Kitten oder gleichaltrige Katze zu ca. 11 monatiger Katze?

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loewe_sechzig

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Hallo Zusammen,

nachdem ich seit Wochen / Monaten stiller Leser bin, habe ich mich jetzt entschieden mich hier anzumelden.
Zuerst einmal vielen Dank an euch alle! Ich kam "zufällig" zu meiner Katze und hatte sehr wenig Ahnung darüber bzw. war einfach grün hinter den Ohren, mittlerweile verbringe ich täglich mindestens eine halbe Stunde in diesem Forum.

Ich (m / 26) lebe mit meiner Freundin (1. Obergeschoss) und meinen Eltern (EG) in einem Haus auf dem Bauernhof direkt am Wald. Unmittelbar nebenan steht ein weiteres Haus mit meiner Oma, meiner Tante, sowie mit meinem Cousin und dessen Familie (2 Kinder). Was ich damit sagen will, bei uns verkehrt immer jemand vor dem Haus, im Garten, im Schopf oder im Stall.
Drumherum befindet sich nur in eine Richtung Bevölkerung, aber auch erst nach ca. 400m, in alle anderen Richtungen haben wir Wiesen und Äcker. Unsere Straße wird zu 95% nur befahren von Menschen die zu uns auf den Hof möchten.

Was ich damit sagen möchte: Wir haben ein sehr großes Gelände mit sehr viel Platz sowohl auf dem Hof selbst, in unseren sehr großen Schöpfen, im Stall oder auf den Wiesen nebenan. Das Ganze ist, meines Empfindens nach, ein "sicherer" Ort um Katzen zu halten. Mir ist klar, dass es KEINEN sicheren Ort für Katzen so gesehen gibt, jedoch im Vergleich zu einem "normalen" Haus in einem Wohngebiet oder zu einer viel befahrenen Straße.

Kurz zu meiner Geschichte wie ich an unsere Katze Carl (ihr lest richtig, ist ein Weibchen, lange Geschichte) gekommen bin.

Wir haben schon immer Wildkatzen auf unserem Hof gehabt, diese wurden jedoch nicht "gepflegt" oder gar als Mitbewohner gehalten, sondern lediglich durchgefüttert. Diese wurden nicht verjagt aber auch nicht hofiert. Ich würde sagen, so wie dies auf einem Bauernhof eben vorkommt. So war das "früher" einfach, mangels Interesse oder auch Kenntnissen, böse Absichten gegenüber den Katzen gab es keine, sie wurden akzeptiert und wie bereits erwähnt auch mit Fressen versorgt. Allerdings hat sich niemand mit Katzen ausgekannt, sie erhielten dementsprechend einfaches Futter und keinesfalls hochwertiges bzw. akzeptables Futter. Wir hatten auch nie die 2,3 Katzen, sondern die Katzen kamen und gingen, wie es mit Wildkatzen auf dem Hof nun mal so ist. Dazu waren diese seit Eintreffen auf unserem Hof auch immer sehr scheu und es war absolut unmöglich an sie ranzukommen. Wir wollten ihnen quasi einfach über die Runden helfen so gut es ging.

Nun aber endgültig zu Carl.

Im Sommer letzten Jahres (ca. Juni 17) hatten wir einen Wurf mit 4 Katzenbabys. Diese machten sich nach den ersten Wochen nachdem sie von der Mutter alles beigebracht bekamen auf den Weg unseren Hof zu erkunden und kamen so auch in Kontakt zu uns. Von da an bekamen sie von uns auch regelmäßig Nassfutter mehrmals am Tag (jedoch günstiges aus dem Supermarkt, wir hatten bis dato natürlich immer noch keine Ahnung von Fütterung usw., jedoch gute Absichten).
Die 4 erheiterten unseren Alltag und wir versuchten uns gut um sie zu kümmern.
Kleine Anmerkung: Diese Katzen wurden nur draußen auf dem Hof gehalten, das Haus kannten sie nicht.

Nach ein paar Wochen waren jedoch 2 dieser Babys nicht mehr zu finden (bis heute nicht).
Wenige Wochen später fanden wir ein weiteres Baby tot auf der Straße…
Spätestens hier merkten wir, auch eine nicht viel befahrene, abgelegene Straße ist immer noch sehr gefährlich.
Somit ist uns Carl geblieben, der sich hoffentlich noch sehr lange in unserem Kreis befindet.

Nachdem wir mittlerweile Bescheid um die Schutzmaßnahmen wussten, ließen wir Carl ca. im November 17 kastrieren, tätowieren und impfen. Seit diesem Tag hat Carl keine Nacht mehr draußen verbracht und ist regelmäßig beim Tierarzt, bekommt seine Wurmkuren usw. Von einer Wildkatze ist absolut nichts mehr geblieben, selbst Freunde mit Katzen sind immer wieder erstaunt wie sich Carl bei uns aufführt und bei uns lebt, als würde er dies seit 10 Jahren tun.

Mittlerweile befindet sich unsere Wohnung im 1.OG voll in seiner Hand. Einige anfängliche Streitereien mit meiner Freundin waren die Folge, da ich quasi unsere komplette Wohnung wöchentlich um ein Spielzeug oder Kratzbaum erweitere (bis heute). Sprich, die Wohnung ist mehr als katzentauglich.
Die ersten Wochen, Monate ging Carl immer mit mir morgens raus (ca 7 Uhr) und mit mir nachmittags wieder rein (ca 16/17 Uhr). Daran hat er sich sehr schnell gewöhnt und war auch immer pünktlich am Haus, die Stunden dazwischen erkundete er die näherliegende Natur oder unseren Hof.
Einige Wochen jedoch machten ihm 2 Wildkatzen (1 Kater unkastriert) zu schaffen. Dies hatte auch schon mehrere Besuche beim Arzt zur Folge, aufgrund Bisswunden, Sexualtrieb des Katers usw. Danach ist Carl nicht mehr wiederzuerkennen vor lauter Angst. Dies hat zur Folge, dass Carl alles dafür tut einige Tage (manchmal 1,2 Wochen) nicht aus dem Haus zu müssen. Sobald er merkt, dass ich morgens das Haus verlasse versteckt er sich überall. Dies verwundert insofern, dass Carl sonst immer den Weg zu uns sucht, aber niemals wirklich wegläuft, geschweige denn sich versteckt, nur wenn er eben merkt, dass ich das Haus verlasse.
Dieser bitte komme ich auch nach und lasse ihn drin. Er scheint sich auch sichtlich wohl zu fühlen. Sobald ich draußen in der Garage etwas arbeite oder im Hof unterwegs bin traut er sich dann manchmal mit raus, geht jedoch nach nicht allzu langer Zeit wieder ins Haus, es sei denn er merkt, dass einer von uns sich weiterhin auch draußen aufhält.
Prinzipiell öffne ich ihm die Tür, überlasse ihm jedoch die Entscheidung sobald ich das Haus verlasse. er hat jedoch mehrmals am Tag die Möglichkeit das Haus zu verlassen oder einzukehren, da bei uns ständig jemand das Haus betritt oder verlässt.

Seit längerer Zeit ist der Kater jedoch nicht mehr zu sehen, deshalb wird er bald wieder Mut finden über längere Zeit draußen zu bleiben.

Vor kurzem bekam die Wildkatze wieder Nachwuchs, ist jedoch, weit weg von uns tragischerweise leblos aufgefunden worden.
Wir haben die 5 Babys sofort zu einer Pension gebracht, die sich bereiterklärte sich um die Babys zu kümmern (wir haben weder die Zeit alle 2 Stunden zu füttern noch fehlt uns jede Erfahrung damit), ihrem Schicksal überlassen wollten wir sie jedoch nicht.



Lange Rede kurzer Sinn: egal ob Carl fast nur im Haus ist oder wieder mehr draußen sein wird, eine 2. Katze muss her (Gründe für eine 2.Katze brauche ich in dem Forum nicht erläutern…)

Jetzt kommt uns, aufgrund der Babys, die Frage auf:
Sollen wir eine 2. Katze, welche vom Alter ungefähr Carl (ca. 11 Monate / 2,5kg) entspricht (da Carl sehr zierlich ist denken wir an eine Katze mit ca. 6-10 Monaten), dazu ähnliche Charakterzüge hat, uns anschaffen?

Oder ist es möglich, eins von Carls Geschwisterchen nach ca. 12 Wochen bei uns aufzunehmen? Die Pension, welche die Katzen verständlicherweise selbst vermittelt, bot uns an, sie könnten uns evtl. 1 Baby zurückgeben. So etwas wie Geschwisterverbund gibt es bei den Katzen ja eher nicht, deswegen vermute ich, dass ihr mir zu einer "fremden" 2. Katze welche zu Carl passt, rät?
2 Babys aufzunehmen kommt eher nicht in Frage für uns, wir würden dann doch eher eine fremde, ungefähr gleichaltrige, dazu holen.

Wenn es jedoch möglich ist ein ca. 12 Wochen altes Geschwisterkitten zu Carl (dann ca. 1 Jahr alt) aufzunehmen würden wir dies bevorzugen.

Noch haben wir die Wahl, deswegen meine Bitte um Rat / Hilfe an euch Experten, wie würdet ihr handeln?


Für Eure Antworten im Voraus vielen Dank.
 
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tiedsche

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Nachschlag: verlesen.
Carl= Kätzin, Neuzugang dann bitte auch weiblich. Gerade bei jungen Katzen steht das Spielverhalten noch im Vordergrund und da sind gleichgeschlechtliche Kombis sicherer.
Erklärung dazu: http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html

Müßte ich entscheiden würde ich nen netten kastrierten Jungkater zwischen 6 Mon. und einem Jahr dazu holen.
Euer Kater hat schon schlechte Erfahrungen gemacht, war lang allein... Da bietet sich einfach ein stabiler Kumpel an, der mit seiner Unsicherheit umgehen kann und auch will.
Ein Kitten ist für viele Katzen sehr gruselig, weil aufdringlich und dauerwuselig. Gerade für unsichere Katzen ist das meist der Supergau. Zumal ihr nicht wißt was aus dem Kleinen mal wird....charakterlich bleiben Kitten Wundertüten.

Ich kenne den Gedanken, dass Kitten als eine geringere Belastung für Angsthasen eingeschätzt werden gut. :cool: Aber Theorie und Wirklichkeit passen da meist nicht zusammen;)

Was die Wildkatzen angeht:
Könnt ihr da nicht nen Verein mit ins Boot bekommen, der die Katzen vor Ort mit Falle fängt und kastriert?
Das wäre nachhaltiger als die Katzen zu versorgen und sich ansonsten selbst zu überlassen (keine Kritik! Ich finde es super, dass sie mitversorgt werden)
Jedes Jahr die anfallenden Babys unterzubringen wird auch schwer sein:)
 
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Madgordon

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Es ist aber eine Katze und kein Kater ;)
 
Poldi

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Müßte ich entscheiden würde ich nen netten kastrierten Jungkater zwischen 6 Mon. und einem Jahr dazu holen.
Euer Kater hat schon schlechte Erfahrungen gemacht, war lang allein... Da bietet sich einfach ein stabiler Kumpel an, der mit seiner Unsicherheit umgehen kann und auch will
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist es eine weibliche Katze mit einem männlichen Namen, Carl. Da würde ich keinen Teenie Jungkater zusetzen. Zumal Carl ja schon schlechte Erfahrungen mit Katern gemacht hat. Ich würde eine gleichaltrige, weilbliche Katze zu Carl nehmen.
Dem Rest stimme ich tiedsche zu.
 
tiedsche

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Jaaaaa, ich hab mich verlesen :D

Dann halt ne kastrierte Katze zwischen 6 Mon und einem Jahr dazu:D;)
(Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Kätzinnen Kitten meist noch weniger mögen;) - vielleicht weil sie körperbetontes Miteinander meist eh weniger leiden können und Kitten das Gerangel lieben ? )
 
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loewe_sechzig

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Nachschlag: verlesen.
Carl= Kätzin, Neuzugang dann bitte auch weiblich. Gerade bei jungen Katzen steht das Spielverhalten noch im Vordergrund und da sind gleichgeschlechtliche Kombis sicherer.
Erklärung dazu: http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html

Müßte ich entscheiden würde ich nen netten kastrierten Jungkater zwischen 6 Mon. und einem Jahr dazu holen.
Euer Kater hat schon schlechte Erfahrungen gemacht, war lang allein... Da bietet sich einfach ein stabiler Kumpel an, der mit seiner Unsicherheit umgehen kann und auch will.
Ein Kitten ist für viele Katzen sehr gruselig, weil aufdringlich und dauerwuselig. Gerade für unsichere Katzen ist das meist der Supergau. Zumal ihr nicht wißt was aus dem Kleinen mal wird....charakterlich bleiben Kitten Wundertüten.

Ich kenne den Gedanken, dass Kitten als eine geringere Belastung für Angsthasen eingeschätzt werden gut. :cool: Aber Theorie und Wirklichkeit passen da meist nicht zusammen;)

Was die Wildkatzen angeht:
Könnt ihr da nicht nen Verein mit ins Boot bekommen, der die Katzen vor Ort mit Falle fängt und kastriert?
Das wäre nachhaltiger als die Katzen zu versorgen und sich ansonsten selbst zu überlassen (keine Kritik! Ich finde es super, dass sie mitversorgt werden)
Jedes Jahr die anfallenden Babys unterzubringen wird auch schwer sein:)


Vielen Dank für die ausführliche Antwort, da lag ich wohl nicht ganz so daneben mit meiner Vermutung, ich werde dann wohl definitiv eine Katze holen.
Ab 6 Monate war auch meine Idee. Mein Tierarzt hat schon im Oktober gesagt, dass unsere Katze nicht sehr groß wird (erkennt man wohl am Kopf :rolleyes:)
Deswegen such ich wohl eine ähnliche Katze.


Bzgl. den Kitten mit der Theorie und Wirklichkeit, das könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass ein kleines Kitten unseren Carl durch die Wohnung jagen würde :D


Zu den Wildkatzen: Eine ähnliche Überlegung hatten wir tatsächlich schon, sofern wieder Wildkatzen zu gegen sind werden wir dies in Betracht ziehen, ich hoffe diese kommen nicht im großen Rudel, sonst ist mein Konto bald leer :(:D


Nachtrag: Sorry für die Verwirrung mit dem Namen, bevor wir wussten ob m/w war es für uns einfach sofort Carl und damals wussten wir nicht wohin die Reise geht, jedenfalls wird unser Carl auch gleich beim Tierarzt mit Namen begrüßt, das hat ja auch was :)
 
tiedsche

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Zu den Wildkatzen: Eine ähnliche Überlegung hatten wir tatsächlich schon, sofern wieder Wildkatzen zu gegen sind werden wir dies in Betracht ziehen, ich hoffe diese kommen nicht im großen Rudel, sonst ist mein Konto bald leer :(:D
Puh, dass ihr die Kastras privat stemmen sollt, hab ich gar nicht gemeint.
Immer mal nen einzelnen Wildling selbst kastrieren zu lassen, wäre ja zumutbar, aber bei einem Rudel schwierig:massaker:
Deshalb meinte ich, dass ihr euch mal an einen Verein wenden solltet...die haben sicher ausleihbare Fallen und Erfahrung und im besten Fall wissen sie wie so ein Projekt bei euch zu finanzieren wäre;)
 
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loewe_sechzig

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Puh, dass ihr die Kastras privat stemmen sollt, hab ich gar nicht gemeint.
Immer mal nen einzelnen Wildling selbst kastrieren zu lassen, wäre ja zumutbar, aber bei einem Rudel schwierig:massaker:
Deshalb meinte ich, dass ihr euch mal an einen Verein wenden solltet...die haben sicher ausleihbare Fallen und Erfahrung und im besten Fall wissen sie wie so ein Projekt bei euch zu finanzieren wäre;)

AH ok, falls das theoretisch möglich ist, wäre sicher allen geholfen. Danke für den Tipp :zufrieden:


Ich habe mich mittlerweile auch mehrere Stunden mit der Zusammenführung beschäftigt.
Nun habe ich 2 Fragen die ich so nirgends beantwortet gefunden habe.

Zum einen: aktuell habe ich in meiner Wohnung noch ein Zimmer, welches noch Rohbau ist, diese wird aktuell als Rumpelkammer genutzt. Dieses Zimmer wird in den nächsten 2,3 Monaten fertig gestellt, bis dahin würde ich dies komplett aufräumen, sodass dort noch eine alte Couch 2x2m, Kratzbaum, Spielzeug, Futter, Trinken sowie das Katzenklo rein soll. Dieses Zimmer ist auch relativ groß, allerdings fehlt dort noch das Fenster, sprich es ist aktuell eine Dunkelkammer.
Meine Frage: Wielange geht dann solch eine Zusammenführung, reden wir hier von 2,3,4 Tage oder mehrere Wochen (ist sicher von Fall zu Fall anders aber allgemein gefragt).
Selbst wenn dies nur wenige Tage braucht, bevor das Fenster nicht drin ist macht es wohl 0,0 Sinn die Katze da "einzusperren" sehe ich das richtig?

Meine 2. Frage: Meine Freundin und ich arbeiten beide, eine Woche Urlaub zur Eingewöhnung ist sicherlich drin, mehr wird dieses Jahr so schnell leider nicht möglich sein. Anderseits selbst wenn wir zuhause sind können und sollen wir ja nicht 24/7 bei der Katze sein (vorallem Carl sollte man sich ja sogar noch mehr zuwenden in der Zeit). Wie oft und wielange am Tag sollte man die neue Katze denn in ihrem Zimmer besuchen? Ich denke auch sie braucht auch genug Zeit erstmal alleine um sich zurecht zu finden. Ich will sie nicht belästigen aber auch nicht vereinsamen lassen die ersten Tage.
(BTW: sollten wir arbeiten wären wir von 8 bis 16 Uhr nicht zuhause, aber davon mal abgesehen).
 
tigerlili

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Hallo und willkommen hier! Schön, dass Du Dich kümmerst und dazulernen möchtest. :)

Ich würde sie ruhig noch ein bisschen älter wählen, so 1 Jahr mindestens. Es scheint bei Euch ja nicht ganz so sicher zu sein, und mit 6 Monaten sind sie doch noch recht unbedarft und verspielt. Aber das musst Du entscheiden. Bei den Notfellchen kannat Du ja auch mal schauen.
 
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loewe_sechzig

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  • #10
Hallo und willkommen hier! Schön, dass Du Dich kümmerst und dazulernen möchtest. :)

Ich würde sie ruhig noch ein bisschen älter wählen, so 1 Jahr mindestens. Es scheint bei Euch ja nicht ganz so sicher zu sein, und mit 6 Monaten sind sie doch noch recht unbedarft und verspielt. Aber das musst Du entscheiden. Bei den Notfellchen kannat Du ja auch mal schauen.

Hallo :)

Das Mindestalter von 6 Monaten habe ich mir selbst auserwählt mit dem Hintergedanken, dass Carl nicht gleich eine größere Katze als sie selbst dazubekommt, die Wildkatzen waren ihr auch sehr überlegen größentechnisch.
Aber ich glaube ich verfolge den falschen Ansatz mit der Größe, wie seht ihr das? Das spielt vll. bzgl. der "Zurückhaltung", Raufereien usw. dann doch eher keine Rolle?
Sollte dem so sein, würde ich eine 1-jährige, eher doch schon "gemäßigte" Katze durchaus in Erwägung ziehen :rolleyes:
 
saga

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  • #11
Meiner Erfahrung nach spielt die tatsächliche Körpergröße nur eine untergeordnete Rolle. Die Chefkatze bei meinen Schwiegereltern war son kleines Ding von 2,5kg, selbst als sie alt und arthritisch war standen die deutlich größeren Kater stramm vor ihr.

Wichtig ist vor allem der Charakter.
 
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  • #12
Die Größe spielt tatsächlich keine große Rolle....das Verhalten, die Ausstrahlung ist das, was wichtig ist. Eine höfliche zurückhaltende und souveräne Art ist beim Neuzugang wichtiger, wenn eure Katze eher unsicher ist.

Tja, was die Dunkelkammer angeht...
finde ich nicht so doll:oops: Dann lieber ein Badezimmer mit Fenster zB

Was die Länge der Zusammenführung angeht....
das kann dir keiner sagen, weil es normal nicht gibt. Es gibt nur individuell:D
Du kannst nicht abschätzen wie deine Carl reagiert. Ich tippe mal auf Rückzug. Das kann dauern bis sie ihren Mut gesammelt hat:oops:
Wichtig wäre halt die Zweitkatze möglichst punktgenau abzustimmen. Sie sollte in einer Gruppe gelebt haben und leben und zu den relaxten Katzen dort gehören. Falls deine Katze angstaggressiv reagieren sollte, sollte sie damit möglichst umgehen können. Ist sie eher die Flüchterin sollte die Neue sie möglichst nicht jagen (was viele Katzen gerne tun)

In der Notfellchenecke gibt es viele Pflegestellen, wo die Katzen im Haushalt in Gruppen leben....eine gute Adresse, wenn man ein Fellchen mit einem bestimmten Charakter braucht.;)

Noch ne Empfehlung zur ZusaFü ist dieses Buch:)
https://www.amazon.de/Katzenzusammenführung-Herz-Verstand-Christine-Hauschild/dp/373574074X
 
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loewe_sechzig

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  • #13
Vielen Dank für eure Hilfe.

Unser Carl wiegt aktuell und auch schon ein bisschen länger 2,5kg, wird wohl immer ein Baby bleiben :pink-heart:

Bad ist eher keine Option, das ist gerade mal ca. 8 m² groß, dann muss das Fenster wohl doch schonmal zügig eingebaut werden :zufrieden:

Wo empfehlt ihr denn nach einer passenden Katze überall Ausschau zu halten?
Solche SoS Notfallstellen ist schonmal eine Option, auch bei der Pension wo ich die Babys abgegeben habe hing ein Plakat dran, ich denke die arbeiten auch mit solchen Stellen zusammen.

Tierheime sicherlich? Empfehlt ihr auch das Interent wie ebay Kleinanzeigen oder habt ihr damit keine guten Erfahrungen?

Ich denke diese Notfallstellen können mir dann doch eher eine vom Charakter her passende Katze finden.
 
tiedsche

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  • #14
Bad ist eher keine Option, das ist gerade mal ca. 8 m² groß, dann muss das Fenster wohl doch schonmal zügig eingebaut werden
Das wäre natürlich die Luxuslösung:cool:


Wo empfehlt ihr denn nach einer passenden Katze überall Ausschau zu halten?
Solche SoS Notfallstellen ist schonmal eine Option, auch bei der Pension wo ich die Babys abgegeben habe hing ein Plakat dran, ich denke die arbeiten auch mit solchen Stellen zusammen.

Tierheime sicherlich? Empfehlt ihr auch das Interent wie ebay Kleinanzeigen oder habt ihr damit keine guten Erfahrungen?

Ich denke diese Notfallstellen können mir dann doch eher eine vom Charakter her passende Katze finden.

In welchem PLZ- Bereich seid ihr denn?

Tierheim:
oft schwierig, weil eine stressige, laute unruhige Umgebung mit ständigem Wechsel innerhalb der Katzenfgruppe.
Da eine verläßliche Prognose des Charakters zu versuchen, wohl eher schwierig für die meist gestressten Mitarbeiter :oops:
Auch Menschen sind individuell und haben unterschiedliche Erfahrungen, Einstellungen usw. sins also auch nicht unbedingt immer DIE Katzenkenner :oops:
Wenn man offen ist für eine Katze ist Tierheim immer super .... sucht man was Bestimmtes muß man vorsichtig an die Sache ran gehen.;)

Ebay
Da tummelt sich u. a. viel menschliches Grobzeug:stumm:
Da werden Katzen als Ware angeboten, problematische Katzen sollen weg,
dazwischen gibt's auch Katzen, die es verdient haben ihre zweite Chance zu bekommen.
An wen du gerätst, ob dir die Wahrheit gesagt wird, ob die Menschen ihre Katzen richtig einschätzen können, ob man dir einfach das Geld aus der Tasche ziehen will....Glückssache.
Das ist nur ne Plattform für Menschen mit Ahnung und Erfahrung, die sowohl mit Kopf als auch Herz da ran gehen. Sonst stärkt man skrupellose Katzenvermehrer, sitzt plötzlich auf einer Problemkatze usw

Pflegestellen
findest du zb hierhttps://www.katzen-forum.net/freigaengerkatzen-in-not/
(Entfernungen sind meist überbrückbar)
Vorteil: Du wirst meist gut beraten, die Katzen können zurück, wenns nicht klappt:)
Bei Taskali, Tiger-bande, Tigerlilli, Melcorrado, Kblix und viele andere zB leben immer wunderbare Katzen. Einfach mal die Anzeigen durchschauen.
Du könntest auch hier ein Gesuch aufgeben ....1 jährige Kätzinnen gibt's sicher mehr als genug, die ein Zuhause brauchen. Da wird auch irgendwo euer Fellchen warten
 
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loewe_sechzig

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  • #15
In welchem PLZ- Bereich seid ihr denn?
Wir wohnen im Bereich 77...

Tierheim:
oft schwierig, weil eine stressige, laute unruhige Umgebung mit ständigem Wechsel innerhalb der Katzenfgruppe.
Da eine verläßliche Prognose des Charakters zu versuchen, wohl eher schwierig für die meist gestressten Mitarbeiter :oops:
Auch Menschen sind individuell und haben unterschiedliche Erfahrungen, Einstellungen usw. sins also auch nicht unbedingt immer DIE Katzenkenner :oops:
Wenn man offen ist für eine Katze ist Tierheim immer super .... sucht man was Bestimmtes muß man vorsichtig an die Sache ran gehen.;)

Ebay
Da tummelt sich u. a. viel menschliches Grobzeug:stumm:
Da werden Katzen als Ware angeboten, problematische Katzen sollen weg,
dazwischen gibt's auch Katzen, die es verdient haben ihre zweite Chance zu bekommen.
An wen du gerätst, ob dir die Wahrheit gesagt wird, ob die Menschen ihre Katzen richtig einschätzen können, ob man dir einfach das Geld aus der Tasche ziehen will....Glückssache.
Das ist nur ne Plattform für Menschen mit Ahnung und Erfahrung, die sowohl mit Kopf als auch Herz da ran gehen.

Pflegestellen
findest du zb hierhttps://www.katzen-forum.net/freigaengerkatzen-in-not/
(Entfernungen sind meist überbrückbar)
Vorteil: Du wirst meist gut beraten, die Katzen können zurück, wenns nicht klappt:)
Bei Taskali, Tiger-bande, Tigerlilli, Melcorrado, Kblix und viele andere zB leben immer wunderbare Katzen. Einfach mal die Anzeigen durchschauen.
Du könntest auch hier ein Gesuch aufgeben ....1 jährige Kätzinnen gibt's sicher mehr als genug, die ein Zuhause brauchen. Da wird auch irgendwo euer Fellchen warten

Super, vielen Dank. Da werde ich mich wohl an eine Pflegestelle wenden, nicht weil ich keine Tiere aus dem Tierheim haben möchte, nur ich suche in meinem Fall dann doch speziell für Carl eine Katze.

von Ebay halt ich wohl Abstand, sowas dachte ich mir schon.

Nachtrag:
Grundsätzlich zu Freigängerkatzen: Die ersten (ca. 6?) Wochen müssen sich diese ja definitiv in ihrem Zimmer bzw. dann in der Wohnung aufhalten, um die neue "Heimat" anzunehmen. Kommen diese damit klar, da sie ja den Freigang gewohnt sind oder auf was sollte man sich einstellen?
 
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tiedsche

tiedsche

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  • #16
Schau mal, das Foto hab ich zB grad bei Kblix in einer Anzeige gefunden.:pink-heart:
Ich denke da wird sich wohl irgendwo eine nette Freundin für eure Carl finden lassen:D
Ist jetzt nur nen Beispiel...die sind auch nicht alle hier, sondern viele noch in Spanien;)
Ich wollte nur zeigen was für nette hübsche soziale Fellchen auch auf den PS warten
32227943vp.jpg
 
tiedsche

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  • #17
Nachtrag:
Grundsätzlich zu Freigängerkatzen: Die ersten (ca. 6?) Wochen müssen sich diese ja definitiv in ihrem Zimmer bzw. dann in der Wohnung aufhalten, um die neue "Heimat" anzunehmen. Kommen diese damit klar, da sie ja den Freigang gewohnt sind oder auf was sollte man sich einstellen?

Da bleibt ihnen nix anderes übrig als damit klar zu kommen:D
Ansonsten...auch das ist individuell:cool:
 
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loewe_sechzig

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  • #18
Ich hoffe doch auch, dass sich ein Partner finden lässt.
Jeder tag alleine ist zu viel, jedoch will ich erstmal die Räumlichkeiten herrichten und kann das ganze dann leider erst in ein paar Wochen angehen :grummel:...

Es kann durchaus noch sein, dass ich euch weiterhin nerve, aber ich hoffe ihr vergebt mir :oops:
 
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  • #19
netten bemühten Menschen wird hier immer vergeben:p
 
saga

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