Megakolon/erst Verstopfung dann Durchfall

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
snowflake

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Hallo, hat jemand Erfahrung mit einer chronischen Dickdarmerweiterung (Megakolon) bei einer Katze? Habe die Diagnose letzte Woche bekommen. Eigentlich war Newton immer topfit, er hatte zwar harten Stuhl, aber so richtig beängstigend fand ich das nie. Habe allerdings auch 3 und kriege ja oft gar nicht mit, wer wann aufs Klo geht. Dann fing die Kotzerei an, im Mai, nicht sehr oft aber er hatte dabei auch Schmerzen. Daher war ich beim TA und es wurde ein Ultraschall gemacht: Megakolon. Jedenfalls muss ich ihm jetzt alle 24 Std. so einen Einlauf (Microklist) geben wenn er nicht aufs Klo geht. Leichter gesagt als getan, wenn man nicht rund um die Uhr zu Hause und wach ist und die Katzen beobachtet, wer wann aufs Klo geht..... ok, das ist das 1. Problem... da kann mir wohl keiner helfen.

Er bekommt nun 2 Abführmittel (Dulculax und Lactulose). Davon hat er jetzt (logischerweise) relativ heftigen Durchfall.

Wenn ich die Abführmittel weglasse wird er wieder Verstopfung haben... erstmal lasse ich sie natürlich weg...

Wie schädlich ist denn dieses Microklist, kann man ihm das alle 24 Std geben, zur Not?? Was ist "besser", starke Durchfälle oder diese Einläufe? Wenn der Darm mal komplett leer ist, sollte man ihm doch auch länger als 24 Std geben bis er aufs Klo geht oder????

Der TA ist ja erst übermorgen wieder da... ich hoffe bis dahin kann mir jemand helfen und wenn es nur mit gesundem Menschenverstand ist... logisch ist, wenn Katze Durchfall hat, keine Abführmittel... aber wenn 1-2 Mahlzeiten wieder drin bleiben, fange ich dann wieder mit den Mitteln an??? Vielleicht nur eins von beiden?? Was würdet ihr tun?

Ich bin völlig überfordert mit dieser Diagnose :dead: hab das Gefühl alles was ich mache ist falsch... ich dürfte gar nicht nachts schlafen, weil morgens wieder was im Klo sein kann und ich weiß nicht von wem.....

Ich weiß, es gibt auch homöopathische Mittel. Aber erstmal mache ich natürlich das was der TA sagt... ist auch ein wirklich guter.
 
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Hannibal

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Hallo Bettina

Es ist unbedingt nötig, dafür zu sorgen, dass der Kot schön weich bleibt und somit auch gut flutscht. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und man muss sich halt langsam an die richtige Dosierung herantasten. Was bekommt Dein Süsser denn zu fressen?

Und ja, man kann das Megacolon homöopathisch behandeln. Aber trotzdem muss die Konsistenz des Kotes stimmen. Ueber längere Zeit Klistier verabreichen finde ich ehrlich gesagt nicht so toll. Aber im Akutfall natürlich zwingend.

Um die Konsistenz des Kotes richtig beurteilen und einstellen zu können, wirst Du wahrscheinlich nicht darum herumkommen, ihn eine Weile lang tagsüber, wenn Du nicht zuhause bist, in ein Zimmer zu sperren.
 
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snowflake

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Über separieren habe ich auch schon nachgedacht, wäre aber das schlimmste was ich ihm antun kann da er so sehr an seinem Bruder hängt und alle 3 keine geschlossenen Türen kennen... davon abgesehen hab ich auch kaum Türen... ich kann den doch nicht den ganzen Tag ins Bad sperren oder ins nur geringfügig größere Schlafzimmer??!!!!!! Dann wäre es fast noch besser ihn tagsüber immer zu meiner Mutter zu bringen.. vielleicht würde er sich daran gewöhnen, da hört er wenigstens nicht seinen Bruder nebenan miauen, macht sich nicht die Krallen an der Tür kaputt und wird beschmust etc... nur ich darf dann ja auch nicht schlafen. Das macht mir Angst. Wie gesagt, geschlossene Türen = Mega Terror. Und ich brauche Schlaf, ohne Schlaf kann ich meinen Job an den Nagel hängen.....

Was machen denn erstmal welche die Freigänger haben? Die kann man doch auch nicht einsperren.......

Ach alles sch........ :(
 
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Hannibal

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Ich weiss, sowas ist immer schwierig. Aber man muss sich immer vor Augen halten, dass es um das Wohl des Tieres geht und diese Phase zeitlich begrenzt ist. Aber wenn Du genau kontrollieren willst, wieviel Du wovon gibst, musst Du irgendeine solche Lösung ins Auge fassen.
 
snowflake

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Ach ja ganz vergessen, was ich fütter... Aldifutter und Schesir / Porta 21. Newton liebt alles mit Fisch, ist ja auch sehr fett und theoretisch gut für die Verdauung.... deswegen ging es wahrscheinlich so lange gut.. Trockenfutter mochte er noch nie, immer nur ganz wenig... vielleicht wusste er was gut ist für ihn.... aber die Diagnose war ja noch nicht alles, er hat darüber hinaus noch was an der Bauchspeicheldrüse, wahrscheinlich chronische Pankreatitis. D.h. deswegen bräuchte er Diätfutter, das hat er 3 Wochen bekommen, davon wurde der Stuhl ja erst richtig hart und sein Zustand schlechter. Der Tierarzt sagt also, bloß wieder normales Futter geben.. denn sein Problem ist im Moment (!) die Verstopfung bzw die Dickdarmerweiterung.. Durchfall hat er übrigens nicht mehr. Aber wieder Verstopfung.

Immerhin, nachdem er vorhin das Microklist bekommen hat, ist er nach langer Zeit wieder der Alte, frisst und ist wach, das ist für den Moment schon mal toll... gestern war sein Zustand eher beängstigend, obwohl er morgens auch auf dem Klo war, aber scheinbar kommt dann auch nicht alles raus... keine Ahnung... ich hoffe es ist kein Dauerzustand und spielt sich irgendwann ein............... wenn meine Mutter aus dem Urlaub zurück ist werd ich sie mal fragen, bekommt bestimmt auch die Krise... aber eigentlich liebt sie ihn ja :pink-heart:

danke für deine Antworten!!!!!!
 
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Hannibal

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Was für Diätfutter bekam er denn? Normalerweise gibt man bei Problemen mit der Bauchspeicheldrüse einfach Verdauungsenzyme unters normale Futter und damit hat es sich.

Ich würde auch wieder auf das gleiche Futter umsteigen, das Du vorher gegeben hast, wenn der Kot damit in Ordnung war. Bei den Nicht-Fisch-Sorten würde ich jeweils 3-4 Tropfen Rapsöl untermischen. Dass er kein Trockenfutter mag, ist ja schon mal sehr erfreulich :D

Wenn Du möchtest, schaue ich mal nach, welches hom. Mittel man bei Megacolon geben kann. Oft wird dann auch der Darm träge und arbeitet nicht mehr richtig, wodurch sich das Verstopfungsproblem noch verschärft.
 
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Das war Royal Canin gastro intestinal moderate calorie. Ist ja auch gegen Durchfall hauptsächlich.... insofern kein Wunder..

Also auf Dauer möchte ich auf jeden Fall was homöopathisches geben! Kann ihm nicht den Rest seines Lebens diese Hammermittel geben. Kannst mir ja schon mal sagen wie das heißt, ich frag dann mal den TA. Rapsöl mag der feine Herr leider nicht, das hab ich früher schon mal ausprobiert. Öl generell findet er blöd. Ich wunder mich auch dass er Lactulose freiwillig nimmt.
 
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Hannibal

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Ok, dann kannst du auch mit der Lactulose arbeiten, solltest aber wahrscheinlich die Dosis reduzieren, wenn er davon so heftigen Durchfall bekommt. Auch hier muss man sich leider langsam an die richtige Menge herantasten.

Eine andere Variante wären noch Flohsamenschalen. Die werden zuerst in Wasser gelegt. Ich stauen immer wieder, wieviel Wasser die aufnehmen können. Sie bilden dann einen Schleim, der sich schützend an die Magen- und Darmwand legt und wirken auch als Ballaststoffe und halten dadurch auch den Kot weich.
 
snowflake

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Flohsamenschalen / Schleim klingt jetzt nicht lecker. Wie bekommt man das denn in die Katze???????? Wo gibt es das? Probieren würde ich es mal....
 
Leronis

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  • #10
Eine meiner Mäuse neigt auch sehr zu Verstopfung. Der Stuhl ist sehr hart und es braucht ohne Hilfe vier Tage von der Nahrungsaufnahme bis zum Absetzen. Ich misch seit dem immer Laktulose unters Futter. Das allein, bilde ich mir ein, sollte bei Newton auch schon helfen.
Hast du keine Dosieranleitung bekommen?

Die TA hat damals (bevor feststand, dass es ohne Hilfe nicht geht) immer den Bauch abgetastet um festzustellen, "wie viel in der Katze ist" wenn ein Einlauf nötig war, damit auch wirklich alles raus war, als man sie mir in die Arme legte. Vielleicht könntest du dir das erklären lassen und aneignen? Dann könntest du während des Kuscheln "nachsehen" ob er war oder nicht und machst dich damit weniger verrückt.
 
balulutiti

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  • #11
mal eine direkte Frage: warum operiert man den erweiterten Darmabschnitt nicht raus? Der ist ja nicht nur aufgedehnt, sondern auch funktionslos :confused:
 
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  • #12
Eine meiner Mäuse neigt auch sehr zu Verstopfung. Der Stuhl ist sehr hart und es braucht ohne Hilfe vier Tage von der Nahrungsaufnahme bis zum Absetzen. Ich misch seit dem immer Laktulose unters Futter. Das allein, bilde ich mir ein, sollte bei Newton auch schon helfen.
Hast du keine Dosieranleitung bekommen?

Die TA hat damals (bevor feststand, dass es ohne Hilfe nicht geht) immer den Bauch abgetastet um festzustellen, "wie viel in der Katze ist" wenn ein Einlauf nötig war, damit auch wirklich alles raus war, als man sie mir in die Arme legte. Vielleicht könntest du dir das erklären lassen und aneignen? Dann könntest du während des Kuscheln "nachsehen" ob er war oder nicht und machst dich damit weniger verrückt.

Dosierung 3 x täglich 1 ml. Davon hat er aber dann Durchfall bekommen, als ich weniger gegeben hab, wieder Verstopfung... :confused: also noch haben wir es nicht so richtig im Griff....

Wenn mir das jemand zeigen könnte wie man den Darm abtastet, wo er überhaupt ist usw. das wäre DIE LÖSUNG... muss nächstes Mal den TA fragen.
 
snowflake

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  • #13
mal eine direkte Frage: warum operiert man den erweiterten Darmabschnitt nicht raus? Der ist ja nicht nur aufgedehnt, sondern auch funktionslos :confused:

Ich fürchte darauf wird es hinauslaufen wenn man das Problem Verstopfung nicht in den Griff kriegt :( aber erstmal versucht man es ja auf die sanfte Tour... würde mich selbst ja auch nicht freiwillig unters Messer legen... ungefährlich ist die OP bestimmt nicht. Hab auch mal gegoogelt (logischer weise...) und habe dann auch gelesen dass diese Erweiterung, je nachdem, wie lange sie schon besteht, auch wieder zurückgehen kann.
 
Leronis

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  • #14
Dosierung 3 x täglich 1 ml. Davon hat er aber dann Durchfall bekommen, als ich weniger gegeben hab, wieder Verstopfung... :confused: also noch haben wir es nicht so richtig im Griff....

Gibst du das in Futter oder muss er sich das so antun?

Wenn mir das jemand zeigen könnte wie man den Darm abtastet, wo er überhaupt ist usw. das wäre DIE LÖSUNG... muss nächstes Mal den TA fragen.

Viel Glück und geschickte Hände. :smile:
 
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Zugvogel

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  • #15
Ok, dann kannst du auch mit der Lactulose arbeiten, solltest aber wahrscheinlich die Dosis reduzieren, wenn er davon so heftigen Durchfall bekommt. Auch hier muss man sich leider langsam an die richtige Menge herantasten.
Vielleicht kam der DF auch durch Laktulose plus Dulcolax, wobei ich zweiteres nicht meiner Katze geben würde, mir scheinen fastgar zu viele Mittel drin zu sein, und besonders Bisacodyl stört mich dabei (für Katzen).


Mit sorgfältiger Anpassung von Laktulose habe ich den trägen Darm unserer Miez auf Dauer gut in Ordnung bekommen.



Zugvogel
 
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smarty956

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  • #16
hallo Bettina,

ich weiß, wie du dich fühlst - ich habe einen Coonie-Kater, der ist jetzt 3 Jahre alt und hatte bis vor 6 Monaten auch ein Megacolon (der Darm war einfach riesig). Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mit ihm beim Tierarzt bzw. in der Tierklinik war - alles haben wir probiert (Lactulose, koterweichende Mittel, Klistier), immer wieder musste er "ausgeräumt" werden (d.h. in der Klinik bleiben, Narkose ......).

Irgendwann habe ich dann in Absprache mit meiner Tierärztin entschieden, das Megacolon operieren zu lassen. Da gibt es zwei Möglichkeiten: 1. den betreffenden Teil rausschneiden oder den Darm an der Stelle einstülpen - welche der Möglichkeiten genommen wird, entscheidet sich erst, wenn aufgeschnitten ist.

Bei meinem Tiger hat der Chirurg (war übrigens Hr. Dr. Eisele, Erlangen) sich für die Einstülpmethode entschieden. Die OP hat ca. 30 Minuten gedauert - auf Station musste er ca. 5 Tage bleiben - gekostet hat das Ganze mit Vor- und Nachbereitung ca. 600 Euro.

Er musste danach noch eine Zeit lang Tabletten für die Darmperestaltik nehmen und kann jetzt (ein halbes Jahr danach) ohne leben. Aber ganz ohne Handicap geht es doch nicht - er muss, um den Kot weich zu halten, weiterhin Mittelchen nehmen (entweder Lactulose mit Einwegspritze oder Ballaststoffe ins Futter mischen) - um ein erneutes Megacolon vorzubeugen.

Ich bin derzeit bei Lactulose (jeden Abend und morgen 2-3 ml) - er wiegt 7 Kilo.

Die Entscheidung für so eine OP war nicht einfach - aber irgendwann bist du an einem Punkt, an dem kein Weg mehr daran vorbei geht - wenn du dem Katerchen weiteres Leid ersparen willst.

LG

Andrea
 
snowflake

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  • #17
hallo Bettina,

ich weiß, wie du dich fühlst - ich habe einen Coonie-Kater, der ist jetzt 3 Jahre alt und hatte bis vor 6 Monaten auch ein Megacolon (der Darm war einfach riesig). Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mit ihm beim Tierarzt bzw. in der Tierklinik war - alles haben wir probiert (Lactulose, koterweichende Mittel, Klistier), immer wieder musste er "ausgeräumt" werden (d.h. in der Klinik bleiben, Narkose ......).

Irgendwann habe ich dann in Absprache mit meiner Tierärztin entschieden, das Megacolon operieren zu lassen. Da gibt es zwei Möglichkeiten: 1. den betreffenden Teil rausschneiden oder den Darm an der Stelle einstülpen - welche der Möglichkeiten genommen wird, entscheidet sich erst, wenn aufgeschnitten ist.

Bei meinem Tiger hat der Chirurg (war übrigens Hr. Dr. Eisele, Erlangen) sich für die Einstülpmethode entschieden. Die OP hat ca. 30 Minuten gedauert - auf Station musste er ca. 5 Tage bleiben - gekostet hat das Ganze mit Vor- und Nachbereitung ca. 600 Euro.

Er musste danach noch eine Zeit lang Tabletten für die Darmperestaltik nehmen und kann jetzt (ein halbes Jahr danach) ohne leben. Aber ganz ohne Handicap geht es doch nicht - er muss, um den Kot weich zu halten, weiterhin Mittelchen nehmen (entweder Lactulose mit Einwegspritze oder Ballaststoffe ins Futter mischen) - um ein erneutes Megacolon vorzubeugen.

Ich bin derzeit bei Lactulose (jeden Abend und morgen 2-3 ml) - er wiegt 7 Kilo.

Die Entscheidung für so eine OP war nicht einfach - aber irgendwann bist du an einem Punkt, an dem kein Weg mehr daran vorbei geht - wenn du dem Katerchen weiteres Leid ersparen willst.

LG

Andrea

Hallo Andrea,

lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ohjeeee 5 Tage in der TK???? :(der arme Schatz, das ist ja furchtbar... das würde ICH ja gar nicht durchstehen... und diese Ungewissheit, man macht sich ja schon Sorgen oder??? Aber trotzdem, macht mir ein wenig Hoffnung; schön zu wissen dass es zur Not irgendwie weitergeht... ich bin hier echt kurz vorm Verzweifeln, so kann es ja auch nicht auf Dauer weitergehen... ok, ein Paar Mittelchen ins Futter geben zur Vorbeugung, damit könnte ich ja noch leben, aber alle 24 Std. dieses Microklist verabreichen + die Abführmittel, das kann doch kein Dauerzustand sein.. immerhin, er musste noch nicht ausgeräumt werden. Bis jetzt... wenn das auch noch kommt, na danke... :verstummt:

Ich wundere mich echt, dass er mir das ganze scheinbar gar nicht übel nimmt, er kommt immernoch schmusen und läuft mir hinterher wie ein Dackel, hoffentlich bleibt das so... wahrscheinlich ist es für mich schlimmer als für ihn...
 
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  • #18
Vielleicht kam der DF auch durch Laktulose plus Dulcolax, wobei ich zweiteres nicht meiner Katze geben würde, mir scheinen fastgar zu viele Mittel drin zu sein, und besonders Bisacodyl stört mich dabei (für Katzen).


Mit sorgfältiger Anpassung von Laktulose habe ich den trägen Darm unserer Miez auf Dauer gut in Ordnung bekommen.



Zugvogel

Hmmmm aber im Moment ist das Problem ja wieder Verstopfung... bin jetzt bei 4,5 ml Lactulose am Tag und 1 Dulcolax und er hat noch immer Verstopfung... und Lactulose ist nicht so schädlich für Katzen, auf Dauer?? Wenn es ginge würde ich lieber homöopathische Mittel geben!! Dabei wäre mir wesentlich wohler. Aber was willst du machen, wenn jemand Krebs hat und Chemo bekommt, das ist ja auch pures Gift, dennoch kann es denjenigen am Leben halten...
 
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  • #19
Gibst du das in Futter oder muss er sich das so antun?



Viel Glück und geschickte Hände. :smile:

Noch nimmt er es im Futter. Aber ich bezweifel dass das so bleibt, er wird immer mäkeliger, nimmt es inzwischen nur noch aus der Hand, mit ganz viel Geduld und Zuspruch...
 
Leronis

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  • #20
Noch nimmt er es im Futter. Aber ich bezweifel dass das so bleibt, er wird immer mäkeliger, nimmt es inzwischen nur noch aus der Hand, mit ganz viel Geduld und Zuspruch...

Ich überleg grad, ob es leichter für ihn wäre, wenn er etwas zu sich nimmt, was von Natur aus Laktulose enthält. Auch bin ich nicht sicher ob das richtig wäre, das wäre vorher zu klären. Aber wenn er vielleicht ein Kater ist, der Milch ganz gern mag, könnte man da vielleicht nachhelfen ohne, dass er es eklig finden muss.
 
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