Katze oder Kater?

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Doro

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Hallo, ich benötige mal einen Rat:
Nachdem letzte Woche mein geliebter kleiner schwarzer Kater Peggy eingeschläfert werden musste, trauert seine Schwester Sue ganz fürchterlich. Da sie überwiegend Wohnungskatze ist, möchten wir ihr gern wieder jemanden zur Gesellschaft bringen. Unsere Tierärztin hat uns den Kontakt zu einer Familie vermittelt, in der es vier Katzenbabys gibt - drei Mädchen und ein Junge.
Unsere Tierärztin hat uns geraten, wieder einen kleinen Kater aufzunehmen, da sie meint, zwei Katzen würden sich nicht miteinander vertragen. Nun haben wir uns aber spontan in ein kleines weibliches Tier verliebt und würden es gern zu uns nehmen, wenn es von der Mutter weg kann. Welche Erfahrungen habt ihr? Vertragen sich zwei Katzen tatsächlich weniger gut als Katze und Kater?
Ich hoffe eigentlich darauf, dass unsere knapp dreijährige Sue vielleicht Muttergefühle für das kleine entwickeln wird und sich darum gut mit dem Neuankömmling vertragen wird. Vielleicht gibt es ja Erfahrungen, die ihr mir mitteilen könnt - ich wäre sehr dankbar dafür.
Herzliche Grüße
Doro
 
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birgitdoll

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Schau
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zwei Katzen ein Kater

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zwei Kater

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zwei Katzen ein Kater

Du kannst es nicht pauschal sagen,
das zwei Kater sich besser verstehen.
Kater sind anders wie Katzen.
Mädels sind gerne zickig.
Jungs raufen lieber.
Wenn sie sich mögen ist es völlig wurscht ob Katze oder Kater.
Ob sie sich mögen weiß man vorher nie.

Viel Spaß mit dem Kleinen
LG
 
E

Ela

Gast
Kater spielen meist etwas heftiger als Katzen, Katzen sind meist etwas zickiger.... (trifft nicht auf alle zu)

Ich persönlich tendiere mehr zu Kater. Ich finde, Kater sind irgendwie unkomplizierter als Katzen...

Aber schmusen muss nicht unbedingt sein. Ich hab 4 hier und die spielen zwar zusammen, aber kuscheln ist leider nicht *schnief*
 
pünktchen

pünktchen

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Hallo Doro,

ich finds schön, dass ihr eurer Sue wieder einen Partner holen wollt, sie wird ihn brauchen.
Ich tendiere zu Kater, da sie das ja von Peggy gewohnt war. Ein Mädel dazu würde ich nicht nehmen, die "Weiber" untereinander sind mir zu zickig.

Also unser Romeo starb, trauerte seine Schwester fürchterlich, sie drehte förmlich durch, machte Dinge, die sie nie vorher getan hatte. Allerdings, die beiden waren da schon 16 Jahre alt.......
Wir holten nun ein liebes Katzenmädchen dazu, auch schon älter.
Die zwei Weiber :oops: haben sich in der ersten Nacht so gefetzt, dass das Blut nur so spritzte!! Das Ergebnis war, dass unser Tienchen (die Neue) bis zum Tod von Julia (sie hatte sich nach Romeos Tod aufgegeben) 3 Monate später "ihr" Zimmer nicht mehr verlassen hat......


Nachdem nun unser Tienchen durch mehrere Todesfälle bei uns sich immer wieder an neue Tiere gewöhnen mußte, ist mir etwas aufgefallen:
Zog ein "helles" Tier ein -egal ob rot, grau oder weiss- hat sie sich sehr schnell daran gewöhnt, zog aber ein "dunkles" Tier ein hat es einige Monate gedauert. Julia war eine schwarze Katze.......
Ich würde Sue einen Kater dazu holen, der "Ähnlichkeit" mit ihrem verstorbenen Bruder hat, es dürfte Sue hilfreich sein.
 
Nala

Nala

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Hallo!

Also ich würde dir auch raten, dir einen Kater anzuschaffen und keine Katze. Zwei Katzen sind meistens zickig untereinander, es sei denn sie sind von klein auf zusammen und selbst da zicken die noch rum. Ich würde es auch so machen , wie schon geschrieben, dass du dir einen Kater anschaffst der deinem anderen ähnlich sieht und vielleicht auch vom alter her zu ihr passt. Kleine Kätzchen wollen ja gerne spielen und toben, ich weiß ja nicht wie deine Katze da so ist, wenn sie nicht mehr so gerne spielt, könnte das auch ziemlich nervig für sie werden. Ich denke mir mit einem Kater fährst du dir besser :D
 
NellasMiriel

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hmmmm - ich finde das gar nicht soooo einfach - ich halte mehr davon zu schauen ob es eine Katze gibt, die vom Charakter her Deiner Sue eher ähnlich ist und ähnlich spielt etc...
Wie Ela schon sagte- Katzen und Kater haben ein unterschiedliches Spielverhalten.....Kater raufen lieber und Katzen jagen sich lieber...
Natürlich kommt es nochmal drauf an wie die Jeweiligen sich individuell verhalten.

Vorbauen könntest Du mit Allerlei -Homöopathischem, Bachblüten, Stinkekissen etc....um eine Zusammenführung zu erleichtern....

lg Heidi
 
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Melli77

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Ich bin auch der Meinung das es eine Katze sein sollte die vom Charakter her so ähnlich ist wie Sue.

Ob sich Katze und Katze jetzt besser verstehen kann ich leider nicht sagen, da ich Kater und Katze habe.
 
Raupenmama

Raupenmama

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Wenn es unbedingt ein kitten sein muss, bitte ein Mädchen..
Katerkitten zu erwachsenen Mädchen funktioniert nur selten, weil die Ladies gerne mal "ihre Ruhe haben" möchten, und wenn, dann lieber mit Bällchen doer Mäuschen spielen udn Katerchen Raufspiele bevorzugen, und den Katzenladies damit dann gerne geppflegt "auf den Keks" gehen...
Allerdings würde auch ich in jeden Fall einem älteren Kastraten ( egal ob Kater oder katze) mit ähnlichen charaktereigenschaften, den Vorzug geben
 
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Momenta

Gast
Hallo Doro,

herzlich willkommen im Forum.

Es tut mir leid, daß Ihr Euren Kater gehen lassen musstet...:(


Wenn Sue so sehr trauert, kann ein neuer Gefährte eine gute Entscheidung sein.

Auf die möglichen "Muttergefühle" würde ich nicht hoffen, das kann passieren, muß aber nicht.

Da Du Sue einen Gefährten geben möchtest, mit dem sie sich beschäftigen kann, mit dem sie ihre Zeit verbringen kann, wäre ein 2-3 jähriges Tier auch eine Möglichkeit. Die Zusammenführung muß keinesfalls schwieriger sein, kann es aber...es ist halt alles möglich ;)


Trotzdem würde ich eher ein eher gleichaltriges Tier bevorzugen.

Pauschal kann man sagen, daß Kätzinnen eher zickig, schwierig sind und Kater brutal raufen, aber es gibt auch viele Ausnahmen, die anderes zeigen. Deshalb würde ich ein Tier wählen, welches einen ähnlichen Charakter hat, aber z.B. nicht zu einer ruhig, sensiblen Kätzin einen Raufbolden nehmen, so wie ich zu einer aktiv, agilen, spielfreudigen Kätzin keine sensible Kätzin setzen würde.

Welchen Charakter hat Sue?

LG
claudia
 
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Minewitt

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  • #10
Denke auch das kann man nicht pauschalisieren. Unsere Lilu ist z. B. vom Tobeverhalten her eindeutig ein rauffreudiger Kater.

Meiner Erfahrung nach ist es egal ob Katze oder Kater, sie müssen einfach zusammen passen. Ist im Grunde auch nicht anders als bei uns, entweder die Chemie stimmt oder halt nicht. Bei nicht kriegst du mit Glück dann eine Duldung hin, aber keine wirkliche Freundschaft. Ich würde aber wohl auch kein Kitten wählen, ehr eine etwa gleichaltrige Katze die, egal welchen Geschlechts, eurem Kater im Verhalten ähnlich ist.
 
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Doro

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  • #11
Erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!

Es ist wirklich nicht einfach. Vielleicht sollte ich Sue und ihren Charakter bzw. die Umstände kurz beschreiben:

Wir bekamen Peggy und Sue - völlig ungeplant - bei einem Besuch beim Tierarzt mit unserem Hund. Dort wurden sechs mutterlose Kitten abgegeben, von denen vier schon neue Besitzer gefunden hatten. Peggy und Sue waren noch dort und lebten in einer umfunktionierten Pferdebox. Sie waren äußerlich nahezu identisch: beide lackschwarz mit einem winzigen weißen Fleck auf der Brust. Sie unterschieden sich optisch nur in einem Punkt: Sue hat eine Stupsnase und kullerrunde Augen, Peggy hatte eine lange schmale Nase und leicht schräg gestellte Augen. Weil der Tierarzt uns sagte, es seien zwei kleine Mädchen, nannten wir sie Peggy und Sue. Ein paar Wochen später wurde dann aber deutlich, dass Peggy ein kleiner Kater ist. Da er zu dem Zeitpunkt aber schon auf seinen Namen hörte, mochten wir ihn nicht mehr umtaufen. So kam der Kater zu dem weiblichen Namen.

So ähnlich sich unsere Zwillinge äußerlich waren (auch als ausgewachsene Tiere beide gleich groß, schlank und grazil) , so unterschiedlich war ihr Wesen. Peggy war sehr ruhig und sanft, mit einem leisen Stimmchen, das er eher selten einsetzte. Er war ausgesprochen verschmust, sein Lieblingsplatz war neben einem großen Sitzsack der Bauch seiner Menschen. An Spielen hatte er nur mäßiges Interesse, Rangeln und Raufen mit seiner Schwester liebte er allerdings (dieses ging immer spielerisch, nie im Streit vonstatten). Unsere Sue ist eher lebhaft, krakeelt und erzählt bei jeder Gelegenheit, spielt und tobt gern mal. Sie ist ebenfalls verschmust, lässt sich dabei allerdings nur ungern auf den Arm nehmen.

Eure Tipps habe ich aufmerksam gelesen und mit der Situation hier verglichen.
Interessant fand ich die Frage der Farbe: Sue verscheucht gern unseren gut einjährigen roten Nachbarskater - allerdings setzt sie nie dabei die Krallen ein und beißt auch nicht. Der dunkel-getigerte Kater dagegen darf gern auf unser Grundstück. Von daher, und auch weil Peggy schwarz war, würde ich wohl eher zu einem dunklen neuen Partner tendieren.

Ich bevorzuge absolut ein ganz junges Tier. Dazu bewegt mich in erster Linie die Hoffnung, dass ein Baby sich im Verhalten eher Sue annähert, vor allem was das Verhalten draußen angeht: da Peggy und Sue mit zwei Hunden aufwuchsen und zusammenlebten (bis ich mich im März d. J. von meinem Partner trennte, der mit seinen Hunden dann auszog), zeigen bzw zeigten sie viele nicht unbedingt katzentypische Verhaltensweisen. So gehen sie nicht in Katzentransportkörbe, sondern lassen sich ausschließlich an der Leine z.B. zum Tierarzt führen. Sie "gehorchen" wie Hunde, reagieren auf ihren Namen und kommen Aufforderungen. Sie gehen nicht raus, wenn wir nicht auch draußen im Garten sind, und sie verlassen das teiloffene Grundstück nicht. Angesichts des Straßenverkehrs wünsche ich mir schon, dass auch der/die neue Mitbewohner/in ähnliche Verhaltensweisen annimmt.

Inzwischen haben wir uns einen Wurf kleiner Katzenbabys angesehen. Der einzige Kater dabei ist allerdings rot, und diesbezüglich hege ich etwas Zweifel, ob Sue ihn akzeptieren würde (siehe oben). Dagegen haben wir uns spontan verliebt in ein weibliches Tierchen, das schwarz-anthrazit getigert ist. Es ist erst zwei Wochen alt (der Abgabezeitpunkt wäre optimal, da ich dann Urlaub habe und die Eingewöhnung rund um die Uhr begleiten könnte), darum lässt sich zu Wesen und Charakter wohl noch nicht so viel sagen. Der
erste Eindruck war, dass es eher etwas ruhiger war als die extrem lebhaften Geschwister, und somit unserem Peggy ähnlich. Und Peggy und Sue ergänzten sich in ihrem so unterschiedlichen Wesen ja sehr gut, sie liebten sich und stritten nie (das Balgen war stets spielerisch). Wir beabsichtigen, die kleinen 1 x wöchtentlich zu besuchen und uns die Entwicklung anzusehen.

Ergibt sich euch durch diese etwas näheren Beschreibungen ein klareres Bild von unserer Situation? Für weitere Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Herzliche Grüße von Doro
 
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