Zusammenführung: Hund & Katze

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wohlfühlkatze

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Hallöchen,
da wir (mein Freund und ich) bald in ein großes Haus ziehen, schätze ich es gibt keinen passenderen Zeitpunkt mir die Frage zu stellen, "Möchte ich eine Katze?".

Die Antwort ist "Ja", das Problem, oder eher das Hindernis was sich mir nun aber stellt, sind meine beiden geliebten Hunde, die nun seit über 10 Jahren bei mir leben. Wenn es also eine Katze sein soll, dann müssen die Monster sich mit ihr verstehen.
Ich liste mal auf:
Pro:
- Das Haus ist groß, es gibt also massig Platz für alle - selbst wenn jemand mal Ruhe haben mag
- Wir befinden uns dort in einer 30er - Zone wo so gut wie nichts los ist, ein Stück weiter ist ein Wald und genug Natur
- Der nächste Hund ist auf der anderen Straßenseite, macht wahnsinnig toll (...) auf sich aufmerksam und stellt somit keine größere Gefahr dar
- Freigängen würde soweit nichts im Wege stehen, eine Katzenklappe wäre sogar recht gut umsetzbar
- Katzenerfahrung haben wir, als ich noch bei meiner Mutter lebte, retteten wir die (liebevoll) dicke schwarze Mietzekatze von einem bösen Bauern, der ihre Mum extra überfuhr. Mit Katzenschnupfen usw haben wir schon Bekanntschaft geschlossen und alles in allem, werden wir diverse Krankheitsanzeichen erkennen und einen Weg zur Besserung finden.
- "Leisten" können wir uns eine Katze, Tierarzt, Futter usw werden anstandslos bezahlt.

= Somit eigentlich, eine tolle Welt für eine Katze.

Contra:
- Meine beiden Hunde kennen Katzen, was an sich sehr toll wäre, wenn mein Rüde nicht ständig recht aufdringlich und stürmisch wäre. Meine Hündin ist problemlos abrufbar und würde das unbekannte Katzenwesen direkt in Ruhe lassen. Mein Rüde allerdings, lässt sich kaum von lästigem "Poposchnüffeln" abhalten.
- Ich mache mir Sorgen, dass er voller Freunde und Neugier herumspringt und das kleine Katzenmäuschen anspringt. Ich denke, er würde nicht zubeissen oder ähnliches, allerdings weiß ich, dass er wirklich stürmisch angerannt käme und vielleicht etwas >zu< neugierig wäre.

= Folgend daraus, relativ stressige Ankunft die natürlich gefährlich werden kann.
_______________
Unterm Strich, möchte ich Euren Rat. Ich mag also wissen, wie ich den Einstieg für eine Katze erleichtern kann. Würde jemand von Euch, strikt von einer Anschaffung abraten?
Ich möchte wirklich sorgfältig auswägen, ob es sich für alle Seiten rentieren kann, denn ich möchte unbedingt eine "Wohlfühlkatze" - eine mit der wir uns wohlfühlen und die sich bei uns wohlfühlt.

Schließich wäre sowas endgültig, eine Testkatze oder sowas kann ich mir nirgends leihen und wieder abgeben will ich nicht, wenn ich die Verantwortung übernehme, dann komplett und für immer.

Meine Idee wäre es also nun, erstmal Katze plus brave Hündin zusammen zu bringen, so dass die Katze erstmal mit einem ruhigerem Hund konfrontiert wird. Dann richten wir eine Pause ein, in der wir die Hunde in den Garten lassen - sie also erstmal "wegsperren" btw andersweitig beschäftigen. Mein Rüde würde gesichert in den Raum geführt werden, erstmal auf Abstand gehalten und dann langsam vor gebracht werden. Alles möglichst ruhig und entspannt, für alle Beteiligten.
Aus Katzensicht würde ich wollen, dass sie Rückzugsmöglichkeiten hat und selbst entscheiden kann, wie weit sie sich vorwagt - also keine "Katze in der Ecke und kommt nicht weg" Situation. Ich würde den Rüden mit Leckerli ablenken und darauf achten, dass sie sich Situation nicht aufhitzt.

Joa, also ich hoffe euch fallen noch tolle Sachen ein, eure Gedanken zu dem Thema interessieren mich sehr :) Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und dafür die "perfekte" Lösung.

Danke fürs Lesen und Eure hoffentlich, sehr hilfreichen Tipps.
Lieber Gruß
 
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Hallo Wohlfühlkatze,

herzlich willkommen im Forum :)

Ich habe keine Erfahrung zu dem Thema, aber ich möchte Dir einige Links zeigen, evt. hilft Dir das am Anfang weiter. Es werden sicher noch Antworten zu Deiner Frage kommen :)

http://www.katzen-forum.net/wir-bek...n-verhalten-der-katze-nicht-einschaetzen.html

http://www.katzen-forum.net/wir-bek...ater-und-aengstlichem-hund-tipps-erbeten.html

http://www.katzen-forum.net/wir-bekommen-zuwachs/96293-hund-und-katz.html



Ich könnte mir vorstellen, daß es hilfreich sein kann, wenn z.B. zu einem Raum ein Türgitter (wie für Treppensicherung für Kinder) eingesetzt wird. Die Katze könnte dann den Raum betreten, die Hunde müssen draussen bleiben. Dort hätte sie dann eine Rückzugsmöglichkeit.

Ausserdem würde ich eine Samtpfote wählen, die bekannt hundeverträglich ist :)
 
kiska

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Ich hoffe mal, dass Du nicht nur eine Katze in`s Haus holst, sondern auch gleich einen Spielgefährten für sie!
Selbst wenn es mit den Hunden zusammen klappt, so sind diese keine adäquaten Spielkameraden. Selbst wenn die Katze Freigang bekommt, so wird sie doch mindestens die ersten 8 Monate im Haus sein, außer Du holst ausgewachsene Tiere.
Ob Freigang oder nicht, musst Du genau abwägen. 30er Zone bedeutet nicht, da dort keine Katze überfahren werden kann! Eine meiner Katzen wurde auch auf einer solchen Strasse tot gefahren!
Und im Wald lauern sehr viele Gefahren!
 
nandoleo

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Wir hatten immer problemlose Zusammenführungen, egal wer zuerst da war.
Was ich wichtig finde und nicht zu unterschätzen ist, ist, dass Katzen Hunde schwer verletzen können. Wenn eine Katze sich bedroht fühlt ist sie durchaus in der Lage, auf einen Hund los zu gehen. Und Katzen gehen meistens direkt auf die Augen. Ein Hund erwartet so einen Angriff in der Regel nicht.
Wir haben im Laden den Binderaum durch ein Kindergitter abgetrennt. Die Katzen können durch, die Hunde nicht.
Es ist wirklich wichtig, die Hunde erst mal davon abzuhalten, die Katzen zu jagen.Später regelt sich das von selber! Spätestens nach der ersten blutigen Nase.;)
 
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wohlfühlkatze

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@Moment-a: Dankeschön, werde mich dort mal umsehen :) Welche Katzenarten sind denn bekannt für eine gute Hundeverträglichkeit? Um ehrlich zu sein, gäbe ich wohl eher einer Bauernhofkatze/Tierheimkatze den Votritt zu einer Rassekatze, wobei ich bei meinen Hunden spontan gewählt habe - Hündin vom Rassezüchter, Rüde aus einer ungeplegten "Zuchtstation" die um die 100 Welpen in einer Scheune untergebracht hatten.
@Kiska: Na wenn es darum geht, brauch man sich keine Katze anschaffen - passieren kann überall was, ich bin aber davon überzeugt, dass es bei uns am Haus sicherer ist, als in einer Stadtwohnung im dritten Stock, oder an einer Hauptstraße etc. Also wenn nicht in einer 30er-Zone mit angrenzendem Waldstück und großem Gartengebiet hinterm Haus (inkl Nachbargrundstücke) - wo denn dann? :eek: Und ja, an eine 2te Katze dachte ich auch - wobei ich das, als Sahnehäubchen empfinde - bleibt dennoch im Hinterkopf, danke.
@nandoleo: Das klingt schonmal echt gut, mach definitiv Mut dazu.

Das mit dem Kindergitter ist eine super Idee! Die Möglichkeit dazu würde das Gästezimmer bieten, da ist nicht jeden Tag Betrieb und der Raum ist hell und geräumig um eine "Only-Kitten-Zone" zu schaffen. Super Idee, das würde ich mit Sicherheit so umsetzen.

PS: Bei 2 Katzen, ist es sinnvoller 2 aus einem Wurf zu nehmen, oder kann man das mixen wie man mag? 2 Mädels oder 2 Jungs? Darüber habe ich mich scheinbar wirklich noch nicht genug informiert...
Danke nochmal :oops:
 
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nandoleo

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wohlfühlkatze, bei Kitten muss Du Dir im klaren darüber sein, dass so Zwerge ältere Hunde ganz schön nerven können. Die Hunde brauchen da wirklich ein "dickes Fell". Wären nicht zwei etwas ältere Freigänger evt. auch eine Option? So mit 2 oder 3 Jahren sind es immer noch lebhafte junge Katzen. Ausserdem wäre ein wenig Hundeerfahrung nicht schlecht.
Erwachsene Katzen könnten auch schon nach kurzer Eingewöhnungszeit in den Freigang.
 
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wohlfühlkatze

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Also wie gesagt, meine Hunde kennen Katzen. Ich denke nicht, dass es ein Problem für die Hunde ist - die beide übrigens Topfit sind und kein bisschen "langsamer" geworden sind. Die beiden haben einige Jahre mit einer Katze zusammengelebt, und diese, hat sich auch mächtig zu wehren gewusst - Reaktion war der Rückzug des Hundes, Königin Katze blieb auf ihrem "Thron" sitzen ;)

Ich fürchte mich nicht vor einer blutigen Hundenase, die ja dann sowieso mehr oder minder gerechtfertigt ist, eher vor einer unschönen ersten Begegnung die einfach ruhig ablaufen soll.

Mein Freund, den ich eben mal gefragt habe, wünscht sich eine Balinesin, ich mag eine Main Coon sehr.
Ist natürlich schwierig, da etwas "passendes" zu finden, was in einem höherem Alter (also 2-3) liegt, sich schon kennt & verträgt und dazu noch unseren Vorstellungen entspricht. Ist ja nicht so, als würde man sich einfach irgendeine Katze anschaffen. Ein genauerer Wunsch ist schon da, ist aber nicht zwingend verpflichtend.

*seufz
 
Koboldkatze

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Hallo,

vielleicht hilft dir dieser Artikel?

Zusammenführung: Hund und Katz

PS: Bei 2 Katzen, ist es sinnvoller 2 aus einem Wurf zu nehmen, oder kann man das mixen wie man mag? 2 Mädels oder 2 Jungs?
Das Katzenpaar darfst du auch 'mixen'. :D

Ein gleichgeschlechtliches Paar harmoniert in den meisten Fällen besser:

Das Kater-Katze-Problem

Wenn du Kitten willst, sollten es zwei sein, weil man Katzen erst mit etwa einem Jahr rauslassen sollte. Vorher sind sie einfach noch zu arglos, unbedarft und verspielt und rennen draußen jedem Schmetterling hinterher. ;) Die Monate bis zum Freigang wären für ein Katzenkind alleine unerträglich.

Wenn du eine erwachsene Katze suchst, kann sie als Freigänger auch alleine bleiben, auch wenn ein Artgenosse natürlich noch schöner für sie wäre.

Mut will ich dir auch noch machen: In meiner Familie lebten Hund und Katz immer einträchtig zusammen, obwohl unsere Hunde draußen teilweise sehr passionierte Katzenjäger waren. Die Zusammenführung war nie ein Problem. Zur Zeit haben meine Eltern einen Kangal, der seine Decke mit drei Katzen teilen muss. :)
 
Nike74

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Huhu


Hallöchen,
da wir (mein Freund und ich) bald in ein großes Haus ziehen, schätze ich es gibt keinen passenderen Zeitpunkt mir die Frage zu stellen, "Möchte ich eine Katze?".

Die Antwort ist "Ja", das Problem, oder eher das Hindernis was sich mir nun aber stellt, sind meine beiden geliebten Hunde, die nun seit über 10 Jahren bei mir leben. Wenn es also eine Katze sein soll, dann müssen die Monster sich mit ihr verstehen.
Ich liste mal auf:
- Das Haus ist groß, es gibt also massig Platz für alle - selbst wenn jemand mal Ruhe haben mag
- Wir befinden uns dort in einer 30er - Zone wo so gut wie nichts los ist, ein Stück weiter ist ein Wald und genug Natur
- Der nächste Hund ist auf der anderen Straßenseite, macht wahnsinnig toll (...) auf sich aufmerksam und stellt somit keine größere Gefahr dar
- Freigängen würde soweit nichts im Wege stehen, eine Katzenklappe wäre sogar recht gut umsetzbar
- Katzenerfahrung haben wir, als ich noch bei meiner Mutter lebte, retteten wir die (liebevoll) dicke schwarze Mietzekatze von einem bösen Bauern, der ihre Mum extra überfuhr. Mit Katzenschnupfen usw haben wir schon Bekanntschaft geschlossen und alles in allem, werden wir diverse Krankheitsanzeichen erkennen und einen Weg zur Besserung finden.
- "Leisten" können wir uns eine Katze, Tierarzt, Futter usw werden anstandslos bezahlt.

= Somit eigentlich, eine tolle Welt für eine Katze.

Contra:
- Meine beiden Hunde kennen Katzen, was an sich sehr toll wäre, wenn mein Rüde nicht ständig recht aufdringlich und stürmisch wäre. Meine Hündin ist problemlos abrufbar und würde das unbekannte Katzenwesen direkt in Ruhe lassen. Mein Rüde allerdings, lässt sich kaum von lästigem "Poposchnüffeln" abhalten.

Das "Problem" hab ich auch, mein Rüde will jede Katze begrüßen am besten mit viel Schwanzgewedel und ramtamtam..er ist ein kleiner Hund und er hat schon die Erfahrung gemacht das so ein Verhalten nicht jede Katz gut findet. Insofern lasse ich ihn bei Erstbegegnungen an der Leine, bis er sich halbwegs entspannt. Am Ende ist er doch zu schissig sich ne Backpfeife einzufangen


- Ich mache mir Sorgen, dass er voller Freunde und Neugier herumspringt und das kleine Katzenmäuschen anspringt. Ich denke, er würde nicht zubeissen oder ähnliches, allerdings weiß ich, dass er wirklich stürmisch angerannt käme und vielleicht etwas >zu< neugierig wäre.

Vermutlich würde sich die Katze/das Kitten erschrecken und erstmal Gift und Galle spucken, ich fände es wichtig insbesondere am Anfang sowas zu vermeiden. Also Hund an Leine..;)

= Folgend daraus, relativ stressige Ankunft die natürlich gefährlich werden kann.
_______________
Unterm Strich, möchte ich Euren Rat. Ich mag also wissen, wie ich den Einstieg für eine Katze erleichtern kann. Würde jemand von Euch, strikt von einer Anschaffung abraten?

Nein, auf keinen Fall..;9

Ich möchte wirklich sorgfältig auswägen, ob es sich für alle Seiten rentieren kann, denn ich möchte unbedingt eine "Wohlfühlkatze" - eine mit der wir uns wohlfühlen und die sich bei uns wohlfühlt.

Und die werdet ihr bekommen, wenn ihr euch geduldet und den Tieren die Zeit gebt die sie brauchen um sich richtig kennen und einschätzen zu lernen

Schließich wäre sowas endgültig, eine Testkatze oder sowas kann ich mir nirgends leihen und wieder abgeben will ich nicht, wenn ich die Verantwortung übernehme, dann komplett und für immer.

Meine Idee wäre es also nun, erstmal Katze plus brave Hündin zusammen zu bringen, so dass die Katze erstmal mit einem ruhigerem Hund konfrontiert wird. Dann richten wir eine Pause ein, in der wir die Hunde in den Garten lassen - sie also erstmal "wegsperren" btw andersweitig beschäftigen. Mein Rüde würde gesichert in den Raum geführt werden, erstmal auf Abstand gehalten und dann langsam vor gebracht werden. Alles möglichst ruhig und entspannt, für alle Beteiligten.

Klingt mir ein bissl kuddelmuddelig, ich würde auch um der Hunde willen nicht soviel Zirkus veranstalten, das bringt nur noch mehr Unruhe

Aus Katzensicht würde ich wollen, dass sie Rückzugsmöglichkeiten hat und selbst entscheiden kann, wie weit sie sich vorwagt - also keine "Katze in der Ecke und kommt nicht weg" Situation. Ich würde den Rüden mit Leckerli ablenken und darauf achten, dass sie sich Situation nicht aufhitzt.

Genau..;)
Wenn die Möglichkeit besteht einen Raum mit Babygitter zu teilen, wäre das Prima und neben anderen Möglichkeiten in anderen Räumen wie Kratzbäume wo sie im Bedarfsfall flüchten können ausreichend


Joa, also ich hoffe euch fallen noch tolle Sachen ein, eure Gedanken zu dem Thema interessieren mich sehr :) Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und dafür die "perfekte" Lösung.

Die perfekte Lösung brauchst du garnicht..;) Es ist nicht so schlimm, solange du bestimmten Stress unter den Tieren nicht als Negativ bewertest, denn das ist er nicht.
Er gehört dazu, ein ganz normaler Prozess, da gehört alles dazu..fauchen, weglaufen, Haare stäuben, sich aus dem Weg gehen, die Hunde "stalken" wenn sie schlafen und schnell abhauen wenn sie ein Auge aufmachen..sie müssen Vertrauen zueinander bekommen und sich kennenlernen, wie lange das dauert hängt von den Tieren ab.
Aber ich behaupte wenn du Kitten nimmst wird es sehr schnell gehen, ebenso bei einer bereits Hundeerfahrenen älteren Katze.
Ich war nach 2 Wochen eigentlich immer durch mit meinen Zusammenführungen, einmal sogar nach 2 Tagen


Danke fürs Lesen und Eure hoffentlich, sehr hilfreichen Tipps.
Lieber Gruß

Wenn ihr wirklich sehr unsicher seid, dann schaut vielleicht tatsächlich besser nach hundeerfahrenen Katzen, das wäre dann das einfachste und ihr könnt euch das Absperrgitter sparen

Ansonsten, hier ein paar Bilder für den Vorgeschmack..;)

http://www.katzen-forum.net/galerie/132153-hund-und-katz.html
 
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wohlfühlkatze

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  • #10
Ohhh, die Bilder sind toll :pink-heart:
Und der Text aus dem Blog ist auch super, dort stehen viele Dinge drin, die ich mir vorher so dachte - also eine Bestätigung für meine Intuition quasi.

Prima, eure Texte haben mir schonmal sehr geholfen.
Ich glaube, es kann gut klappen wenn ich unser Gästezimmer umfunktioniere und eine Katzen-Ruhe-Zone einrichte, zumindest für den Anfang.

Habt ihr eure Futterplätze geregelt? Ich weiß, dass meine Monster hier, liebend gerne Katzenfutter fressen. (Ist ja auch super, so eine Extraportion zwischendurch) Gibt es Futterneid? (Das eine Bild wo die Mietze im Napf steht, deutet eher weniger darauf hin, aber vielleicht hat jemand Tipps)
Regelt ihr zeitlich gesehen, sprich Hund zuerst, dann Katze etc? Im Normalfall bekommt meine Hündin zuerst etwas, dann der Rüde - da sie in ihrer Hunderangordnung höher gestellt ist. Ist es nicht sinnvoll, die Katzen außerhalb dieser Regelung zu füttern - für die Hunde wäre es schließlich eine Rangordnungsgeschichte, wenn ich die Katzen vorziehe, den Katzen würde sowas denke ich nichts ausmachen (?!). Also lieber irgendwo anders füttern, im nichtbeisein der Doggys? Wie macht ihr das?
Vielleicht mach ich mir gerade auch ziemlich bekloppte Gedanken und alles regelt sich von allein, nur wie gesagt, ich möchte mir keine Katzen anschaffen, um dann festzustellen, dass es nichts bringt und für alle nur blöd ist. :stumm:
 
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  • #11
Den Futterstress geb ich mir erst gar nicht.
Meine Hunde bekommen gleichzeitig und die Katzen morgens und Abends ( der kleine Kater noch einmal mehr), das Futter steht erhöht. Wenn den Katzen was runterplumpst haben sie selber schuld das ist dann weg. Andererseits klauen sie auch den Hunden mal nen Haps weg, aber das ist nicht schlimm.;)
Rangordnungsgedöns machen wir hier nicht..:)
 
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nandoleo

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  • #12
Den Futterstress geb ich mir erst gar nicht.
Meine Hunde bekommen gleichzeitig und die Katzen morgens und Abends ( der kleine Kater noch einmal mehr), das Futter steht erhöht. Wenn den Katzen was runterplumpst haben sie selber schuld das ist dann weg. Andererseits klauen sie auch den Hunden mal nen Haps weg, aber das ist nicht schlimm.;)
Rangordnungsgedöns machen wir hier nicht..:)
Ganz genau so ist es bei uns auch! Bei uns fressen Hund und Kater oft einträchtig aus dem Hundenapf.;)
 
miaraja

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  • #13
Wir haben auch zwei Hunde. Unsere Katzen haben ihren eigenen Futterplatz, wo die Hunde nicht rankommen. Wenn sie doch mal auf dem Boden was bekommen, dann wartet unsere Schäferhündin brav bis alle fertig sind und frisst dann nur die Reste. Unsere andere Hündin tut auch immer so, als wartet sie bis die Katzen fertig sind, sobald wir uns dann aber umdrehen hängt sie am Katzenfutter:rolleyes:

Deshalb würde ich dir auch raten, einen Futterplatz einzurichten, wo die Hunde nicht ran kommen zB. erhöht.

Ansonsten würde ich mir nicht zu viele Sorgen machen. Wir hatten schon immer Hund&Katz und hatten noch niee Probleme. Die Katzen sind meistens Boss und wenn ihnen was nicht passt, ziehen sie den Hunden eine rüber.
Unsere Schäferhündin ist nämlich auch ziemlich wild und aufgedreht, wenn ihr geknabber und geschlabber einer Katze zu viel wird, hüpft sie irgendwo hoch oder gibt ihr einen Klaps, das passt dann schon.

Viel Glück:)
 
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  • #14
Hallo Wohlfühlkatze,

Um ehrlich zu sein, gäbe ich wohl eher einer Bauernhofkatze/Tierheimkatze den Votritt zu einer Rassekatze, wobei ich bei meinen Hunden spontan gewählt habe - Hündin vom Rassezüchter, Rüde aus einer ungeplegten "Zuchtstation" die um die 100 Welpen in einer Scheune untergebracht hatten.

es muß keine spezielle Rasse sein, sondern eine Katze, die bereits positive Hundeerfahrung hat, weil....

Contra:
- Meine beiden Hunde kennen Katzen, was an sich sehr toll wäre, wenn mein Rüde nicht ständig recht aufdringlich und stürmisch wäre. Meine Hündin ist problemlos abrufbar und würde das unbekannte Katzenwesen direkt in Ruhe lassen. Mein Rüde allerdings, lässt sich kaum von lästigem "Poposchnüffeln" abhalten.

...Dein Rüde recht stürmisch ist, wäre zu überlegen, ob Du eine/zwei erwachsene Katzen wählst.

Es gibt Katzen, die auf Pflegestellen leben, im Haushalt der Pflegefamilie und mit Hunden.
Du könntest dann die Katzen charakterlich so auswählen, wie sie zu Eurem Leben passen (verspielt, aufgeschlossen, ruhig, entspannt etc) und gleichzeitig wären die jung/erwachsenen Katzen bereits so robust, dann Dein Rüde evt. auch mal schubsen kann und die Katze das nicht übel nimmt.
 
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  • #15
Hallo Wohlfühlkatze,

ich möchte Dir einfach mal zeigen, daß es durchaus jung/erwachsene Katzen gibt, die keine Probleme mit Hunden haben :)

http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66965.html

"Hunde kennt Rosie, da würde es keine Probleme geben."


----------------------


http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66948.html

"Die beiden Süßen sind super liebe verschmuste und verspielte Katzen, die es lieben gekrault zu werden. Sie vertragen sich mit Kindern und Hunden. "

--------------------


http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66894.html

"Mit den anderen Katzen auf der Pflegestelle hat er sich inzwischen angefreundet, auch mit dem Hund versteht er sich gut."


--------------------------


http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66884.html

"Wir möchten den kleinen Mann gerne zu einer bereits vorhandenen jungen Katze dazu vermitteln. Kinder und Hunde kennt er auch und kommt gut damit klar. "

------------------------------


http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66870.html

"Sie sind dem Menschen sehr zugetan und fahren nie ihre Krallen aus,
sind kinderlieb und gerade Roset liebt Hunde. Mossec ist da zwar nicht
ganz so begeistert, kann sich aber arrangieren."


----------------------

http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Katzen&Id=66841.html

Auch mit anderen Katzen versteht sie sich prima, steht aber gerne im Mittelpunkt. Hunde sind für sie ebenfalls kein Problem.


-------------------


Naja..und noch viele mehr, ist ja nur ein Beispiel :)
 

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