Jetzt nehme ich mir schon so lange vor, hier wieder mal zu berichten, und komm einfach nicht dazu, all die Fotos und Videos zusammen zu stellen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Also gibt es einfach mal ein Kurzupdate und ein, zwei Videos.
Das wichtigste zuerst: Tinka hat sich wunderbar erholt. Die Antibiotikabehandlung hat Wunder gewirkt. Sie hat 400 Gramm zugenommen und hat jetzt wieder glänzendes, flauschiges Fell. Ihren Spitznamen "Hühnerhälschen", den sie aufgrund ihres schütteren Pelzes im Halsbereich bekommen hatte, ist sie inzwischen los - sie hat jetzt eine richtige Löwenmähne. Die größte Veränderung ist aber gar nicht optisch. Es ist als hätten wir eine andere Katze! Sie ist verspielt, aktiv und sehr gesprächig. Nachts stellt sie die Bude auf den Kopf. Und habe ich noch vor einigen Wochen (Monaten?) darüber geklagt, dass Minki in Tinka keine Spielpartnerin hat, so ist es jetzt oft sie, der es irgendwann zuviel wird. Es gibt hier täglich ausgiebige Verfolgungsjagden, und hinter jeder Ecke, um die das Minkelmäuschen biegt, hockt garantiert eine kulleräugige Tinka mit Wackelpopo und springt sie an. Der TA-Check Ende Juli besagt, dass ihre Blutwerte zwar noch nicht optimal sind, sich aber gravierend verbessert haben. Röntgen war unauffällig, ebenso das Ultraschall, bis auf leichte Veränderungen in der Leber, die laut TA vermutlich von einem vergangenen Parasitenbefall herrühren. Sie bekommt jetzt seit einer Woche Metronidazol, weil sie immer noch zu weichen Stuhl hat, danach versuchen wir es mit einer Ausschlussdiät. Das kriegen wir hin!
Tinkas neue verspielte Seite
Minki ist inzwischen wieder um ein paar Zähne ärmer geworden, sie hat nur noch die vier Eckzähne und einen Backenzahn. Im Herbst steht die letzte OP an, danach kann sie den Rest ihres Lebens zahn- und schmerzfrei verbringen. Ansonsten ist bei ihr alles wie immer. Sie ist lustig, wohnt nachts auf mir und stalkt das Katerchen. Sie hat es übrigens, nachdem sie sich über Monate hinweg millimeterweise angenähert hat, endlich geschafft: sie darf sich jetzt zum Katerchen legen, ohne dass er die Flucht ergreift. Sie ist dann ganz seelig.
Das Katerchen wird gestapelt
Weil ein 3-Katzen-Haushalt ohne akutem Sorgenkind wohl nicht funktionieren kann, hat das Katerchen diese ehrenvolle Aufgabe gerade übernommen. Er frisst mal unglaubliche Mengen, dann wieder fast gar nichts. Er bleibt aufgrund des feinen Sommerwetters oft seiner abendlichen Medikamentengabe fern, und wenn er sich dann mal herbequemt, schmecken ihm die Leckerlies, in denen ich seine Tabletten verstecke, mal eben nicht. Der alte Herr kostet mich echt Nerven. Morgen bekommt er seine erste Dosis Solensia, ich bin schon gespannt, ob es was an seinem wackeligen Gangbild verändert. Und wäre das nicht schon genug, schreit er hier oft nachts rum, weil er gefüttert werden will. Surefeed verweigert er, und Futter stehen lassen geht nicht, weil Tinka, die Unersättliche, nur ihr Gastrofutter fressen soll. Ich tüfftle noch an einer Lösung
Liebe Grüße vom Dreamteam aus dem Süden!