Wer passt besser zu Fienchen?

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SelliP

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Hallo ihr Lieben,

wie einige von euch wissen, bin ich nach dem Verschwinden von meinem geliebten Kater Lui auf der Suche nach einer Partnerin für seine SChwester Fienchen.

Aufgrund meines Gesuches hier im Forum gab es ein paar "Angebot". Nichts desto trotz habe ich hier im Umfeld weiter geschaut und auch über ebay Kleinanzeigen ein Gesuch geschaltet. Daraufhin wurde uns Emma vorgestellt.

Emma ist im Juli 2016 geboren, kastriert, gesund, menschenbezogen.

Nochmal die Eckadaten zu Fienchen:
weiblich, kastriert, gechippt, Freigängerin (mit Hang zum Sofa und Bett) gesund und wird am 10.10.2017 ein Jahr alt. Sie ist verschmust, selbstbewusst, verspielt und sehr gesprächig.
Sie ist mit Schwester und Bruder bei iherer Mama und Kater Onkel Hugo bis zur 12. Lebenswoche aufgewachsen und mit Lui gemeinsam bei uns eingezogen.
Ich würde sie als gut sozialisiert beschreiben, wobei der Kater noch freundlicher gegenüber anderen Katzen war.
Fienchen liebt Fangspiele.
Zu unserer Gastkatze (3 Jahre-reine Einzelkatze aus der Wohnung) war sie relativ nett. Sie hat sie gern gejagt aber auch von ihr abgelassen, wenn diese gefaucht hat.

Nun zu Emma:
Die Besitzer müssen sie abgeben, da sie sich nicht mit der nach 11 Wochen wiedergefundenen Erstkatze versteht. Die Besitzer haben jetzt über 6 Monate eine Zusammenführung probiert, aber Emma leidet wohl unter der andeten Katze. Im Haushalt lebt noch ein Kater, mit diesem hat sie sich anfänglich verstanden. Aber seit die Erstkatze wieder da ist, wird sie von beiden "tyrannisiert". Es ist wohl so, dass sie oft in ihrer Höhle sitzt und nur rauskommt, wenn die anderen beiden Draußen sind. Dann sitzt sie mit auf Sofa und kuschelt.
Wir haben Emma gestern besucht. (uns wurde gesagt, dass sie fremden gegenüber sehr misstrauisch un dscheu ist). Emma hat sich aber geszeigt und schön mit der Tochter der Familie gespielt. Sie ist sehr schreckhaft (hängt wohl mit den "Angriffen" der anderen Mietzen zusammen) und aufgedreht.

Von der Größe und vom Spielverhalten dürfte es passen. Aber die SChreckhaftigkeit ist bei meiner sehr selbstbewussten Katze Fienchen glaube ein Problem.

Heute schauen wir uns noch eine kleine Katze (6 Monate) aus einer Pflegestelle an. Sie lebt da mit 10 ! anderen Kitten und mehreren älteren Katzen. Lt. Pflegestelle ist es eine Kuschelmaus, die meschen und Katzenfreundlich ist. Sie ist selbstbewusst und kommt wohl mit allen Katzen klar. Sie liebt Fangspiele.

Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass Fienchen mit selbstbewussten Katzen besser klar kommt. Die Gastkatze war zu schüchtern und das hat Fienchen schon ausgenutzt.

Ich weiß, vom Alter her passt Emma deutlich besser.

Es ist einfach so schwer :(

Fienchen leidet. Aus diesem Grund muss bis zum WE eine Entscheidung her.

Was sagt ihr?
 
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SelliP

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was mir noch einfällt...

Der Vorteil von Emma ist natürlich, dass sie in einem Haus mit Familie aufgewachsen ist und gelebt hat... ist schon was anderes als eine Pflegestelle.:oha:
 
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Motzkatze

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was mir noch einfällt...

Der Vorteil von Emma ist natürlich, dass sie in einem Haus mit Familie aufgewachsen ist und gelebt hat... ist schon was anderes als eine Pflegestelle.:oha:

Das dürfte keinen Unterschied machen. Kannst du mal die ebay-Anzeige hier reinstellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
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potatoiv

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So etwas ist schwer zu beraten, wenn man beide Katzen nicht wirklich live erlebt hat...
ich kann dir nur sagen, dass ich auch eine Katze geholt habe, die gemobbt wurde und das schon ziemliche Auswirkungen auch für später hat...die sind schreckhafter, unsicherer mit anderen und brauchen einfach Zeit bis sie das wieder überwinden können...
bei mir war es die Erstkatze zu der jetzt eine selbstbewusstere Zweitkatze, die allerding schon sehr sozial ist, frisch dazu gezogen ist...
und ja, es gibt durch die Mobbingvorgeschichte Probleme, auf die man eingehen muss- man kann dann nicht die Katzen einfach machen lassen ( wie man ja normal sollte) , sondern es ist eine Gradwanderung zwischen sich nicht einmischen und eben doch behutsam eingreifen und die Gemobbte unterstützen, selbstbewusster zu machen und die Selbstbewusstere in die Schranken zu weisen....denn das Verhalten von Katzen, die schon mal massiv Angriffen von anderen ausgesetzt waren, lädt einfach andere wieder dazu ein, selbst wenn sie nicht typisch dominante oder mobbende Katzen sind, das sich das Ganze wiederholen könnte....
dennoch habe ich mir bewusst meine Erstkatze ausgesucht, weil sie einen tollen Charakter hat und mir das egal war, dass sie diese Vorgeschichte hat, im Gegenteil, ich wollte, dass sie jetzt bei mir wieder gute Erfahrungen macht und das überwinden kann...und ich werde von ihr dafür wirklich täglich belohnt- sie spürt das und gibt es mir dreifach zurück!

Einfacher ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit du nimmst die soziale Katze von der Pflegestelle, die sich auch zu wehren weiss...

Ich persönlich gehe nicht immer den einfacheren Weg, weil man oft beim schwierigeren umso mehr belohnt wird.

Letzten Endes kann dir aber niemand sagen, mit welcher deine Katze besser harmonieren wird...es ist auch wenn man alle Regeln wie gleiches Alter, Geschlecht und Charakter beachtet, immer auch eine Glückssache, ob sie sich spinnefeind oder sympathisch finden...und wer weiss, wie die Gemobbte wirklich ist, wenn sie aus dieser Situation rauskommt?
 
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SelliP

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Danke für deine Antwort...

Ja einfach ist nicht immer das Beste :)

Na aufgrund des Sturmes werden wir heute die andere Kanidatin nicht ansehen können :(

Für mich steht das Wohl von Fienchen im Vordergrund. Es besteht ja auch noch die Hoffnung/Chance das der Kater zurück kommt... ist die Frage mit einer schreckhaften Mietz... hmmm

Fienchen hat noch mit dem Verlust von Lui zu kämpfen und ich habe bedenken, dass sie mit einer schreckhaften Katze nicht klar kommt.
Andererseits liegt es bei Emma vielleicht wirklich am Umfeld und sie ist bei uns ganz anders... ach ist das schwer :oha:
 

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