Tumor/Karzinom an Nase

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Uli Blank

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Hallo,

vor kurzem wurde bei unserem Kater Sammy ein Nasentumor diagnostiziert. Dieser kann nicht operiert werden. Von einer Strahlentherapie hat der TA abgeraten. Es wurde Antibiotika und Aufbaumittel gespritzt. Danach geht es dem Sammy ca, 4 Wochen gut. Nachdem die Wirkung nachgelassen hat, treten Atembeschwerden auf. Wir haben die Spritzenkur erneuert. Und wieder geht es ihm besser.

Hat jemand Erfahrung mit Homöopatischen Mitteln ( Globuli ) gemacht? Oder kann mir jemand weiterhelfen wie wir unseren Sammy noch einige Zeit in unserem Kreis haben dürfen. Der Kater wird diesen Sommer 13 Jahre alt.

Danke im voraus Uli B.
 
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MäuschenK.

MäuschenK.

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Ist die Diagnose bösartiger Tumor gesichert? Wurde Gewebe von der Nase pathologisch/histologisch untersucht? Welches AB bekommt er? Wie äußern sich die Atembeschwerden genau? Welches Aufbaumittel ist gemeint?
 
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Uli Blank

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Ist die Diagnose bösartiger Tumor gesichert? Wurde Gewebe von der Nase pathologisch/histologisch untersucht? Welches AB bekommt er? Wie äußern sich die Atembeschwerden genau? Welches Aufbaumittel ist gemeint?

Hallo, Es wurde ein Abstrich gemacht. Welches AB muss ich nachschauen, hat auch Kortison bekommen. Atembeschwerden sich schnorcheln, pfeiffen und niesst sehr oft.
 
MäuschenK.

MäuschenK.

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Dass ein Abstrich gemacht wurde, sagt jetzt nicht wirklich etwas aus, daher frage ich zur Sicherheit noch mal: Wurde die Bösartigkeit duch eine pathologische Untersuchung bestätigt?

Wenn die Atembeschwerden unter AB verschwinden, ist ein bakterielle Infektion vorhanden, die, richtig behandelt und diagnostiziert, durchaus komplett und dauerhaft verschwinden kann. Cortison ist da jetzt nicht so pralle. Niest er Sekret aus? Sind die Atembeschwerden erstmalig nach Absetzen des ABs aufgetreten?

Ja, schau bitte nach, wie das AB und das Aufbaumittel heißt.
 
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rlm

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Hallo. Wie wurde denn diese Diagnose gestellt?
 
Barbarossa

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Hallo,

es wurde ein Abstrich gemacht

Noch nie davon gehört. Krebszellen lassen sich nur in einem ausreichend großen Stück Gewebe sicher feststellen.

Lass deinen Kater ordentlich untersuchen. Vermutlich hat der arme Kerl Katzenschnupfen, der endlich richtig behandelt werden sollte.
 
Mikesch1

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Ich würde wohl einen anderen TA aufsuchen. Anhand eines Abstriches kann man keinen Tumor feststellen.
 
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Uli Blank

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Noch nie davon gehört. Krebszellen lassen sich nur in einem ausreichend großen Stück Gewebe sicher feststellen.

Lass deinen Kater ordentlich untersuchen. Vermutlich hat der arme Kerl Katzenschnupfen, der endlich richtig behandelt werden sollte.

Es fing vor ca. einem halben Jahr damit an, dass Sammy eine verwundete Nase hatt. Wir dachten er hätte mir einer Ratte oder ähnlichem gekämpft. Die Wunde verkrustete, aber die Kruste kratzte er sich immer wieder ab. So ging es immer weiter. Dann haben wir unseren TA dabei sehen lassen. Erster Verdacht war Immunschwächung. Es wurde Langzeitantibiotika und ein Aufbaumittel gespritzt.

Nach zwei Wochen wurde kontrolliert. Da keine wesentliche Besserung eingetreten war, entfernte der TA die Kruste und nahm mittels eines Ohrenstäbchen eineige Bluttropfen vo der offenen Wunde. Es wurde noch einmal Antibiotika verabreicht. Nach einer weiteren Woche mussten wir zur Kontrolle und bekamen mitgeteilt, dass es sich um ein Karzinom ( Tumor ) handelt.
Wir nahmen Sammy wieder mit. Aber er hatte zunehmend Probleme mit der Atmung, schnorcheln, pfeiffen, niessen,..Wir suchten den TA wieder auf, der wieder Antibiotika und Kortison spritzt. Danach geht es dem Kater wieder besser. Aber seine Nase ist teils verkrustet und teils verblutet.
 
rlm

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  • #10
Für ein sicheres Ergebnis muss ein Stück ausgestanzt werden, was nur in Narkose möglich ist. Ob es bei der Art deines Arztes Hinweise geben kann, weiß ich nicht, aber sicher ist das keinesfalls. Wenn es so einfach wäre, müssten Tiere dafür nicht narkotisiert werden.

Hol dir unbedingt bei einen kompetenten Arzt oder in einer Klink eine zweite Meinung.

Verändert sich die Kruste denn, wird es gossflächiger?
 
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Uli Blank

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  • #11
Für ein sicheres Ergebnis muss ein Stück ausgestanzt werden, was nur in Narkose möglich ist. Ob es bei der Art deines Arztes Hinweise geben kann, weiß ich nicht, aber sicher ist das keinesfalls. Wenn es so einfach wäre, müssten Tiere dafür nicht narkotisiert werden.

Hol dir unbedingt bei einen kompetenten Arzt oder in einer Klink eine zweite Meinung.

Verändert sich die Kruste denn, wird es gossflächiger?

Die Kruste geht über die komplette Nase, wenn er diese wieder abgekratzt hat, ist es anfangs leicht blutig, verkrustet dann relativ schnell wieder. Aber es kommt keine Heilung Zustande. Es bleibt somit immer eine Wunde.
 
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Maiglöckchen

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  • #12
Und wie begründet der Tierarzt ohne Gewebeuntersuchung, dass es ein Karzinom ist?

Ich würde auch zu einer Zweitmeinung raten und die am besten in einer guten Tierklinik einholen.
 
Barbarossa

Barbarossa

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  • #13
Hallo Uli,

meine zwei Geschwister wurden beide wegen völlig unterschiedlicher Nasenkrankheiten behandelt. Moritz war vor gut 4 Jahren in der Uni-TK Leipzig. Dort praktiziert Prof. Oechtering. Sein Fachgebiet sind u.a. Katzennasen. Er konnte Moritz erfolgreich behandeln. Moritz schnorchelte so stark, dass ihn unser Haus-TA einschläfern wollte. Moritz hatte einen Aspergillus in der Nase, durch den die Nasenschleimhäute so stark granulierten, dass er auf einer Seite nur noch 5 % Luftdurchlass hatte. Die hiesigen TÄ und Kliniken erkannten sein Problem leider über Jahre nicht. Nun atmet er wieder normal.

Seine Schwester Maxi fing Ende 2013 an, Blut zu niesen. In der TK Hofheim wurde eine Rhinoskopie gemacht, Gewebe ausgestanzt, eingeschickt und heraus kam die Horrordiagnose Adenokarzinom. Untermauert wurde die Diagnose durch ein CT. Leider war keine Rettung möglich. Eine OP wurde ausgeschlossen, Chemo greift bei diesem Krebs nicht und Bestrahlung kann vllt. kurzfristig helfen (es gibt keine Langzeitergebnisse), aber ist mit einem nicht einschätzbaren Risiko verbunden.

Was dein TA macht, ist höchst unprofessionell. Wenn AB Linderung bringt, ist es kein Krebs. Darauf reagiert kein Krebs! Ich finde es unverantwortlich, einem Katzenhalter ohne halbwegs sinnige Diagnose vor so ein k.o-Geschehen zu stellen.

Bitte nimm deinen Kater und suche eine gute Klinik auf. Onkologen sitzen in Hofheim und Bramsche. Auch die Uni-TK wie Leipzig und München (sicher auch die anderen) werden euch helfen können. Ihr braucht eine gesicherte Diagnose. Dann erst kann gezielt behandelt werden. Aufgeben würde ich zum jetzigen Zeitpunkt an deiner Stelle nicht. Wie geschrieben, da kann alles mögliche hinter stecken. Für eine punktgenaue Behandlung müsst ihr aber wissen, was der Kater überhaupt hat.
 
Doc

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  • #14
TE, gibt es einen schriftlichen Befund?
Wurde das ganze ins Labor eingeschickt als Zytologiepräparat und entsprechend befundet?
Anderenfalls habt ihr keine Diagnose.
 
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Uli Blank

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  • #15
Ich habe in der ersten Rechnung nachgeschaut, gespritzt wurde I.M./S.C.
Diese Abkürzungen standen hinter verabreichten Spritzen.
Vielen Dank für Eure Mithilfe
Gruß von Uli, Sabrina, Julia und natürlich Sammy
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #16
sc ist subcutan, es wurde also unter die Haut gespritzt. im müsste dann in den Muskel sein. Das sagt also noch nichts darüber aus, welche Medikamente da genau gespritzt wurden.

Ich würde dem Tierarzt wirklich auf die Füße treten und einen schriftlichen Befund anfordern und damit dann eine zweite Meinung einholen. Auf irgendwas muss der seine Diagnose doch begründen können.
 
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Uli Blank

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  • #17
Welche Rückschlüsse zieht ihr für Sammy?

Nachdem er die Spritzen erhalten hat, ist sein Befinden erheblich verbessert, d.h. seine Atmung ist geräuschloser, er frisst besser und ist allgemein mobiler. Was man Wahrnimmt ist ein Geräusch wie bei einer verschnupften bzw verstopften Nase, die ihn dann schon öfters mal niessen lässt.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #18
Und das heißt jetzt was? Wie wollt Ihr weiter vorgehen? Was sagt Ihr dazu, eine zweite Meinung einzuholen?
 
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Uli Blank

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  • #19
Und das heißt jetzt was? Wie wollt Ihr weiter vorgehen? Was sagt Ihr dazu, eine zweite Meinung einzuholen?

Ich werde Ende der Woche mit unseren Zwerghasen zum Impfen fahren und den TA wegen des Befunds ansprechen. Danach eventuell Sammy bei einem Heilpraktiker vorstellen.
 
rlm

rlm

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  • #20
Ich werde Ende der Woche mit unseren Zwerghasen zum Impfen fahren und den TA wegen des Befunds ansprechen. Danach eventuell Sammy bei einem Heilpraktiker vorstellen.

Das ist doch bitte nicht dein Ernst. :( Auch der beste Heilpraktiker kann nur gut arbeiten, wenn es eine gesicherte Diagnose gibt. Warum holst du keien 2. Meinung bei einem TA und eine gesicherte Diagnose? Danach kannst du immer noch zum HP.
 
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