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Innere Krankheiten Diabetes, Krebs, Allergien, Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Themen-Tipp:

Kann man Cortison auch Katzen geben und was sind die Vor- und Nachteile?

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Alt 08.04.2016, 17:02
  #1
Regine
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Standard Cortison bei Katzen

JFA und ich haben uns mal ganz intensiv mit dem Thema "Cortsion bei Katzen" beschäftigt.
Danke JFA, es war mal wieder ein Vergnügen!!

1. Einleitung

Immer wieder liest man, oder erlebt es auch selber, dass Cortison bei Katzen angewendet wird.
Cortison ist ein sehr umstrittenes Medikament, weil die meisten Menschen nur die aus der Humanmedizin bekannten Nebenwirkungen im Kopf haben und sich daher hartnäckig ein schlechtes Image hält.

Die Nebenwirkungen von Cortison sind nicht zu unterschätzen, weder für Menschen noch für Katzen. Allerdings rührt der schlechte Ruf des Cortisons vor allem von Missbrauch und unsachgemäßem Gebrauch und den dann aufgetretenen Folgen her.

Bei allem Schlechten, was Cortison nachgesagt wird, kann es aber - richtig eingesetzt und dosiert - ein sehr hilfreiches Medikament sein, welches sowohl Krankheiten bekämpfen als auch die Lebensqualität enorm verbessern kann.

Die Gabe von Cortison sollte niemals ohne Rücksprache mit einem Tierarzt erfolgen. Auch die Dosierung sollte immer nur nach Rücksprache verändert werden.

Geändert von Regine (09.04.2016 um 12:53 Uhr)
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Alt 08.04.2016, 17:03
  #2
Regine
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2. Cortison, was ist das eigentlich?

Cortison ist das umgangssprachliche Wort für Glukokortikoide (Cortison ist eigentlich die inaktivierte Form von Cortisol). Das körpereigene Cortisol wird in der Nebennierenrinde jedes Säugetieres vom Körper selber produziert. Dort werden auch Mineralkortikoide und die Geschlechtshormone produziert. Cortisol ist der Grundstoff, auf dem Cortison aufgebaut ist, durch das Beifügen bestimmter Verbindungen können die einzelnen Wirkweisen hervorgerufen werden.

Genaueres zur Nebennierenrinde siehe hier: https://www.thieme.de/medias/sys_mas...te_326_333.pdf
http://megru.ch/j3/downloads/endo/nnr.pdf
https://edoc.ub.uni-muenchen.de/3653/1/Iki_Tazuko.pdf

Definition:
„Glukokortikoide gehören zu den Hormonen, genauer gesagt zu den Steroidhormonen. Der Name weist einerseits auf die Herkunft der natürlichen Glukokortikoide (die Nebennierenrinde), andererseits auf eine ihrer Wirkungen (die Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels) hin.“
Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Glukokortikoid

„Zu den Glukokortikoiden gehören die natürlichen Hormone Kortikosteron und Kortisol. Allen ist ein bestimmtes Grundgerüst gemeinsam. Durch Hinzufügen einzelner Verbindungen konnten natürliche Kortisone in ihrer Wirkung verändert werden.“
Quelle: http://www.tierarztpraxis-moeller.de...-muenchen.html

Glukokortikoide sind keine klassischen Schmerzmittel. Sie haben aber bessere entzündungshemmende Eigenschaften als NSAIDs und ihre Verwendung betrifft eine ganze Bandbreite von Erkrankungen.

Cortisol kann sehr viel und hat wichtige Aufgaben im Körper. Unter anderem reguliert es den Fett-, Eiweiß- und Kohlehydratstoffwechsel. Es beeinflusst die Zellen des Immunsystems, reguliert die Immunabwehr und hemmt so Entzündungen im Körper wie kaum ein anderes Medikament.

Es ist ein fettlösliches Hormon. Da es sich an jede Zelle setzen kann, kann es dort die Funktion der Zelle steigern oder auch hemmen.
Dazu ist es beteiligt an der Regulierung des Wasserhaushaltes, es wirkt juckreizstillend und beeinflusst die Reaktionen des Körpers auf Stress.

Die Nebennierenrinde produziert das Cortisol, gesteuert wird die Produktion aber in der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse. (http://www.katzen-life.de/Katzenkorp...htm?gehirn.htm)
Diese regt die Produktion an, wenn der Cortisolspiegel zu gering ist und bremst sie, wenn er zu hoch ist. So wird eine Balance geschaffen, die für den Körper lebensnotwendig ist.

Heutzutage wird Cortison als Medikament künstlich hergestellt.

Geändert von Regine (09.04.2016 um 12:52 Uhr)
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Alt 08.04.2016, 17:04
  #3
JFA
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3. Was kann Cortison und wozu wird es eingesetzt?

Cortison kann bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden.

Es wirkt stark entzündungshemmend, leicht schmerzstillend, kann bei Schockzuständen in sehr hoher Dosis Leben retten, wirkt abschwellend bei z.B. Insektenstichen, steigert den Appetit und kann bei bestimmten Chemotherapien unterstützend wirken. Weiterhin wird es eingesetzt bei Autoimmunerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, Hauterkrankungen, es wirkt juckreizstillend, hilft gegen Allergien und wird teilweise auch als Hormonersatztherapie verwendet. Dazu findet es Anwendung bei chronischen Magen-Darm Entzündungen, bei Asthma, bei Entzündungen der Maulschleimhaut und des Zahnfleisches und wird teilweise auch in der Palliativbehandlung eingesetzt.

„Diese Vielfalt von Erkrankungen führt auch zu völlig unterschiedlichen Formen der Therapie, völlig unterschiedlichen Präparaten und Dosierungen, die eingesetzt werden und ganz unterschiedlichen Zeitspannen, über die sich solch eine Therapie erstreckt: von wenigen Wochen bis lebenslang.“
Quelle: http://www.kleintierpraxis-am-hafen....on-teufelszeug

Grundlegend kann man sagen, dass Cortison vor allem bei akuten und chronischen Entzündungen hervorragend hilft. Dazu gehören Entzündungen der inneren Organe, des Gehirns, des Herzens und der Gelenke. Ebenfalls hilft es bei einigen Ekzemen der Haut, es hilft bei Allergien, Asthma und unterstützt die Heilung bei Wundinfektionen.

Im Sinne der Katze sollte, wenn möglich, immer lieber die Ursache der Erkrankung bekämpft werden, um eine häufigere oder womöglich dauerhafte Gabe von Cortison zu vermeiden.

Geändert von JFA (20.01.2018 um 15:17 Uhr)
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Alt 08.04.2016, 17:09
  #4
JFA
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4. Nebenwirkungen von Cortison

Es gibt eine ganze Reihe Nebenwirkungen bei der Anwendung von Cortison. Dabei spielt offensichtlich eine Rolle, welche Grunderkrankung vorliegt, welche Menge und über welchen Zeitraum Cortison verabreicht wird.
Hier kann es passieren, dass Cortison der einen Erkrankung sehr gut hilft, dafür eine andere Erkrankung hervorruft.
Letztendlich kann ein Missbrauch von Cortison zu ernsthaften Erkrankungen und zum Tode führen.

Beginnen wir das Thema Nebenwirkungen mit einem positiven Aspekt:

Katzen vertragen Cortison deutlich besser als Hunde oder der Mensch. Grund dafür könnte der körpereigene, recht hohe Cortisolspiegel einer Katze sein. D.h., ihr Grundbedarf ist schon höher als bei anderen Säugetieren. (z.B. weil Cortison den Blutzuckerspiegel erhöht und damit viel Energie für schnelle Sprints in der Jagd zur Verfügung stehen).

Cortisone haben alle eine starke Wirkung auf den Wasser-, Kalium- und Salzhaushalt des Körpers (mineralkortikoide Wirkung). Diese Wirkung wird bei künstlich hergestelltem Cortison weitestgehend abgeschwächt, was aber eine stärkere Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und die entzündungshemmende Wirkung hervorruft.
„Die Achse Hirnanhangsdrüse-Nebenniere ist weniger anfällig für Regulationsstörungen durch äußerlich hinzugefügtes Kortison als bei anderen Spezies.“
Quelle: http://www.tierarztpraxis-moeller.de...-muenchen.html

Aber auch bei ihnen kann es zu möglichen Nebenwirkungen kommen. Diese können sein:

• Anstieg des Blutdrucks
• Magenbeschwerden
• Muskelschwund / Muskelabbau
• Akne und andere Hautbeschwerden (Pilze)
• Augenprobleme
• Osteoporose
• Wassereinlagerungen
• Immunschwäche
• Diabetes
• Veränderungen des Blutbildes
• Cortisonabhängigkeit / Nebennierenrindeninsuffizienz
• Polyurie
• Polydipsie
• Polyphagie


Beginnen wir mit den letzten drei Punkten, der Polyurie (vermehrter Urinabsatz), Polydipsie (vermehrte Wasseraufnahme) und Polyphagie (erhöhte Futteraufnahme):

Dadurch, dass Cortison in den Wasser- und Elektrolythaushalt eingreift, kommt es häufig zu vermehrter Urinausscheidung. Der Flüssigkeitsverlust wird wiederum durch vermehrtes Trinken ausgeglichen (unbedingt dafür sorgen, dass genügend Wasser zur Verfügung steht).

Desweiteren entwickeln viele Katzen unter Glukokortikoidbehandlung ein vermehrtes Hungergefühl und fressen mehr, was zu Gewichtszunahme führen kann.


Cortisonabhängigkeit/Nebennierenrindeninsuffizienz

Wenn einem Körper über einen längeren Zeitraum Cortison zugeführt wird, kann es passieren, dass die Nebennierenrinde, die ja das körpereigene Cortisol herstellt, diese Produktion deutlich reduziert oder ganz einstellt (der Aldosteronspiegel bleibt bei einer kortikoidinduzierten Nebennierenrindeninsuffizienz dagegen in der Regel normal).
Die Nebennierenrinde beginnt in der Regel wieder mit einer Herstellung des körpereigenen Cortisols, allerdings darf man die künstlich zugeführte Cortisongabe nicht abrupt abbrechen, sondern muss diese langsam ausschleichen, weil sonst die Nebennierenrinde nicht bzw. nicht schnell genug wieder mit der eigenen Produktion beginnt. Das kann wiederum Schwäche, Müdigkeit, Abmagerung, Übelkeit und im schlimmsten Fall den Tod (Addisonkrise) zur Folge haben.

Da Cortisol ein Stresshormon ist und der Körper in Stresssituationen natürlicherweise die Cortisolproduktion erhöht, kann es bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz vor allem zu schwerwiegenden Problemen kommen, wenn es zu einer Stresssituation kommt (beispielsweise Operationen oder extremer psychischer Stress) und die verabreichte Cortisondosis hierfür nicht ausreicht.
Deswegen wird in solchen Situationen u.U. zusätzlich substituiert.


Veränderungen der Blutwerte:

Bei der Gabe von Cortison wird angeraten, während des Zeitraumes der Gabe öfter die Blutwerte bestimmen zu lassen. Man spricht bei einer Gabe von Cortison über 4-6 Wochen von einem Blutbild in kürzeren Abständen, die mit dem TA zusammen festgelegt werden sollten.
Vor allem Katzen, die bereits Vorschädigungen haben (CNIchen, Leberpatienten, Diabetiker…), sollten intensiv überwacht werden.

In der Regel lässt sich ein sog. Stressleukogramm beobachten.
Weitere Veränderungen, z.B. bei Crea, Fructosamin, Elektrolyten usw. (vor allem den Fructosaminwert im Auge behalten, dazu siehe unten) können zeigen, ob es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt, die unter Umständen separat behandelt werden müssen. Evtl. muss auch die Cortisondosis angepasst oder sogar abgesetzt werden.
Die Veränderungen sind häufig reversibel, können aber im schlimmsten Fall auch dauerhaft sein und z.B. auf eine Schädigung bestimmter Organe hinweisen. Folgeerkrankungen müssen selbstverständlich ebenfalls behandelt werden.


Diabetes:

Cortison wirkt regulierend auf den Zuckerstoffwechsel. Daher kann es bei Diabetikern zu Veränderungen kommen, die man durch engmaschige Blutkontrollen erkennen kann. In diesen Fällen muss die Insulingabe angepasst werden, die Neueinstellung erfolgt dann über regelmäßige Blutzuckermessung.

Eine länger andauernde Cortisongabe kann aber auch Diabetes auslösen, da eben in den Zuckerstoffwechsel eingegriffen wird. Dies geschieht in der Regel nur bei längerer Gabe von Cortison, aber auch kurze Gaben sollten der Kontrolle unterliegen. Der durch Glukokortikoide verursachte Diabetes („Steroiddiabetes“) ist in den meisten Fällen reversibel, verschwindet also nach dem Absetzen der Glukokortikoide wieder.


Immunschwäche:

Cortison unterdrückt das körpereigene Immunsystem und kann damit zu einer erhöhten Infektanfälligkeit des Tieres führen. Dies geschieht allerdings i.d.R. erst bei einer längeren Gabe von Cortison bzw. kann bei einem Depotcortison auftreten.


Wassereinlagerungen:

Zu Wassereinlagerungen (Ödemen) kann es bei einer längeren Gabe von Cortison auch bei Katzen kommen, ebenso zu Fetteinlagerungen, die dann nur schwer wieder abzubauen sind.
Bei Wassereinlagerungen muss besonders darauf geachtet werden, dass unter Umständen das Wasser entnommen (durch Punktion oder Entwässerungsmittel) werden muss.


Osteoporose:

Die Knochen sind fortwährend im Umbau. Für den Aufbau sind die Osteoblasten, für den Abbau die Osteoklasten zuständig. Normalerweise halten sich Aufbau und Abbau in der Waage, die gesamte Knochenmasse bleibt also gleich.
Bei einer Osteoporose überwiegt der Abbau über den Aufbau, das heißt, die Knochenmasse nimmt ab, das Knochengerüst wird quasi „angenagt“.

Genaueres zum Knochenstoffwechsel siehe hier: http://www.helmberg.at/knochen-stoffwechsel.htm

Glukokortikoide hemmen nun die Osteoblasten und steigern die Aktivität der Osteoklasten, es kommt so zu einer Abnahme der Knochenmasse.
Gleichzeitig führen Glukokortikoide zu einer erhöhten Calciumausscheidung im Urin und hemmen zusätzlich die Calciumaufnahme. Als Reaktion darauf wird die Nebenschilddrüse angeregt, mehr Parathormon auszuschütten (-> sekundärer Hyperparathyreoidismus). Parathormon fördert unter anderem die Resorption von Calcium, regt aber zusätzlich auch die Osteoklasten an, Knochen abzubauen (um Calcium freizusetzen).
Dies führt schlussendlich zur glukokortikoidinduzierten Osteoporose. Das Risiko von Brüchen ist deutlich erhöht.


Augenprobleme:

Durch längerfristige Gabe von Cortison kann es zu einem Glaukom (grüner Star) im Auge kommen, dabei wird durch den Anstieg des Augeninnendrucks der Sehnerv geschädigt. Auch die Entwicklung eines grauen Stars (Trübung der Linse) kann durch Cortison schneller voranschreiten.

Geändert von JFA (08.04.2016 um 17:41 Uhr)
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Alt 08.04.2016, 17:11
  #5
JFA
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Akne und andere Hautprobleme (Pilze):

Durch die Gabe von Cortison kann es zu Hautveränderungen kommen, Juckreiz, Rötungen und kleine Pusteln können auftreten. Cortison darf nicht zur Behandlung von Hautpilzen gegeben werden. Die Pilze werden dadurch erst recht zum Wachstum angeregt und man erreicht keine Heilung, im Gegenteil.


Muskelschwund/Muskelabbau:

Cortison, vor allem Langzeitcortisongabe, kann zu massivem Muskelabbau an den Gliedmaßen führen, wobei oft gleichzeitig Fetteinlagerungen am Körper stattfinden. Auffallen tut dies oft durch schnelle Ermüdung bei Aktivität.
Diesen Muskelabbauprozess nach Absetzen des Cortisons umzukehren kann nur durch Physiotherapie und dem Zuführen hochwertigen Proteins versucht werden.


Magenbeschwerden:

Es kann ebenfalls zu Magenschmerzen und Entzündungen der Magenschleimhaut kommen, da die Magensäureproduktion durch Cortison gesteigert wird. Besonders beachten muss man dies bei der gleichzeitigen Anwendung von NSAIDs.


Anstieg des Blutdrucks:

Durch vermehrte Ausschüttung von Cortisol kommt es bei Stressreaktionen zum Anstieg des Blutdrucks. Dies geschieht durch die Erhöhung des Herzschlages sowie die Verengung der Blutgefäße und gilt auch für die Gabe von Cortison.


Wechselwirkungen von Cortison mit anderen Medikamenten:

Ganz wichtig ist es, Rücksprache zu Wechselwirkungen zu halten, wenn Cortison mit anderen Medikamenten zusammen gegeben werden muss.

Es kann zu Wechselwirkungen kommen, wenn gleichzeitig Entwässerungsmittel, Mittel gegen Epilepsie, Schmerzmittel (NSAR) oder Abführmittel verabreicht werden. Bei Schmerzmitteln kann es zu schweren Magenbeschwerden kommen, bei Entwässerungsmitteln kann es zu hohem Kaliumverlust (Hypokaliämie) und damit zu metabolischer Azidose kommen.


Exogenes / iatrogenes Cushing-Syndrom:

Durch einen chronischen Cortisolüberschuss im Blut kann es zum sog. Cushing-Syndrom kommen. Hier treten viele Nebenwirkungen gleichzeitig auf, beispielsweise Wassereinlagerungen (-> „Mondgesicht“ beim Menschen), Stammfettsucht, Muskelabbau, Polyurie/Polydipsie… Bei Katzen tritt dies relativ selten auf und ist vor allem mit Langzeitbehandlung und hohen Dosierungen verbunden.


Kürzere Behandlungen mit Cortison werden in der Regel gut vertragen. Zu schwerwiegenderen Nebenwirkungen kommt es meist nur bei länger andauernder Therapie (Monate / Jahre).
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Alt 08.04.2016, 17:12
  #6
Regine
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5. Therapieformen mit Cortison

Dauer einer Cortisontherapie und auch die Höhe der Cortisonmenge hängen sehr von den zu behandelnden Erkrankungen ab.
Es gibt verschiedene Formen wie man Cortison geben kann.

1. Ultrakurzzeitcortison

Die Gabe hier erfolgt nur einmalig, meist intravenös oder subkutan. Indikation für eine solche Gabe ist eine allergische Reaktion, Gehirnschwellung, plötzliche Querschnittslähmung oder auch ein Schockzustand. Sie wird nur in Notfällen angewandt.
Die Wirkung lässt nach ca. 8 Stunden nach.

2. Kurzzeitcortison

Bei länger bestehenden Allergien oder entzündlichen Prozesse kann man mit Kurzzeitcortisonen arbeiten. Die Wirkung hier lässt meist nach 36 Stunden nach und der Körper nimmt seine eigene Cortisolproduktion wieder ungestört auf. Kurzzeitcortison kann in Tablettenform aber auch länger gegeben werden. Sie hat so den Vorteil, dass man an der Dosierung besser feinjustieren kann. Außerdem kann man so in vielen Fällen auf eine alternierende Gabe umstellen, das Cortison also nur alle zwei Tage geben – so hofft man zu erreichen, dass die Nebennierenrinden weiter arbeiten, was das Risiko von Nebenwirkungen senkt.

3. Cortisongabe mittellang

Diese Cortisone halten ihre Wirkung bis zu 10 Tagen.

4. Langzeittherapie

Hier hält das Cortison bis zu 3 Monate.
Hierbei ist das Risiko von Nebenwirkungen am höchsten, weil die Nebennierenrinden ihre Funktion im Regelfall komplett einstellen und zudem eine Dosisregulierung schwieriger ist als mit kurz wirksamen Glukokortikoiden. Unter Umständen gibt man also höhere Dosen, als zur eigentlichen Behandlung nötig wären und vergrößert so die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Nebeneffekten.
Im Regelfall stellen die Nebennierenrinden hier ihre Arbeit ein, es kommt also zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz. Bei längerer Anwendung kann auch zu weiteren Nebenwirkungen wie Muskelschwund und im Extremfall evtl. auch zum Vollbild des Cushing-Syndroms kommen.
Wenn möglich, sollten solche Depotspritzen also vermieden und lieber auf Tabletten zurückgegriffen werden.

5. Dauertherapie

Bei manchen Erkrankungen ist eine Dauertherapie mit Cortison angezeigt. Hierbei gilt es zu beachten, dass man immer die niedrigste nötige Dosierung findet. Man sollte auch im Auge behalten, dass eventuell mit einem Magenschutz (z.B. Omeprazol) sowie einer Zuführung von Kalzium und Vitamin D (als Schutz gegen Osteoporose) gerechnet werden muss.
Bei einer "normalen" Entzündung gilt, ist die Entzündung geheilt, kann man das Cortison langsam ausschleichen und die Gabe dann beenden.

6. topische Anwendung

Bei der topischen Anwendung wird das Cortison äußerlich gezielt auf einen bestimmten Bereich angewandt. Ein Beispiel hier wären die Augen, das Cortison wird in Form von Tropfen verabreicht.

Vorsicht: Cortison soll immer ausgeschlichen werden, man darf es nicht abrupt absetzen, da es sonst zu schweren Nebenwirkungen kommen kann. Der Körper braucht einige Zeit, seine eigene Cortisolproduktion wieder anzukurbeln. Bitte sprecht das konkret mit dem TA ab, es ist immer individuell, je nach Länge der Gabe, Gewicht der Katze, Dosierung und Erkrankung!!

Geändert von Regine (09.04.2016 um 12:52 Uhr)
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Alt 08.04.2016, 17:13
  #7
Regine
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6. Besondere Anwendung bei speziellen Erkrankungen (Asthma, Darm, Rheuma, Haut)

Katzenasthma:

Bei Asthma kann man als Therapie mit Cortison arbeiten. Sollten Aerosole nicht helfen, besteht auch die Möglichkeit einer systemischen Behandlung.
"Die zusätzliche Verabreichung von Cortison unterstützt diese körpereigene Funktion, so dass asthmatische Katzen mit geringem Schweregrad bei regelmäßiger Einnahme von Cortison weitestgehend beschwerdefrei bleiben. Bei schwerem Katzenasthma wird neben der Behandlung mit Cortison dauerhaft ein langwirksames bronchialerweiterndes Mittel eingesetzt."
Quelle: http://www.katzen-asthma.de/behandlu...-therapie.html

In der Regel werden Medikamente, die Cortison enthalten, in Form von Aerosolen als Spray eingesetzt. Cortison lässt hier die Schleimhäute abschwellen und die Katze kann wieder leichter atmen. Dadurch, dass das Cortison hierbei nur lokal in der Lunge wirkt, sind die Nebenwirkungen begrenzt. Wenn möglich, sollte die Behandlung per Inhalator also immer der systemischen Behandlung vorgezogen werden, auch wenn man die Katze meist langsam daran gewöhnen muss.

Bei schwerem Asthma muss ein Leben lang ein bronchialerweiterendes Medikament zusätzlich zum Cortison angewandt werden. Bei systemischer Behandlung sollte regelmäßig der Glukose / Fructosaminwert im Blut kontrolliert werden, da eine dauerhafte Gabe hochdosierten Cortisons zu Diabetes mellitus (Insulinantagonist) führen kann.

Rheumaerkrankungen:

Bei Rheumaerkrankungen ist Cortison durchaus sehr wirksam, da es eben diese stark entzündungshemmende Wirkung hat. Es kann direkt in das betroffene Gelenk gespritzt oder als Tablette gegeben werden. Eine Wirkung ist meist schon nach Stunden zu sehen.
" Bei rheumatischen Erkrankungen sollten nur nicht-fluorierte Glukokortikoide angewandt werden. Sie unterscheiden sich von den fluorierten Glukokortikoiden in ihrem chemischen Aufbau und haben eine relativ kurze Wirkzeit und weniger Nebenwirkungen. Der Hauptvertreter ist das Prednisolon."
Quelle: http://www.medizinfo.de/rheuma/medik...kortikoide.htm

Cortison wird bei Katzen teilweise auch bei degenerativen Gelenkserkrankungen (Arthrose, Spondylose…) eingesetzt, wenn NSAIDs nicht die gewünschte Wirkung zeigen.

Darm (IBD):

IBD ist eine chronische Entzündung des Darms.
Futtermittelumstellung sowie eine Cortisontherapie können langfristig eine deutliche Verbesserung hervorbringen.
Je nach Schweregrad kann durch gemeinsame Therapie erreicht werden, dass die Katze symptomfrei bleibt. Es kann aber auch eine lebenslange Gabe von Cortison nötig sein.

Haut:

Eine Erkrankung der Haut kann verschiedene Ursachen habe. Parasiten und Pilze, aber auch Allergien können hier eine Rolle spielen.
Parasiten sind wohl am einfachsten zu bekämpfen. Sollte das ursächliche Problem gelöst sein, verschwinden meist auch die Hautsymptome. Eine Cortisongabe ist hier meist nicht erforderlich, es sei denn, es kam zu einer entzündlichen Hautreaktion oder das Cortison wird zur Juckreizlinderung benötigt. Bei Milbenbefall wird allerdings vor einer Cortisongabe gewarnt.
Bei Pilzen ist es schon schwieriger, vor allem bei Pilzen, die auf andere Katzen oder auch den Menschen übertragbar sind. Eine Behandlung sowie strikte hygienische Massnahmen sind unerlässlich. Womit Pilze niemals behandelt werden dürfen ist Cortison. Das macht es nicht einfacher, wenn die Katze einen Pilz bekommt, aber wegen einer anderen Erkrankung dauerhaft Cortison erhält.
Allergien, ausgelöst durch zum Beispiel Futter, sollten immer erst an der Ursache behandelt werden, hier also Ausschlussdiät bis man ein Futter hat, welches keine allergische Reaktion hervorruft. Sollte dies nicht möglich sein, kann eine Hauterkrankung auch mit Cortison behandelt werden.

Vorsicht: Bakterielle Erkrankungen sprechen nicht auf Cortison an bzw. Cortison lindert hier nur Symptome, wirkt aber nicht gegen die Bakterien, da muss man mit einem Antibiotikum arbeiten.

Geändert von Regine (09.04.2016 um 12:52 Uhr)
Regine ist offline  
Alt 08.04.2016, 17:14
  #8
JFA
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7. Alternativen zu Cortison

Medikamentöse Alternativen zu Cortison gibt es abhängig von der Indikation meist nur wenige.
Allerdings kann man bei verschiedenen Erkrankungen an die Ursachen herangehen und so auf eine Anwendung von Cortison unter Umständen verzichten.

Bei Futtermittelallergien kann man versuchen, durch eine Ausschlussdiät herauszufinden, worauf die Katze allergisch reagiert. Mit der Fütterung eines unproblematischen Futters, also dem Vermeiden des Allergens, kann auf eine Cortisongabe verzichtet werden. Auch bei anderen Allergien ist in u.U. eine Vermeidung des Allergens möglich.

Regelmäßige Gabe von Antiflohmitteln hilft bei Flohallergien.

Entzündungen im Maulbereich („Kinnakne“) können ebenfalls auf Futtermittelallergien zurückzuführen sein. Ebenso kann es bei dieser Erkrankung auch an der Beschichtung der Futternäpfe liegen.

Bei Zahnfleischentzündungen immer erst abklären lassen, ob die Zähne tatsächlich in Ordnung sind (FORL – dentales Röntgen!). Falls die Ursache nicht bei den Zähnen selbst zu finden ist, helfen Zahnsteinentfernung und danach regelmäßiges Zähneputzen oft, die Entzündung unter Kontrolle zu halten.

„Bei Krankheitszuständen, die nachweislich nicht ohne Kortison zu beherrschen sind, kann die Kortisondosis beispielsweise durch die Gabe von Präparaten mit ungesättigten Fettsäuren deutlich gesenkt werden. Diese Fettsäuren kommen in jedem Körper vor. Es gibt solche, die Entzündungen fördern und solche, die sie vermindern. Entsprechende Präparate können bei dauerhafter Gabe das körpereigene Fettsäuremuster zugunsten der entzündungshemmenden Fettsäuren beeinflussen."
Quelle: http://www.tierarztpraxis-moeller.de...-muenchen.html

Bei Pilzerkrankungen und heftigem Parasitenbefall darf kein Cortison gegeben werden. Ebenso ist bei FIV und FeLV auf Cortison zu verzichten (außer in Notfällen).

Salben mit Cortison bitte sehr vorsichtig an Augen verwenden – nur nach genauer Indikation, die nur in seltenen Fällen vorliegt! Virusinfektionen können dadurch verschlimmert werden (siehe Infektionskrankheiten -> Katzenschnupfen-FAQ). Auch die Heilung einer Hornhautverletzung wird verhindert bzw. erschwert, was zu einem Ulcus corneae (Hornhautgeschwür) führen kann.

Geändert von JFA (08.04.2016 um 17:24 Uhr)
JFA ist offline  
Alt 08.04.2016, 17:19
  #9
JFA
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8. Cortisonpräparate / Medikamente

Zum Thema Dosierung sei nur so viel gesagt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und immer in Absprache mit dem Tierarzt!
Folgende Cortisonpräparate werden bei Katzen meistens verwendet: Prednison, Prednisolon, Dexamethason, Betamethason, Methylprednisolon, Triamcinolon oder Fludrokortison
Cortison gibt es in Tablettenform, als flüssiges Mittel zum Spritzen und auch als Salbe.

"Substanz .......... Beispielname ......... Wirkdauer ....... Wirkstärke

Cortisol ................. Hydrocortison® ....... 1 ½ – 6 Std. ....... 1
Cortison ................ Cortisonacetat® ....... 2 – 8 Std. .......... 0,8
Prednisolon ............ Decortin H® ........ .. 3 – 24 Std. ......... 5
Prednison .............. Decortin® .............. 3 – 24 Std. .......... 4
Methylprednisolon ... Urbason® .............. 3 – 24 Std. .......... 5
Dexamethason ....... Fortecortin® ........... 3 ½ – 72 Std. ...... ca. 30

Diese Tabelle listet verschiedene Substanzen auf und vergleicht ihre Wirkstärken miteinander. Je höher diese ist, desto weniger muss im Vergleich von Hydrocortison eingenommen. So entsprechen 20 mg Hydrocortison ca. 4 mg Prednisolon (4 x Wirkstärke 5 = 20).“
Quelle: http://www.endokrinologie.net/krankh...kortikoide.php

Übersicht Medikamente:

Prednisolon:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....05/0248_00.htm

http://www.mydoc.de/lexikon/medikame...olon-acisr-830

Dexamethason:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....05/0022_00.htm

http://www.vetoquinol.de/de/produkte...son-4mg-ml.php

Prednison:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....05/3032_00.htm

Methylprednisolon:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....08/3432_00.htm

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....08/3432_00.htm

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....1?inhalt_c.htm

Triamcinolon:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....12/4947_00.htm

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....12/4947_00.htm

Betamethason:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....37/8449_00.htm

http://www.tiermedizinportal.de/medi...estovet/323032

Hydrocortison:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....05/0237_00.htm

https://imedikament.de/cortikan-creme

Cortisonacetat:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....05/3065_00.htm

Fludrokortison:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....12/7311_00.htm

Budesonid:

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Bude...kament-10.html

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Budesonid.html

Glukokortikoide allgemein:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....00/0000_00.htm


Allgemeine Quellen zu Medikamenten:

https://www.dr-gumpert.de/html/cortisonpraeparate.html

http://www.stoffwechselcentrum.de/pa...se_ueberblick/

http://www.tiermedizinportal.de/medi...n-forte/021902

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Dexamethason.html

http://flexikon.doccheck.com/de/Dexamethason

http://medikamente.netdoktor.de/wirk.../dexamethason/

https://www.embryotox.de/spersadex.html

http://www.psoriasis-netz.de/medikam...irkstoffe.html

http://www.gesundheit.de/medizin/wir...fe/prednisolon

http://flexikon.doccheck.com/de/Prednisolon

http://medikamente.netdoktor.de/wirkstoffe/prednisolon/

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Prednisolon.html

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Hydr...rtisol%29.html

http://www.preis.info/cortison/zzpre...7D7056BA949BAF

https://compendium.ch/mpub/pnr/34269...atform=Desktop

http://www.onmeda.de/Medikament/Sper...dosierung.html

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Alt 08.04.2016, 17:26
  #11
JFA
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10. Allgemeine Quellen:


Glukokortikoide:

http://flexikon.doccheck.com/de/Glukokortikoid

http://www.tierarztpraxis-moeller.de...-muenchen.html

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....00/0000_00.htm

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....1?inhalt_c.htm

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Spezielle Erkrankungen:

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