Lucky Kitty - Maus aus der Dose

Kubikossi

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Bio ist oft genug auch nur ein Schummellogo, um höhere Preise zu verlangen.
Schwarze Schafe gibt es da genug, die sich nicht an Bio-Richtlinien halten.
Und das Bio nicht unbedingt besser ist, kam auch schon oft genug im TV.
 

Feli02

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Bio ist oft genug auch nur ein Schummellogo, um höhere Preise zu verlangen.
Schwarze Schafe gibt es da genug, die sich nicht an Bio-Richtlinien halten.
Und das Bio nicht unbedingt besser ist, kam auch schon oft genug im TV.
Grundsätzlich hat ja jeder der finanzstark genug ist hat ja die Wahl dort zu kaufen wo die Richtlinien streng und und regelmässig kontrolliert wird.

Allerdings empfinde ich es als Unding das vernünftig gehaltene Tiere (unabhängig ob Fleisch oder Eier oder Milch oder Wolle) und nicht genmanipulierter Reis/Mais Weizen, sowie relativ unbelastetes Gemüse und Obst nur ein Luxus für die Besserverdienenden ist.
Hochwertige und saubere Grundlebensmittel sollten Jeden gleich zur Verfügung stehen und eine Selbstverständlichleit werden
 

carlamaria

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Ich sag ja am besten kauft man da, wo man sehen kann, wie die Tiere gehalten werden. Hier auf dem Land gibt es genügend kleine Hofläden, die ihr Fleisch selbst vermarkten. Viele haben ein Biosiegel. Aber auch bei denen, wo alles passt, kann man auch ohne Siegel unbesorgt kaufen. Die Preise in der Direktvermarktung sind hier übrigens ziemlich gleich egal ob Siegel oder nicht. Man muss halt genau hinschauen und bereit sein tiefer in die Tasche zu fassen und vielleicht weniger Fleisch zu essen. Ich glaube in der Theorie ist das den meisten auch klar. Hapert halt an der Umsetzung. Ändern kann nur der Verbraucher etwas.
 

Freewolf

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Grundsätzlich hat ja jeder der finanzstark genug ist hat ja die Wahl dort zu kaufen wo die Richtlinien streng und und regelmässig kontrolliert wird.

Allerdings empfinde ich es als Unding das vernünftig gehaltene Tiere (unabhängig ob Fleisch oder Eier oder Milch oder Wolle) und nicht genmanipulierter Reis/Mais Weizen, sowie relativ unbelastetes Gemüse und Obst nur ein Luxus für die Besserverdienenden ist.
Hochwertige und saubere Grundlebensmittel sollten Jeden gleich zur Verfügung stehen und eine Selbstverständlichleit werden
Ich denke, damit das funktioniert, müssten alle das "Billigfleisch" einfach links liegen lassen und wirklich nurnoch bei Bauern/etc kaufen, die ihre Tiere wirklich artgerecht behandeln.
Angbot - Nachfrage
Dann würde das sicher auch etwas günstiger werden.
Also, so stelle ich mir das vor, ob es so funktionieren würde, das weiß ich nicht.
 

Feli02

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Ich denke, damit das funktioniert, müssten alle das "Billigfleisch" einfach links liegen lassen und wirklich nurnoch bei Bauern/etc kaufen, die ihre Tiere wirklich artgerecht behandeln.
Angbot - Nachfrage
Dann würde das sicher auch etwas günstiger werden.
Also, so stelle ich mir das vor, ob es so funktionieren würde, das weiß ich nicht.
Theoretisch, praktisch nicht. Weil die tier und umweltfreundliche Lebensmittelherstellung nicht für alle reicht und nicht finanzierbar ist und auch unglaublich viel landwirtschaftliche Fläche für Mais und Raps drauf geht der in niemandens Magen landet und auch ein sehr großer Teil der Grasflächen irrsinnig oft gegüllt (gerne auch mit Gülle aus dem Ausland) und gemäht wird für "Biodiesel" und für die Biogasanlagen.
Damit verdient man viel mehr Geld auf sicherem Wege, anstatt das Weidetiere drauf zu halten oder biologisches Gemüse an zu bauen.
 

Kubikossi

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Hochwertige und saubere Grundlebensmittel sollten Jeden gleich zur Verfügung stehen und eine Selbstverständlichleit werden
Theoretisch ja, dem wird aber nie so sein... sonst gäbe es nicht weltweit so viele Hungertote. Selbst im reichen Deutschland gibt es genug Leute, die kaum was zu Essen haben.
Würde es weltweit genügend Lebensmittel für alle geben, würde das wohl wieder zu noch mehr Überbevölkerung führen, dies wiederum zu weniger Platz für Lebensmittel. Somit werden diese wieder teurer, nicht jeder kann sie sich leisten, es gibt wieder Hungertote und wie stehen wieder da wo wir jetzt stehen.
 

Feli02

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Wir könnten ja mal im eigenen Land anfangen. Erst wenn wir das in hundert Jahren geschafft haben, können wir anfangen anderen Ländern zu zeigen wie es geht.

Abgesehen davon werden sich auch die Wirtschaft benachteiligten Ländern freuen wenn wir kein Billigfleisch aus Europa mehr in ihre Länder exportieren das noch deutlich unter den Preisen ihrer eigenen landwirtschaftlichen Produktion liegt und ebenfalls Armut produziert.

Auch das ist eine bekannte Tatsache über die immer wieder im TV berichtet wird.
 

Kubikossi

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häufig auch begünstigt durch Subventionen, wie z.B. durch die EU für den Fischfang in afrikanischen Gewässern, wodurch man den einheimischen Fischfang quasi zugrunde gerichtet hat.
 

Gigaset85

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Wir haben hier 2 Bauern,die "ordentlich" Fleisch produzieren, einer mit Galloways und einer mit Strauß. Wenn ich sowieso da in der Nähe war kaufte ich da auch ein. Das Rindfleisch (Steak und ähnliches) kostet fast 80 Euro das kg und der Strauß ebenso. Beim Strauß muss ich sagen die Tiere können sich das Futter kaum selber suchen obwohl natürlich Freilandhaltung. Ich weiß wie der Vogel schmecken sollte,tut er aber nicht von denen,er hat einen Beigeschmack,der da nicht reingehört. Beim Rind kann ich sagen der Geschmack ist mir zu intensiv, nach 100 g geht bei mir nichts mehr.

So ähnlich nur anders rum geht's mir mit Gemüse, das bio ist deutlich besser aber oft zu teuer finde ich, gerade jetzt zu Coronazeiten sind die Preise ganz schön zackig, Salat über 2 Euro ? nä.....daher haben wir nun selber mit Gemüse anbauen begonnen und ich bin gespannt wie die erste Ernte sein wird.
 

Rickie

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Da stimme ich Dir zu 100 % zu. Ansonsten verstehe ich aber nicht was Du sagen willst
Ich hab mir meinen Beitrag noch mal durchgelesen und finde ihn verständlich.:confused:

Auf der einen Seite wird Tierzucht zur Futtermittelherstellung abgelehnt, auf der anderen Seite nimmt man Medikamente, für deren Entwicklung vielleicht Mäuse, Ratten und was weiß ich nicht noch für Getier sterben oder Qualen erleiden mussten...
Tierzucht zur Menschenernährung ja, Tierzucht zur Tierernährung nein.
Doppelmoral wird es geben, solange die Menschheit existiert. Und der Mensch stellt sich wie immer über alles und spielt Gott.
Da stimme ich Dir zu.:(
Und das ist in keinem Land anders, denke ich mal, und auch in keiner Gesellschaftsschicht. Höchstens noch, daß Geringverdiener gezwungenermaßen Billigprodukte kaufen müssen, um über die Runden zu kommen. Aus den USA kenne ich es von den Essenmarken (da gibt es statt Geld Essenmarken, damit das Geld nicht für Alkohol und Zigaretten statt für die Versorgung der Kinder ausgegeben wird), mit denen man nur Billigprodukte kaufen darf.

Jeder der Fleisch aus Massentierhaltung isst, ist eigentlich nicht in der Position irgendetwas daran zu kritisieren.
In den 60-ern hatten meine Eltern ein großes Grundstück und Hühner, Kaninchen, Tauben, Haufen sonst noch. Die Tiere hatten es da wirklich gut. Und es ist richtig schlimm, dann so ein Tier, das man aufgezogen hat, zu schlachten, aber anders wären sie nicht hingekommen.
Zur Ernährung aus Massentierhaltung siehe oben. Ehe man seine Familie hungern läßt, hat man in vielen anderen Ländern als der EU oft keine andere Wahl. Ich kann das nicht pauschal verurteilen.
Auf der anderen Seite möchte ich mal hinzufügen, daß es in FL, wo ich gelebt habe, wohl keine Rinderställe gibt. Die leben da rund ums Jahr im Freien. Schweinefleisch esse ich eh nicht, ist dort aber auch, da Import, sauteuer. Und man braucht für Schweine Ställe, in FL somit vollklimatisierte.

Als halbwegs mittelmäßig betuchter hat man es noch in der Hand, was und wo man kauft und was man ißt, aber wer so richtig arm ist, der nimmt, was er erschwingen kann.
 

Geisterling

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Bei Mäusen möchte ich nur kurz einwerfen das die Haltung nicht alles ist...Vor allem Futtermäuse sind genetische Müllhaufen durch regelmäßige Inzucht. Die Lebenserwartung von diesen Tieren liegt bei vielleicht maximal einem Jahr, wenn die Maus Glück hat. Die Tiere haben ein sehr kurzes Leben und ich kann mir gut vorstellen, dass es viele nicht ins fertige Futter schaffen.
Farbmäusen geht es da nur minimal besser, auch deren Genetik ist jetzt nicht so super, aber Futtermäuse sind dann noch mal ein extrem.
Egal wie super die Haltungsbedingungen sein sollen, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zucht genauso abartig abläuft. Das sollte man auch immer im Kopf behalten, wenn man überlegt, so ein Futter zu kaufen und somit diese Umstände zu unterstützen.
 
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