FIP-Hinterbliebene - für immer alleine?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
M

Motzkatze

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  • #21
Danke dir, das hört sich aufmunternd an! Hast du einen Test gemacht bei deiner zurückgebliebenen Katze bzgl. ob Coronavirus Ausscheider oder hast du davon Abstand genommen?
Ich hatte zuerst vor meine Katzen zu testen, aber die Mutation von Corona zu FIP soll durch Stress ausgelöst und nichts stresst meine Katzen mehr als ein TAbesuch.
Darum habe ich auf den Test auf Coronaviren verzichtet.
Kontakt zu Sambi hatten die anderen, also ging ich davon aus, dass alle den Virus haben.
 
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Irmi_

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  • #22
Danke dir! Deine Schilderung bzgl. Stress macht mir gerade sehr Mut! Du hast deine zurückgebliebenen Kätzchen wahrscheinlich dann nicht testen lassen, oder?
Ich habe nicht testen lassen. Aber meine Katzen kommen alle von der Straße, hatten mit vielen anderen Katzen Umgang. Coronavirus ist sehr weit verbreitet, es wäre sehr ungewöhnlich, wenn sie bisher keinen Kontakt zum Coronavirus gehabt hätten.

Danke dir vielmals für deine Erfahrung! Zwei durch die Wohnung galoppierende Kätzchen hätte ich soooo gerne wieder!
Das wünsche ich Dir auch :smile:
 
Quilla

Quilla

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  • #23
Unseren Lucky hatten wir fast 10 Jahre (mit 4 bekommen - mit 14 brach feuchte FIP aus) - es war kein Umzug, er war nicht krank vorher, es ist bis heute rätselhaft, was die Mutation ausgelöst hat.

Zu unserer damals verbliebenen Francis kam dann Luni dazu. Weder bei Francis noch bei Luni ist je etwas ausgebrochen.
(und wir haben mit der neuen Mieze Luni nicht sehr lange gewartet - vielleicht 5 Wochen damals, weiss das aber nicht mehr so genau)

Selbst wenn man die potentielle neue Katze vorher negativ testet, kann man nicht sicher sein, dass sie keinen Kontakt mit dem Virus hatte.

>>> du musst keine Angst haben, dass deine Katze die Neue evtl. ansteckt, denn aller Wahrscheinlichkeit hatte die Neue sowieso schon Kontakt mit dem Corona-Virus


Ich verstehe, wie sehr du eine Wiederholung dessen was passiert ist, vermeiden willst.
FIP ist grausam - aber eine Garantie gibt es bei dieser Krankheit ohnehin nicht.

Deshalb würde ich persönlich keine Einzelhaltung als Alternative in Betracht ziehen.
 
Mascha04

Mascha04

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  • #24
Ich kann euch nur das Büchlein von Dr. Michael Streicher empfehlen.

https://www.amazon.de/FIP-Infektion-Symptome-Diagnose-Prophylaxe-ebook/dp/B00TQS8XEW

FIP: Infektion Symptome Diagnose Prophylaxe, Kindle Ausgabe 4,95 Euro.
Nach seinen Erkenntnissen ist selbst die Rivaltaprobe nicht 100% ig sicher. Es gibt noch andere Krankheiten auf die die Rivaltaprobe positiv anspricht.

Leider gibt es immer noch so viel Unkenntnis und Vermischung der Begriffe, auch unter Tierärzten.

Ich würde Bell auf jeden Fall wieder einen Partner geben.
 
banditandbell

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  • #25
Unseren Lucky hatten wir fast 10 Jahre (mit 4 bekommen - mit 14 brach feuchte FIP aus) - es war kein Umzug, er war nicht krank vorher, es ist bis heute rätselhaft, was die Mutation ausgelöst hat.

Zu unserer damals verbliebenen Francis kam dann Luni dazu. Weder bei Francis noch bei Luni ist je etwas ausgebrochen.
(und wir haben mit der neuen Mieze Luni nicht sehr lange gewartet - vielleicht 5 Wochen damals, weiss das aber nicht mehr so genau)

Selbst wenn man die potentielle neue Katze vorher negativ testet, kann man nicht sicher sein, dass sie keinen Kontakt mit dem Virus hatte.

>>> du musst keine Angst haben, dass deine Katze die Neue evtl. ansteckt, denn aller Wahrscheinlichkeit hatte die Neue sowieso schon Kontakt mit dem Corona-Virus


Ich verstehe, wie sehr du eine Wiederholung dessen was passiert ist, vermeiden willst.
FIP ist grausam - aber eine Garantie gibt es bei dieser Krankheit ohnehin nicht.

Deshalb würde ich persönlich keine Einzelhaltung als Alternative in Betracht ziehen.
Danke dir vielmals für den Erfahrungsbericht.
Ich hab ehrlich gesagt auch weniger Angst dass das neue Kätzchen sich ansteckt (Bauernhofkatze vom Land mit mehreren freilebenden Katzen), sondern mehr dass die Änderung dann bei Bell FIP auslösen könnte und ich dann unseren zweiten Liebling verlieren würde. Wenn das passieren würde, wüsste ich nicht wie ich damit leben soll... :(
 
banditandbell

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  • #26
Ich kann euch nur das Büchlein von Dr. Michael Streicher empfehlen.

https://www.amazon.de/FIP-Infektion-Symptome-Diagnose-Prophylaxe-ebook/dp/B00TQS8XEW

FIP: Infektion Symptome Diagnose Prophylaxe, Kindle Ausgabe 4,95 Euro.
Nach seinen Erkenntnissen ist selbst die Rivaltaprobe nicht 100% ig sicher. Es gibt noch andere Krankheiten auf die die Rivaltaprobe positiv anspricht.

Leider gibt es immer noch so viel Unkenntnis und Vermischung der Begriffe, auch unter Tierärzten.

Ich würde Bell auf jeden Fall wieder einen Partner geben.
Danke für den Tipp, schauen wir uns an!
Dass jeder Tierarzt was anderes sagt mussten wir leider auch schon erfahren ;/
 
Irmi_

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  • #27
Meine eigene hinterbliebene Katze Irmi ist noch immer frech und gesund.
Bei Ebony, bei der FIP damals ausgebrochen ist, konnten wir keinen Auslöser erkennen.:(

Meine persönliche Methode mit FIP umzugehen ist zu sagen, dass es in gewisser Weise einfach nur Schicksal oder blöder Zufall oder was weiß ich ist, welches Tier daran erkrankt. Es sind Katzen jeder Herkunft und Vorgeschichte dabei.:(

Darum will ich aber trotzdem weiterleben und das auch meinen Tieren ermöglichen. Dazu gehört auch Gesellschaft. Wenn ich wieder ein Tier aus dem Tierschutz adoptiere biete ich damit einem Tier einen sehr begehrten schönen Platz auf Lebenszeit. Für jede Katze die bei mir wohnt gibt es ein Tier weniger, das draußen hungern und frieren muss.:)
 
Quilla

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  • #28
Danke dir vielmals für den Erfahrungsbericht.
Ich hab ehrlich gesagt auch weniger Angst dass das neue Kätzchen sich ansteckt (Bauernhofkatze vom Land mit mehreren freilebenden Katzen), sondern mehr dass die Änderung dann bei Bell FIP auslösen könnte und ich dann unseren zweiten Liebling verlieren würde. Wenn das passieren würde, wüsste ich nicht wie ich damit leben soll... :(
Ich bin natürlich kein Tierarzt, aber .... ich habe recht lange in Tierheimen gearbeitet und dort dürften lt. Statistik 80 % der Katzen Kontakt mit dem Coronavirus gehabt haben - und Tierheimsituationen sind Stress pur für die allermeisten Katzen.
FIP Fälle in all den Jahren = 2
Normalerweise müssten durch die Stress-Situation im Tierheim bei viel mehr Tieren die Viren mutieren.
Deshalb VERMUTE ich, dass es mehrere Komponenten sind, die zusammentreffen müssen, nicht nur Stress allein - Immunsystem angegriffen, vielleicht sogar noch weitere Gründe ... (wie gesagt - nur meine Vermutung, der Beobachtung geschuldet)
 
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