alle Zähne gezogen, Kater frisst nicht

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Piepmatz

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  • #21
HIer wurden alle BZ in der zweiten OP entfernt und es gab auch 1 Woche lang Metacam.

Allerdings hab ich das Gefühl gehabt Zeus hätte Probleme mit den genähten Stellen - er wollte auch immer mit den Pfoten daran herumzuppeln...

Ich hab anfangs immer die Soße vom Nassfutter alleine gegeben - das konnte er gut schlabbern. Ansonsten hab ich im Fressnapf so ziemlich alles gekauft was ansatzweise irgendwie flüssig war - aber das hat er fast alles verschmäht. Hat wohl nicht geschmeckt...

Ich würde mal schätzen das nach deiner Beschreibung es wohl wirklich noch weh tut...Ich würde auch mal über ein Kontrollröntgen nachdenken - hier wurden in der ersten OP auch Zahnreste leider übersehen - obwohl es da nur 3 Zähne waren die raus kamen...Obwohl ich ein Kotrollröntgenbild für danach verlangt habe....
 
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  • #22
Bei Frau Nine Katharine ist es ja inzwischen auch schon ein gutes Jahr her, dass sie die letzten Zähne (die Canini) lassen musste, und ich habe zwar nicht mehr alle Einzelheiten auf dem Schirm, wohl aber, dass wir - bei Frau Mäkeltante-Bauer!!! - auch lange gebangt und gebarmt haben, ob und was sie denn wohl fressen mag.

Nine ist eh schon mäkelig (wie auch nicht, bei der IBD), und dann nach der OP war es ganz böse. Ich erinnere mich, dass wir mir ihr mehrfach zur Infusion in der TK waren (Nine pflegt ja sehr das Size-Zero-Image mit ihren derzeit knapp 3,3 kg :grummel:) und dass sie gefühlt wochenlang sich nur von den zerbröselten Aldisticks ernährte.

Fressen mochte sie schon, aber bitte nur das, was genau in demjenigen Augenblick ihrer individuellen Vorstellung entsprach. Und da Frau Nine gelegentlich eine etwas einseitige Konversation betreibt (am Futter schnuppern, weggehen, weinen), war es nicht leicht zu raten, was denn bitte schön mundet.
Zumal sie IBD-bedingt eh eine sehr sehr eingeschränkte Palette an Möglichkeiten hat.
Neben Katzenmilch, Quark & Co. blieb also ihr Lidl-Müll in verschiedenen Sorten, die Hipp-Gläschen und Selbstgekochtes. Mochte sie anfänglich alles nicht. Schnuppern, Weggehen, Weinen. Und Nine ist da echt hartnäckig, die hungert dann auch konsequent!
Also ewig und drei Tage: Aldisticks und Infusionen. :rolleyes:

Bei Nine spielte die caliciinduzierte Stomatitis (schmerzhafte Rachenentzündung) eine große Rolle (zusammen mit ihrer generellen Mäkelei), obwohl sie natürlich entsprechend auch Schmerzmedis bekam.

Insofern: habt ihr auch mal an einen Rachenabstrich auf die üblichen Katzenschnupfenerreger gedacht? Das Katzenschnupfengeschehen kann sich ja im gesamten Respirationstrakt abspielen, nicht nur im sichtbaren Bereich des Hals-Rachen-Raums und der Maulhöhle.

Übrigens frisst Nine inzwischen natürlich wieder mit Appetit - das, was Bauer Nine mag, nicht mehr und nicht weniger, und Aldisticks rund um die Uhr *hust* -, und Schwierigkeiten mit der Futteraufnahme als solcher hatte sie eigentlich auch zu Anfang nicht. Die kleingebröselten Sticks (etwa die Größe wie im Supermarkt erhältliche Schinkenwürfel) wurden inhaliert wie nix! ;)

Alles Gute für euer Mäuschen + LG
 
Hesto

Hesto

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  • #23
Erst mal vielen Dank für Eure schnellen hilfreichen Antworten. Meine Schwester und ich waren eben nochmal bei der TA und haben ein anderes Schmerzmittel bekommen. Leider kannten sie Onisor nicht. Wie das neue heißt weiß ich leider nicht gab es abgefüllt in einer Spritze und meine Schwester hat keine Rechnung. Von Futter direkt auf Boden über erhöht stellen und sonstiges haben wir schon probiert.
Jetzt wird heute Abend erstmal Schmerzmittel getestet und morgen Renconvales. Drückt uns bitte die Daumen, dass es hilft. Der arme Kater ist durch Medi-gabe und füttern mit Spritze eh schon ganz genervt. Nochmal Narkose für Röntgen würde wir natürlich gern vermeiden wenn's geht.
Django ist schon so ein Schnupfenkandidat, ich hoffe jetzt aber einfach mal ganz stark das eins von beiden hilft und der arme Zwerg nicht wieder zur TA muss. Ich werde weiter berichten und bin dankbar für jeden guten Ratschlag.
Auch meine Schwester sagt ganz herzlichen Dank für Eure tolle Hilfe!!!
 
nicker

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  • #24
Wichtig wäre aber auf jeden Fall, dass nach der Zahn-OP zur Kontrolle geröntgt worden ist, Heike!
Sonst kann ja nicht ausgeschlossen werden, dass evtl. (was sehr schnell passieren kann, wenn man sich überlegt, wie eng und klein der Katzenkiefer ist!) Wurzelreste übersehen wurden unter der OP.
Falls das Kontrollröntgen nicht durchgeführt wurde direkt nach der OP, würde ich es auf jeden Fall, wenn der Süße wieder etwas stabiler ist, nachholen, statt einfach darauf zu hoffen, dass schon alles ok sein wird.

Keine Katze geht wirklich gern zum TA, nicht mal unser Lamakater Moody, der so gut wie alles mit sich machen lässt, ohne eine Kralle zu erheben (obwohl er ja immer derjenige ist, der meint, dass seine Frauen etwas Haue gern haben *hüstel*). Und insofern würde ich lieber eine total angep***sste Katze wiederholt zum TA schleppen, als dass da noch Zeitbomben im Kiefer sitzen oder beispielsweise ein noch nicht nachgewiesener viraler oder bakterieller Infekt im unteren Halsbereich.
Moody kriegt nach seiner FORL-und-Augen-OP übrigens seit über einem Monat mehrfach am Tag Augentropfen, was er total hasst, und kommende Woche kommt er mit dem Auge wieder unter Vollnarkose unters Messer, was noch mehr Wochen mit Augentropfen bedeutet und was er noch mehr hassen wird, zumal 10 Tage Tüte, aber das muss halt sein. Mein Mitleid mit Moodys Leiden mit den Augentropfen usw. wäre da total fehl am Platz, da muss meine Vernunft regieren. Obwohl mir der Bub natürlich total leid tut, wenn ich ihn alle paar Tage für den Kontrollbesuch beim TA wieder eintüten muss. ;)

Also: zeitnah Augen zu und durch, falls kein Kontrollröntgen gemacht worden war!

LG
 
Hesto

Hesto

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  • #25
@ nicker... ja die armen Miezen tun mir auch einfach immer total Leid und ich bin ein echtes Weichei was das angeht. Ob Röntgen nur vorher oder auch danach gemacht wurde weiß ich nicht. Werde ich aber mit meiner Schwester besprechen. Lasst Ihr immer noch danach röntgen? Auch bei den kleinen Zähnen? Habe ich bei Lenny nicht gemacht :oops:. habe in meiner Einfalt gedacht, dass das normalerweise problemlos geht...??? Werde ich aber für die Zukunft auf alle Fälle berücksichtigen. Jetzt steht aber ganz klar im Vordergrund, dass Django wieder fressen muss. Hilft medi und Recon nicht, sind wir nächste Woche wieder beim TA hilft ja nix!
 
nicker

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  • #26
Als FORL-Katzen wohnten bzw. wohnen bei mir:
- Nicki (Sternchen, von dem ich meinen Usernamen ableite)
- Nine (jetzt gut vier Jahre alt und komplett zahnlos)
- Pfötchen (vier Jahre alt, hat noch die Canini, wurde gemeinsam mit Moody operiert Anfang Juni)
- Moody (wird im Herbst drei Jahre alt, Anfang Juni operiert)

Nicki wurde damals von der Haustierärztin (Einzelpraxis) operiert, mit Injektionsnarkose und in höherem Alter (ca. 12 oder so Jahre alt), also ohne Röntgen vorher oder nachher, und er lebte danach noch etwa ein Jahr nach meiner Erinnerung (er hatte einen aggressiven BSP-Krebs, der ihn leider sehr schnell platt machte, so dass wir ihn dann gehen ließen). Die meiste Zeit ging es Nicki super, und er lebte nach der FORL-OP sichtbar auf. Unsere Haus-TÄ ist aber auch eine supergenaue und bildet sich regelmäßig fort und alles.

Bei Nines Canini hatten wir das besondere Augenmerk sowohl auf dem Röntgen, also dass wirklich alles rauskommt bei ihrer chronischen Vorgeschichte und den dann festgestellten Calici, und es wurde vorher und nachher geröntgt.

So habe ich es auch bei den beiden Siamesen gehalten: sie gingen wegen Zahnstein wegmachen und geröteter Zahnfleischsäume zur TK mit der Option, bei FORL gleich alle Zähne bis auf die Canini wegmachen zu lassen, schon vorsorglich.
Bei beiden waren deutlich mehr als 50% der Zähne von FORL betroffen, so das Röntgen vor der eigentlichen OP, und dass nachher das Kontrollröntgen stattfand, war abgesprochen und selbstverständlich.
(Bei Moody wurde absprachegemäß, da er ja eh in Narkose gelegt werden musste wegen der Zähne, auch die Augen-OP gemacht, also Nickhautplastik und -korrektur.)

Moody und Pfötchen blieben über Nacht auf Station (schon weil Pfötchen ja ein Dreirädchen ist), um in Ruhe auszunüchtern, und danach erfolgte die engmaschige Kontrolle, dass auch wirklich alles in Ordnung ist. Wir sind im Schnitt einmal die Woche zur Kontrolle in der TK gewesen für die Nachsorge, was bei Moody ja bis heute andauert (und auch engmaschiger war), weil sein Auge eben immer noch problematisch ist. Bei Pfötchen war es nach ca. zwei bis drei Wochen gut (sie hatte DF bekommen als Komplikation, was wir aber mit entsprechenden Medis und nach einem Kotprofil auch wieder gut in den Griff bekommen haben).

Ich muss aber auch ganz offen sagen:
Dafür muss man Geld in die Hand nehmen!
Ich habe die Kosten im TA-Kosten-Faden weitgehend dokumentiert, und für Pfötchen würde ich die Kosten der OP incl. Nachsorge auf ca. 800 Euro schätzen, so aus der Lamäng.
Bei Moody sind wir deutlich über 1000 Euro, schon wegen des Auges, und ich denke, wir werden da incl. Nachsorge dann dicht an die 2000 Euro rankommen. Also Zähne und Auge zusammen, bitte nicht falsch verstehen!
Die Zähne hatte Moody total gut verdaut, vor allem das Auge ist eben die zusätzliche Baustelle.
Moody neue OP kommende Woche ist wegen des nun neu diagnostizierten Rolllids, das auf der Hornhaut sehr schmerzhaft reibt und schon deswegen (Schmerzen!) zügig operiert werden muss.

Wir sind mit solchen Kosten vertraut (hatten immer schon Handicats ;)), aber man muss natürlich schon erstmal tief durchatmen, wenn man erstmalig mit den Kosten einer FORL-OP konfrontiert wird. Bei Pfötchen waren das ohne Nachsorge und das über 600 Euro (alle Zähne außer den Canini, und wir bekamen noch etliche Röntgenbilder für lau, ebenso die stationäre Aufnahme und das; es wurde jeweils der einfache GOT-Satz abgerechnet, soweit ich das in Erinnerung habe).

Trotzdem sollte bei diesen sehr schmerzhaften Erkrankungen immer auch bedacht werden, dass es zwar ein Haufen Geld ist, aber dann auch die gründliche Nachsorge (Kontrolluntersuchung durch Röntgen, also dass alle Wurzeln raus sind usw., ebenso noch ein Labortest auf die üblichen Katzenschnupfenerreger) Sinn macht: sie kostet zwar noch etliche Euronen extra, aber sie erspart der Katze unnötige und vielfach heftige Schmerzen!

Bei Moody ist diese ganze Herpesbehandlung incl. der kommenden Augen-OP letztlich daraus entstanden, dass er nach der FORL-OP ungewohnt etwas nieste. Wir haben (als Kitten war Moody FHV-negativ getestet worden) erneut auf Calici und Herpes testen lassen, und siehe! der damalige Test war ein Falsch-negativ-Test gewesen, wie er bei Herpes nicht selten ist.
Das führte dann dazu, eine bisher nicht bekannte Baustelle nun massiv in Angriff zu nehmen und gewissermaßen alles in einem Aufwasch machen zu lassen, statt dass Moody mit dem blöden Rolllid noch wochenlang Schmerzen haben muss und dann doch wieder die blöden Augentropfen und alles. Eine Atempause passt da nicht rein, weil unser Kater akut Augenschmerzen hat, solange wir mit der neuen OP zuwarten würden.

Bei euch ist das evtl. anders, also dass der Süße sich erstmal in Ruhe erholen kann, bevor ein Kontrollröntgen gemacht wird, aber es sollte eben gemacht werden, um potentielle Schmerz- und Erkrankungsquellen auszuschließen.

Da bei uns ja die Röntgenbilder weitgehend nicht berechnet wurden, kann ich da keine Kosteneinschätzung abgeben, aber sicherlich wird es andere Foris geben, die die Kostenfrage nötigenfalls korrekter beantworten können.

Weiter alles Gute für euch + LG
 
Hesto

Hesto

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  • #27
Ich bin beeindruckt was Du für deine "Handys" alles machst. Die sind bei Dir ja wirklich gut aufgehoben!!! Und danke, dass du mir das so ausführlich erklärt hast. Die Kosten für die OPs waren und sind bekannt. Das kein Rö nach OP erfolgte, war Unwissenheit. Die ersten OPs gingen ja problemlos über die Bühne. Werde meiner Schwester das erklären. Da wird sie sich wohl mit der TA besprechen.
 
Glasherz_2002

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  • #28
Was hat er denn vorher gerne gefressen? Gab es da was ganz besonderes für ihn
 
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  • #29
Ich bin beeindruckt was Du für deine "Handys" alles machst. Die sind bei Dir ja wirklich gut aufgehoben!!! Und danke, dass du mir das so ausführlich erklärt hast. Die Kosten für die OPs waren und sind bekannt. Das kein Rö nach OP erfolgte, war Unwissenheit. Die ersten OPs gingen ja problemlos über die Bühne. Werde meiner Schwester das erklären. Da wird sie sich wohl mit der TA besprechen.

Bitte sei bei uns nicht beeindruckt, Heike!

Wir haben uns bewusst für die Handicats und alle Kosten, die damit verbunden sein werden, entschieden, und das ist entsprechend eingeplant (auch wenn es manchmal finanziell eng werden kann, wie augenblicklich, wo ich selbst viele Arztrechnungen bei der Beamtenbeihilfe einreichen musste und noch keine Erstattung hatte; da wird dann eben der Dispo ausgereizt oder - wie in meinem Fall aktuell - ein Bausparvertrag aufgelöst).

Viel schlimmer trifft es diejenigen, die eine Katze mit Vorgeschichte übernehmen, deren Handicaps nicht so gut dokumentiert sind wie bei unseren Katzen, die jeweils vom Vereinszüchter stammen und insofern medizinisch immer gut versorgt wurden.

Bitte denk an alle, die Bauernhofkitten mit Katzenschnupfen aufnehmen und denen alsbald ähnliche Behandlungen wie bei Moody blühen können (sofern sie denn verantwortungsvoll an die Aufgabe "Gesundheit der Katze" herangehen!!!:reallysad:). Und an die Schnäppchenjäger mit den unentwurmten und ungeimpften Kitten, die mit 6 Wochen "weg müssen" und von den ***** (ich traue mich nicht, das eigentliche Schimpfwort auszuschreiben) Käufern erworben werden, "weil es die Kitten bei mir am besten haben und sonst an sonstewen bösen Menschen verkauft worden wären"-Gutmensch-Vermehrer-Käufer :massaker:.

Bitte denk auch an all die Katzen, die im Tierschutz gewissenhaft und ohne Blick auf die Kosten versorgt werden, weil irgendwelche Dumpfbacken wieder mal vermehrt haben (oder weil es auf dem Bauernhof mit den ungewollten Katzen überhand nimmt), und denk auch an all die Streuner, die nur unzureichend versorgt werden können, so als Wildchen, und an alle Pflegestellen, die solche Katzen aufnehmen und sich kümmern, beispielsweise Taskali mit ihren Wildchen!

Ich versuche, meinen Teil zum effektiven TS beizutragen, aber das ist eben der bewusste Tropfen.... und sonst beschränke ich mich eben bei meinen heißgeliebten Oris auf "den Ausschuss" ;) <3, an dem wir hängen geblieben sind bzw. der uns schlicht ereilt hat.

Das, was wir machen, ist im Grunde auch iwo Luxus, d. h. Katz kann auch ohne.
Wenn es um echten TS geht, stellen sich (leider) solche Fragen nur selten, weil andere Themen viel dringender sind (Kastra und all das!).

Ich möchte das Thema Gesundheit insofern auch in die richtige Perspektive rücken: für unsere insofern optimal versorgten Hauskatzen, die im Forum ja die Mehrheit stellen, ist der allgemeine Anspruch da (forenseitig), dass man das Nonplusultra und noch 10% oben drauf macht. So jedenfalls kommen immer gern die Hinweise.

Was in der Realität geht, muss jeder für sich selbst entscheiden, ggf. auch in der Stille und fern vom Forum usw.

Bei uns passt es glücklicherweise, sonst hätte ich - bei insgesamt sieben Katzen incl. der Sternchen - nicht bisher fünf Handicats aufgenommen für den Rest ihres Lebens. Also jedenfalls nach meiner eigenen Philosphie, dass ich komplett allein für alles aufkommen kann, was sie an Kosten jemals verursachen werden.

Viele andere Katzenhalter sind sich darüber nicht im Klaren und kommen in Bedrängnisse, und da hoffe ich dann und drücke die Daumen, dass - über Darlehen, über Spenden, über eine Krankenversicherung, über was auch immer! - Möglichkeiten bestehen, dass die Katzen gut versorgt werden können mit ihren Bedürfnissen.

LG
 
neko

neko

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im Süden
  • #30
*hüstel*
Das spricht aber nicht für den TA, wenn er Medikamente nicht beschriftet rausgibt :oops:
Überlegt mal, was da in einem Notfall los wäre, wenn er zu irgendeinem Notfall TA kommt und ihr könnt nur sagen "ja das ist in ner Spritze, keine Ahnung was es ist..."
Mein TA hat auch mal erzählt, dass ihm das öfter unterkommt und er dann immer insgeheim den schlampigen Kollegen verflucht. Schliesslich sind vorherige Medikamentegaben immer wichtig, um den Zustand eines Tieres zu beurteilen und auch zu behandeln. Erstens muss man die Medikamente kennen um deren Nebenwirkungen zu wissen und man muss auch darauf achten, dass man verschiedene Medis nicht parallel geben darf, weil sonst eventuell böse synergieeffekte auftreten.
Nur ohne Namen des Medikaments kann der Not-TA nur anhand der Beschreibung der Dosis vermuten, was es sein könnte...

Also sag deiner Schwester bitte, sie soll immer darauf bestehen, dass der Doc ihr aufschreibt, was da grade gegeben wurde und was sie mitbekommt und in welcher Dosierung es gegebne werden sollte. Als Halter kann man sich bei Aufregung vielleicht die Dosierung nicht merken, oder erinnert sich falsch... da kann man im schlimmsten Fall sein Tier umbringen. Und hey so nen Zettel kann wohl jeder TA fix mal aufschreiben. Das ist ne Minute oder so.

Ansonsten dem Schnuti gute Besserung. Und dass nun alles gut abheilt und er wieder frisst.

Grüsse
neko
 
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Piepmatz

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  • #31
Neko hat recht!

Selbst wenn wir irgendwie nur Surolan bekommen haben in einer Spritze - aufgezogen an einer offenen Flasche - hat der Tierarzt mit wasserfesten Stift auf der Spritz drauf vermerkt was es ist. Ein anderes mal haben wir Tabletten mitbekommen - auch aus einer Großpackung - die gabs in einem Papiertütchen - dort wurde ebenfalls vermerkt was es war und wie es einzunehmen war ...

Und auf der Rechnung wird auch immer vermerkt welche Medikament bei der jeweiligen Behandlung verwendet wurde.
 
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CasaLea

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  • #32
noch mal *hüstel* ... es spricht auch nicht dafür, dass Euer TA Onsior nicht kennt, das nun auch nicht mehr gerade neu auf dem Markt ist und als neueres NSAIDs (nicht steroidale Antiphlogistika) wesentlich verträglicher ist als Metacam. Der einzige Nachteil: nur in Tablettenform erhältlich ... kann aber, da es "gut" schmecken soll, problemlos gemörsert und z.B. mit Reconvales gemischt in Spritze (ohne Kanüle) ins Mäulchen geflitscht werden.

Vermutlich waren 3 Tage Schmerzmittel (hier Metacam) zuwenig, vor allem wenn Fangzähne rausoperiert wurden - wobei mir nicht ganz klar ist, welche und wieviele Zähne gezogen wurden.
Meine alte Norweger-Dame bekam mal einen auf Eiter sitzenden Fangzahn entfernt und brauchte fast 10 Tage Schmerzmittel, die Fortführung der Gaben habe ich von Tag zu Tag von ihrem Befinden abhängig gemacht (damals Metacam, Onsior war noch nicht auf dem Markt).
Ich bin wahrlich keine Freundin von langen Schmerzmittelgaben (vor allem nicht von Metacam), aber wenn den Mäusen das Fressen vergällt wird, nehm ich lieber Cholera als die Pest.

Dem Katerchen alles Gute und hoffentlich geht es bald bergauf!

Nachtrag:
schiebe ich wegen Piepmatzens Beitrag nach ...
Dass die NSAIDs nicht nur Schmerzmittel, sondern auch prima Entzündungshemmer sind, weisst Du ja sicher.
Gerade deswegen wäre es wichtig zu wissen, welches Schmerzmittel Katerchen jetzt bekommen hat ... wenn das nämlich aus der Opiatfamilie ist, nützt das nicht wirklich gegen Entzündungen/Schwellungen. Ich kann auch kaum glauben, dass im Mäulchen alles bestens sein soll ...
Und eigentlich wäre auch von Anfang an eine Antibiose nötig gewesen ... oder hatte ich überlesen, dass er die bekam?
 
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Piepmatz

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  • #33
Naja, wenn ne Entzündung vorhanden ist muss die ja auch irgendwie weg - da sind 10 Tage kein Wunder.

Mein Normaler ZA hat mir mal selber erklärt wenn man zb ne Entzündung hat und der Za das behandeln will wirken da auch Betäubung nur begrenzt bis gar nicht aufgrund der Entzündung...
 
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CasaLea

Gast
  • #34
oweia doppelt ...

Und damit was Sinnvolles im Beitrag steht ...

ReConvales gibt es z.B. hier wesentlich günstiger als im angegebenen Link (Premiumtierfutter.de):
http://www.fuetternundfit.de/index....search&searchparam=ReConvales+katzen&x=14&y=7

Und am besten die 45ml Fläschchen nehmen, die großen 280ml-Pullen verändern sich nach Anbruch in Geschmack/Konsistenz (auch wenn sie im Kühlschrank gelagert werden) und werden von einigen Katzen nicht mehr gefressen, auch wenn die Haltbarkeit von 10 Tagen lange nicht abgelaufen ist.
 
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Hesto

Hesto

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  • #35
Danke an alle...
ja unbeschriftet Medis gehen gar nicht.Fiel uns leider erst auf als wir zuhause waren und ich gefragt habe was Django jetzt bekommt. Die schreiben das sonst wirklich immer mit auf den Zettel. Das war ein Versehen. Und ja Antibiose hat er wie zu Anfang beschrieben bekommen. Wir haben jetzt das Rrecon in der Apo bestellt, einfach weil es der schnellste Weg war, dass gibt es im Inet deutlich billiger. Nun warten wir ab was passiert...
 
Hesto

Hesto

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  • #36
Update:

Schmerzmittel gestern abend und heute morgen hat gar nichts gebracht...

aber das Recon.... FREU!!!
Das war ja der Tipp überhaupt.. VIELEN DANK dafür.
Meine Schwestern hat Django erst mit der Spritze etwas ins Mäulchen gegeben und er hat dann auch selbst etwas geschlabbert und nach einer halben Stunden.... eine Kaustange verschlungen, Räucherlachs gefressen :eek: und mittlerweile auch Trockenfutter :zufrieden: (ich weiß... aber in Ausnahmefällen muss auch sowas erlaubt sein ;)). Das ist ja echt ein unglaubliches Zeug!
Wir sind so froh und erleichtert... das kann man gar nicht beschreiben!
:grin::grin::grin:
Wir danken Euch allen nochmal ganz herzlich für Eure Tipps und Hilfe!
Ein schönes Wochenende! (wir werden es jetzt haben :D)
 
neko

neko

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  • #37
:)
Super, so kanns weiter aufwärts gehen.
Dann mal alles Gute für das Katertier und dass er sich ganz erholt.

Grüsse
neko
 
Hesto

Hesto

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  • #38
Hesto

Hesto

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  • #39
Hühnerherzen werden noch zu "hart" für ihn sein.

Hat er Schmerzen? Bekommt er ein Schmerzmittel?

Gibt es irgendetwas weiches, was er mag? Paté? Habt Ihr es mal mit Reconvales Tonikum versucht?

Es gab gerade nochmal ein Update: Django frisst auch wieder seine geliebten Hühnerherzen !!!
Mikesch1 ich soll Dir noch mal ganz explicit Danke für den Supertipp sagen!
 
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