Darm arbeitet kaum

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Lisa Isabella

Lisa Isabella

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9. April 2021
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Guten Tag,

mein 6-jähriger Kater Simba wurde in diesem Jahr 2x wegen eines Darmverschlusses notoperiert, beide Male war ein Haarballen der Übeltäter. Zwischen den beiden OP's langen nur etwa 2 Monate.
Seine Ärzte konnten feststellen, dass sein Darm allgemein besorgniserregend wenig arbeitet, eine konkrete Ursache lässt sich aber nicht feststellen, man kann lediglich mutmaßen woran es liegen könnte.
Er bekommt Kortison und MCP Tropfen, zusätzlich nimmt er noch Parafinöl um alles möglichst weich zu halten.
Über mehrere Monate lief es großteils gut, er hatte überwiegend keine Beschwerden und hat auch wieder zugenommen, aktuell hat er aber wieder eine sehr schlechte Phase und auch wieder viel Gewicht verloren. Vor ca. einer Woche übergab er sich wieder (es kam aber nur Magensaft), weigerte sich zu fressen und zog sich auffallend viel zurück, anschließend sind wir wieder zum Tierarzt, er bekam einen "Einlauf" und einige Stunden später setzte er drei relativ große Haarballen ab, der Darm ist wohl wieder nicht damit fertig geworden und es kam erneut zu einer Verstopfung. Zusätzlich zeigte die Untersuchung, dass neben seinem Darm, welcher chronisch entzündet ist, auch seine Bauchspeicheldrüse entzündet war.
In den letzten Wochen fiel vermehrt auf, dass er nach dem Essen oft aufstoßen muss und, immer wenn er liegt, seine Atmung sehr laut zu hören ist. Außerdem ist das Magengrummeln oder eher Gluckern auch zum Dauerzustand geworden, mal lauter mal eher leise.

Wir drehen uns im Kreis und ich weiß einfach nicht wie ich ihm helfen kann.
Mein Tiger hat mittellanges Fell, ich habe allerdings bedenken dabei ihm seine Haare zu kürzen, da die (mittlerweile nicht mehr ganz so kahle) Stelle am Bauch, ihn offensichtlich noch heute wütend macht. Selbstverständlich bürste ich ihn so oft wie möglich.
Etwaige Unverträglichkeiten im Bezug auf sein Essen können als Ursache ausgeschlossen werden, das Futter wurde angepasst und wir haben nochmal einen Allergietest gemacht.
Da er im Moment relativ viel Kortison bekommt und vermutet wird, dass die Magenbeschwerden eher eine Nebenwirkung sind, dosieren wir aktuell langsam wieder ein wenig ab.

Meine Frage ist:
Hat jemand jemand ein ähnliches Problem, im allgemeinen Erfahrungen mit dieser Problematik, eine Idee woran es liegen könnte, oder was ich noch ausprobieren kann?

Die Ärzte waren zu Beginn sehr optimistisch, mittlerweile klingt das aber ganz anders und das macht mir wirklich große Sorgen. 😔

Danke und ein schönes Wochenende.
 
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