Katzenklo in der DDR -- Fragen an die Ü30

ELIA

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  • #21
Ich erinnere mich auch............
Fotoschalen wurden mit Toilettenpapier ausgelegt!
Zu Futtern gabs morgens Instant-Babyreisbrei (mit Wasser statt Milch bereitet)
Ansonsten viel Rindfleisch, gekochte Hühnermägen und - Herzen mit Eigelb vermsicht.
An Dosenfutter kann ich micht überhaupt nicht erinnern!

Ja....und nun frag ich mich ernsthaft, warum sind die DDR-Katzen so alt geworden, ohne Taurinzugaben und Vitaminzusätze usw.:confused:

Ja wahrscheinlich weil sie nicht so zugedröhnt worden sind mit all dem angeblich so gesunden Wellness Zeugs:D
 
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vlora

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  • #22
Ich denke der Mist war immer noch hochwertiger damals als das Superkotzfutter aus den "KauftEuchDumm" Tempeln heute
Da hat bei uns in der Familie keiner Zucker dem Futter für Tiere extra untergemischt oder so... auch war (wie ich finde) alles noch nicht so überwürzt.
Da hatten Wurst und Fleisch für die Menschen weder Östrogene noch sonstwas an synth. Designerstoffen aus dem Chemielabor intus....
Ich wundere mich sowieso, was man sich heute gefallen lässt - und man gar nicht mehr wissen möchte, was im Essen wirklich drin ist.
Wie oft begegnen mir heute Leute mit Krebsleiden, unfruchtbare Paare, Teens, die mit 12 schon aussehen wie 17 ....
woran das wohl liegt...

ich zitiere mich doch nochmal .... und kann Steppenläufer nur zustimmen
 
ELIA

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  • #23
Dazu muss ich allerdings anmerken,daß Tumorerkrankungen nicht häufiger geworden sind.
Sie werden heute nur schneller und früher entdeckt.
Früher gab es schlechtere Arbeitsbedingungen und andere Umstände die dann auch Krebserkrankungen begünstigt haben.
Es gab auch Paare mit unerfülltem Kinderwunsch und viele andere Unannehmlichkeiten des Alltags
Also all zu rosig sollte man die Vergangenheit auch nicht betrachten,manches war besser,sehr vieles schlechter.
Zumindest haben die Katzenklos früher schneller gestunken,die Katzenstreus sind doch deutlich besser geworden;)
 
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Usambara

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  • #24
Dazu muss ich allerdings anmerken,daß Tumorerkrankungen nicht häufiger geworden sind.
Sie werden heute nur schneller und früher entdeckt.
Früher gab es schlechtere Arbeitsbedingungen und andere Umstände die dann auch Krebserkrankungen begünstigt haben.
Es gab auch Paare mit unerfülltem Kinderwunsch und viele andere Unannehmlichkeiten des Alltags
Also all zu rosig sollte man die Vergangenheit auch nicht betrachten,manches war besser,sehr vieles schlechter.
Zumindest haben die Katzenklos früher schneller gestunken,die Katzenstreus sind doch deutlich besser geworden;)

Voll zustimm!!!;)
Ganz zu schweigen von all den Umweltgiften!:grummel:
 
Pippi Langstrumpf

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  • #25
Tilly unserer Perserkatze wurde voll gebarft.. Kaklo war auch so eine Fotoschale mit Zellstoff drin.

Felix war Freigänger, der hatte kein Katzenklo.. auch er wurde anfänglich gebarft, suchte sich aber genug Mäuse im Stall und bekam eben auch "KÜchenabfälle" also Essenrester.

Beide wurden zwischen 16 und 17 Jahre alt
 
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vlora

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  • #26
Nööö - alles rosig ist nicht damit gemeint - und ich rede nichtmal von (was weiß ich) 50 Jahren zurück...
70er/ 80 er ... im ganzen breiten Umfeld kannte man niemanden mit bestimmten Leiden persönlich (oder kaum) .... Heute: ach ja der hat Krebs und der und die auch....... ständig begegnet mir das im privaten und beruflichen Umfeld - ist schon fast "üblich" - und spätestens wenn die Leute damals schwer krank wurden, erkannte man auch schon Krebs (nur Frühdiagnose - rechtzeitige Heilung war seltener) ... allein 3 enge Freundinnen von mir haben unerfüllten Kinderwusch und machen Invitro, oder andere Behandlungen)
 
ELIA

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  • #27
Ich musste gerade echt schmunzeln.
Unser Gedankensprung vom Katzenklo zur invitro Fertilisation ist schon interessant:D
 
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asrei

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  • #28
Nööö - alles rosig ist nicht damit gemeint - und ich rede nichtmal von (was weiß ich) 50 Jahren zurück...
70er/ 80 er ... im ganzen breiten Umfeld kannte man niemanden mit bestimmten Leiden persönlich (oder kaum) .... Heute: ach ja der hat Krebs und der und die auch....... ständig begegnet mir das im privaten und beruflichen Umfeld - ist schon fast "üblich" - und spätestens wenn die Leute damals schwer krank wurden, erkannte man auch schon Krebs (nur Frühdiagnose - rechtzeitige Heilung war seltener) ... allein 3 enge Freundinnen von mir haben unerfüllten Kinderwusch und machen Invitro, oder andere Behandlungen)

doch, damals gab´s auch Krebs. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, daß es nicht so häufig war.
Und was IVF angeht - nun ja, damals hat man die Kinder mit 20-25 bekommen, nicht mit 35-40, ich glaub, das spielt schon eine gewisse Rolle bei der Fruchtbarkeit. Und man hat vorher nicht 15 Jahre lang die Pille eingeworfen. Einige Paare kenn ich trotzdem von früher, die auch lange bis sehr lange gebraucht haben für ein Kind. Gott, komm ich mir grad alt vor, damit bin ich grad mal Mitte 30...
 
Katzenbande

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  • #30
70er/ 80 er ... im ganzen breiten Umfeld kannte man niemanden mit bestimmten Leiden persönlich (oder kaum) .... Heute: ach ja der hat Krebs und der und die auch....... ständig begegnet mir das im privaten und beruflichen Umfeld - ist schon fast "üblich" -

ich denke aber auch, das hat mit der veränderten eigenen Wahrnehmung zu tun.
Ich glaube auch eher nicht, dass es damals so viel weniger - bleiben wir mal beim Krebs - Betroffene gegeben hat, als heute.
Zum einen, wie ja schon gesagt wurde, wurde Krebs entweder spät oder (noch viel früher) garnicht erkannt und viele Leute sind halt gestorben, weil sie einfach krank waren.
Und außerdem hat man doch in den Zwanzigern ein ganz anderes persönliches Umfeld als 20-30 Jahre später. 20jährige haben nunmal seltener Krebs als 50-60jährige, mit denen man sich, wenn man selber älter wird, umgibt. Deswegen ist das teilweise auch ein subjektives Empfinden, dass man denkt, es gibt mehr kranke Leute als früher.
 
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asrei

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  • #31
ich denke aber auch, das hat mit der veränderten eigenen Wahrnehmung zu tun.
Ich glaube auch eher nicht, dass es damals so viel weniger - bleiben wir mal beim Krebs - Betroffene gegeben hat, als heute.
Zum einen, wie ja schon gesagt wurde, wurde Krebs entweder spät oder (noch viel früher) garnicht erkannt und viele Leute sind halt gestorben, weil sie einfach krank waren.
Und außerdem hat man doch in den Zwanzigern ein ganz anderes persönliches Umfeld als 20-30 Jahre später. 20jährige haben nunmal seltener Krebs als 50-60jährige, mit denen man sich, wenn man selber älter wird, umgibt. Deswegen ist das teilweise auch ein subjektives Empfinden, dass man denkt, es gibt mehr kranke Leute als früher.

hm. Wenn ich "damals" sage, meine ich die Generation meiner Eltern (damals also 30-40, vielleicht 50), ich war ja noch Kind. Und meine Eltern hatten einen ziemlich großen Bekanntenkreis.
Klar gab´s da paar Todesfälle in der Umgebung, mal Schlaganfall mit grad mal 30, mal Unfälle, mal doch Krebs. Aber insgesamt waren es nicht so viele.
Wenn ich jetzt in "meiner" Generation gucke, also 30-40, vielleicht bis 50, dann gibt´s da einiges an Krebsfällen. Selektive Wahrnehmung? Offenerer Umgang damit? ich weiß es echt nicht.
 
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willy11

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  • #32
Ja ich bin ein echtes DDR Kind und ich kann nur schreiben das diese Kunststoff
(Fressen )/(Essen)seit der Wende zugenommen hat.Das es von der Wirtschaft den Leuten eingeredet wird und sie sich kaum dagegen wehren können.Und wenn sie Althergebrachtes weiter benutzen oder darauf besinnen werden sie verspottet oder schief angesehen.Auch habe ich bemerkt das seit der Wende
die Menschen kränker wurden .Viele "Alterskrankheiten" zugenommen haben und bei viel jüngeren ausbrechen.Woran das liegt ja ich schiebe es darauf das die Menschen keine Sicherheit im Berufsleben, Geborgenheit(Das verwundet das Nervensystem) mehr haben und das viele Künstliche Essen den Künstliche Stress.Ich arbeite im Pflegebereich und wenn man sieht das die zu Pflegenden in den Jahrgängen 49
bis 68 rasant zunehmen.Dagegen die älteren Jahrgänge um 1940 und höher fit-er sind ist das schon verwunderlich.Und das Trotz der Hungerjahre 1917-18
oder 1945-48.Ist schon verwunderlich.Genauso ist es bei den Vierbeinern
Tierhalter die alte Methoden weiterhin anwenden haben gesündere Tiere als alle die das Kunstfutter der Industrie füttern und Ihre Vierbeiner vermenschlichen.
Also weg von der Industrie diktierten Lebensmittel/Futterversorgung hin zu altbewerten .
 
Kasimar

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  • #33
Also unsere Kater hatten gar kein Katzenklo, die gingen nach draußen ...
In den ersten Wochen gabs ne Plasteschale mit Sand oder so, das war's.
Zu Fressen gab's Essensreste, Leberwurstbrot oder Mäuse.
Einmal war einer der Kater einige Wochen verschwunden, als er wieder auftauchte, da gab's ausnahmsweise mal Fleisch pur.
 
kiska

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  • #34
Warum soll das nur in der DDR so gewesen sein? Ich bin jetzt 54 Jahre und erinnere mich, dass unsere Nachbarn zu der Zeit als ich etwa 5 Jahre war (deren Tochter war in meinem Alter) auch eine Katze hatten und weder ein Katzenklo noch einen Kratzbaum oder Spielzeug für die Katze.
Meine Mutter hat sich immer um die Fütterung gekümmert wenn die Leute in Urlaub warn und ich war natürlich dabei. Die Katze war natürlich eine Freigängerin und Einzelkatze, wie wohl die meisten Katzen damals. Sie hatte in der Garage eine Kiste mit Sand stehen und einen Karton zum schlafen. Gefüttert wurde mit den einzigen zwei Sorten Whiskas die es damals gab.
Meine Oma hatte auch eine Katze, auch meist draussen, die nur selten etwas Futter gereicht bekam und wenn dann vom Tisch, sie sollte ja Mäuse fangen. Ein Katzenklo habe ich dort niemals gesehen.
Als ich meine erste Katze bekam (da war ich vielleicht so 10 Jahre), durfte die auch nur im Keller und draussen leben und hatte ebenfalls eine Kiste mit Sand. Sie bekam gelegentlich auch diese Whiskas-Dosen oder mal ein Leberwurstbrot.
 
Barbarossa

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  • #35
Uhhh, dass muß doch gestunken haben wie Hölle.....
e025.gif

Gab es in den 70ern im "Westen" überhaupt schon Streu im heutigen Sinne? Vermutlich hat sich das Klomanagement parallel zum Fertigfutter entwickelt und damals gabs auch nur eine wenig taugliche Sorte. Wenn überhaupt.

Wo kamen da denn die ganzen Supplemente her?:confused:
Und Rindfleisch und Geflügel war doch sicher teuer oder?
Woher wusstet ihr die Taurinwerte vom Fleisch?;)

Einer Katze, die mit 19 Jahren noch ein fast vollständiges Gebiss hatte, die weder blind war noch humpelte, die sich mit der halben Nachbarschaft prügelte, ohne außer Atem zu kommen - wieso sollte man der künstliche Vitamine, Öle und Mineralien mit zweifelhafter Langzeitwirkung unterjubeln? Ihr scheint jedenfalls nichts Maßgebliches gefehlt zu haben.

Unsere Katzen benutzten eine Babybadewanne voller Sand als Drinnenklo.
 
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  • #36
Gab es in den 70ern im "Westen" überhaupt schon Streu im heutigen Sinne? Vermutlich hat sich das Klomanagement parallel zum Fertigfutter entwickelt und damals gabs auch nur eine wenig taugliche Sorte. Wenn überhaupt.



Einer Katze, die mit 19 Jahren noch ein fast vollständiges Gebiss hatte, die weder blind war noch humpelte, die sich mit der halben Nachbarschaft prügelte, ohne außer Atem zu kommen - wieso sollte man der künstliche Vitamine, Öle und Mineralien mit zweifelhafter Langzeitwirkung unterjubeln? Ihr scheint jedenfalls nichts Maßgebliches gefehlt zu haben.

Unsere Katzen benutzten eine Babybadewanne voller Sand als Drinnenklo.
Meine Post bezog sich auf "Wohnungskatzen ohne Freigang",die nicht mit Nassfutter gefüttert wurden.
 
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willy11

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  • #37
Na Ihr gebt euch doch schon zum Teil selbst die Antworten auch für die Nur
Wohnungkatzen.Das Leben war gesünder.Und aktiver im Positiven Sinne.
Meine Groß-Tante hatte einen Nur Wohnungskater Kazimir der wurde nur mit dem Gefüttert was sie selber kochte für sich.Sie würzte Ihr gekochtes erst nachdem sie Kasi gefüttert hatte.Sein Lieblingsgericht waren Krautrouladen da wäre er am liebsten in der Topf geklettert.Und wenns dann saure Flecken gab ist er hat er zum Topflecken gebettelt.Der mochte sogar Pflaumenmuss.er wurde
23 Jahre alt und das in einer 54 qm Wohnung die er sich nur mit meiner Tante teilen musste.Ach so wo ich 13 J. alt war hat mein Vati Ihm 2 Birken als Kletterbäume hingebracht damals bekam das Haus Balkons angebaut.Seine Hochsitze waren so Stabil das selbst meine Cousinen hochklettern konnten.
Wir saßen dann oben auf Balkonien und kuschelten.In der 1 Etage.Katzennetz war eine alte Gardine.Vati musste immer Sand hinbringen und den alten wieder entsorgen da meine Groß-Tante es nicht mehr konnte sie war gehbehindert durch den Krieg und schon für uns damals alt 77J.Das war 1980.Bis sie operiert wurde da war Ihr Wunsch ein Fahrrad.Heute hat sie
immer noch 2 Katzen lebt bei Ihren Urenkeln im Haus in einer eignen Wohnung
kocht mittags mit Hilfe Ihrer Ururenkelin noch immer braucht noch keine Pflege-und fährt 2 die Woche mit dem Fahrrad auf dem Friedhof Ihren Mann besuchen und verspricht bald zu kommen.aber das sagt sie seit 30 Jahren.
 
Barbarossa

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  • #38
Meine Post bezog sich auf "Wohnungskatzen ohne Freigang",die nicht mit Nassfutter gefüttert wurden.

Wenn allein die wöchentliche Maus ein ultragesundes, sehr langes Leben garantiert, dann frage ich mich, warum Wohnungskatzen nicht längst wöchentlich einmal in diesen Genuss kommen? :rolleyes:

Vati musste immer Sand hinbringen und den alten wieder entsorgen da meine Groß-Tante es nicht mehr konnte sie war gehbehindert durch den Krieg und schon für uns damals alt 77J.Das war 1980.Bis sie operiert wurde da war Ihr Wunsch ein Fahrrad.Heute hat sie
immer noch 2 Katzen lebt bei Ihren Urenkeln im Haus in einer eignen Wohnung
kocht mittags mit Hilfe Ihrer Ururenkelin noch immer braucht noch keine Pflege-und fährt 2 die Woche mit dem Fahrrad auf dem Friedhof Ihren Mann besuchen und verspricht bald zu kommen.aber das sagt sie seit 30 Jahren.

Deine Großtante ist 108 und fährt noch Fahrrad???? :eek:
 
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kiska

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  • #39
Ich muss noch dazu sagen, bei uns im Ort (im Westen) gab es damals auch keinen Tierarzt. Meine Eltern mussten ihren Hund 1966 noch auf dem Schlachthof beim dort tätigen Tierarzt einschläfern lassen.
Erst so um 1970 gab es dann einen Grosstierarzt im Ort, der sich auch gelegentlich mal um Hund oder Katze kümmerte.
Auch als die Katze meiner Oma Schrotkugeln im Bauch hatte, musste sie mit ihr zum nahen Schlachthof..... in einer Einkaufstasche, denn Transportboxen gab es auch noch nicht.
Heut kann man sich vieles nicht mehr vorstellen und manches möchte ich auch gar nicht noch mal erleben, aber ob unsere verwöhnten Wohnungstiger, die bei jedem Kümmerlein in eine hochmoderne Tierklinik geschleppt werden und nur das allerbeste Premiumfutter vorgesetzt bekommen und über stylische Wohnungstoiletten verfügen sowie oft sogar über mehrere exquisite Kratzbäume.... ob diese Katzen glücklicher sind, als die Tiere damals, die im Sand ihre Geschäfte verrichten mussten, Tischabfälle bekamen, deren einziges Spielzeug echte Mäuse und Vögel waren und die zum sterben sich selbst überlassen blieben... das kann ohnehin niemand beantworten.
 
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Usambara

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  • #40
Was ich leider auch nie vergessen konnte............:verstummt:
Unsere 1. Katze war eine Siamkatze aus dem Zooladen!:eek:
Nach ca. 8 Wochen verstarb sie aufgrund des massiven Wurmbefalls. Der Tierarzt konnte nicht mehr helfen, so sehr waren die Organe angegriffen!:(
Ich war da noch Kind und habe tagelang geheult!
 
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