Barfen, warum?

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Filou&Fibie

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  • #21
Da is mich ja seit meinem Beitrag durch verschiedenste Seiten durchlese über das Barfen und gutes Futter für meine 4 Kinder, bin ich gerade auf diesen Artikel gestolpert den ich euch gern mal zeigen möchte:

->:confused: Trockenfutter ist meist preiswerter als Nassfutter und führt der Katze auch alle benötigten Nährstoffe zu. Auch hier gibt es große Spannen zwischen günstigem Discountfutter und teurem Premiumfutter, welches nicht zwangsläufig auch das bessere Futter sein muss. Hochwertiges Trockenfutter ist im Grunde auch als alleiniges Futter geeignet. Es enthält alle notwendigen Inhaltsstoffe, die deine Katze braucht und keine schädlichen Zusatz- oder Farbstoffe.

Allerdings musst du dabei beachten, dass der Wasseranteil von Trockenfutter im Schnitt zwischen acht und zehn Prozent liegt. Da Katzen ihren Wasserbedarf zum überwiegenden Teil aus ihrem Futter stillen, ist Trockenfutter hierzu nicht geeignet. Deswegen sollte bei Gabe von Trockenfutter immer mindestens ein Napf mit Wasser vorhanden sein. Besser noch ist es in der ganzen Wohnung verschiedene Möglichkeiten der Wasseraufnahme zu verteilen. Das meint beispielsweise Zimmerbrunnen, verschiedene Arten von Näpfen mit frischem oder älterem Wasser. Da Katzen normalerweise nicht gewohnt sind regelmäßig zu trinken, solltest du sie bei der Fütterung mit Trockenfutter dazu animieren. Denn ein Wassermangel kann sich schädigend auf die Nierenfunktion auswirken oder Steinerkrankungen fördern. Gerade bei älteren Katzen, bei denen die Nierenfunktion nachlässt, ist es noch wichtiger, für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Ein super Trick ist es ein bisschen Hühnchen einfach in Wasser zu kochen und das so entstandene Hühnchenwasser in den Trinknapf zu geben.

Trockenfutter ist im Prinzip keine natürliche Nahrungsquelle für Katzen. In der Natur ernähren sich die Tiere nur von Mäusen und Vögeln, die mit Trockenfutter wenig gemein haben. Mittlerweile gibt es aber auch einige Futtermittelhersteller wie Terra Faelis, die sich bemühen möglichst artgerechtes Trockenfutter herzustellen. Viele Sorten beinhalten zusätzliche Nähr- und Wirkstoffe, die beispielsweise der Bildung von Haarbällen im Darm der Katze entgegenwirken oder speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Rassen zugeschnitten ist.

Mitunter wird auch angeführt, dass Trockenfutter gut für die Zähne des kleinen Raubtieres sei. Selbst das Bröckchen-Nassfutter braucht deine Katze nur wenig zu kauen. Die natürlichen Futtertiere wie Mäuse und Vögel werden mit Haut und Haaren und Knochen gefressen und fungieren so wie eine Art Zahnbürste. Da Trockenfutter deutlich härter in der Konsistenz ist, muss es besser gekaut werden und dadurch werden andere Essensreste und Beläge durch die Reibung der Zähne entfernt. Das gilt allerdings nur für Trockenfutter mit großen Stückchen und Katzen, die ihr Futter nicht im Ganzen herunterschlingen.

ich bin mal wieder verwirrt..... :eek:
 
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dieMiffy

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  • #22
Naja, eigentlich ist es ganz einfach: Das was der natürlichen Nahrung Maus am nächsten kommt, ist am besten :)

Barf: sehr nah dran, da 100 % Fleisch (ok bis auf die 3-5 % Ballaststoffe, vergleichbar mit Inhalt im Mausmagen) und Roh, entsprechende Feuchtigkeit gegeben, natürliche Supplemente

Nassfutter: Hoher Fleischanteil, Getreidefrei, entsprechende Feuchtigkeit gegeben, aber nicht Roh und mit synthetischen Supplementen

Trofu: ganz weit weg, da nie wirklich hoher Fleischanteil, immer mit Getreide / Kartoffeln o. ä., fehlende Feuchtigkeit, die auf Dauer zu Erkrankungen führt

P.S. Bei Zitaten solltest du die Quelle dazu schreiben.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #23
Mitunter wird auch angeführt, dass Trockenfutter gut für die Zähne des kleinen Raubtieres sei. Selbst das Bröckchen-Nassfutter braucht deine Katze nur wenig zu kauen. Die natürlichen Futtertiere wie Mäuse und Vögel werden mit Haut und Haaren und Knochen gefressen und fungieren so wie eine Art Zahnbürste. Da Trockenfutter deutlich härter in der Konsistenz ist, muss es besser gekaut werden und dadurch werden andere Essensreste und Beläge durch die Reibung der Zähne entfernt. Das gilt allerdings nur für Trockenfutter mit großen Stückchen und Katzen, die ihr Futter nicht im Ganzen herunterschlingen.

Das Gebiss einer Katze ist aber nicht zum Kauen gemacht, sonst hätten Katzen ein Gebiss wie wir. Wenn überhaupt, knacken Katzen auch größere Trofu-Bröckchen höchstens einmal und das bringt eigentlich so gut wie nichts. Mir ist keine einzige Studie bekannt, die den Nutzen von Trofu für die Zähne belegt.

Das Haupt-Zahnproblem bei Katzen ist FORL. DAs betrifft die Zahnwurzeln und tritt ernährungsunabhängig auf.
 
Nonsequitur

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  • #24
Mir ist keine einzige Studie bekannt, die den Nutzen von Trofu für die Zähne belegt.
Ich hab mal eine Studie zu dem Thema gelesen, die belegt, dass handelsübliches Otto-Normal-Trockenfutter keinen Nutzen für die Zähne hat. Nur ein ganz spezielles medizinisches Zahn-Trockenfutter mit extragroßen Kroketten und irgendwelchen speziellen Inhaltsstoffen hatte ne positive Wirkung, aber da war die restliche Zusammensetzung wiederum auf Supermarktniveau. Und da man ja die ganze Katze füttert und nicht nur ihr Gebiss ...

@TE: Zum Thema "bei alleiniger Trockenfütterung muss die Katze genug trinken": Es ist wissenschaftlich belegt, dass die allermeisten Trofu-Katzen auch dann nicht GENUG trinken, wenn 20 Näpfe und fünf Trinkbrunnen in der Wohnung rumstehen. Sie sind darauf einfach nicht programmiert, weil sie natürlicherweise ihren Flüssigkeitsbedarf so gut wie komplett über die Nahrung abdecken.

Wenn du Zahlen willst - man kann in etwa ausrechnen, wieviel "genug" sein müsste:
Trockenfutter enthält etwa 10% Feuchtigkeit, Nassfutter 80%.
Pro Kilo Katze und Tag kann man von einem Flüssigkeitsbedarf von 50 ml ausgehen. Die Standard-4-Kilo-Katze braucht also 200 ml Flüssigkeit pro Tag.
Wenn diese Katze am Tag 50 Gramm Trockenfutter frisst, dann hat sie über das Futter eine Flüssigkeitsmenge von 10% von 50 g = 5 g = 5 ml aufgenommen. Sie müsste zusätzlich also 245 ml Wasser trinken, um ihren Bedarf zu decken. Das ist fast ein kleines Trinkglas voll.
Wenn dieselbe Katze 200 g Nassfutter frisst, dann hat sie schon 80% von 200 g = 160 g = 160 ml Wasser aufgenommen, und muss nur noch 40 ml zusätzlich trinken, also zwei Schnapsgläschen voll.

Und dann miss mal an der täglich verschwundenen Menge im Wassernapf (abzüglich Verdunstung) nach, wieviel deine Katze tatsächlich trinkt. Das ist bei Trofu-Katzen so gut wie immer deutlich weniger.
Auch wenn du deine Katze minutenlang vor dem Wassernapf sitzen und schlabbern siehst, nimmt sie dabei wahrscheinlich nur wenig Wasser auf, denn Katzen haben eine sehr ineffiziente Trinkmethode - die meisten "schaufeln" das Wasser nicht mit der Zunge wie Hunde, sondern erzeugen durch das Schlabbern nen leichten Unterdruck und ziehen eine Art Wassersäule ins Mäulchen.

Das mit den "speziellen Nähr- und Wirkstoffen" für einzelne Rassen oder was-weiß-ich ist ganz überwiegend reine Augenwischerei. Katzen sind immer noch reine Carnivoren, die sich von kleinen Beutetieren ernähren - das hat kein Züchter zu verändern geschafft (oder auch nur versucht, denn bis vor relativ kurzer Zeit wurden Katzen ja nun mal überwiegend zur Vernichtung von Kleinnagern gehalten).
Und was die Haarballen angeht: Katzen haben von Natur aus ein seeehr saures Magenmilieu, da werden die meisten Haare eigentlich verdaut. Getreide- bzw. pflanzenlastiges Futter erhöht aber den pH-Wert im Magen, und dadurch entstehen Haarballenprobleme oft erst, die dann mit "speziellen Wirkstoff-Formeln" bekämpft werden müssen.
Genauso ist es vermutlich bei den meisten anderen Spezialnähr- und -wirkstoffen - wenn das Futter insgesamt ne artgerechte Zusammensetzung hätte, dann bräuchte es die Spezialstoffe gar nicht. Deren Wirkung ist auch oft bei Katzen gar nicht nachgewiesen, sondern nur bei Allesfressern oder höchstens mal Hunden. Das gilt z.B. für Inulin, einen Mehrfachzucker, der positiv auf die Verdauung wirken soll.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #25
Ich hab mal eine Studie zu dem Thema gelesen, die belegt, dass handelsübliches Otto-Normal-Trockenfutter keinen Nutzen für die Zähne hat. Nur ein ganz spezielles medizinisches Zahn-Trockenfutter mit extragroßen Kroketten und irgendwelchen speziellen Inhaltsstoffen hatte ne positive Wirkung, aber da war die restliche Zusammensetzung wiederum auf Supermarktniveau. Und da man ja die ganze Katze füttert und nicht nur ihr Gebiss ...

Dieses Trofu wäre außerdem schon mehr oder weniger ein Medikament, ähnlich wie Trofus gegen Harnkristalle, die ansäuernd wirken.
 
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Filou&Fibie

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  • #26
Kennt jemand

Fleischeslust "Pussy Deluxe" ????

Soll so sein wie Barf, gibts bei mir in der nähe in einem Zoofachhandel. Kann man das nehmen als anfang zum Barfen?
 
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Kuro

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  • #27
Ich finde nicht.
Ich habe mir mal eine Sorte online rausgesucht:

Huhn mit Amaranth
Inhaltsstoffe
90% Huhn (Muskelfleisch, Hühnerherzen, Hühnermagen, Hühnerhälse, Hühnerleber) und Geflügelfett aus der Lebensmittelproduktion sowie Amarant, Karotten, Chlorella-Alge, Katzenminze, Thymian, Eierschalenpulver, Meeressalz, Taurin

Die Deklaration ist dürftig.
Zum einen steht immer wieder Nassfutter online, was für mich kein Rohfutter suggeriert. Aber sollte es sich doch um Rohfutter handeln, spricht für mich trotzdem zu viel dagegen.
Wie setzen sich die 90 % Huhn genau zusammen? Wie viel Herzen und Mägen sind drin? Wie viele Hühnerhälse und somit der Knochenanteil? Wie viel Leber, die kann nämlich überdosiert werden und zu einer Vitaminüberversorgung führen.
Was sollen die ganzen pflanzlichen Sachen da drin? 5 % als Ballaststoffe okay, aber wie viel genau ist das denn? Ziemlich wahrscheinlich mehr, wenn 10 % in der Deklaration noch offen sind. Weder Taurin noch Meersalz noch das Eierschalenpulver machen 5 % aus, wenn sie sinnvoll dosiert sind.
Ich weiß jetzt nicht, wie sich das mit Amaranth verhält, es gibt Pseudogetreide, das bei Katzen geeignet sein soll, für mich fällt aber auch das unter den Tisch und die Erwähnung des Ganzen schon im Namen stößt mich ab. Die schwammige Deklaration tut ihr Übriges.

Für Einsteiger ist es tatsächlich am Einfachsten mit reinem Fleisch und Komplettsupplementen zu beginnen. Jegliche Mischungen erfordern Erfahrung, die erst im Laufe der Zeit kommt.
Fertigbarf braucht ebenfalls Wissen, um erkennen zu können, ob es gut zusammengesetzt ist oder nicht.
Mir ist übrigens noch keines untergekommen, dass ich für empfehlenswert halte.
 
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Filou&Fibie

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  • #28
Dann bleib ich erst mal noch bei meinem hochwertigen Nassfutter.... und lese mal weiter über ds Barfen. Brauch jetzt nur noch ein guten Onlineshop wo ich meine Fertigbarfs kaufen kann. Der mir auch als Anfänger weiterhilft.

Weis da jemand einen geeigneten?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #29
Fertigbarf würde ich nicht nehmen, weil das oft auch falsch zusammen gesetzt ist. Mach selbst Rohfleisch plus Innereien fertig und supplementiere mit Felini Complete (Sandras Tieroase) oder mit easy barf+Calcium (lilys bar), dann bist Du auf der sicheren Seite.
 
Nonsequitur

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  • #30
Brauch jetzt nur noch ein guten Onlineshop wo ich meine Fertigbarfs kaufen kann. Der mir auch als Anfänger weiterhilft.
Du meinst nen Shop, der dir sagt, ob seine eigenen Produkte gut sind oder nicht? Erkenne den Denkfehler ;)
Natürlich wird dir jeder Shopbetreiber versichern, dass er dir nur absolut gesundes, artgerechtes Rohfutter mit ausgewogenster Zusammensetzung verkauft. Die meisten sind davon sicherlich selber überzeugt (auch wenn's nicht stimmt), der Rest weiß halt, was er dir erzählen muss, damit du dein Geld bei ihm lässt.

Ach ja, und "Nassfutter XY ist so wie Barf in Dosen" hab ich jetzt auch schon über mehrere Sorten gehört ... das ist auch ne Werbeaussage und nix weiter, weil Barf halt grad in Mode ist und viele Leute "Barf" automatisch mit "gut" verbinden. Dosenfutter kann schon allein deshalb nicht so sein wie Barf, weil der Inhalt von Dosen immer gegart (also nicht mehr roh) sein muss, sonst wären die Dosen nicht haltbar.

PS. Ich seh grad, das Pussy Deluxe ist das Futter in diesen Plastik"därmen" - aber mich dünkt trotzdem, dass das gegart ist, sonst müsste es ja tiefgekühlt versendet werden.
 
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Kuro

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  • #31
PS. Ich seh grad, das Pussy Deluxe ist das Futter in diesen Plastik"därmen" - aber mich dünkt trotzdem, dass das gegart ist, sonst müsste es ja tiefgekühlt versendet werden.

Und es wird halt ständig als Nassfutter bezeichnet, was mich eben auch noch zweifeln lässt, ob das überhaupt roh ist. Auf den Versand habe ich nicht geachtet.
 
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Filou&Fibie

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  • #32
Fertigbarf würde ich nicht nehmen, weil das oft auch falsch zusammen gesetzt ist. Mach selbst Rohfleisch plus Innereien fertig und supplementiere mit Felini Complete (Sandras Tieroase) oder mit easy barf+Calcium (lilys bar), dann bist Du auf der sicheren Seite.

Ich habe noch keine Erfahrung mit Barfen oder mit diesem Supplementieren. Unsere vier Kinder bekommen im moment nur Trockenfutter. Habe jetzt mal angefangen ihnen morgends und Abends immer etwas Nassfutter zu geben. In semtlichen Beiträgen im Internet steht immer man soll immer eine kleinigkeit unter das Nassfutter mischen. Und dann nach und nach immer mehr auf das Rohfutter umstellen. Und wenn das klappt mit dem Supplementieren anfangen. Ich wollte jetzt wissen wo ich was bestellen kann wo ich den vieren mituntermischen kann, das ich sie langsam daran gewöhne.
 
HappyNess

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  • #33
Ich denke zuerst solltest du sie vom TroFu komplett zu hochwertigem NaFu hinkriegen. Das kann ja auch ein wenig dauern, von daher hast du in der Zwischenzeit Gelegenheit, dich ins Barfen einzulesen.

Für den Anfang kannst du ihnen einfach immer, wenn du dir Fleisch zubereitest, was abgeben, um sie auf den Geschmack zu bringen (nur kein rohes Schweinefleisch).

Dann kannst du bis zu 2 Tage in der Woche nur Rohfleisch füttern, ohne supplementieren zu müssen. Wenn es mehr Rohfleisch werden soll, musst du mit den Suppis anfangen.

Das Rohfleisch zum Barfen kaufst du ganz einfach im Supermarkt, in der Fleischerei oder im Tiergeschäft (manche gut sortierte haben z.B. Kühltheken mit gefrorenem Barf-Fleisch).

Als Supplement kannst du zunächst z.B. Felini Complete oder Easy Barf nehmen und dich dann schrittweise an die natürlichen Supplemente rantasten.
 
Mary 86

Mary 86

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  • #34
Ich habe noch keine Erfahrung mit Barfen oder mit diesem Supplementieren. Unsere vier Kinder bekommen im moment nur Trockenfutter. Habe jetzt mal angefangen ihnen morgends und Abends immer etwas Nassfutter zu geben. In semtlichen Beiträgen im Internet steht immer man soll immer eine kleinigkeit unter das Nassfutter mischen. Und dann nach und nach immer mehr auf das Rohfutter umstellen. Und wenn das klappt mit dem Supplementieren anfangen. Ich wollte jetzt wissen wo ich was bestellen kann wo ich den vieren mituntermischen kann, das ich sie langsam daran gewöhne.

BRuachte es bei meinen nicht. Ich habs Barf hingestellt und gut wars. Du kannst aber im Supermarkt einfach im Angebot etwas Fleisch kaufen und das mit Felini supplementiert mal eine Mahlzeit ersetzen lassen. Wenn es ihnen gefällt, kannst Du das ja häufiger machen.

Und bitte Fleisch nicht gänzlich unsupplementiert füttern! Ein paar Brocken mal geht, aber die 20% Regel ist mittlerweile veraltet. Zumindest etwas gemörserte Eierschale (ezwa 5g pro Kilo) und evtl eine ganz kleine Prise Salz sollte schon dran. Fleisch enthält wahnsinnig viel Phosphor und da ist das Verhältnis zur Calciumaufnahem enorm wichtig. Dafür die Eierschale :)
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #35
wo ich was bestellen kann wo ich den vieren mituntermischen kann, das ich sie langsam daran gewöhne.

Einfach Fleisch und Hühnerherzen etc im Supermarkt kaufen und testen. Fertigbarf ist zum Einstieg nicht zu empfehlen. Untermischen würde ich nur, wenn sie Rohfleisch am Anfang nicht akzeptieren.

Und ja, Pussy de Luxe ist Nassfutter. Mit barf hat das eher wenig zu tun.

Wenn sie das Fleisch akzeptieren, kannst Du langsam anfangen, größere Mengen über Frostfleischshops zu bestellen und für den Einstieg erst einmal mit Felini Complete oder easy barf supplementieren.
 
Maiglöckchen

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  • #36
Dann kannst du bis zu 2 Tage in der Woche nur Rohfleisch füttern, ohne supplementieren zu müssen.

DAs würde ich nicht tun, weil Du damit das CA-PH-Verhältnis zugunst von Phosphat verschiebst und das belastet die Nieren. Wenn man Fleisch nicht nur alle Jubeljahre als Leckerchen gibt, sollte man zumindest calcium supplementieren und ggf. auch noch Taurin, je nachdem, wie viel Taurin dem Nassfutter zugesetzt ist.
 
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Filou&Fibie

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  • #37
ok.

jetzt ist nur noch das robleme mit meinem Freund seine alten zwei Damen! Eine davon hat mal kurz am Nassfutter gerochen und is weiter und die andere hatte gestern garkeine lust drauf :hmm:
Mit meinen zweien sehe ich da garkein Problem die beiden komplett auf Feisch um zustellen, nur bei seinen weis ich nich ob die das annehmen!

Habt ihr Tipps wie ich das weiter handhabe?
 
HappyNess

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  • #38
Was fressen die Damen von deinem Freund denn im Moment? Nass oder trocken?

Je nachdem, wie festgefahren sie da schon sind, muss man geduldig sein.

TroFu kann man z.B. zunächst nur ganz leicht anfeuchten und wenn sie das fressen, immer etwas nasser machen, bis es schön matschig ist. Immer ganz langsam und schrittweise. Dann komplett auf NaFu umstellen.

Wenn sie schon NaFu fressen, aber kein hochwertiges, kannst du versuchen, das gute NaFu teelöffelweise unter das alte zu mischen und die Dosis immer mehr erhöhen.

Mit dem Rohfleisch dann ähnlich vorgehen. Erst immer nur ganz kleine Fitzelchen und nach und nach immer mehr geben.
 
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Filou&Fibie

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  • #39
Die zwei essen im moment nur Trockenfutter und das schon eine ganze weile jetzt!
Ich denke bei der einen von ihm wird es sehr schwierig das sie selbst angefeuchtetes TroFu frisst. Seine beiden sind sehr eigen was das Futter angeht, leider....
 

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