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Alt 04.06.2018, 11:00
  #1
SkyWandering
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Unglücklich Zwei Brotaufstriche bringen Chaos ins Haus

Hallo ihr Lieben,

Neuling bin ich eigentlich nicht, die letzte eigene Katze ist aber so lange her, dass ich schon fast alles wieder vergessen habe.

Vor zwei Tagen haben mein Partner und ich unsere Miezen aus dem Tierheim eingesammelt. Wir waren vor etwa 4 wochen "Nur einmal gucken" gewesen und hatten uns natuerlich verliebt. Eigentlich sollte es nur ein Kater werden, doch die kleine Maple schleimte sich ganz gekonnt bei meiner besseren Haelfte ein, sodass wir jetzt 2 Chaoten hier haben. Beide etwa ein Jahr alt, super lieb und aufgeschlossen, nur halt jung und neugierig.

Jetzt haben wir gestern festgestellt, dass mein schwarzer Kater einen Nabelbruch hat. Der ist zwar ganz klein, eher Fingerspitzengroesse, Sorgen mache ich mir natuerlich trotzdem. Irgendwo war es klar, dass einer der Beiden ein Problem mitbringen wuerde.

Jetzt die Frage, hat von euch jemand Erfahrungen mit Nabelbruechen bei Katzen? Kann man das ein oder zwei Wochen beobachten, wenn er klein ist und der Kater sonst fit? Wie geht so eine Op von statten, wie viel kostet der Spass, kann ich ihn danach mitnehmen oder muss er laenger bleiben?

Man rechnet natuerlich mit Tierarztkosten, nur vielleicht nicht gleich damit, dass der kleine in Narkose muss.

Wenn ihr helfen koennt wurde ich mich sehr freuen
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Alt 04.06.2018, 11:02
  #2
Mautelix
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Mautelix
 
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Hallo.

Ich würde ehrlich gesagt Kontakt mit dem Tierheim aufnehmen und das ansprechen. Kann sein, dass der TH-Tierarzt euch den Kleinen zu geringeren Kosten operiert (nur Materialkosten z. B.). Die Adoption ist ja gerade mal 2 Tage her.
__________________
Dosina und drei Fellbanausen
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Alt 04.06.2018, 11:12
  #3
SkyWandering
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Danke für die Antwort.

Ja, das habe ich auch überlegt, finde ich schon auch etwas seltsam dass das in 8 monaten niemandem aufgefallen ist. Haetten sie mir das vorher gesagt waere ich entspannter gewesen, so bin ich aber doch etwas erschrocken.
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Alt 04.06.2018, 12:05
  #4
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Die Nabelhernie kann erworben oder angeboren sein (sagt mein Katzenkrankheitenlehrbuch ). Als Erbkrankheit ist sie allerdings eher selten.

Es besteht die Gefahr, dass eine Darmschlinge in der Pforte (Bruchstelle) eingeklemmt wird; in diesem Fall müsste man sofort operieren.

Von daher gehe ich davon aus, dass man das erstmal beobachten kann. Aber ich denke, es sollte bei passender Gelegenheit operiert werden.

Zur Behandlung der Nabelhernie sagt Kraft/Dürr leider nichts weiter.

Aber ich denke, man kann es mit dem Thema Leistenbruch etc. beim Menschen vergleichen. Wobei ich persönlich denke, dass der menschliche Leistenbruch schon deswegen schwerwiegender ist, weil die Pforte größer sein wird als beim menschlichen Nabelbruch.

Ich denke auch, ihr solltet mit dem TH sprechen, dass sie sich iwie an den OP-Kosten beteiligen. Zumal wenn die OP geplant werden kann, also dass man vorher das Finanzielle mit dem TH klären kann.
Ist euer Katerchen schon fertig kastriert? Sonst könnte man (da ja auch beim Kater die Kastra unter Vollnarkose erfolgt) beides in einem Aufwasch machen.

Und: danke, dass ihr zwei junge Katzen aufgenommen habt und nicht nur den Kater!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
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Alt 04.06.2018, 12:14
  #5
Freewolf
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Freewolf
 
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Eine Nabelbruch OP ist nix schlimmes, mittlerweile Routine.
Habe selbst eine Flaschenaufzucht gehabt, der mit 12 Wochen kastriert wurde. Da wurde sein Nabelbruch gleich mitgemacht. Ist quasi wie beim Weibchen ein Bauchschnitt, Wunde ist dabei etwas länger (denke aber, es kommt auf die Größe des Bruchs an) und er kam gleich am nächsten Tag wieder mit zurück. Der war wie immer, fit und man hatte ihm absolut nichts angemerkt.

Und dieses "Irgendwo war es klar, dass einer der Beiden ein Problem mitbringen wuerde." tut irgendwie weh, wenn man selbst in einem Tierheim arbeitet.
Es klingt so, als wäre das TH schlecht und es logisch war, dass da irgendwas nicht passt.
Wenn es nicht so ist, dann ist es ja gut...

Ruf doch im Tierheim einfach mal an, meistens haben sie einfach soviele Tiere, mit zu wenigem Personal, dass nicht immer gleich alles bemerkt wird.

Sind die beiden denn schon kastriert?
Freewolf ist offline  
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Alt 04.06.2018, 12:20
  #6
SkyWandering
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Also, ich habe im TH angerufen, die meinten da wuessten sie nichts von. Von kosten teilen haben wir jetzt erstmal nicht gesprochen. Ich denk auch, irgendwie haben sie auch so schon viel mehr geld in die Beiden gesteckt, als sie am Ende wieder bekommen. Ich werde den kleinen in 1 oder 2 Wochen mal zum Tierarzt schleppen, wenn er sich ein wenig beruhigt hat und gut angekommen ist. Transportbox und Auto waren naemlich nicht seins.
Also er ist schon etwas ueber ein Jahr alt und schon kastriert. Da dachte ich noch suuuuper, dann muss ich den Beiden keine Narkose mehr antun. Ich leide da auch immer ziemlich .

Naja nun muss es halt doch irgendwann sein. Das Tierheim meinte man kann sowas durchaus einfach im Auge behalten und nur machen wenn die Hernie groesser wird. Ich denke nach allem, was ich von medizin weiss das gleich, gluecklicherweise ist er auch ein ruhiger Zeitgenosse. Unsere Maus rast hier 5 Mal am Tag mit einem Affenzahn die Waendehoch, da haette ich Sorge. Aber er ist ein fauler Sack
Der TA soll da halt die Tage mal raufschauen und uns eine Einschaetzung geben. Wenn der auch meint das ist so okay dann ersparen wir ihm die Op solang es geht. Ansonsten ist alles, was ich jetzt ueber Preise gelesen habe auch nicht ganz so tragisch. Das sollen wir wohl packen. Ich lieb den Kleinen jedenfalls schon sehr und geb ihn nicht mehr her. auch nicht "kaputt"

Uns wurden die Beiden ja jeweils als ruppige Einzelkatzen angepriesen. Dafuer sind sie jetzt aber wirklich sehr lieb zueinander.
SkyWandering ist offline  
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Alt 04.06.2018, 12:26
  #7
SkyWandering
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Zitat:
Zitat von Freewolf Beitrag anzeigen
Eine Nabelbruch OP ist nix schlimmes, mittlerweile Routine.
Habe selbst eine Flaschenaufzucht gehabt, der mit 12 Wochen kastriert wurde. Da wurde sein Nabelbruch gleich mitgemacht. Ist quasi wie beim Weibchen ein Bauchschnitt, Wunde ist dabei etwas länger (denke aber, es kommt auf die Größe des Bruchs an) und er kam gleich am nächsten Tag wieder mit zurück. Der war wie immer, fit und man hatte ihm absolut nichts angemerkt.

Und dieses "Irgendwo war es klar, dass einer der Beiden ein Problem mitbringen wuerde." tut irgendwie weh, wenn man selbst in einem Tierheim arbeitet.
Es klingt so, als wäre das TH schlecht und es logisch war, dass da irgendwas nicht passt.
Wenn es nicht so ist, dann ist es ja gut...



Ruf doch im Tierheim einfach mal an, meistens haben sie einfach soviele Tiere, mit zu wenigem Personal, dass nicht immer gleich alles bemerkt wird.

Sind die beiden denn schon kastriert?

Hey, ich wollte damit wirklich nicht sagen, dass das TH Schuld hat, die sind alle super lieb, fuersorglich und machen einen super Job. Mein Gedanke hinter dem Satz war eher dass ich einfach ein Haendchen habe immer Tiere zu haben die hier oder da etwas wunderlich sind oder "Sollbruchstellen" haben.

Gegen das Tierheim will ich nichts sagen, ich habe von denen schon einmal Katzengehabt als ich noch ganz jung war und die machen wirklich was sie koennen.
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Alt 04.06.2018, 12:56
  #8
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Auch wenn es o.t. ist: was genau ist denn an deinen beiden Katzen "Brotaufstrich"? *neugierigbin*

Maple (Ahorn) hört sich ja ein bisschen nach Ahornsirup an, aber wie heißt dein Kater? Ich denke da automatisch an Nutella.....

edit:
Und das mit dem "faulen Sack" würde ich an deiner Stelle etwas beobachten und den Kleinen vielleicht mal gründlich durchchecken lassen beim TA. Mit acht Monaten ist er ja noch ein Teenie, mitten in der Rüpelphase, und da sollte er alles anraufen, was nicht bei drei auf dem Baum ist, bzw. neugierig in alle Ecken gucken und euch gehörig auf den Keks gehen mit all den kleinen Unarten, die junge Katzen so an sich haben.

Kann sein, dass er wegen des kürzlichen Umzugs noch recht vorsichtig und zurückhaltend ist und dass er in einigen Tagen deutlich mehr aus sich herauskommt, aber wenn diese "Faulheit" anhält, wäre ich sofort beim TA auf der Matte, wenn es mein Kater wäre. ^^

Geändert von nicker (04.06.2018 um 13:01 Uhr)
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Alt 04.06.2018, 13:10
  #9
Allesamt
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Allesamt
 
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Wir hatten das auch schon mal. Da ist die Nabel-OP bei der Kastration gleich mitgemacht worden.
War überhaupt nicht schlimm.
__________________
Viele Grüße von Allesamt mit Mogli (*2012) und den zwei nicht mehr kleinen Mädels (*4/2017).
Wir denken an unser Sternchen Momo (2012-2017).
Allesamt ist gerade online  
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Alt 04.06.2018, 13:16
  #10
DreiM
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Ich musste auch gleich an Nutelle denken **grins**

Zum TH. Bei meinen beiden wurde mir in TH gesagt, dass ich sollten in den ersten 2 Wochen Probleme auftauchen in eine bestimmt Tierklinik fahren solle. Dort würden Sie 2 Wochen nach der Übernahme kostenlos behandelt.

Ich würde im TH noch einmal nachfragen. Nicht das Du in 3 Wochen erfährst, dass das TH die Kosten doch getragen hätte.
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Alt 04.06.2018, 14:17
  #11
Lov100
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Zum Nabelbruch aus Katzensicht kann ich nichts beitragen, aber mein Sohn hatte das als Säugling und Hebamme und KiA waren sich einig, das erstmal zu beaobachten...war nach kurzer Zeit wieder weg...

Vielleicht geht das ja auch bei Katzen...? Ich drücke Dir die Daumen.
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Alt 04.06.2018, 14:39
  #12
SkyWandering
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Also die Beiden heissen Marmite (Hefekonzentrataufstrich aus Australien) und Maple (syrup).

Der kleine ist ueber ein jahr alt, also kein ganz arges Baby mehr. Vorsichtig ist er ueberhaupt nicht, sondern hat sich das Haus gleich zu eigen gemacht.
Er ist im Vergleich zu Maple sehr ruhig, ich habe aber auch noch nie eine Katze so rennen sehen wie sie. Er frisst gut und ist auch immer ganz eifrig dabei mitzuteilen, dass er noch mehr haben koennte. Er spielt zwischendurch und klettert auch auf den Kratzbaum, aber er ist eben nicht so uebermotiviert wie Maple. Also er kommt mir keineswegs krank vor, hat glaenzendes Fell, klare Augen und schnurrt bei Menschenkontakt.
Wenn ich da bedenken haette waere ich schon beim Tierarzt gewesen, aber er ist katzentypisch, wenn auch eher im unteren Energiefeld angesiedelt. Lethargisch oder desinteressiert ist es jedenfalls gar nicht. Ich habe eher das Gefuehl er geniesst dass endlich mal Ruhe ist und er ein ganzes Haus praktisch fuer sich hat.
SkyWandering ist offline  
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Alt 05.06.2018, 07:29
  #13
SkyWandering
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Also der Kater brauchte wohl nur einen Tag Ruhe und Schlaf, jetzt ist er genau so bekloppt wie die Katze

Aber hat noch jemand ne Idee hierzu: Wenn der Herr auf dem Kaklo war bleibt ihm wohl ein "Dingleberry" im Fell haengen, also ein bisschen... Kacke. Die verliert er dann kurze Zeit spaeter irgendwo im Haus. bin jetzt schon einmal reingelatscht und meine Lieblingsdecke hats auch erwischt... kann man da irgendwas tun?
SkyWandering ist offline  
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Alt 05.06.2018, 07:42
  #14
_Jana_
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_Jana_
 
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Vielleicht ist es möglich, ihm da hinten das Fell ein wenig zu kürzen?
__________________
Viele Grüße
Jana mit



Willy und Luna erzählen aus ihrem Leben


Raus ins Grüne!
_Jana_ ist offline  
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Alt 05.06.2018, 08:36
  #15
Catbert
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Zitat:
Zitat von SkyWandering Beitrag anzeigen
Also die Beiden heissen Marmite (Hefekonzentrataufstrich aus Australien) und Maple (syrup).
Lass das mit dem Marmite aus Australien bloß nie einem Englänger gegenüber fallen
Catbert ist offline  
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kater, nabelbruch, tierarzt, tierheimkatzen

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