Stirbt er?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Lulli

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16. Mai 2013
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Hallo ihr Lieben,

Da ich wirklich alles versucht habe und keinen anderen Rat mehr weiß, wende ich mich an euch. Ich hoffe, dass ihr mir mit eurer Erfahrung vielleicht weiterhelfen könnt.
Mein Kater Goldi ist jetzt 9 Monate alt und schwer krank. Er ist generell unterentwickelt, sagen die Ärzte, und auch auch der kleinste aus seinem Wurf.
Seit 3-4 Wochen geht es ihm nicht mehr gut. Es fing mit starkem Erbrechen an.
Die Tierärzte nahmen Blut ab, leicht erhöhte Leberwerte. Er bekam Antibiotika, Enzyme, etwas gegen Übelkeit und Erbrechen, gegen Parasiten und Würmer. Er wurde immer schwächer, hat weder gefressen noch getrunken. Als Konsequenz daraus folgten Infusionen, damit er nicht austrocknet, und weiter Antibiotika. Sie haben ihn geröngt, alles okay. FIV war auch negativ. Nach und nach wurde es wieder besser, er durfte sich zuhause ausruhen, die Infusionen haben ihn sehr gestresst. Allerdings konnten wir die Antibiose zuhause nicht so recht zuende führen, da er nur sporadisch gefressen hat. Es wurde wieder schlechter, also wieder ab zum Tierarzt. Natürlich viel das Wort FIP. Das war allerdings in den Hintergrund gerückt, da Goldi auf Antibiotika ansprach! Also sollte er 10 Tage hintereinander Antibiotika gespritzt bekommen, da eine zweite BE erhöhte Entzündungswerte und erhöhte Leukozyten ergaben. Als ich für die dritte Spritze zum Tierarzt fuhr, wollte die Ärtzin endlich mal einen Ultraschall vom Bauch machen, da das Antibiotikum diesmal nicht anschlug. Und natürlich:Wasser im Bauchraum. Darauf sagte sie plötzlich, dass die nun nichts mehr machen könne, es sei FIP, das müssten wir auch gar nicht mehr testen, ich habe nur noch eine Option: Einschläfern. So, nun habe ich mich mit den verschiedenen schweren Krankheiten natürlich intensiv auseinander gesetzt und weiß, dass Tierärzte schnell zu dieser Diagnose greifen. Also habe ich ihn mit nach Hause genommen und therapiere ihn nun selbst. Die Ärztin sagte, dass er keine Schmerzen habe. Er bekommt das vorgeschriebene Antibiotikum, morgens und abends, pulverisiert durch eine Spritze in den Mund. Außerdem homöopathische Mittel, z.B arsenicum album. Er frisst seitdem auch wieder, Hähnchenbrust und Hähnchen in Gele und Eigelb, allerdings verläuft das in Schüben. Der Bauch ist auch nicht mehr so prall wie vor drei Tagen. Ist es wirklich FIP und muss ich meinen Schatz wirklich aufgeben? Er ist schwach und total dünn, keine Frage, aber er ist oft noch so lebendig und kuschelt und will toben und bettelt nach Leckerchen...da kann ich ihn doch nicht einfach einschläfern lassen?
Ich wäre so dankbar, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!
Achja, noch ganz wichtig: Er hatte in der ganzen Zeit nicht einmal Fieber!!
 
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Schatzkiste

Schatzkiste

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Die TÄ hat kein Punktat gezogen und keine Rivalta-Probe gemacht und auch keinen PCR.

Such Dir bitte einen kompetenteren TA, bzw. eine Tierklinik.

Aus welcher Ecke kommst Du denn?
 
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Lulli

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Ich weiß, ich war auch so verwundert, dass eine Punktion gar nicht zur Debatte stand! Ich hab auch gefragt, ob wir nicht erstmal testen sollen, ob es sich wirklich um FIP handelt, auch wenn ich weiß, dass man das nicht zu 100% Bestimmen kann! Ich komme aus Oberhausen, also Düsseldorf und Umgebung.
Und eigentlich hab ich mich bei meinem TA immer gut aufgehoben gefühlt :(
 
Schatzkiste

Schatzkiste

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25. Februar 2011
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Die Lesia Klinik in Düsseldorf hat einen sehr guten Ruf.

Bei der Katze einer Forine hier wurde dort trotz positiver Rivalta-Probe weitergeguckt.

Erfolgreich.

Wichtig ist ja Differentialdiagnostik, damit der Katze geholfen werden kann, wenn die Erkrankung andere Ursachen hat.

Kopf hoch und alles Gute für Euch Zwei!
 
rlm

rlm

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Hol dir am besten eine zweite Meinung.
 
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Merlin2005

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Eine zweite Meinung schadet nie!;)

Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt;)
 
Jorun

Jorun

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