh raus, geh ins Kino, schlag dir die Nächte um die Ohren. Du musst nicht immer gleich ein schlechtes Gewissen haben, wenn deine Damen, mal den ein oder anderen Abend nicht von dir bespasst werden. Sie sind zu zweit, haben Spielkram und Klettergelegenheiten..die wissen sich auch ohne dich sich zu beschäftigen.
Natürlich wenn du immer unterwegs wärst und nur Klo schnell machst und kurz das Futter servierst, ist das zuwenig..aber so den ein oder anderen Abend, schaffen die auch ohne dich :D:D

Ich hohl mal eben eine Kiste und da packen wir deinen Perfektionismus rein und verbuddeln den.. der ist zu nichts nütze, ausser das du dir dadurch zu viel Druck machst..
Es läuft doch soweit alles gut, die Miezen mögen sich, sind gesund und wirken glücklich. Du hast ein Dach übern Kopf, sogar mit Möbeln drin, kannst dir von deinem Geld ein paar Extras leisten.
Lupf mal deinen Kopf ganz hoch und Brust raus und Bauch rein..du hast allen Grund stolz auf dich zu sein!
 
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Mietzl

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  • #57
Ich habe gerade einen riesigen Text geschrieben und dann, als ich es abschicken wollte, hat es mich ausgeloggt. Natürlich alles weg.

Alsoooo..

Es ist schon wirklich krass, dass du das mit 15 schon alles erleben musstest.
Ich nehm' dich jetzt als Vorbild und sag mir, dass das mit der Zeit alles wird. :D

Ich komme auch aus einem schlechten Elternhaus.
Meine Eltern haben sich getrennt, noch bevor ich in die 1. Klasse kam. Ab der 2. Klasse hat mein Papa angefangen zu trinken und tut es noch heute ausgiebig. (2 Leute von seiner Saufgruppe sind schon verstorben, aber das rüttelt ihn nicht wach). Meiner Mama bin ich eigentlich egal, weil sie sich nur meldet, wenn sie was braucht und auch nicht zu meinem Geburtstag kommt. Ihre erste Enkelin hat sie auch erst 4 Monate nach der Geburt gesehen, weil sie zu faul war mit Zug zu fahren usw. Mein Bruder konnte sie nicht besuchen, weil sie in der Wohnung raucht. Und das nicht wenig. Es stinkt einfach alles wenn man bei ihr war. Klamotten, Haare.. alles. Ganz zu schweigen von der Gesundheit. Aus diesem Grund hab ich die meiste Zeit bei meinem Vater gelebt, welcher getrunken hat. Ich saß da immer im Zimmer und es gab auch kaum was zu Essen. Seine Wohnung sah auch total schmutzig und eklig aus. Vermutlich habe ich auch deswegen so einen Klatsch, dass bei mir alles penibel sauber sein muss.

Ich war eben auch alleine mit allem. Ich hatte keine Ahnung von nichts. Wo beantrage ich Strom, wie viel brauch ich.. ich wusste nichts. Letztendlich haben mir Freund und Arbeitskollegen geholfen. Und Google.

Ich hoffe wirklich, dass ich irgendwann über den Angsthaufen lachen kann. Bei mir geht das ja schon mehrere Jahre so. (seit ich 15 bin, glaube). Und gefühlt wird es immer schlimmer. Ich mach mir halt auch wirklich immer selber Druck und bin mit allem überfordert. Da muss ich einfach nur einen Termin haben, der mich aus meiner Routine bringt.

Und ich hab eben das Gefühl, dass die Katzen rundum Betreuung braucht. Das ist halt wirklich erst durch das Forum so schlimm geworden. Ich denke man soll sie mindestens(!!!) 30min am Tag auspowern usw. Wenn ich es mal nicht schaffe oder kann. Schrecklich. Zumal sie da auch nicht ausgepowert sind, Luna könnte immer spielen. Ich denke halt immer, dass sie sich langweilen sobald sie nicht spielen oder schlafen. Wenn sie aus dem Fenster gucken = sie wollen raus, sie sind einsam, eingesperrt und langweilen sich. Wenn sie nur durch die Gegend gucken = sie langweilen sich. Wenn sie schlafen, dann denk ich sogar auch, dass sie das nur tun, weil sie nichts zu tun haben und depressiv sind. Jedes gurren und miauen deute ich als weinen. Ich interpretiere eben alles negativ. Aber das nicht nur bei den Katzen. Ich fühl mich furchtbar.

Ich wäre auch dafür meinen Perfektionismus in die Kiste zu packen und ganz weit nach unten zu vergraben. Er steht mit halt oft im Weg. Genauso wie meine Angst und den Druck den ich mir unnötig mache. Vieles bin ich mir ja richtig bewusst und weiß das auch. Aber die Gedanken, Ängst und Panikattacken kann ich irgendwie nicht abstellen. Ich wünschte man könnte einfach einen Schalter umlegen.

Und ganz vielen lieben Dank, dass du mich so verstehst. ♥
Das tut gerade wirklich gut und ich fühl mich richtig bestärkt. Auch wenn ich daran denke, wie die armen Mietzis im Tierheim leben müssen. Kaum Aufmerksamkeit und Liebe. Und trotzdem sind die meisten davon noch normal.
 
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Lirumlarum

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  • #58
Naja hier im Forum werden viele tolle Ratschläge gegeben. Aber nicht immer muss alles so streng umgesetzt werden.

Zum Beispiel:
Es heisst ja immer ein Klo mehr wie Katzen..also sollte ich drei Klos haben..ich habe aber nur zwei..und soll ich dir was sagen? Meinen Katzen geht es dennoch gut :eek:
Oder die Kiste mit den offenen Klo's. Meine beiden Regenbogenkatzen hatten immer Haubenklos, obwohl immer offene Klo's empfohlen werden..es gab hier nie Probleme mit den Haubenklos.
Ich finde zeitangaben, wie lange man mit den Katzen spielen sollte, immer eher grobkörnige Richtlinien, aber sehe diese nicht als in Stein gemeisselte Regeln an.
Gestern und vorgestern z.B habe ich, glaube ich, nur je so 10 min, aktiv mit meinen Katzen gespielt. Am Freitag gar nicht. ..und dennoch sind beide munter und fern von Vernachlässigung und Langeweile...nur weil ich mal nicht aktiv zum spielen komme, sind meine Mäuse ja dennoch immer um mich rum und schauen was ich mache, werden geknuddelt, gefüttert, also etwas Entertainment haben sie somit eh immer.
Natürlich ist es bei Wohnungshaltung wichtig, sich etwas mehr mit den Pfotentieren zu beschäftigen..aber wenn mal weniger Zeit ist, haut das die Mäuse auch nicht gleich von den Socken.
Zwischen mal etwas weniger Zeit zu haben und Vernachlässigung ist ein himmelweiter Unterschied.

Lass dich da durch das Forum nicht so verrückt machen..tobe und spiele mit Beiden so oft du Lust und Zeit hast und wenn du mal ein oder zwei Tage nicht zum austoben kommst, geht die Welt davon auch nicht unter.

Das Wichtigste "Spielzeug" hast du dir ja eh schon organisiert in dem du Minou für deine Luna dazugeholt hast.

Hmm mein Vater könnte mit deinem Verwand sein..bei uns war das ähnlich und zu meiner Mutter habe ich seit einigen Jahren gar keinen Kontakt mehr.
Ja..und man kriegt da gerne einen an der Klatsche, wenn man aus so "netten" Verhältnissen kommt.
Bei mir ist z.B geblieben, dass ich nicht mal den Müll in der Jogginghose vor die Tür trage. Ich habe immer schiss, das mich genau da jemand dann sieht und sagt: Ohh mei oh mei, wie der Vater so die Tochter,total verlottert das Mädl!
So ein Schwachfug..aber, wenn ich den Müll runterbringe, ziehe ich immer eine saubere Hose über und kämme mich davor sogar noch durch..mein Freund kugelt sich immer vor Lachen.... :D:yeah::omg::grin:
 
maschari

maschari

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  • #59
Ich stand mit 15 Jahren (hab leider ein grottiges Elternhaus erwischt) alleine da und musste schauen, wie ich zurecht komme. Ich hatte nicht mal einen Krümel Geld für Möbel. Ich erinner' mich noch, zwar ein paar Teller gehabt zu haben, aber keine Tassen..es gab denn Kaffee und Tee aus Suppentellern :D:D
Dazu noch der ganze Druck alles irgendwie alleine hinkriegen zu müssen..ich war sehr häufig überfordert mit Allem und vor lauter mir selber Druck machen, habe ich mir gleich auch noch Depressionen zugelegt..
Ich kann mir also lebhaft vorstellen, wie duch dich gerade fühlst und womit du zu kämpfen hast.
Aber in ein paar Jahren blickst du dann zurück und schmunzelst bestimmt, über den kleinen Angsthaufen, der heute bist und du wirst stolz wie Bolle sein, weil du alles irgendwie hinbekommen hast.
Genies' lieber diese tolle Zeit..erste eigene Bude -wie geil ist das denn-, niemanden Rechenschaft schuldig zu sein -noch viel geiler-, die ersten eigenen Katzen -unbezahlbar-....

Mietzl, deinen Katzen geht es gut bei dir. Und keine Sorge, es sind Katzen, die brauchen keine rundum Betreuung, auch wenn sie "nur" Wohnungskatzen sind.
Geh raus, geh ins Kino, schlag dir die Nächte um die Ohren. Du musst nicht immer gleich ein schlechtes Gewissen haben, wenn deine Damen, mal den ein oder anderen Abend nicht von dir bespasst werden. Sie sind zu zweit, haben Spielkram und Klettergelegenheiten..die wissen sich auch ohne dich sich zu beschäftigen.
Natürlich wenn du immer unterwegs wärst und nur Klo schnell machst und kurz das Futter servierst, ist das zuwenig..aber so den ein oder anderen Abend, schaffen die auch ohne dich :D:D

Ich hohl mal eben eine Kiste und da packen wir deinen Perfektionismus rein und verbuddeln den.. der ist zu nichts nütze, ausser das du dir dadurch zu viel Druck machst..
Es läuft doch soweit alles gut, die Miezen mögen sich, sind gesund und wirken glücklich. Du hast ein Dach übern Kopf, sogar mit Möbeln drin, kannst dir von deinem Geld ein paar Extras leisten.
Lupf mal deinen Kopf ganz hoch und Brust raus und Bauch rein..du hast allen Grund stolz auf dich zu sein!

Ich hab hier viel mitgelesen, auch schon einmal geschrieben (wieder gelöscht) und leider nicht die richtigen Worte gefunden. Du schon.
Unterschreib ich zu 100 %, mir ging es ähnlich allerdings mit 18, nicht mit 15 und ich sehe es genauso wie du.

Viele Grüße, auch an dich Mietzl, ich verspreche dir, es wird alles gut!
 
Anaya Simea

Anaya Simea

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  • #60
Hallo Mietzi,

du bist nicht alleine mit diesen Ängsten, die man hat, wenn man plötzlich alleine lebt!

Bei mir war es ähnlich. Mein Elternhaus war die Hölle für mich, sodass ich mit 17 Jahren regelrecht die Flucht ergriffen habe. Ich bezog ein 1 Zimmer-Appartement und genoss meine Freiheit. Um mich nicht einsam zu fühlen, suchte ich mir viele Freundinnen und Freunde mit denen dann Party angesagt war...

Weil wir zuhause mehrere Katzen hatten - davon aber nie eine ganz mir alleine gehörte - legte ich mir vom Vermehrer eine junge Katze zu. Heute könnte ich nur heulen, wenn ich daran denke, wie schrecklich es ihr bei mir gegangen sein muss.

Natürlich habe ich mich nirgends erkundigt, wie Katzen glücklich sind, so wie du es tust und umsetzt. Nein, ich habe sie einfach alleine gehalten - ohne Spielpartner. Und oft ohne mich, weil ich ja ständig Party machen war. Nach einem Jahr habe ich sie dann zum Glück bei einem Tierarzt abgegeben, der sie in eine Familie mit anderen Katzen vermittelt hat.

Was ich dir damit sagen will: Du machst alles richtig! Du hast dich erkundigt, wie es deinen Katze gut geht. Du liebst sie unendlich und willst nur das beste für die Mäuse. Du tust so viel für sie, indem du einfach für sie da bist und ihnen ein gemeinsames, schönes Leben ermöglichst. Mehr geht nicht.

Denk nicht so viel über Kleinigkeiten wie Spiel-Zeiten nach. Selbst wenn du mal keine Zeit oder Lust hast, mit ihnen zu toben, werden sie dadurch sicherlich nicht unglücklich sein. Weil sie es nämlich richtig gut bei dir haben!

Ganz liebe Grüße
von mir
 
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