Katzenzusammenführung. Erstkatze flüchtet vor Neuzugang?

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Berscher

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  • #21
Hallo,
Jetzt melde ich mich mal wieder mit Updates:
Tommy ist weiterhin meistens nur im Erdgeschoss aber ich habe das Gefühl mit weniger Angst. Seltenst schaut er mal nach oben. Aaron ist ziemlich gelangweilt und schläft meistens im Bett. Ab und zu zwischendurch fressen.
Hier mal Bilder von Aaron:
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und von Tommy:
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Berscher

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  • #22
Hallo zusammen.
Jetzt sind ja bereits gut 2 Wochen vergangen.
Ich wollte mich nochmals recht herzlich für eure Ratschläge bedanken.
Tommy bewegt sich mittlerweile wieder ganz normal im Haus. Er schläft auch oben und läuft nicht weg wenn er Aaron hört(Aber er geht knurrend weg). Wir hatten jetzt auch schon 2 mal die Gelegenheit beide Katzen am Zaun mit vielen Leckerlis zu füttern. Tommy hat zwar geknurrt aber hat alle Leckerlis gefressen und während des fressens auch nicht geknurrt. Das ging jeweils 5 min so. Danach ist Tommy knurrend weg gegangen. Er markiert auch mit seinem Hals die Wände im oberen Geschoss.
Das ist denke ich alles super. Aber wann und wie kann ich die Zusammenführung machen?
Habt ihr dazu noch Tipps?

vielen Dank
 
GroCha

GroCha

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  • #23
Ich schätze, dass Thommy noch unsicher ist.

Wie ging das mit den gemeinsamen Leckerchen am Gitter?
Waren Thommy und Aaron zufällig beide da und das habt ausgenutzt für ne Leckerlie-Runde oder hattet Ihr sie gezielt deswegen angelockt?
Wie verhält sich Aaron? Frisst er die Leckerlie in Ruhe oder ist er auch etwas angespannt? Reagiert er auf Thommys knurren?

Wie geht es Aaron denn generell? Kommt er mit dem separiert sein klar oder macht es ihm langsam zu schaffen? Wieviel Zeit verbringt Ihr aktuell bei ihm? Schläft einer bei ihm?

Im Großen und Ganzen klingt das nicht schlecht.
Wie gesagt, denke ich, dass Thommys Knurren mehr Unsicherheit ist als Aggression. Er braucht noch Zeit.
 
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Berscher

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  • #24
Aaron und Tommy waren jeweils zufällig da.
Aaron ist total entspannt oder zumindest macht er den Eindruck.
Aaron macht das eingesperrt sein langsam zu schaffen. Er maunzt vor dem Gitter und möchte auch runter. Das verunsichert Tommy wieder ein bisschen.
Ansonsten schläft Aaron bei mir und Tagsüber versuche ich für beide da zu sein.
Wann weiß ich wann ich das Gitter mal aufmachen kann?
 
GroCha

GroCha

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  • #25
Wann weiß ich wann ich das Gitter mal aufmachen kann?
Das ist eine Frage, die aus der Ferne sehr schwer zu beantworten ist.

Wie beschäftigt Ihr Aaron denn, wenn er allein ist? Hat er ein Fummelbrett/-teppich? Oder mal ein Karton mit Laub oder Tannenzapfen von draußen?

Und bitte nicht reagieren, wenn Aaron am Gitter weint. Das klingt grade ganz sicher total jämmerlich, aber macht nicht den Fehler und zieht Euch einen Kater ran, der gelernt hat, dass man mit Heulen seinen Willen kriegt.


Tu mir mal den Gefallen und schau Dir in diesem Thread https://www.katzen-forum.net/threads/brutus-morpheus-akuma.236964/page-42 die Videos an. Du musst Dir net alle Posts durchlesen - keine Panik. Geht nur um die Videos.
Da hat grade eine Traumzusammenführung zwischen drei (sehr jungen, gut sozialisierten) Katern stattgefunden.
Ich möchte, dass Du einen Vergleichswert hast. Dass Du siehst, wie entspannte Kater am Gitter aussehen. Dass Du die Körpersprache vor Augen hast. Auch siehst, wie spielerisches Raufen aussieht. Ich hoffe, dass Dir das hilft, selbst einzuschätzen, wie weit DEINE Kater sind.

Wenn die beiden zufällig am Gitter waren, gilt das ja praktisch als freiwillig, das is super! Dann würde ich jetzt anfangen, gezielte Leckerlie-Runden mit beiden am Gitter zu machen. Und zwar, weil Thommy meiner Meinung nach der Unsicherere (blödes Wort) is, mit schönen, klaren Ritualen.
Is Thommy zuverlässig zu einer bestimmten Zeit immer da? Ist Aaron hibbelig, wenn er Thommy vor dem Gitter sieht? Wenn das der Fall ist, würde ich Aaron vorher ein wenig auspowern. Nicht dass er mit seiner Freude Thommy nervös macht.
Wenn Thommy zu einer bestimmten Zeit immer da ist, würde ich das Ganze auch immer etwa zur selben Zeit machen. Gerade unsichere Tiere stehen total auf Rituale, also immer gleiche Abläufe, weil sie dann genau wissen, was passiert.
Ich würde also eine Art Codewort verwenden, um den Anfang und das Ende der gemeinsamen Leckerlie-Runde zu signalisieren.
Am besten geht das übrigens, wenn zwei Leute dabei sind. Jeder bei einem Kater.
Richtig gut wäre, wenn Du das filmen und auf YouTube hochladen könntest, damit wir ebenfalls die Körpersprache der Kater sehen können.

Jetzt hab ich Dir erst mal genug Hausaufgaben gegeben ;)
 
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