Katze für Großmutter?

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bohemian muse

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  • #21
Naja, wir kennen die Oma nicht. Und wir kennen die potenzielle Katze nicht. Wenn ich mir meine 82-jährige Mutti ansehe, also der würde ich keinerlei Senilität andichten, sich nicht noch ein paar Jährchen um eine Katze kümmern zu können (sie kümmert sich immer um unsere 5 Katzen, wenn GöGa und ich mal außer Landes sind).
Freigang ist wohl auch möglich, wie ich das verstehe.
Und ich möchte auch noch mal explizit betonen, daß es ausgewiesene Einzelkatzen im TH sehr, sehr schwer haben, es ist mitunter fast die Hölle für sie und sie sind für jeden Tag dankbar, den sie da früher herauskommen. Nur, gerade ältere Katzen will nicht unbedingt jeder.

Im Endeffekt staune ich aber doch mitunter, daß Tierheime überhaupt in der Lage sind, Katzen zu vermitteln. Die Meßlatte wird da für Katzen von Züchtern wohl doch niedriger angelegt. ;)

Es hat doch niemand hier der Großmutter der TE irgendetwas angedichtet?
Die TE hat jedoch selbst geschrieben, dass ihre Großmutter gesundheitlich/körperlich eingeschränkt ist und sich die Versorgung einer Katze allein nicht zutraut. Deswegen ist es meines Erachtens durchaus sinnvoll verschiedene Optionen zu diskutieren im Hinblick darauf, dass eine Versorgung der Katze (oder Katzen) in einigen Jahren komplett auf die Familie der TE zurückfällt.
 
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Rickie

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  • #22
Die TE hat jedoch selbst geschrieben, dass ihre Großmutter gesundheitlich/körperlich eingeschränkt ist und sich die Versorgung einer Katze allein nicht zutraut. Deswegen ist es durchaus sinnvoll verschiedene Optionen zu diskutieren im Hinblick darauf, dass eine Versorgung der Katze (oder Katzen) in einigen Jahren komplett auf die Familie der TE zurückfällt.
Ja, eben, es wurden alle Einschränkungen genannt und auch durchgespielt, wie die Versorgung der Katze im Falle X oder Y aussehen würde. :)
Aber ob die Oma mit einer Totalschmusekatze überfordert ist oder nicht, oder ob die auserwählte Katze so ein aufdringliches Tier sein wird oder nicht, wissen wir doch nicht.
Ich bezog mich da mehr auf Wallys Beitrag.
 
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  • #23
Ja, eben, es wurden alle Einschränkungen genannt und auch durchgespielt, wie die Versorgung der Katze im Falle X oder Y aussehen würde. :)
Aber ob die Oma mit einer Totalschmusekatze überfordert ist oder nicht, oder ob die auserwählte Katze so ein aufdringliches Tier sein wird oder nicht, wissen wir doch nicht.
Ich bezog mich da mehr auf Wallys Beitrag.
Naja, kann ja jeder meinen was er mag. Hier wird halt grundsätzlich immer erst mal zu 2 Katzen geraten und das auch zu Recht. ich weiß nicht warum Du Dich da jetzt so dagegen wehrst, zumal kein Nachteil für Oma oder Katze entstünde. Aber gut, Du wirst schon wissen warum Dir da jetzt ne Einzelhaltung so wichtig ist. :)
 
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Rickie

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  • #24
Es geht mir nicht darum, daß Einzelhaltung für mich das non plus ultra ist und die mir sehr wichtig ist, sondern darum, daß die Oma den ganzen Tag zu Hause ist und das ein guter Platz wäre, eine ausgewiesene, ältere Einzelkatze unterzubringen, weil die nicht so lange im TH leben sollen, weil sie da nicht klarkommen, auf der anderen Seite aber keiner solche Katzen will.
Wie verängstigt sich solche Tiere im TH aufführen, sehe ich schon seit einigen Jahren, da bricht es einem das Herz. Wenn du magst, kannst du dir ja mal Fotos solcher Tiere in Manfreds Faden ansehen. Wenn man sie denn überhaupt zu Gesicht bekommt.
Ich glaube, was dieses Thema betrifft, da weiß ich, wovon ich rede, hab aber den Eindruck, du willst meine Intention nicht verstehen. :(
 
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tiha

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  • #25
Eine 84 jährige, bei der man schon betont, dass sie noch füttern kann, aber das Klo muß schon jemand anders übernehmen ... ob eine oder zwei Katzen wird hier das kleinste Problem sein...
 
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Rickie

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  • #26
Eine 84 jährige, bei der man schon betont, dass sie noch füttern kann, aber das Klo muß schon jemand anders übernehmen ... ob eine oder zwei Katzen wird hier das kleinste Problem sein...
Ja, stimmt, die braucht keine tierische Zuwendung mehr, da ist es besser, sie dümpelt weiter allein vor sich hin, zumal sie ja auch keinen hat, der ansonsten das Tier versorgt. ;)

Gab es hier im Forum nicht auch schon Pflegefälle von wesentlich jüngerem Alter, die rund um die Uhr ans Bett gefesselt waren und trotzdem eine Katze hatten? Ich hab da gerade die American Curl im Kopf.
 
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  • #27
Ja, stimmt, die braucht keine tierische Zuwendung mehr, da ist es besser, sie dümpelt weiter allein vor sich hin, zumal sie ja auch keinen hat, der ansonsten das Tier versorgt. ;)
Wenn für ein dummer Kommentar, und das gerade von dir. Schade.
 
Rickie

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  • #28
Auch ich hab eben nicht nur die undümmlichen Kommentare für mich gebucht. ;)
 
Ayleen

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  • #29
Es gibt doch immer wieder mal ältere, auch Einzelkatzen, deren Halterin verstorben ist. Die vegetieren dann völlig verstört im TH.

Unter der Abmachung und Unterstützung wie es die TE vorhat, wäre es m.E. eine win-win Situation für eine solche Katze und die Oma.

Vor allem muss die Oma eine Katze wirklich WOLLEN.

Bdw ältere Katzen mit ihrem grossen Schlafbedürfnis wollen ja nicht dauernd beschmust und unterhalten werden. Ich kenne viele, die einfach zufrieden sind bei einem Menschen zu sein. Viel schöner als sich im TH aus Angst verkriechen zu müssen.
 
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  • #30
Ich finde die Idee wirklich sehr schön und ich weiß, wie wichtig Tiere für betagte Menschen sein können.
Wenn ich es richtig verstanden habe, kommen die Familienmitglieder nur Abends zu Besuch - mit Ausnahme der Pflegekraft. Ich persönlich finde, das ist zu wenig. Katzenhaltung nimmt mehr Zeit in Anspruch und besteht nicht nur aus Fütterung und Toilette sauber machen. Auch wenn es ein älteres Tier ist. Sie können aus diversen Gründen auch ganz schön auf Trab halten.
Wäre es meine Angehörige, hätte ich auch Sorge, dass es ihr zuviel wird.
Aber das ist nur meine Meinung.
 
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  • #31
Ich sehe es wie tiha.
Ich habe gar kein Problem, Seniorenkatzen zu Seniorenmenschen zu vermitteln, wenn für den Fall der Fälle ein Platz bei Freunden oder der Familie zur Verfügung steht.
Allerdings sehe auch ich hier ein großes Problem mit der stark eingeschränkten Beweglichkeit und auch, daß erwähnt wurde, daß es sein kann, daß nicht mit der Katze gesprochen wird.
Auch Katzen haben Grundbedürfnisse, die mindestens erfüllt werden müssen.

edit: Falsche Autokorrektur korrigiert
 
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  • #32
..meine Tante ist auch nicht beweglich..meist im Rollstuhl mittlerweile..ein paar Schritte in der Wohnung mit oder ohne Rollator gehen aber noch, auch hier kommt ein Pflegedienst regelmässig vorbei. Einkaufen, Tierarzt und ähnliches bekommt sie alleine aber nicht mehr hin.
Sie wollte deshalb auch keine Tiere mehr. Auch die Angst, was mit dem Tier passiert, wenn sich ihre Lage aufeinmal rapide verschlechtert.. ..
Alles in Allem ähnliche Vorraussetzungen wie bei der Oma der TE. Auch meine Meinung hier war, dass Katzenhaltung schwierig wird und habe dringend davor abgeraten.
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.....und wurde eines Besseren belehrt.

Durch einen Notfall kam ein alter betagter, aber noch sehr aufgeweckter Kater zu meiner Tante (sie hat ihr Leben lang Katzen gepäppelt, war in ihren gesunden Tagen PS und hat viel im TS und TH's mit angepackt). Für den Kater ist gesorgt, falls sie sich nicht mehr kümmern kann. Kater und Tante scheinen gemeinsam in den Jungbrunnen gefallen zu sein, wegen dem Kater, welcher am liebsten auf ihren Rollstuhl genüsslich pennt, bewegt sie sich mehr und kann wieder besser gehen..und der verfilzte, kranke Kater trägt wieder Seidenpelz und ist gesundheitlich wieder ganz gut auf dem Damm. Ein kleine unfreiwillige Selbshilfetruppe sozusagen. Die Zwei haben sich irgendwie gesucht und gefunden..und ich freue mich für Tante und den alten Zauselkater.
Mit dem Rollator oder auch dem Rollstuhl klappt es ganz gut, sie kann auch im Rollstuhl sitzend die Klo's eingeständig säubern (großer Streuwechsel braucht sie dann aber Hilfe). Spielen und toben mit dem Katerchen geht auch prima. Der Kater musste am Anfang etwas lernen auf Rollstuhl und Rollator acht zu geben. Katzen sind lernfähig und es gibt keine Berichte von über Pfoten rollende Stühle..das klappt auch sehr gut. Anfangs wurde der Rollstuh angefaucht..jetzt -wie schon geschrieben- Lieblingsschlafplatz ..
Sollte der Kater sie überleben (das Tierchen ist jetzt irgendwas um die 19 Jahre) hat er einen Platz und die Menschen dort kennt und mag er. Muss Tante kurzfristig in die Klinik wird für Katerchen auch gut gesorgt (so wie es ja auch bei Jedem von uns jederzeit mal sein kann, dass man wegen Urlaub oder KH Aufenthalt seine Katzen mal von nem Sitter einige Tage betreuen lässt)
Tierarzt..diese Frage versuchte bei mir die Hauptmagenschmerzen..klappt aber auch prima. Die Tierärztin meiner Tante kommt zu ihr ins Haus für Untersuchungen. Müssen Untersuchungen gemacht werden, für welche der Kater in die Praxis muss, holt der TA oder eine Angestellte der Praxis den Kater ab, nimmt ihn mit in die Praxis und bringt ihn danach wieder heim.

Ich denke, sofern das Familienkonstrukt rund um Oma so ist wie von der TE beschrieben, dass ein-oder zwei Senior(Notfellchen)katzen mitunter eine gute Option sein können, sowohl für Oma als auch für die Katzen.
Wichtig wäre eben erstmal zu klären, was Oma denn dazu meint. Also würde sie überhaubt eine Katze wollen? Kann sie sich das vorstellen?
Wenn ja müssten die Rahmenbedinungen hieb und stichfest geklärt werden.
Was passiert mit der/den Katzen, wenn es bei Oma nicht mehr geht?
Wer bringt die Katzen zum Arzt und kümmert sich um die Dinge (zuverlässig!!) welche Oma nicht leisten kann?
Wer übernimmt kosten, wenn Oma z.B eine Tierarztbehandlung nicht zahlen kann (z.B Demenz, wer hat dann zugriff auf ihre Konten oder übernimmt die Kosten aus eigener Tasche?)

Also alles Fragen die im Vorfeld 100%ig geklärt sein müssen und dann zuverlässig funktionieren sollten. Sind diese Dinge geklärt, kann ich mir ähnlich zu der Geschichte mit meiner Tante vorstellen, dass der Platz bei Oma für ein oder zwei ältere Katzen aus dem TH eine gute Option sein könnte...
 
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SabaYaru

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  • #33
Ich habe meine Katzensitterin hier im Haus, meine Katzen dürfen tagsüber zu ihr und haben eine Toi in ihrer Wohnung. Die Nachbarin ist halbseitig gelähmt, liebt Katzen möchte aber keine eigene mehr haben. Wir haben vereinbart, dass es Futter immer bei mir gibt. Bei ihr schlafen und kuscheln sie in erster Linie tagsüber.
Ev. könnte die TE ein ähnliches ‚Betreuungssystem‘ erarbeiten, bei dem sowohl für Oma als auch die Katze eine gute Lösung gefunden wird. Ich persönlich fände es besser, wenn der Lebensmittelpunkt der Katze bei den Eltern und nicht der Oma wäre. Dann wäre die Katze auch im Falle eines KH/Reha-Aufenthalts der Oma nicht alleine im Haus. Es müsste m.M. klar sein, dass Mietz nachts im Haus der Eltern ist.

Meine Katzen steigen in fremde Wohnungen (auch in anderen Häusern) ein. Ich denke, das ist ein Risiko, wenn man Freigänger hat. 😣
 
Linnet

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  • #34
Edit: Zitat Fehler
Wieso einmal am Tag ?

wo nimmst du das jetzt her. Im Einfangspost stehen mehrere Personen die täglich kommen (andere Töchter und Enkel immer wer täglich und die Mutter jeden Tag)
Plus sie hat ja gesagt die Eltern leben nebenan - da mal ne Zeit zu ändern wäre ja nicht so ein Ding und Teil der Planung die erwähnt wurde.
Plus wenn die Oma noch selber kocht kann sie wahrscheinlich auch noch Klumpen aus dem KaKlo holen. Macht meine mit fast 90 auch noch wenn sie Katze hütet. Deren einziges Problem ist, dass das Kätzchen Tabletten nehmen muss und das Tabletten geben bei einer unwilligen Katze schon für fitte Leute schwer ist.
Ich vermute Streu ganz wechseln wäre auch schwer da das große KaKlo plus Streu doch schwer ist.
 
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Feli02

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  • #35
Wenn die Oma wirklich eine Katze möchte sind die Voraussetzungen gut. Ich würde noch einmal jeden an der Nase greifen ob die Versorgung durch die Familie wirklich so gewöhrleistet ist wie angedacht und dann würde ich zusehen das ich einen netten Senior oder ein nettes Seniorpäärchen ohne Baustellen im Tierheim bekomme
 
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Paty

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  • #36
Ich finde es auch eine gute Idee, es gibt so viele Katzensenioren die ihr Zuhause verloren haben und nochmal Liebe suchen. Zumal die Familie ja in unmittelbarer Nähe wohnt und wie ich verstanden habe die Katze zu übernehmen falls es der Großmutter nicht mehr möglich ist.
Mein Vater war immer ein Hundemensch und hat aber auch Katzen geliebt - er hat es bis zu seinem Tod bereut nicht noch mal einem Notfellchen eine Chance zu geben nachdem meine Mutter gestorben ist (wir hätten das Tier - egal ob Hund oder Katz - übernommen wenn mein Vater nicht mehr gekonnt hätte)

Falls die Oma wirklich eine Katze möchte und die Familie voll dahinter steht kann man, denke ich, 2 Leben glücklich machen

Ich kenne selbst den Fall dass eine alte Katzendame ihr Frauchen verloren hat und ins TH kam, dort aber dann verstorben ist weil sie einfach aufgegeben hat.
 
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Captain Meow

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  • #37
Hallo lisahahaha,

wir hatten hier jahrelang die Situation, dass bei meinen Eltern tagsüber die Katze der Nachbarin wohnte. Mehrmals täglich stand die Katze vor der Terassentür, kam dann herein hat sich Streicheleinheiten abgeholt und ein Nickerchen auf dem Sofa gemacht. Futter gab es aber nur bei der Nachbarin, Catsitting hat mein Vater dann gemacht. Auf Ruf flitzte die Katze sofort zu ihrem Zuhause.

Als die Nachbarin dann anfing im 2 Wochen Rythmus zu pendeln, war die Katze dann auf einmal nicht mehr da und meine Eltern machten sich doch Sorgen, war dann nach einem Anruf zum Glück geklärt. Sobald die Nachbarin wieder vor Ort war, stand die Katze zu gewohnten Zeiten bei meinen Eltern auf der Terasse.

Vor ca. 2½ Jahren ist die Nachbarin dann mitsamt Katze weggezogen. Da waren meine Eltern schon traurig. Eigentlich mag mein Vater keine Katzen, doch diese hatte ihn um die Pfote gewickelt.

2 Monate später fragte die ehemalige Nachbarin an, ob meine Eltern die Katze 3 Wochen im Urlaub nehmen würden. Sie waren sich sehr unsicher, die Versorgung sicherstellen zu können. Nach meinem Zuspruch und Klärung, wer im Notfall alles einspringen kann, haben sie sie dann genommen. Es hat wunderbar geklappt, meine Mutter (schwerer Schlaganfall vor 14 Jahren, jetzt ein Jahr jünger als deine Oma) hat sich sogar ums Füttern gekümmert. Die Mietz kannte noch ihr ehemaliges Revier und hat die neuen Nachbarn um 3 aus dem Bett geklopft. :LOL:
Dass es Futter bei meinen Eltern gibt, hat sie sofort kapiert. 3 x hat sie in der Zeit in ihr Klo gepullert, den Rest hat sie draußen erledigt.

Zu deinen Fragen:

Wie lange darf man eine Katze am Stück "alleine" lassen. (Alleine bedeutet hier halt ohne Person, die in der Lage ist sie zu pflegen/ im Schlimmsten Fall nichtmal mit ihr reden...)
- Einen normalen Arbeitstag, deine Großmutter wird auch an dem Tier hängen und dann wäre es doch toll, wenn sie in dieser Lebensphase noch die Katze hat.

Abhängig vom Alter der Katze, ist es auch möglich, dass die Katze sie überlebt.
Ist das in Ordnung für eine Katze, dann die Bezugsperson zu wechseln (sie müsste umziehen, um zu einem anderen Familienmitglied zu kommen)?

- in #11 schreibst du doch, dass es möglich ist, die Katze gleich an das Haus deiner Eltern zu gewöhnen. Damit wäre das Problem doch schon gelöst.
Könnte nur sein, das die Katze bei neuen Bewohnern im Haus deiner Oma Einlass begehrt und Futter verlangt.

Neben Kratzbaum, Toilette, Futter, was ist noch zu beachten?
- Spielzeug, Kuschelkissen, Höhle, Bürste, Rückzugsort, …
für die Basics
https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Broschueren/Die_Haltung_von_Katzen.pdf
Ansonsten mal nach »Katzen Haltung pdf« suchen

Wo können Katzen sich verletzten? Wie würden wir das Haus katzensicher machen müssen. (Ich habe gehört, dass manche Katzen sich am Fenster einklemmen?)
- Fenstersicherung, Kabel anknabbern, in die Toilette rutschen, heiße Herdplatte, …

Denkt ihr es ist eine gute Idee eine Katze in diese Lebenssituation zu werfen? Wir wollen keinem Tier schaden.
- Wie Rickie u.a. schrieben, für eine ältere Einzelkatze mit Freigang klingt das nach einem Traumzuhause

Und wenn ja, was für eine?
- menschenbezogen, keine Kratzbürste

Wohnungskatze/Freigänger?
- Freigänger

Eine/ zu zweit?
- Einzelkatze oder ein eingespieltes Duo

Welches Alter?
- bevorzugt 8 bis 12 Jahre

Welches ist die beste Quelle um über artgerechte Katzen-Haltung zu lernen?
- MMn gibt es nicht die eine ultimative Anleitung zur Katzenhaltung. Flexibilität und die Breitschaft sich dem Individum Katze anzupassen passt immer.

Unser Tierheim hat auch Inserate wo reine Hauskatze steht, kann man die theoretisch auch an Garten gewöhnen oder müssten wir die Terrasse einzäunen?
- Hauskatze zu Freigänger ist immer möglich, sofern nicht z.B. FIV+ dagegen spricht.
- Freigänger zu Hauskatze ist unwahrscheinlich

Also ratet ihr dazu, wenn zwei Katzen zu holen?
- Bevorzugt eine menschenbezogene Einzelkatze.
- Wenn die verfügbaren Katzen aus welchen Gründen auch immer nicht passen, da gerade ein passendes Duo sitzt, ihr dem aufgeschlossen seit, dann nur zu.

Wenn meine Eltern die Besitzer wären, sie aber vornehmlich bei meiner Oma im Haus wohnen und da ihren Rückzugsort bekämen, sollten wir sie dann auch in das Haus meiner Eltern lassen?
- Kein Problem, siehe meine Geschichte oben.

Damit sie sich im Falle, dass sie Oma überleben direkt Zuhause fühlen?
- Ideallösung

Oder kommen sie dann zu sehr auf die Idee bei ALLEN Nachbarn durch die offene Terrassentür einzusteigen?
- Also die oben beschriebene Katze wäre nicht in weitere Häuser gegangen. Andere machen das.

Reicht es bei Freigängern das Katzenklo abends gründlich zu reinigen?
- Jein. Die Bandbreite geht von Katzen die nur draußen ihr Geschäft verrichten bis zu überzeugten Heimscheißern. Wenn die Vorgeschichte bekannt ist, dann wisst ihr in etwa, was auf euch zu kommt.

Wenn ihr euch alle grundsätzlich einig seit, solltet ihr sofort deine Großmutter in den Plan einbeziehen. Falls die Großmutter sich nicht sicher ist und ihr offen gegenüber der Option, dass die Katze/n bei deinen Eltern einzieht/einziehen, warum nicht?
 
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fairydust

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  • #39
Bin dafür!
Ich hab vor 3 Jahren eine meiner Katzen zu einer alten Dame gebracht die eigentlich keine Katzen mehr wollte. Das haben die Mäuse in der Nachbarschaft gehört und zogen bei ihr ein. Also Katze installiert :grin:
Die beiden sind ein eingespieltes Team, Katz schläft am liebsten auf dem Lieblingssessel der alten Dame und wenn was ist mit ihr, werde ich informiert und kümmere mich um Katz. Fertig.
Macht's nicht so kompliziert.
Oma wird rundum versorgt und betreut, sie ist die ideale Kandidatin für eine/zwei Katzen die sie betüddeln darf und was sie nicht hinkriegt, wird von der Familie organisiert. Passt doch.
 
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  • #40
Ganz pragmatisch:
Einzelkatzen aus dem Tierschutz:

Galerie | Einzelkatzen | Sieben-Katzenleben e.V.

Murka — Katzenhilfe Rußland e.V. | Katzen

Und da gibt es noch viele andere auf den Websites, z.B. auch Fivies

OH MEIN GOTT, ich bin doch so verrückt nach Schildpatt: Sunkiss (I) | Details | Sieben-Katzenleben e.V. :love:

PS: Wenn ihr euch FÜR eine Katze entscheidet, lasst doch die Oma vielleicht etwas mitschauen und auch mit aussuchen. Vielleicht gewinnt eines dieser tollen Tiere ihr Herz. ;)
 
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