Das Problem mit meinem Nachbarn

Lucky_Kasim

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  • #41
@ willy11

Ich denke auch das nur vorgeschoben ist, aber das ändert ja nichts an Michaels Problem...
Eine Katze ist nun weg, warum sollte er sich JETZT noch mit dem Nachbar auseinader setzen?
Er hat doch vorher schon mit ihm gesprochen und nach Lösungen gesucht, meine ich.

Ich HATTE auch mal so einen Nachbarn, aber da gab es bei mir noch keine Katzen. Mit dem war nicht gut Kirschen essen... Es wurde sich über alles und jeden aufgeregt etc.

Ich bin da nach knapp einem Jahr wieder ausgezogen. Das war das beste was ich tun konnte.
 
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Micha90

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  • #42
Das Gespräch habe ich schon oft mit meinem Nachbarn gesucht, brachte allerdings nie wirklich was. Und dann wird mir neulich sogar noch die Tür vor der Nase geschlossen, seine Begründung: Was soll er noch mit mir reden?
 
Jorun

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  • #43
Ganz ehrlich, solche Vollitioten verstehen nur eine Sprache und in genau der würde ich auch zu denen 'reden'. Sprich dem unmissverständlich klar machen, dass er sich 'dermassen eine fängt' (natürlich nur im übertragenen Sinne, gemeint ist, alle rechtlich möglichen Register ziehen, dem Kerl nicht nur das Leben sauer zu machen, sondern ihn auch ein für allemal zu stoppen), wenn er nicht sofort und nachhaltig sein Treiben einstellt und fortan Ruhe gibt. Kann man ggf. so lange drchziehen, bis die Suche nach einer neuen Bleibe abgeschlossen ist.

Es gibt gegen solche Zeitgenossen mehr als genug rechtliche Möglichkeiten.

Ich jedenfalls hätte meine Katze nicht abgegeben, sondern dafür gesorgt, dass dem Kerl 'das Maul gestopft' wird und mich gleichzeitig nach ner neuen Bleibe umgesehen, in die ich mit BEIDEN Katzen einziehen kann.
 
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willy11

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  • #44
Ganz ehrlich, solche Vollitioten verstehen nur eine Sprache und in genau der würde ich auch zu denen 'reden'. Sprich dem unmissverständlich klar machen, dass er sich 'dermassen eine fängt' (natürlich nur im übertragenen Sinne, gemeint ist, alle rechtlich möglichen Register ziehen, dem Kerl nicht nur das Leben sauer zu machen, sondern ihn auch ein für allemal zu stoppen), wenn er nicht sofort und nachhaltig sein Treiben einstellt und fortan Ruhe gibt. Kann man ggf. so lange drchziehen, bis die Suche nach einer neuen Bleibe abgeschlossen ist.

Es gibt gegen solche Zeitgenossen mehr als genug rechtliche Möglichkeiten.

Ich jedenfalls hätte meine Katze nicht abgegeben, sondern dafür gesorgt, dass dem Kerl 'das Maul gestopft' wird und mich gleichzeitig nach ner neuen Bleibe umgesehen, in die ich mit BEIDEN Katzen einziehen kann.

Die Keule immer ausfahren führt nur zu mehr Kriegen.Und umziehen ist gar nicht so einfach für jemanden mit 23 aber mit 2 Jobs? arbeite als Büroangestellter und Hausmeister?Vielleicht ist die Wohnung Jobgebunden?
 
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Micha90

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  • #45
Die Sache ist ja folgendermaßen: Ich muss irgendwie mit meinen Nachbarn zurecht kommen, ob ich möchte oder nicht. Aber da führt kein Weg dran vorbei. Wie willy11 schon schreibt, das führt nur zu noch größerem Streit, grad wenn man es mit so einem Nachbarn zutun hat und das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

Ich versuche eine Lösung zum Wohle aller "Beteiligten" zu finden. Und die sieht nun so aus, dass beide Katzen raus können, wann sie wollen, nicht eingesperrt sein müssen und ein gutes Leben haben.

Dies erfüllt sich, dass Flöckchen in gute Hände kommt, Ginger dadurch jederzeit wieder raus kann und der Streitpunkt somit, auch für meinen Nachbarn aus der Welt geschafft ist.

Die Tiere gewöhnen sich ja auch daran wieder.

Es bringt nichts, nun auf Kriegsfuß mit dem Nachbarn zu sein. Das hat einfach etwas mit "Verstand" zutun.

Edit: Hausmeisterjob woanders. Aber ich schreibe ja, finanziell ist ein Umzug schwer, ich hab nicht umsonst 2 Jobs.
 
Jorun

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  • #46
Also wenn Du ernsthaft glaubst, dass sich das erledigt hast Micha, dann bist du schwer naiv!
Solche Leute suchen immer weiter. Wenns die eine KAtze nicht ist, isses die 2., wenns die nicht ist, Deine Schuhe, Nase, Lebensweise ... whatever.

Solche Leute stoppt man nur mit einem massiven Stoppschild und nicht mit dutzi dutzi du.
 
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Jaboticaba

Jaboticaba

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  • #47
Ich kann Michael auch nur beipflichten, ich glaube, seine Entscheidung war sehr reif, und er hat sich wirklich Gedanken und Mühe gemacht. Jeder andere hätte seine Katze im nächsten TH abgegeben, Michael hat ein schönes neues Zuhause für Flöckchen gesucht und gefunden. Und für ihn stand das Wohl das Tieres an erster Stelle. Mal ganz ehrlich, eigentlich zwingen wir doch unsere Katzen immer, uns und unseren Gegebenheiten anzupassen, wenn wir nicht gerade in einer freigängertauglichen Gegend wohnen. In solchen Konfliktsituationen im Sinne des Tieres zu handeln, Hut ab!

Ich bin da auch nicht gerade das Idealbeispiel, ich bin mir sicher, dass zumindest einer meiner drei Kater scharf auf Freigang wäre. Ich kann es ihm im Moment aber nicht bieten, also muss er drin bleiben. Bei uns ist die Situation etwas anders, ich würde hier nie ein ideales Zuhause für ihn finden, also vertröste ich ihn auf später.

Ich habe auch eine von acht Nachbarn, die so ein Biest ist, und ich bin ganz ehrlich, ich hab' Schiss, dass sie mal irgendwann etwas Giftiges unter der Tür durchschiebt. Was nützen da Recht und Gesetz? Wie sollte ich beweisen, dass sie es war, wenn ich meine Katzen mal vergiftet in meiner Wohnung finde?

Es gibt so Leute, mit denen es einfach keine Gesprächsbasis gibt. Ich kenne auch paar davon, und finde, die Welt wäre schöner, wenn's die nicht gäbe. Sie haben immer Recht, hauen einem Sachen um die Ohren, da ist man sprachlos, Anstand ist für die ein Fremdwort, man muss Angst haben, dass sie noch gewalttätig werden und über rechtliche Schritte lachen die bloss. Leidtragende sind dann Kinder oder eben Tiere. Deshalb finde ich, Michael hat richtig gehandelt.

Das EINZIGE Problem an der ganzen Sache ist nun, dass Ginger wieder allein ist. Aber auch das lässt sich lösen. Michael, vielleicht findest du im TH eine zweite zurückhaltendere Katze, die Ginger im Wesen ähnlich ist?
 
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Luchen

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  • #48
Wowww.. hier gehts wieder ab im Tonfall.
Michael hat das schon richtig gemacht.
Dauerkrieg strapaziert nur die eigenen Nerven und hilft niemanden weiter.
 
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Micha90

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  • #49
Ich verstehe, dass es da geteilte Meinungen gibt. Für die einen wirkt es verantwortungslos, für wieder andere handel ich richtig.

Egal wie man sich entscheidet, die perfekte Lösung für mein Problem gibt es nicht und ich versuche das Beste draus zu machen.
 
ami1a

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  • #50
hallo,

glaube es gibt hier nur viele die niemals eine geliebte katze wegen dem nachbarn aufgeben könnten. ich könnte es auch nicht und würde bis zum äußersten gehen. es gibt aber auch menschen die alles etwas objektiver und eher mit verstand als gefühl betrachten und dazu gehörst auch sicherlich du micha. jeder muss so handeln wie es am besten für sich und seine lebenssituation ist. du hast es für dich so entschieden und so wird es für dich auch richtig sein... :)

gruß ami
 
Habbie

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  • #51
Ich verstehe, dass es da geteilte Meinungen gibt. Für die einen wirkt es verantwortungslos, für wieder andere handel ich richtig.

Egal wie man sich entscheidet, die perfekte Lösung für mein Problem gibt es nicht und ich versuche das Beste draus zu machen.

Natürlich gibt es geteilte Meinungen und möglicherweise ist das für die Katze auch besser (ich gehöre auch zu der Sorte, die eher einen Krieg anfangen würde als die Katze abzugeben). Ich denke die geteilten Meinungen kommen eventuell auch daher, dass die Vermutung im Raum steht dass der Nachbar vielleicht gar kein Problem mit deiner Katze hat und das nur vorgeschoben war. In dem Fall kommt nämlich bald das nächste Problem und du hast die Katze umsonst abgegeben. Denn mit der Abgabe hast du ihm gezeigt, dass er dir auf der Nase rumtanzen kann...
 
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Jorun

Jorun

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  • #52
glaube es gibt hier nur viele die niemals eine geliebte katze wegen dem nachbarn aufgeben könnten. ich könnte es auch nicht und würde bis zum äußersten gehen.
Genauso ist es. Das was der Kerl treibt, ist Nötigung und gegen sowas bin ich höchst allergisch. Mal abgesehen davon, dass ich meine geliebte Katze wegen so einem Vollpfosten niemals abgeben würde und mir ganz allgemein von dem nicht vorschreiben lassen würde wie ich zu leben habe. Punkt.

es gibt aber auch menschen die alles etwas objektiver und eher mit verstand als gefühl betrachten
Was hat das mit Objektivität zu tun, wenn man so einfach zulässt, dass sich so einer derart ins eigene Leben drängelt dass er vorschreiben kann wie man zu leben hat - Stichwort Katzen?
Wo endet das ..... Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass so einer dann Ruhe gibt .... der wird immer weitermachen ... insbesondere, da er ja Erfolg hat mit seinem Treiben.
 
Tina&Feli

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  • #53
Wir hatten auch wegen der Katzen Stress mit Nachbarn.

Wir sind im November 2012 in eine Doppelhaushälfte in einem ruhigen Wohngebiet gezogen. Als unsere Katzen im Januar dann raus durften ging es los.

Zuerst sagte die Nachbarin, dass unsere Katzen immer in ihren Vorgarten ka.. würden. Obwohl es ringsum sehr viele Katzen gab, es waren nur unsere und hauptsächlich unsere schwarze Tintin. Ich habe angeboten den Vorgarten sauber zu machen, egal welche Katze ihre Häufchen rein macht. Dachte damit wäre die Sache aus der Welt. Aber es ging weiter..... Mal sind unsere Katzen, wieder meistens Tintin, durch die offene Balkontür ins Haus, mal sind sie auf den Gartenstühlen gesessen und haben alles dreckig gemacht.

Eines schönes Tagen flog im Nachbarsgarten eine Flasche und Tintin schoss über den Gartenzaun. Alles reden brachte nichts, jeder sagte, wir sollten die Nachbarn anzeigen usw. Was hätte es gebracht?

Nachdem wir zuerst mit Tintin, dann auch mit Feli zum Arzt mussten, weil beide schwere Prellungen hatten, haben wir uns eine neue Bleibe gesucht und sind im August 2013 umgezogen. Solche Nachbarn finden immer etwas und letztendlich hätten es in erster Linie immer die Katzen ausgebadet und ich glaube nicht, dass es durch eine Anzeige besser geworden wäre. Zum Glück waren wir in der Lage umzuziehen.

Ich kann Micha verstehen, er hat, seinen Möglichkeiten entsprechend, zum Wohl der Katzen entschieden.
 
Checkmate

Checkmate

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  • #54
Eines schönes Tagen flog im Nachbarsgarten eine Flasche und Tintin schoss über den Gartenzaun. Alles reden brachte nichts, jeder sagte, wir sollten die Nachbarn anzeigen usw. Was hätte es gebracht?

Nachdem wir zuerst mit Tintin, dann auch mit Feli zum Arzt mussten, weil beide schwere Prellungen hatten,

:verstummt: Das ist nicht dein ernst oder!?

Das ist jawohl der ober hammer.

Da wäre bei mir aber auch die eine oder die andere Flasche geflogen.:massaker:
 
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