Versicherung oder Geld zurücklegen - eine Statistik

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Aber ob sich eine Versicherung unterm Strich lohnt, weiß man leider erst, wenn Katze gestorben ist.

Also ich weiß das schon jetzt. Die haben uns bisher schon wesentlich mehr bezahlt als ich je eingezahlt habe und vermutlich noch einzahlen werde (bis zum Rauswurf).
Selbst wenn die nächsten 10 Jahre alle komplett gesund blieben 🤣🤣🤣, sind wir für die immernoch ein Verlustgeschäft.
 
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Dieser Faden kommt zur rechten Zeit. Hatte mir auch schon vorgenommen, eine Versicherung für die 3 Racker abzuschließen - Eure Beispiele bestärken mich.
Brauche sie allerdings grenzübergreifend, da die kiddies in Frankreich leben, der Haustierarzt und die Tierklinik jedoch in Deutschland sind.
Habe noch nicht systematisch gesucht, aber schon die ersten Absagen diesbezüglich bekommen.
 
Du scheinst auch nur die monatlichen Kosten im Blick zu haben... Die sind ja überschaubar und klar, je nach Umstand lohnt sich in einem Jahr mal eine Versicherung, im anderen nicht. Aber ob sich eine Versicherung unterm Strich lohnt, weiß man leider erst, wenn Katze gestorben ist.
Ja das stimmt, da das meine ersten Katzen sind. Ich bin froh, dass ich noch keinen Vergleich ziehen kann. Deswegen finde ich den Faden hier interessant
 
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Die haben wir nicht. Deswegen Versicherung. Das Ansparen dauert bei 250 € im Monat ja auch lange. Das ist dann eher was für die Absicherung im Alter, wenn die Versicherungen einen rausschmeißen oder die Beiträge exorbitant erhöhen, so dass man kündigt

Die Hanse Merkur erhöht die Beitrage nur bis zum 9.Lebensjahr und verzichtet ab dem 4.Versicherungsjahr auf ihr Kündigungsrecht nach Leistungserbringung.
 
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Die Hanse Merkur erhöht die Beitrage nur bis zum 9.Lebensjahr und verzichtet ab dem 4.Versicherungsjahr auf ihr Kündigungsrecht nach Leistungserbringung.
Ich bin da trotzdem eher skeptisch. Wir sind bei der HM. Vier ist hier noch keiner von daher können die uns noch jederzeit rausschmeißen
 
@Blaise Die Hansemerkur würde grundsätzlich leisten, wenn ein deutscher Halter sein Tier im Ausland behandeln lässt.
HanseMerkur
Ob das andersrum auch funktioniert müsste man halt nachfragen, sicherheitshalber schriftlich.
 
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Na, wenn man wissen möchte, ob sich eine Versicherung rein rechnerisch lohnt, reicht es nicht, es übers Jahr auszurechnen, sondern über ein Katzenleben. Man weiß es erst hinterher. Ich bin seit 2002 froh, dass ich nie eine abgeschlossen habe.
Naja, wenn man es so genau nehmen möchte, bin ich die Falsche.
Für mich ist jeder gesparte Euro ein Bonus.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, wieviel Beiträge für Menschen-versicherungen (Haftpflicht, Kasko, Rechtsschutz usw) im Laufe des eigenen Lebens bezahlt werden und was man dort heraus bekommt...Da kann man gleich ganz aufhören, überhaupt eine Versicherung abzuschließen.

Am Ende sind alle nur ein Schutz für den Notfall, der höchstwahrscheinlich und hoffentlich nie eintreten wird.

Ich zahle jetzt lieber die knapp 1000€ im Jahr und habe Katzen zuhause, die nie krank werden.
 
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Ja, die Versicherungen. Wir haben da eine kleine Odyssee hinter uns. Ich erspare euch die Details, aber hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, wäre ich bei der 1. Versicherung geblieben und hätte dort von Anfang an eine Vollversicherung abgeschlossen.

Aktuell sieht es nun so aus, dass Fienchen noch bis August 25 vollversichert ist und dann nicht mehr. Ihre Versicherung hat uns nach 3 eingereichten Rechnungen im dreistelligen Bereich rausgeschmissen ... wir haben uns für die wohl nicht gelohnt. Gleichzeitig flatterte eine ordentliche Erhöhung ins Haus. Willy habe ich dann auch dort raus genommen, weil ich keine Lust hatte, dass mir das mit ihm auch passiert. Der ist jetzt woanders OP versichert, für den Rest lege ich was zurück. Was ich dann auch für Fienchen tun werde, es bleibt mir ja nichts anderes übrig).

Sally ist vollversichert, da haben wir die Versicherung aber - außer für Vorsorgeleistungen - noch nicht in Anspruch genommen.

Würde ich nach den Erfahrungen Katzen wieder versichern lassen? Wahrscheinlich ja. Hat auch was mit meinem Sicherheitsbedürfnis zu tun. Und unterm Strich hat es sich für uns schon gelohnt, allein durch die Zahn OPs.
 
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Ich war in Bezug auf Versicherungen bisher sehr zurückhaltend, da meine ersten beiden Kater von Anfang an nicht in einem perfekt gesundheitlichen Zustand waren und die Diagnosen trotz Zweitmeinungen sehr nebulös. Hier wäre ich wahrscheinlich schon längst rausgeflogen.

Für mich ist jetzt eigentlich der beste Moment, da Sammy zwar bereits 8 Jahre aber laut aktueller Untersuchungen und Aussage der Praxis in einem tippi toppi Zustand ist.
Muss mich da aber erstmal durchfuchsen.
 
Ich bin da trotzdem eher skeptisch. Wir sind bei der HM. Vier ist hier noch keiner von daher können die uns noch jederzeit rausschmeißen
Ja, das hab ich auch im Hinterkopf. Ich hab auch erst 2 Jahre rum und voraussichtlich kommen demnächst Zahn-OPs für 2 Katzen.
 
@Blaise Die Hansemerkur würde grundsätzlich leisten, wenn ein deutscher Halter sein Tier im Ausland behandeln lässt.
HanseMerkur
Ob das andersrum auch funktioniert müsste man halt nachfragen, sicherheitshalber schriftlich.
Nein, die HM und auch keine andere Versicherung macht es.
Ich bin schon alle durch, weil ich in der selben Situation wie Blaise bin.
Soviel zu EU…
 
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Wo wird denn da das Sicherheitsbedürfnis bedient? Das Sicherheitsbedürfnis ist ja individuell, mich würde der Gedanke wahnsinnig machen, dass ich monatlich Geld einzahle um dann rausgeschmissen oder hochgestuft zu werden, weil ich es grad tatsächlich dringend gebraucht habe.
Mit Ole wird die Versicherung auf Dauer keinen Gewinn fahren. Das ist recht sicher.

Ole ist 3.
Versicherung seit Juli 2023.
Bis jetzt von der Versicherung gezahlte Rechnungen : ca 1400€
Monatliche Beiträge: 38€
Mein Einsatz seit 18 Monaten: 684€ (38x18),
"Gewinn für mich" = 716€

Nächstes Jahr große ZahnOP, 2500-3000€.
Eingezahlte Beiträge bis dahin: 836€
Sofern die Versicherung alles übernimmt, bleibt ein Gewinn von 2164€.

Dann kommt diesen Monat ein Kontrollultraschall dazu.

Man darf natürlich die Beitragserhöhungen nicht vergessen.die muss man dann ggf mit einberechnen.

Bei keiner meiner Katzen rechne ich damit, dass die Versicherung "gewinnt"
 
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Ich hätte besser noch eine höhere Summe abschließen sollen als die 3600€ Deckung pro Jahr pro Katze.
Zahlen tue ich 84€ für Beide bei 70%Deckung .Sie sind 10 und 12 Jahre alt .
Bis her sind hier für beide bis jetzt etwa 18.000€ zusammengekommen. Jeder zwei FORL Operationen, Klinik Aufenthalt wegen FIP und die Behandlung dagegen und diverse Blubilder.
Die nächsten Katzen hier bekommen eine Vollversicherung mit unbegrenzter Deckung .
 
Nein, die HM und auch keine andere Versicherung macht es.
Ich bin schon alle durch, weil ich in der selben Situation wie Blaise bin.
Soviel zu EU…
Ich habe nun die erste französische Versicherung angefragt aber noch keine Antwort. Preislich ist da nicht viel Unterschied.
 
Ich überlege immer wieder, ob sich eine Versicherung lohnt. Bisher habe ich keine Versicherungen.

Ich habe alle Rechnungen meiner bisherigen Katzen zusammen gerechnet und auf den Monat umgerechnet.

Ronja:
- 67 Monate bei mir = 40 Euro pro Monat
- eine große Zahn-OP für 1300
- vier Tage Intensivstation für 1300
- Rest: Kleinigkeiten

Greta:
- 28 Monate bei mir = 60 Euro pro Monat
- eine große Zahn-OP
- Röntgen und Ultraschall
- Rest: Kleinigkeiten

Poppy:
- 17 Monate bei mir = 95 Euro pro Monat
- eine große Zahn-OP
- Rest: Kleinigkeiten

Loki:
- 49 Monate bei mir = 25 Euro pro Monat
- zwei große Zahn-OPs
- Rest: Kleinigkeiten
- vor der GOT-Erhöhung

Murka:
- 33 Monate bei mir = 50 Euro pro Monat
- eine große OP
- alte Katze, d.h. viele Kleinigkeiten
- vor der GOT-Erhöhung

Wenn ich nur die aktuellen drei Katzen rechne, lande ich im Schnitt bei 65 Euro pro Katze und Monat. Da die Zähne aber fast alle raus sind, dürfte es in Zukunft erst einmal günstiger werden. Bis die Alterswehwehchen kommen.

Gibt es hier noch andere Personen, die sich so etwas ausrechnen? Spannendes Thema hier! Hat mich direkt daran erinnert, wie ähnlich das eigentlich beim Zocken im Casino ist – man überlegt auch da ständig, ob man lieber auf Nummer sicher geht oder mal alles auf eine Karte setzt. Beim Blackjack oder Roulette kann das genauso nervenaufreibend sein wie beim Sparen oder einer Versicherung. Ich mag’s, wenn man das Ganze ein bisschen spielerisch angehen kann, ohne gleich viel eigenes Geld zu riskieren, und genau deshalb find ich diese Seite casino sans dépôt minimum richtig cool. Dort kann man Slots, Poker oder auch mal auf einen fetten Jackpot spielen, ohne direkt was einzuzahlen. So kriegt man das Casino-Feeling pur, aber eben mit weniger Risiko. Egal ob beim Sparen oder Spielen – am Ende geht’s doch immer um die perfekte Balance zwischen Sicherheit und dem Kick, mal was zu wagen.
Es ist definitiv sinnvoll, die Ausgaben für die Tiere genau zu tracken und zu kalkulieren, um abzuwägen, ob eine Versicherung für dich sinnvoll wäre oder nicht. Gerade wenn man mehrere Katzen hat, kann die jährliche Summe schnell sehr hoch werden.
 
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Rückblickend kann ich sagen, daß Versicherungen für alle meine Tiere ein Verlustgeschäft für mich gewesen wären. Von dem ersparten Geld der vergangenen Jahrzehnte darf ich dafür jetzt meine unversicherten Katzen (alle in einem mittlerweile unversicherbaren Alter) bezahlen.

Man weiß so etwas natürlich nicht im Voraus, und aufgrund der neuen GOT würde ich dann bei jüngeren Katzen doch eher zur Versicherung tendieren. Das liegt aber auch daran, daß das Polster nicht mehr so üppig wie früher ist.
 
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Und man muss auch sehen, das die Tiermedizin immer mehr an den Humanmedizin Stand rankommt - und die Halter dieses auch nutzen. - Das bedeutet aber auch, das immer mehr an "Auszahlungen" auf die Versicherungen zukommen - vermutlich mit dem Resultat, das die Beitragssätze höher und höhe werden - und immer mehr Nutzer rausgeschmissen werden bei hohen Kosten für die Fellchen. - Denn wer macht eine Krankenversicherung? - Die Leute die sich wirklich um ihre lieben Fellchen kümmern, und keine Mühen scheuen um sie wieder gesund zu bekommen.
 
Thema 'Versicherung' ist bei mir durch.
Zum einen hat mich das des öfteren auftauchende Sonderkündigungsrecht der Unternehmen verunsichert. Hab's aber nicht weiter beäugt, weil ich - noch in der Klärung der Marktlage - letztlich keine Versicherung gefunden habe, die meine in Frankreich lebenden Schlümpfe versichern und die Behandlung in Deutschland bezahlen wollte.

Ich lege monatlich 70€ (jährlich um ca 5% aufgestockt) pro Katze zurück, als Basis kamen für jede Fellnase 2.000€ Startprämie auf's Katzenkonto und davon werden Tierarzt und Medikation bezahlt. Vorsorge, Futter, Streu, Spielzeug, Tracker, Möbel, etc) läuft aus der Haushaltskasse on top.

Ob ich im Falle einer beeinträchtigenden schweren oder sehr langen Erkrankung (Amputation, Krebs, etc) oder einer sehr teuren Behandlung diese zahlen würde, weiss ich nicht. Es heißt ohnehin einmal Abschied nehmen, manchmal auch unerwartet früh. Wir wären zutiefst unglücklich, haben aber auch gelernt, Dinge und Umstände zu akzeptieren. Mit dem eigenen Budget verantwortlich haushalten, heisst dann auch, dass nicht alles möglich ist. Für mich nicht, für die Katzen nicht. Geld muss auch morgen und auch für anderes und die anderen noch da sein.
 
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