Hund und Katze

M

Mimmi93

Neuer Benutzer
Mitglied seit
16 August 2013
Beiträge
26
Hallo,
mein Name ist Lisa, 20 jahre alt und mir stellt sich folgende Frage:

Da ich total in Katzen vernarrt bin und auch fast Täglich im Tierheim bin und die Kätzchen dort bekuschel und bespasse, wurde mir angeboten vlt eine in Pflege zu nehmen.
Natürlich fand ich die Idee erstmal super aber habe dann aber ein kleines Problem festgestellt.

Ich wohne mit meinem Freund alleine in einer 2 Zimmer Wohnung von 50 qm.
Die Wohnung Katzensicher zu gestalten ist kein Problem und wir haben eigentlich auch keine anderen Haustiere.
Nur da kommt das Problem: Ab und zu passen wir auf den Hund (Tibetterrier) von den Eltern meines Freundes auf. Der kommt dann für ein Wochenende oder zwei Wochen zu besuch.
Wenn ich nun aber eine Katze zur pflege nehmen würde und sie sich recht gut in ihrem vorläufigen Zuhause eingelebt hat und dann plötzlich ein Hund kommt, wie könnte das dann ausgehen?

Der Hund ist eig nicht an Katzen interessiert ( hat letztens beim Gassi gehen sogar eine angepinkelt weil er sie im hohen Grass nicht gesehen hat:yeah:)
Allerdings zeigt er bei wegfliegenden Vögel einen Jagdtrieb. Ich vermute daher, dass er solange nichts wegläuft er nichts tut.
Doch er ist auch ein sehr stürmischer Hund der fast nur unter Strom steht wenn er nicht ausgelastet ist. Fremde Artgenossen werden auch nicht freundlich behandelt.
Die Nachbarn von den Eltern haben einen sehr kleinen Hund und der wird einfach beim Spielen überrant ohne Rücksicht.
Selbst wenn die Katze Hunde kennt hätte ich angst das er zu wild mit ihr spielen wird und sich am ende beide verletzen.

Ebenfalls könnte ich ja auch ein wurf Katzenwelpen zu mir holen. Da ich gehört habe dass sowss besser ausgehen kann mit der zusammenführen (was das problem mit dem stürmisch spuelen wollen nicht wirklich löst)
Jedoch werden diese Welpen höchstwahrscheinlich Wildlinge sein die noch gezähmt werden müssen und ich hab schon am eigenen Leib erfahren wie weh solche kleinen Teufel einem tun können wenn sie sich bedrenkt fühlen.:massaker::aetschbaetsch1:
Diese Schmerzen will ich nicht dem Hund zumuten.

Jetzt bin ich eigentlich nur Ratlos wie ich mich endscheiden soll.
Ob ich es einfach versuchen soll oder doch keine Pflegestelle anbieten kann.

LG lisa
 
Werbung:
bohemian muse

bohemian muse

Forenprofi
Mitglied seit
9 November 2012
Beiträge
9.389
Ort
Oberbayern
Der Beschreibung des Hundes nach, fände ich persönlich es zu riskant.
Insbesondere wenn die Pflegis recht scheu sind, wäre es besser, wenn die Umgebung stressfrei bleibt und sie die Möglichkeit haben sich zu entspannen. So ein aufdringlicher und stürmischer Hund, der dauernd unter Strom steht, wäre da meines Erachtens nach nicht zuträglich.

Bezüglich der Kitten hätte ich auch viel weniger Angst um den Hund, als um die Katzen. Ich weiß ja nicht, von welchem Alter wir hier sprechen, aber so ein winziges Katzenkind hat einem Hund in der Regel noch nicht so viel entgegen zu setzen an Stärke und Masse...
 
Omelly

Omelly

Forenprofi
Mitglied seit
26 Dezember 2006
Beiträge
5.092
Ort
so was von im Ruhrpott
Ich finde die Antwort darauf recht eindeutig.

Ihr wollt den Hund auf jeden Fall immer mal wieder in Pflege nehmen - das scheint festzustehen.

Da Ihr den Hund offensichtlich überhaupt nicht einschätzen könnt, könnt Ihr nicht gleichzeitig Pflegestelle für Katzen sein.
 
Omelly

Omelly

Forenprofi
Mitglied seit
26 Dezember 2006
Beiträge
5.092
Ort
so was von im Ruhrpott
Ab und zu passen wir auf den Hund (Tibetterrier) von den Eltern meines Freundes auf.

Das hatte ich jetzt völlig überlesen.

Ein Terrier ist ein Terrier, ist ein Terrier, ist ein Terrier...

Zu 99% findet der Katzen super - und zwar zwischen seinen Zähnen.

Vergiss es !
 
Nike74

Nike74

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2012
Beiträge
8.924
Blödsinn..:rolleyes:

Hund kann Katze draussen, von Katze dem Familienmitglied unterscheiden..

Nur eben hier sind es weder die eigenen Katzen noch der eigenen Hund, auf winzigem Lebensraum. Seh ich keine Möglichkeit..
 
Zuletzt bearbeitet:
K

katzen_lady

Gast
Ein Terrier ist ein Terrier, ist ein Terrier, ist ein Terrier...

was im Fall des Tibetterriers, dem Namen zum Trotz, aber nicht hinkommt ;)

Zitat aus wikipedia:

Der Tibet-Terrier ist ursprünglich ein aus Tibet stammender Hütehund und nicht, wie der Name es vermuten ließe, ein Terrier.

Sie verstehen sich meist recht gut mit Katzen bzw. lassen sich schnell dran gewöhnen. Hütehunde eben.

Trotzdem schließe ich mich dem bereits gesagten: "Zwei Zimmer sind zu klein dafür" an.

Meine Katzen - beide komplett ohne Hunde aufgewachsen - reagieren bei Hundebesuch total lässig und die Neugierde bzw. Freude über die Abwechslung überwiegen vor Ängstlichkeit. Sie haben in einem Haus mit weitläufigen Zimmern, mehreren Stockwerken und "Durchguck-Treppe" aber auch immer die Möglichkeit der Übersicht und des Rückzugs. Dann wäre es kein Problem. Aber zwei Zimmer und dann noch beide Tiersorten in fremder Umgebung? Purer Stress, vermute ich.
 
I

Iuno

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
23 Februar 2013
Beiträge
533
Ort
Im schönsten Bundesland
Das hatte ich jetzt völlig überlesen.

Ein Terrier ist ein Terrier, ist ein Terrier, ist ein Terrier...

Zu 99% findet der Katzen super - und zwar zwischen seinen Zähnen.

Vergiss es !


Lustig, der Beitrag:yeah:

Wie schon geschrieben, ist ein Tibetterrier kein Terrier.....und auch ein "richtiger " Terrier ist nicht unbedingt ein Katzenfresser.
Bei mir leben ein Jack-R-TT-Mix, ein TT- Mix und ein Yorkie-Mix und Wohnungskatzen friedlich miteinander. Alles eine Frage der Erziehung:aetschbaetsch1:....bei den Hunden.

Aber in o.g. Fall würde ich auch keine Pflegestelle werden, Wohnung zu klein, Hund nicht erzogen und ihr seid auch nur die Pfleger vom Hund, nix Rudelchef:muhaha:
 
Margitsina

Margitsina

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2013
Beiträge
6.701
Ort
35305 Grünberg
Deine Wohnung ist zu klein für Katzen, außer Du bist mal ab und zu PS für behandlungsbedürftige Tiere. Welpen in der kleinen Wohnung mit "ab und zu" Hund wird extrem schwierig.
Grundsätzlich sind Hunde und Katzen zusammen kein Problem, Hund gut erziehen, Katze ist der Chef im Haus. Dafür benötigt man Platz, Zeit, Geduld und wenn möglich Erfahrung.
(oder jemanden, der Erfahrung damit hat)
Laß bei einer so kleinen Wohnung die Finger davon!!!
 
M

Mimmi93

Neuer Benutzer
Mitglied seit
16 August 2013
Beiträge
26
  • #10
Hallo,

danke erstmal für die Antworten :)

Es ist jetzt nicht so, dass der Hund total unerzogen ist.
Ich habe mit dem Hund auch schon über 3 Jahre im selben Haus gewohnt. Mein Freund sogar länger. Wir 3 haben damals viel miteinander gemacht.
Auch jetzt durch die Räumliche trennung denke ich nicht dass er uns als Rudelchef anzweifelt.
Ein Tibeterrier ist halt sehr eigen und selbstständig. Halt ein Herdenschutzhund.
Anders als Zuhause ist er bei uns recht ruhig und in der Wohnung hört er super.

Aber wenn das Risiko zu gross ist dass was passiert bleib ich dann doch lieber die anderen 300 Tage ohne tierische Gesellschaft :(

LG Lisa
 
Omelly

Omelly

Forenprofi
Mitglied seit
26 Dezember 2006
Beiträge
5.092
Ort
so was von im Ruhrpott
  • #11
was im Fall des Tibetterriers, dem Namen zum Trotz, aber nicht hinkommt ;)

Siehste, wieder was gelernt. Der Tibetterrier ist also kein Terrier - dann war mein Beitrag tatsächlich "Blödsinn" - so wie er verfasst war.


@Nike74

Ist dann aber auch nicht weniger blödsinnig, darauf hinzuweisen, das Terrier, wenn sie von klein auf an Katzen gewöhnt sind, sie mit denen klarkommen können. Ein Wolf, der von klein auf an Menschen gewöhnt ist, kann ich auch in seinem Verhalten nicht mit einem vergleichen, dem ich zufällig in der Wildnis begegne. Ist er nicht an Menschen gewöhnt, wird er sich seiner Natur entsprechend verhalten. Ein Terrier, der keine Katzen kennt, wird sich ebenso seiner Natur entsprechend verhalten.
Und diese Information hatten wir ja nun - dass dieser Hund Katzen nicht gewohnt ist. Wenn er nun genetisch nicht zu den Terriern gerechnet werden kann, hängt es wieder mehr vom individuellen Hund ab, ob er Katzen toleriert oder nicht. Da die TE aber nicht die geringste Ahnung hat, wie der Hund eigentlich tickt, kann man es da auf einen Versuch eben nicht ankommen lassen.
 
Werbung:
bohemian muse

bohemian muse

Forenprofi
Mitglied seit
9 November 2012
Beiträge
9.389
Ort
Oberbayern
  • #12
Hallo,

danke erstmal für die Antworten :)

Es ist jetzt nicht so, dass der Hund total unerzogen ist.
Ich habe mit dem Hund auch schon über 3 Jahre im selben Haus gewohnt. Mein Freund sogar länger. Wir 3 haben damals viel miteinander gemacht.
Auch jetzt durch die Räumliche trennung denke ich nicht dass er uns als Rudelchef anzweifelt.
Ein Tibeterrier ist halt sehr eigen und selbstständig. Halt ein Herdenschutzhund.
Anders als Zuhause ist er bei uns recht ruhig und in der Wohnung hört er super.

Aber wenn das Risiko zu gross ist dass was passiert bleib ich dann doch lieber die anderen 300 Tage ohne tierische Gesellschaft :(

LG Lisa

Warum kommt ein eigenes Haustier für dich nicht in Frage?
 
Nike74

Nike74

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2012
Beiträge
8.924
  • #13
@ Omelly
Ich denke hoffe weiss was du meinst, jeder Hund kann mit Katzen, Kindern und sonstwas auskommen mit der richtigen Erziehung/Charakteristik..das hat weniger mit der Rasse zu tun als mehr mit dem Menschen und dessen Kompetenzen, Einfühlungsvermögen und Lebensumständen.
 
Annemone

Annemone

Forenprofi
Mitglied seit
19 Juli 2011
Beiträge
5.960
Ort
Hamburg
  • #14
Ja, auch ein Beagle ist ein Jagdhund - trotzdem kann es gut gehen:
attachment.php

Sogar sehr gut:
attachment.php


Es ist tatsächlich nicht unbedingt eine Frage der Rasse, sondern des Charakters und der Sozialisierung.
Ist übrigens nicht unser Hund, sondern ein "Besuchs-Hund" aus der Nachbarschaft - und das war die erste Begegnung der beiden.

Von der Pflegestelle würde ich auch abraten. Zu jedem, auch noch so lieben Hund, passt noch lange nicht jede Katze. Auch die sollte da etwas "abgeklärt" sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mimmi93

Neuer Benutzer
Mitglied seit
16 August 2013
Beiträge
26
  • #15
Ein eigenes Tier kam auch in Frage.
Eine Katze könnte ich ja auch halten,
aber ich sehe jeden Tag wie manche Tiere im Tierheim nicht klar kommen. Zu viel stress, zu viele Artgenossen, immer andere Menschen an der Käfigtür etc.
Da tut es mir immer leid dass halt bevorzugt die Katzen genommen werden die quasi direvkt einen anschreien : Hier bin ich!! Beachte mich!! Streichel mich!!
Diejenigen die voller Angst unter einer Decke hocken haben meist den Nachteil.
Ich hab auch schon geschafft einigen im Tierheim die angst zu nehmen indem ich mich intensiv beschäftigt habe aber ich kann da ja auch nicht übernachten xD
Daher fand ich die Idee eine zur Pflege zu nehmen garnicht mal so schlecht. Weil so hab ich die Chance nicht nur einem Tier zu helfen.
 
Annemone

Annemone

Forenprofi
Mitglied seit
19 Juli 2011
Beiträge
5.960
Ort
Hamburg
  • #16
Ein eigenes Tier kam auch in Frage.
Eine Katze könnte ich ja auch halten,
aber ich sehe jeden Tag wie manche Tiere im Tierheim nicht klar kommen. Zu viel stress, zu viele Artgenossen, immer andere Menschen an der Käfigtür etc.
Da tut es mir immer leid dass halt bevorzugt die Katzen genommen werden die quasi direvkt einen anschreien : Hier bin ich!! Beachte mich!! Streichel mich!!
Diejenigen die voller Angst unter einer Decke hocken haben meist den Nachteil.
Ich hab auch schon geschafft einigen im Tierheim die angst zu nehmen indem ich mich intensiv beschäftigt habe aber ich kann da ja auch nicht übernachten xD
Daher fand ich die Idee eine zur Pflege zu nehmen garnicht mal so schlecht. Weil so hab ich die Chance nicht nur einem Tier zu helfen.

Wie wäre es mit einem Doppelpack?

Auch im TS gibt es Katzen, die Hunde kennen und entspannt darauf reagieren. Du kannst ja trotzdem regelmäßig zum Kuscheln ins TH gehen. Ich war jahrelang ehrenamtliche Gassigängerin im TH. Selbst hatte ich immer Katzen, mag Hunde genauso gern, kann aber leider wegen Berufstätigkeit keinen halten. Ich habe dort eine Menge über Hunde gelernt und so ergab sich die Möglichkeit hier bei den Nachbarhunden ab und zu mal auszuhelfen, wenn "Not am Mann" war.

Und meine Erfahrung mit Tibetterriern ist: Tolle Hunde! Wenn sie ausgelastet sind...10 km pro Tag mit Spieleinheiten stecken die locker weg, ohne besonders müde zu sein, oder?
 
M

Mimmi93

Neuer Benutzer
Mitglied seit
16 August 2013
Beiträge
26
  • #17
Der Tibeterrier war sozusagen mein erster Hund. Hab vorher nur mit Katzen zusammen gelebt.
Am Anfang war ich echt überfordert mit soviel Temperament wo ich doch gar keine Ahnung von Hunden hatte :D
Aber jetzt bin ich ganz froh mal einen nicht ganz so einfachen Hund gehabt zu haben.
Zwar nerft die "Alarmanlage" auf vier Beinen wenn nur ein Blatt vorm Fenster weht und ich krieg fast nen Herzinfackt aber sonst kann ich auch nur zustimmen dass das ein
toller Hund ist.
Naja abgesehen von seinem grossen Problem mit Artgenossen. Da hab ich noch keine lösung gefunden xD
 
M

Miss Murphy

Benutzer
Mitglied seit
29 Juni 2013
Beiträge
97
  • #18
Mein Hund mag kaum andere Hunde und anderes getier draußen wird verbellt oder wenn man nicht aufpasst verjagt ( lässt sich aber gut abrufen )
Aber egal welch Katze ich in meinen Haus hatte die hat er sogar beschützt und behütet. Lässt sich sogar auch mal eine von der Miez verpassen! Und wenn fremde Hunde zu Besuch kamen war das auch nie ein Problem, obwohl die Hunde zb keine Katzen von nahen kannten. Hatte auch früher oft fremde Hunde da weil ich eine pflegestelle war :)

Weiß nicht wieso aber hab mir da nie all zu große Sorgen gemacht und es hat immer funktioniert. Es sei denn der Hund hat einen sehr ausgeprägten jadgtrieb, aber scheint der Terrier ja nicht zu haben , sonst hätte er die angepinkelte Katze gerochen ;)
 
Werbung:

Ähnliche Themen

Antworten
0
Aufrufe
670
Mimmi93
M
Antworten
11
Aufrufe
7K
Ma lice
Ma lice
Antworten
14
Aufrufe
4K
Nicht registriert
N
Antworten
7
Aufrufe
11K
N
Antworten
14
Aufrufe
6K
Carla64
C
Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben