Katze beim Knotenausschneiden verletzt

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Ladyhexe

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  • #61
Hey @yodetta,

tut mir leid für die späte Antwort! Dem Kater geht es aber super, die Wunde scheint gut abzuheilen und er interessiert sich weiterhin absolut gar nicht dafür :)
Dann werde ich mich mal nach einem Zahntierarzt hier in der Gegend umsehen und dort die Zähne anschauen lassen.
Zum Thema Katzenkumpel: das wäre an sich (zumindest für mich) eine Option, ich möchte natürlich, dass es dem "Kleinen" möglichst gut geht. Ich mach mir allerdings Sorgen, wie gut das in dem Alter noch klappen würde. Auch hatte uns der Angehörige, von dem wir den Kater übergeben bekommen haben, gesagt, dass er Wert darauf legt, dass er nicht in einen Haushalt kommt, in dem es bereits Katzen gibt, weil er eben bisher noch nie mit anderen Katzen zusammengewohnt hat. Mal sehen. Auch wenn es natürlich kein Ersatz für vierbeinigen Freund ist, verbringen wir viel Zeit mit ihm und versuchen ihn immer etwas Beschäftigung zu geben. Das Zeitverbringen à la Kuscheln und Streicheln klappt auch super, aber beim Spielen ist er irgendwie noch nicht so ganz dabei :D Wir haben ihm schon eine Katzenangel selbst gebaut, an der hatte er gar kein Interesse. Dann haben wir eine andere gekauft, vor der hat er aber leider Angst. Generell ist er ein etwas schreckhafter Kater. Was er aber (zumindest ab und an) sehr intensiv macht, ist Kassenzettel jagen. Aber auch da verliert er manchmal schlagartig das Interesse. Hast du/ihr da vielleicht noch Tipps, was wir ausprobieren könnten?:)

Übrigens, meine Carla ist ja ein Mobbingopfer, das sich mit ihrer Kumpeline Tamara, seines Zeichens Tierarztschreck weil ca 8-10 Jahre auf der Straße überlebt, zu best Buddies wurden. Und Tamara hat die notwendige Quarantäne bei Taskali verbracht, dann kam sie wieder zu mir. Jetzt sind sie beste Freunde und Tamara beschützt die Carla, wenn die Angst zeigt. Ist in unserer Geschichte drin. Es ist der Charakter, nicht die Herkunft und da möchte ich dir auch Mut machen.
 
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Rorschach

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  • #62
Hallo,

Ich habe insgesamt 4 Perser und im Moment noch eine ukrainische Flüchtlingsperser Dame dazu, die übrigens auch 9 Jahre alleine gelebt hat und jetzt so fröhlich mittobt.

Ich bin schon überzeugt, dass bestimmte Charakter Merkmale bei bestimmten Rassen überproportional häufig vorkommen und empfehle daher Perser mit Perser zu vergesellschaften. Es sitzen immer wieder Perser im Tierheim und dort nimmt man sie nicht so gerne, weil sie eben pflegeintensiv sind. Ich persönlich finde, dass Perser ruhige und meist sehr freundliche Katzen sind und sie sich sogar deshalb ganz besonders gut vergesellschaften lassen. Und wenn du sehen würdest, wie glücklich meine Gastkatze hier mit ihren neuen Katzenfreunden spielt, würdest Du keine Sekunde zögern. Ich kann dich nur ermutigen, ich habe schon sehr oft Perser vergesellschaftet und es hat wirklich immer geklappt.

Wenn du magst, kann ich dir auch noch einige „Wundermittelchen“ gegen Verfilzungen empfehlen, ich habe wirklich die weltbeste Groomerin, die mir das wiederum empfohlen hat. Aber nur wenn Interesse besteht, ich kann dir gerne auch noch Tipps geben zu Kämmen und Pflege allgemein.
 
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Somma

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  • #63
...

Wenn du magst, kann ich dir auch noch einige „Wundermittelchen“ gegen Verfilzungen empfehlen, ich habe wirklich die weltbeste Groomerin, die mir das wiederum empfohlen hat. Aber nur wenn Interesse besteht, ich kann dir gerne auch noch Tipps geben zu Kämmen und Pflege allgemein.

Mich würden die Wundermmittel und Tipps sehr interessieren. Mein Langhaarkater kam ja mit dicken Filzplatten zu mir und wurde beim Arztbesuch in Narkose geschoren - nur der Körper. Hosen, Schwanz und Kopf nicht. Hinter den Ohren sitzen noch sehr hautnahe Knubbel.

Ich bin übrigens sehr froh über diesen Thread, hat er mir doch gezeigt, wie vorsichtig man mit der Schere umgehen muss.
 
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  • #64
Mich würden die Wundermmittel und Tipps sehr interessieren. Mein Langhaarkater kam ja mit dicken Filzplatten zu mir und wurde beim Arztbesuch in Narkose geschoren - nur der Körper. Hosen, Schwanz und Kopf nicht. Hinter den Ohren sitzen noch sehr hautnahe Knubbel.

Ich bin übrigens sehr froh über diesen Thread, hat er mir doch gezeigt, wie vorsichtig man mit der Schere umgehen muss.
Vielleicht könntet ihr euch hier austauschen, ich hätte bei meinem letzten Kater solche Tipps auch dringend gebrauchen können 🙈
Grundkurs im Bürsten für zickige Mietze gesucht.. (es darf auch gelacht werden)
 
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Rorschach

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  • #65
Alles klar. Ich habe heute morgen witzigerweise gerade eh noch einen Termin beim Groomer und melde mich gerne heute Nachmittag und stelle gerne ein paar Tipps zusammen. Vielleicht ist für den einen oder anderen ja etwas hilfreiches dabei.
 
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  • #66
Auf die Tipps bin ich gespannt.

Ob ich da welche noch nicht kenne. Ich denke meine Erfahrung mit Langhaarskatzen ist recht umfangreich.
 
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Rorschach

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  • #67
Meine Tipps:
Das richtige Material ist für mich fast das wichtigste und ich habe alles beim Profihandel bestellt, die Sachen die man im normalen Tierfachhandel bekommt, fand ich schlichtweg schlecht. Mein „Geheimtipp“ ist erstmal der Conditioner für Tiere.
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Damit sprühe ich Knoten ein, lasse es etwas einziehen und dann werden die weich und auskämmbar.

Dann gehe ich mit einem weichen (!)Striegel drüber, um den Knoten anzulockern, er muss weich sein, damit er nicht zu fest daran reisst.
Danach nehme ich den grob zinkigen Kamm und lockere den Knoten ganz wenig von der Haut. (Fotos der Kämme folgen)
Danach greife ich in genau diesen Zwischenraum und halte den Knoten von unten fest, damit es der Katze nicht wehtut. Falls es ein grösserer Knoten ist, schneide ich ihn 2-3 mit der abgerundeten Schere längsseits (!) auf.
Dann nehme ich den normalen Kamm und beginne den festgehaltenen Knoten langsam von oben auszukämmen, Millimeter für Millimeter, niemals zu fest ziehen und versuchen auf einen Ruck auszukämmen. Durch den Conditioner ist er weich und gut lockerbar. Sorgfältig auskämmen. Danach wieder den weichen Striegel benutzen, um alle losen Haare komplett auszukämmen.
 
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Rorschach

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  • #68
Hier meine Bürsten und Kämme in der Reihenfolge, wie ich sie benutze:
Erst der Striegel, dann 2 Kämme, um von der Haut zu lockern (muss man probieren an welcher Körperstelle welcher besser ist), dann der Doppelzinkenkamm, mit dem man den Knoten an sich vorsichtig auskämmen kann.
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Rorschach

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  • #69
Eines ist mir noch wichtig: das ist für Langhaar Katzen mit einzelnen Knoten. Wenn eure Katze komplette Filzplatten hat, kann man diese NICHT auskämmen. Das wäre eine unfassbar schmerzhafte Torture! Diese müssen bis auf die Haut abrasiert werden und die Haut einer Katze ist dünn und sehr empfindlich. Deshalb empfehle ich, das keineswegs selbst zu machen, sondern idealerweise zu einem erfahrenen Tierfriseur zu gehen, denn der hat das gelernt. Tierärzte machen das zur Not auch, meist nicht sehr schön, aber zumindest tierfreundlich.
 
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  • #70
Meine Tipps:
Das richtige Material ist für mich fast das wichtigste und ich habe alles beim Profihandel bestellt
Mein „Geheimtipp“ ist erstmal der Conditioner für Tiere.
Anhang anzeigen 180538


Das würde ich nie für Katzen anwenden.
Der ist für Hunde aber nicht für Katzen geeignet.

Katzen lecken ihr Fell und nehmen die Conditioner Bestandteile zu sich. Das kann nicht gesund sein.
 
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Rorschach

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  • #71
Das würde ich nie für Katzen anwenden.
Der ist für Hunde aber nicht für Katzen geeignet.

Katzen lecken ihr Fell und nehmen die Conditioner zu sich. Das kann nicht gesund sein.
Nun ja, sie trinken keine halbe Flasche davon, wenn sie sich putzen. Aber wie gesagt, ich kann nur sagen, wie ich es mache. Das Produkt an sich ist natürlich ungiftig und ich sprühe da keine grossen Mengen auf.
 
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  • #72
Nun ja, sie trinken keine halbe Flasche davon, wenn sie sich putzen. Aber wie gesagt, ich kann nur sagen, wie ich es mache. Das Produkt an sich ist natürlich ungiftig und ich sprühe da keine grossen Mengen auf.

Ich löse Knoten ohne ein Mittel. Mit dem Knotenmesser dem rotierenden Kamm und einer Bürste. Geht bestens.
Zudem hilft öfters bürsten damit sich erst keine großen Knoten bilden.
 
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Rorschach

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  • #73
Das Knotenmesser schneidet längs, damit komme ich bei den Persern gar nicht zurecht. Der rotierende Kamm hilft mir auch überhaupt nicht. Der funktioniert nur, wenn das Fell sehr glatt ist. Bei zuviel Unterfell wird das schwierig. Da muss man probieren. Langhaarkatze ist nicht gleich Langhaarkatze.
 
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Rorschach

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  • #74
Und tägliche Fellpflege ist natürlich das A und O, da hast Du recht. Am besten ist es natürlich, wenn erst gar keine Knoten entstehen.
 
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  • #75
Den rotierenden Kamm habe ich gerade von einem Perser Besitzer empfohlen bekommen. Knoten Messer schneiden auch quer je nachdem wie man diese ansetzt.
 
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Rorschach

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  • #76
Und liebe TE: mir ist vor vielen Jahren das gleiche passiert wie Dir! Ich habe meine Katze auch so geschnitten. Ich weiss, wie man sich da fühlt. Sie musste auch geklammert werden und ich bin mir so schrecklich vorgekommen, weil ich es auch nicht besser wusste. Es ist saublöd, aber du bist nicht alleine. Mache dir bitte nicht zu schlimme Vorwürfe.
 
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Rorschach

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  • #77
Den rotierenden Kamm habe ich gerade von einem Perser Besitzer empfohlen bekommen. Knoten Messer schneiden auch quer je nachdem wie man diese ansetzt.
Hatte ich auch mal, aber glaube mir. Bei meinen funktioniert der wirklich nicht.
 
Puschlmieze

Puschlmieze

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  • #78
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, will nur kurz was wegen der Pflege von Langhaar schreiben:

wir hatten früher 6 Perserkatzen, die jetzige Gruppe besteht aus 1 Perser, 4 BLH und eine BKH. Mit Langhaar kenne ich mich aus ( im Gegensatz zu kurzem Fell 😮 ) Die Perser haben feineres Fell in dem sich schnell Knötchen bilden können. Da ich auch den ein oder anderen Zappelphilipp hatte/habe ist mir das schneiden mittels Schere zu gefährlich. Ich schwöre auf die kleinen leisen Akkurasierer von Aesculap. Wir haben das Modell Isis. Damit kann man bis auf die Haut schneiden, ohne diese zu verletzen ( sehr feine Zinken ) Alle meine Katzen haben den Rasierer problemlos akzeptiert, selbst die ängstlichen. Ich kann "blind" unterhalb der Beine oder Bauch schneiden. Knötchen erfühlen, Rasierer an die Stelle bringen und ab ist das Ding. Bei unseren alten Persern war öfters mal etwas abzuschneiden, bei den Briten ist das kaum der Fall, da andere Fellstruktur. Den Rasierer kann ich jedem nur empfehlen 👍👍

An Kämmen nehme ich mittlerweile nur noch zwei, einen feinen und einen gröberen, jeweils mit rotierenden Zinken. Die sind einfach spitze. Damit komme ich bis ganz runter, was eine Bürste nicht schafft.
 
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Rorschach

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  • #79
Den Rasierer kann ich auch sehr empfehlen. Ich benutze den für die Hygiene Rasur am Füdli. Auch für wirklich schlimme Knoten unter der Achsel ist der wirklich super.
Die rotierenden Zinken helfen bei meinen leider nix. Aber jedes Fell ist anders. Man muss leider auch viel ausprobieren.
 
yodetta

yodetta

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  • #80
Bei meinen funktioniert der wirklich nicht.
Das glaube ich sofort. 👍
Ragdollfell ist auch in keinster Weise mit Perserfell zu vergleichen.
Mein Smee (Ragdoll) hat keine Unterwolle während Twiggy und Mona (Perser) eine ganz extreme Unterwolle hatten.
 
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