Katzen alleine lassen..Argumente gesucht?!

abraka

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  • #21
Ich hab auch ein wenig Bedenken, ob die Bindung zu den Katzen überhaupt groß genug ist.

Als unsere Mäuse noch ganz klein waren und wir sie kurz hatten, hätte ich sie nicht alleine lassen wollen! Ich fand es schon schlimm genug in die Arbeit gehen zu müssen. Wir sind dann auch nur am Wochenende abends weggegangen, so dass die ja dann tagsüber uns hatten.
Ob die Kitten das gebraucht hätten - keine Ahnung.
Aber mir war das wichtig. Ich wollte die Zeit mit ihnen verbringen. Ihnen zusehen und die Nähe genießen.

Und wenn ich jetzt diese Distanziertheit lese: "die kann man doch 12 Std. alleine lassen - so 1x die Woche..." - dann weiß ich nicht, wie das wird, wenn die Katzen den Reiz des Neuen verloren haben. Wenn sie nicht mehr tapsig süß sind, sondern erwachsen und: was ist wenn sie krank sind und wirklich Aufmerksamkeit, Nerven und Pflege erfordern?

Rein davon abgesehen, dass 2 Katzen in einem WG-Zimmer alleine bleiben sollen. Das find ich ... naja... suboptimal...
 
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  • #22
Also die Katzen brauchen die Nähe nicht so , wir Menschen sind das..;)


Bindung entsteht nicht dadurch das wir Lebewesen komplett von uns abhängig machen, sie 24/7 umschwirren und zulassen der ihre Fokus alleine auf uns liegt..dieser irrglaube tut manchmal richtig weh..vor allem bei Katzen..
 
abraka

abraka

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  • #23
Das meinte ich jetzt gar nicht.
Natürlich lässt man die Katzen mal alleine - muss man ja und soll man ja. Die brauchen uns nicht wirklich rund um die Uhr.
Wir sind ein halbes Jahr nachdem sie eingezogen sind, in den Urlaub gefahren. Der war gebucht. Den Katzen hats nicht geschadet.
Aber ich hab mindestens genauso gelitten.

Und wenn die Wohnung und der Platz größer wäre, dann wäre immer wieder eine Nacht alleine sicher auch kein Problem.

Aber mir stellt sich eine andere Frage:
Wenn man so nüchtern das ganze betrachten - wenn die Katzen ja im niedlichsten Alter sind und man sie erst kurz hat... da frag ich mich, wie man dann reagiert, wenn nicht mehr alles rosarot ist.
 
K

Kathi 86

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  • #24
Also meine Katzen freuen sich schon wenn wir daheim sind, da gibts Aktion, Spielen, Leckerlies. Ganz so egal ist es ihnen also nicht ob wer da ist oder nicht.

Wenn wir heim kommen rennen uns immer alle beiden schon entgegen. Dass eine irgendwo liegen bleibt und weiter schläft gibts bei uns nicht.

Ich verstehe deinen Freund, er hat Recht, so oft und so lang sollten die Kleinen nicht allein sein.

Überhaupt klingt das für mich alles recht lieblos. Ihr seid so oft nicht da, dein Freund hat wenigstens ein wenig schlechtes Gewissen und will das ändern, und du möchtest ihn auch noch umstimmen. Der Mitbewohner kümmert sich anscheinend auch eher gezwungenermaßen um die Kleinen und möchte nicht, dass die beiden in der ganzen Wohnung sind wenn keiner da ist.
Das klingt für mich nicht grad nach liebevoller Katzenhaltung, anscheinend will die beiden keiner so recht :(

Ich hätte meine beiden nie im Leben so oft allein gelassen, schon gar nicht als sie noch klein waren. Auch heute fahr ich noch ungern über Nacht weg, wobei mir natürlich klar ist, dass das kein Problem ist. Aber gewisse Kompromisse muss man eben eingehen wenn man Haustiere hat. Dessen muss man sich bewusst sein.
 
Mel_Anie

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  • #25
Also meine Wusel sind jetzt so um die 18 Wochen. Ich musste sie kürzlich für einen Tag alleine lassen, zwecks Wohnungssuche in einer anderen Stadt. Die zwei waren 15 Stunden auf sich gestellt und ich hab mir große Sorgen gemacht, dass vielleicht irgendwas passiert in der Zeit.
Die beiden haben es ohne Schaden überstanden ^^ Aber das ist natürlich nichts, was man ständig machen sollte, so denke ich.
Geplant war ja ursprünglich, dass ich über Nacht die Stadt verlasse, das konnte ich mir aber unmöglich vorstellen, also habe ich gekürzt.
Ich finde, man hat da einfach sowas wie Verantwortungsbewusstsein ;) Ich bin zuständig für die Wusel. Wenn ich regelmäßig soviel Zeit außer Haus wäre oder sein wollte, würde ich mich um einen Platz bemühen wo den Wuseln genügend Zeit gewidmet wird. Man sollte sich schon bewusst machen, dass man, wenn man sich für Katzen entscheidet, nun mal auch einen Teil seiner Zeit verplant. Man ist nicht nur Futterspender. Das sind ja Lebewesen, die noch mehr Bedürfnisse haben, als nur Futter zu schlingen.
 
Omelly

Omelly

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  • #26
Übrigens: ich habe nicht geschrieben wie an eine 10-jährige - wenigstens habe ich mich bemüht für eine 17-jährige zu schreiben ;).

Ja, ich weiß - ich habe etwas tief gegriffen. Es ist nur so, dass wenn Jemand schreibt, dass er angeblich nun mit dem Freund zusammenzieht und auf Wohnungssuche ist, eine gewisse geistige Reife, Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein unterstellt werden müsste - unabhängig vom tatsächlichen Alter. Daher adressiere ich dann auch entsprechend, selbst wenn das dann erst mal hart klingt.

Es geht ja nicth darum, die Verantwortung einfach an jemand anderen abzuschieben. Ich - und manch andere hier - wollten einfache einen Kompromiss aufzeigen.

Aber wer muss diese Kompromisse machen? Doch ausschließlich die Katzen. Ich finde übergangsmäßig geht immer ganz viel. Aber geht es hier wirklich um eine Übergangszeit? Wenn etwas nicht wirklich passt und vor allem - wie bereits geschrieben - scheinbar auch die grundsätzliche Basis fehlt, dann ist es für alle Beteiligten oft sinnvoller einen scharfen Schnitt zu machen anstatt es irgendwie passend machen zu wollen.
 
J

Jessue

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  • #28
Die Katzen wurden gefunden.

Ich weiß, aber bevor man sich entscheidet, die Katen dann zu behalten, informiert mansich doch eingehend, auf was man sich einlässt? :confused:

Ehm...teil das mal durch 3 oder 4. Dann kommst Du auf ein realistisches Maß eines WG-Zimmers. Ich persönlich habe, glaube ich, auch noch nie ein ZImmer gesehen, das 70m² groß ist. So groß sind normalerweise Wohnungen.

Das wollt ich damit klar machenm dass das in einem WG-Zimmer natürlich nicht machbar ist, die Katzen mehr als mal ein paar Minuten einzusperren.

Da sich der Mitbewohner jetzt bereits teilweise nachts um die Katzen kümmert, geht es sicher nicht um 1 Mal in 10 Tagen. Ist aber auch tatsächlich nicht das alleinige Problem.

Auch damit wollt ich zeigen, was evtl noch zu vertreten wäre und was nicht... ständig weg sein ist natürlich ein absolutes Unding, schon bei erwachsenen Katzen. Ich übernachte so maximal alle 5-6 Wochen mal bei Freunden und hab dann schon ein schlechtes Gewissen... und meine beiden sind 14 und 7 Jahre ca.
 
Omelly

Omelly

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  • #29
Auch damit wollt ich zeigen, was evtl noch zu vertreten wäre und was nicht... ständig weg sein ist natürlich ein absolutes Unding, schon bei erwachsenen Katzen. Ich übernachte so maximal alle 5-6 Wochen mal bei Freunden und hab dann schon ein schlechtes Gewissen... und meine beiden sind 14 und 7 Jahre ca.

Ja, das meine ich mit "Basis". Ich kenne das auch, dass ich mir immer totale Gedanken mache, wenn ich mal länger nicht zuhause bin. Dennoch geht das natürlich ab und zu nicht anders und ist auch völlig in Ordnung. Sich aber bei so jungen Miezen dann eben so gar keine Sorgen zu machen bzw. mit Unverständnis zu reagieren, wenn ein anderer es tut, zeigt eigentlich, dass es im Moment wahrscheinlich (noch) nicht der richtige Zeitpunkt ist, Haustiere aufzunehmen.

Zu den anderen Punkten:
Habe ich jetzt verstanden. Ich dachte, als ich das schrieb, Du wärst einfach noch nicht ganz wach. :D
 
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