KH-Westerwald bittet um Hilfe

Bea

Bea

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Hallo,

nachfolgender Hilferuf der KH-Westerwald kam über den Newsletter vom Katzensuchdienst:

Von Katzenfreund zu Katzenfreund,

Katze Fips
ca. * 18-03-2007

Bild: http://www.katzensuchdienst.de/Bilder42/fips.jpg

In der Innenstadt von 56457 Westerburg, Bereich Adolfstraße wurde eine schwer verletzte, dehydrierte, braun getigerte Katze auf weißen Pfoten, mit weißem Latz aufgefunden. Wer vermisst die bis auf die Knochen abgemagerte Katze, die weder tätowiert, noch gechipt ist? Wer kann sachdienliche Hinweise zum Eigentümer des leidenden Tieres geben? Das ausgehungerte Fundtier wurde auf den Namen Fips getauft. Fips ist sehr verschmust und sehr dankbar, nun endlich einen warmen Schlafplatz und Futter zu haben.

Die Verantwortlichkeit für das leidene Mitgeschöpf wird hin und her geschoben. Das zuständige Fundbüro schweigt, die Polizei schweigt, das zuständige und kommunal geförderte Tierheim schweigt, jeder schiebt die Zuständigkeit für Fips auf den anderen, Katze Fips leidet! Fips braucht sofortige Hilfe, kein Geplänkel über Verantwortlichkeit und ob man Katzen überhaupt helfen brauche, schließlich kommen sie alleine zurecht!?

Fakt ist, dass sich weder der aufgefundene Kanarienvogel, noch der aufgefundene Hund, noch die aufgefundene Katze dauerhaft alleine und auf sich gestellt artgerecht versorgen kann. Besonders bei verletzt aufgefundenen Tieren erübrigt sich jede Diskussion. Es sind Haustiere, die in menschliche Obhut und Verantwortung gehören. Fips hat einen schweren Zwergfellriss, der dringend operiert werden muß, damit das arme Fundtier wieder schmerzfrei leben kann.

Hauskatzen können sich nicht alleine versorgen, Hauskatzen sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Schwerstverletzt aufgefundene, abgemargerte und ausgetrocknete Haustiere brauchen Hilfe, kein Fachgesimpel unter den Verantwortlichen!

Allein im letzten Jahr sind über 100 Fundtiere aus der Verbandsgemeinde Westerburg bei uns im Tierheim abgegeben worden. Das Fundbüro schweigt, Fundanzeigen werden unterschlagen, Halter, die sich hilfesuchend an die zuständigen Stellen wenden werden von A nach B verwiesen, niemand hilft. Prüfungen seitens des Landesbeauftragten bleiben ohne Beanstandungen, Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion schmettert Fachaufsichtbeschwerden ab, da auch sie kein Fehlverhalten feststellen können, Fips kann es sehr wohl! Fips bekommt kaum noch Luft. Wer in ihre Augen schaut, weiß, dass Fips dringend Hilfe benötigt.

Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen, wo uns eindringlich erklärt wurde, wer verantwortlich ist für die Schäden, die das aufgefundene Tier anrichtet, wurden wir mit dem verletzten Tier von der Polzeidienststelle heim geschickt. Die Daten sind erfasst, Fips ist nun eine Kartei-Leiche und wenn nicht schnell gehandelt wird auch eine reale Leiche! Fips kam zu uns ins Tierheim, wir mußten umorganisieren, um einen Platz für das kranke Tier zu finden. Wir haben unser hilfsbedürftiges Mitgeschöpf mit Flüssigkeit und Aufbaunahrung versorgt, bis es soweit stabilisiert war, dass der lebensbedrohliche Eingriff für den riesigen Zwergfellriss gewagt werden konnte.

Dienstag vor Ostern war es dann soweit, Fips konnte in die Tierklinik nach Betzdorf gebracht werden. Nun begann das große Bangen um das Leben von Fips. Dr. Köhler konnte abends Entwarnung geben, die Operation ist gut verlaufen, Fips lebt. Die kleine, zarte Fips musste während der Operation künstlich beatmet werden, sie hat die kritische Situation mit dem tollen OP-Team bravorös gemeistert.

Am Donnerstag abend durften wir Fips nach Hause holen, Fips hat einen Bauchschnitt von rund 25 cm. Ihr Zwergfell wird mit unzähligen Fäden gehalten, ihre Atmung ist bereits viel, viel besser geworden.

Ostern ist ein Neuanfang, wie wahr!
Wir tun alles meschenmögliche, damit Fips die Zeit nach der Operation sehr ruhig verbringt, damit nun keine Komplikationen mehr auftreten. Fips ist nun wieder bei uns im Tierheim auf der Krankenstation und genießt es sichtlich, wieder bekannten Gesichtern zu begegnen. Mit dem riesigen Trichter um den Hals wirkt die kleine Maus so zerbrechlich, aber wir sind guter Dinge, ab sofort geht es nur noch aufwärts für Fips.

Ihre kranken Augen schaun schon wieder viel glücklicher, hoffnungs- und lebensfroher aus.

Wer hilft uns die lebensnotwendige Operation zu finanzieren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 500,00 bis 700,00 Euro. Wir haben die OP durchführen lassen, obwohl wir das Geld dafür nicht haben, wir bauen darauf, dass wir bis zur Rechnungsstellung der Klinik viele liebe Menschen finden, die den einen oder anderen Euro dazu tun, denn gemeinsam sind wir stark.

Wer sich Fips zufriedene Augen anschaut, weiß, dass sich jeder Cent für dieses wunderbare Geschöpf lohnt.

Wer hilft?

Unser Spendenkonto lautet: 495 506 bei der Westerwaldbank e.G., BLZ: 573 918 00

Verwendungszweck: GEM02.1414 Spende Fips

Vorab vielen herzlichen Dank für die Hilfe.

Das Team der
Katzenhilfe-Westerwald e.V.
Info+Katzenhilfe-Westerwald.de
 
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