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Alt 22.11.2012, 15:18   #1
LisaMillian
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Standard Nachbar nimmt Katze mit in die Wohnung

Hallo ihr lieben,

wir haben seit Anfang dieses Jahres einen kleinen Kater. Er heißt Lobo und ist super verschmust und zutraulich er beschmust wirklich jeden. Mein Problem ist das wir einen sehr aufdringlichen Nachbarn haben der unsere Katze immer mit hinein lässt und ihn füttert immer wenn ich es sehe gehe ich sofort rüber und lobo läuft wieder zu uns in die Wohnung. Ich habe es meinem Nachbarn schon sehr oft gesagt das ich das nicht möchte, im ruhigen Ton ich bin aber auch schon laut geworden, er versteht es einfach nicht. Er gibt ihm andere Namen, möchte uns Tipps über Tierärzte und andere Dinge geben (unserer ist ihm nicht gut genug) legt uns Kataloge in den Briefkasten in dem er Dinge ankreuzt die unsere Katze seiner Meinung nach braucht und vieles mehr. Mein Freund und ich haben es ihm mehrmals deutlich klar gemacht das er das lassen soll aber man spricht gegen eine Wand. Was ich noch erwähnen sollte bei uns war auch schon die Polizei und hat ihn gesucht und wir sollten uns sofort melden wenn etwas ungewöhnliches passiert (er hat psychische gesundheitliche Probleme). Da ich noch nie auf einen so uneinsichtigen dreisten Menschen getroffen bin und meinen Kater natürlich auch nicht einsperren möchte bitte ich jetzt euch um Hilfe was kann ich tun?
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Alt 22.11.2012, 15:20   #2
Mianmar
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Mianmar
 
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gar nix... wenn der Mann dazu noch ein geistiges Problem hat könnt ihr nicht auf Einsicht hoffen.
Ich denke das das schon extrem ist was er macht... ich sehe da gar keine Lösung außer den Garten einzäunen und Kater nicht mehr rauslassen
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Alt 22.11.2012, 15:34   #3
Allysander
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Hmm, es versuchen positiv zu sehen, dass sich da jemand um die Katze kümmert, solltet ihr einmal zum Beispiel in den Urlaub fahren?

Vielleicht könnt ihr versuchen diesem Menschen "entgegen zu kommen", indem ihr ihm positiv stärkt, dass es schön ist, dass er sich um Euren Kater kümmert, aber dass er dann ein paar Regeln einhalten kann? Zum Beispiel, dass er den Kater nicht füttert? Und passiert da nichts, WELCHES Futter er geben sollte?

Ich finde es unmöglich, aber wenn da etwas psychisches vorliegt, nutze es wohl nichts mit Rechten und Eigentum...obwohl es natürlich schrecklich ist, mit jemandem kooperieren zu sollen, wenn man das gar nicht möchte . Es ist schließlich Euer Tier.

Ich hoffe, Ihr könnt einen Weg finden!
__________________
Eine Wohnung ist in einem Haus...
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Alt 22.11.2012, 15:40   #4
Labahn
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Zitat:
Zitat von Allysander Beitrag anzeigen
Hmm, es versuchen positiv zu sehen, dass sich da jemand um die Katze kümmert, solltet ihr einmal zum Beispiel in den Urlaub fahren?
Würdest du deine Tiere während des Urlaubs, mit gutem Gewissen, jemandem überlassen, der psychische gesundheitliche Probleme hat, die sogar polizeilich schon bekannt sind? Also ich hätte da keine Ruhe.
__________________
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Alt 22.11.2012, 15:43   #5
ElinT13
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ElinT13
 
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Garten einzäunen und einen gesicherten Freigang herstellen. Katze kommt nicht raus, Nachbar aber auch nicht rein. Ist halt bitter, wenn man über solche Maßnahmen nachdenken muss.
Und ich würde auch nicht dazu tendieren, einem solchen Nachbarn zu trauen.
__________________
Grüße
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Trage mich in Deinem Herzen, da bleibe ich für immer.
In Gedenken an Anetts Hummelchen, Trifettis Bonsai (Clint) und alle lieben Menschen und Tiere in meinem Leben


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Alt 22.11.2012, 15:48   #6
doublecat
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doublecat
 
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eine -ich gebe es zu, sehr unerfreuliche- möglichkeit ist noch die, einen anwalt einzuschalten. euer nachbar darf eure katze definitiv nicht mit in seine wohnung nehmen und er darf sie auch nicht füttern, wenn ihr das nicht wollt. aber ob ein anwalt ihm das klar machen könnte?

er muss doch irgendwie unter einer art betreuung stehen ... wenn ihr herausfinden könntet, wer sich um ihn kümmert und dann mit dieser person redet? schwierig, das ganze.

ich würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass er an meine katze nicht mehr dran kommt. so aufwendig das auch sein mag ...
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Alt 22.11.2012, 16:00   #7
LisaMillian
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Vielen Dank erstmal für die Antworten.
Ich möchte auch nicht dass mein Kater darunter leidet er ist auf einem Bauernhof geboren und liebt das Rausgehen. Wir haben einen Garten und einen Park nur wenige Meter von der Wohnung was für ihn natürlich toll ist. Wenn er jetzt auf einmal nicht mehr raus dürfte würde er unglücklich sein und das möchte ich auch nicht.
Ich habe schon daran gedacht mal mit der Polizei zu drohen da ich wirklich langsam keinen anderen Ausweg mehr sehe.
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Alt 22.11.2012, 16:02   #8
Labahn
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Also wenn der Mann wegen seines Zustandes betreut wird, was ich stark hoffe, würde ich mal versuchen mich an diese Stelle zu wenden.
__________________
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Alt 22.11.2012, 16:13   #9
Maureen
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Maureen
 
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Ganz schwierige Situation.

Ich hätte ehrlich gesagt keine ruhige Minute. Man kann ja in so einen Menschen nicht reinschauen. Wenn er wenigstens bekannt dafür ist, dass er Katzen mag, wäre mir schonmal wohler. Aber wenn er bei der Polizei schon auffällig geworden ist, hätte ich da überhaupt kein Vertrauen.

Und sich mit so jemandem rechtlich/polizeilich anzulegen kann natürlich auch riskant sein. Nicht, dass er dann seine Wut am Kater auslässt.

Ich würde irgendwie versuchen, es dem Kater zu verleiden, mit dem Mann mit in die Wohnung zu gehen. Ob es da Möglichkeiten gibt, ihn irgendwie zu erschrecken, wenn er sich der Wohnung nähert etc. weiß ich aber leider auch nicht.

Wenn Du es wieder mitkriegst, dass er ihn mitnehmen will und Du den Kater dann dazu bekommst, nicht mit reinzugehen und er sofort wieder in Deine Wohnung geht würde ich ihn überschwänglich loben und ihm ein Leckerlie geben.
__________________
Liebe Grüße von Maureen und den 3 Fellnasen Lilly, Luna und Pia
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Alt 22.11.2012, 21:29   #10
Steffi_S
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Ihr wisst schon das psychische Erkrankung nicht gleich heißt das jemand völlig gaga ist und auf einem anderen Planeten wohnt?
Sorry aber wenn cih so manche Kommentare zu dem Thema lese könnte ich schon wieder die Krise kriegen...
Lange nicht jeder mit psychischer Erkrankung hat eine Betreuung, nur dann wenn er sich um gewisse Dinge nicht mehr eigenverantwortlich kümmern kann - und dann bekommt er auch nur für diesen bereich eine Betreuung...
Ich arbeite mit Menschen mit geistiger bzw. psychischer Erkrankung.
Von meinen Klienten wäre es bei einem (!) schwierig ihm klar zu machen das er die Katze nicht in die Wohnung nehmen darf, bei den anderen wäre es kein problem. Und es scheint ja auch genug gesunde Leute zu geben, die sich nicht dran halten, also ist der Schnitt ebi meinen Klienten wahrscheinlich nicht ungewöhnlich...

Lisa, du kannst deinen Nachbarn wahrscheinlich am besten einschätzen, also wie schwierig es für ihn ist Dinge zu verstehen etc.

Ich würde aber (außer er neigt zu Aggressionen) KEINE Rücksicht auf eine geistige/psychische Erkrankung nehmen, wenn er dir deine Katze wegnimmt.
Erklär ihm das du das nicht möchtest, das er sich dadurch strafbar macht und das du zur Polizei gehst wenn er weiter deine Katze füttert/ins Haus holt.
Und geh auch wirklich zur Polizei.
Wenn reden schwierig ist, versuchs mit einem brief oder vielleicht findest du sogar irgendwelche Artikel zu dem thema in denen steht, das Nachbarn fremde Katzen nicht in ihre Wohnung lassen dürfen? (scheinbar arbeitet er ja mit katalogen, etc.)

Wenn jemand mit geistiger Behinderung in eure Wohnung geht, sich da nimmt was er will und dann wieder geht lasst ihr das auch mit euch machen?
Wir haben auf der Arbeit regelmäßig mit Leuten zu tun, die sich aufführen als wären sie allein auf der Welt.
Nicht weil sie nicht anders können, sondern weil sie gelernt haben, dass sie dürfen weil sie ja "behindert" sind.
Rücksicht nehmen ja aber alles durchgehen lassen? Von mir ein klares Nein, weil gerade durch dieses Verhalten sorgt man dafür, das die Leute für die Gesellschaft irgendwann nicht mehr (er)tragbar sind.
Steffi_S ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2012, 21:46   #11
Labahn
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Labahn
 
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Zitat:
Zitat von LisaMillian Beitrag anzeigen
Ich habe es meinem Nachbarn schon sehr oft gesagt das ich das nicht möchte, im ruhigen Ton ich bin aber auch schon laut geworden, er versteht es einfach nicht.

Mein Freund und ich haben es ihm mehrmals deutlich klar gemacht das er das lassen soll aber man spricht gegen eine Wand.

Was ich noch erwähnen sollte bei uns war auch schon die Polizei und hat ihn gesucht und wir sollten uns sofort melden wenn etwas ungewöhnliches passiert (er hat psychische gesundheitliche Probleme).
Bis auf die Drohung mit der Polizei wurde doch Reden schon mehrfach versucht.

Und das die Polizei ihn schon suchte UND sie sofort melden sollen wenn etwas ungewöhnliches passiert, das deutet schon auf mehr hin als sich "nur" an die Katzen von den Nachbarn ranzumachen. Da sollte dann schon eine Art von Betreuung vorhanden sein oder liege ich da so falsch? Und die Person kann dann vielleicht am besten einschätzen wie man sich ihm gegenüber verhalten soll.
__________________

Geändert von Labahn (22.11.2012 um 21:48 Uhr)
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Alt 22.11.2012, 22:15   #12
Steffi_S
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Ja die TE hat Reden versucht.
Mein post bezog sich auch auf die ganzen Kommentare, dass man bei "so jemanden" nix machen kann und der doch bestimmt eine Betreuung haben muss.

Der TE habe ich geraten wenn reden nix nutzt muss sie Taten folgen lassen - eben weil viele Menschen mit Behinderung lernen, das es sowieso keine Konsequenzen gibt und sie einfach so weiter machen können.
Ich denke auch die TE kann ihren Nachbarn am besten einschätzen, hab ich auch geschrieben. Anhand des Begriffs "psychische gesundheitliche Probleme" lässt sich nichts einschätzen.
Polizei kann tausend Gründe haben. Ist mehrere Tage nicht zur Arbeit gekommen und die Mitarbeiter machen sich Sorgen (hat vielleicht mit Suizid gedroht?). Vielleicht ist er auch wirklich irgendwo ausgetickt, hat sich geprügelt und ist abgehauen. Wenn das jemand gesundes macht kriegt der dann sofort ne Betreuung? Eher nicht.
Wenn die TE mit ihm redet, sich auch traut laut zu werden, würde ich erst mal per Ferndiagnose schätzen das das niemand ist der sehr aggressiv ist.
Außerdem: Gesetzliche Betreuer sind tendentiell sehr selten bei ihren betreuten zu Besuch (bei unseren Klienten im Schnitt so 2x jährlich). Die TE wird also Schwierigkeiten da was rauszukriegen und die Betreuung wird schlecht was tun können wenn sie nur 2x jährlich kommt.
Wenns ambulante Betreuung gibt. Wir sind in der Regel 1x wöchentlich bei unseren klienten aber ohne Einverständnis des KLienten dürfen wir im prinzip gar nicht mit nachbarn reden. Dieser Weg wird also wohl eher nicht funktionieren.
Steffi_S ist offline   Mit Zitat antworten
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