Katzenkinder von privat – ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll

Glückspfote

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  • #21
Oje, dann stimmte wohl mein Bauchgefühl. Werd's dann wohl oder übel absagen.
Das ist die richtige Entscheidung (y).
Es wurde ja sonst schon alles gesagt. Ich bin fassungslos darüber, dass dort 600 Euro für ein Vermehrerkitten ohne Stammbaum verlangt werden.
 
Rickie

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  • #22
Was würdest du aus Tierschutz-Sicht empfehlen, was mit den Kitten passieren sollte? Sollen sie dann in´s Heim oder auf die Strasse?
Wie schon geschrieben, im besten Fall ins TH abgeben, kostenfrei, im fürs TH noch besseren Fall gegen eine Abgabegebühr, denn jede aufgenommene Katze kostet das TH ja erst mal eine Stange Geld und Arbeit, die auch bezahlt werden muß.
Im TH werden die Kleinen wenigstens geimpft, gechipt und KASTRIERT, damit die Vermehrerspirale mal zu einem Ende kommt.

Was nichts kostet, ist auch nichts wert...
Ganz prima.
Bruno hab ich aus unserem Auffangheim für kranke Streuner mitgenommen, die haben keine Gebühr erhoben, wofür es aber auch Gründe gab. Nee, Wert ist der nischt mehr, ist ja blind, kam eh von der Straße.

Manfred und Ramses waren auch umsonst, die sind auch nischt Wert. Hab ich sogar kostenlos mit kastriert und geimpft.

Linda, für die wollte unser TH auch nichts haben, haben sie mir gleich gesagt, als ich meinte, ich nehme sie mit. Aber OK, mit der kann man eh nichts anfangen. So alt, blind, zahnlos, wertlos.

Ich kenne sehr viele Leute, die ihre Katzen umsonst bekommen haben und sich für diese Tiere aufopfern. Den Spruch finde ich von daher wirklich nicht so toll.

Zum Thema: Davon hätte ich die Finger gelassen. 2 BKHs, also eine absolute Moderasse, von der der Markt vor Corona voll war, bekommt man für 1200 zusammen auch mit Stammbaum. Die Mutterkatze kann durchaus 2 Würfe pro Jahr haben, jeweils 4 bis 6 Katzen. Lohnendes Geschäft mit der Naivität der Leute und auf Kosten der Katzen.
 
Freewolf

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  • #23
Ich kenne sehr viele Leute, die ihre Katzen umsonst bekommen haben und sich für diese Tiere aufopfern. Den Spruch finde ich von daher wirklich nicht so toll.
Wir nehmen für alte, (unheilbar) kranke oder auch verwilderte Katzen keine Schutzgebühr.
Sind froh, wenn diese wertlosen Katzen nochmal ein schönes Zuhause bekommen :)
 
racoon20

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  • #24
@LeniLou hat das sicher im wohlwollendem Sinn der Tiere gemeint! Nicht jeder Tierhalter, der "kostenlos" ein Tier in Obhut nehmen darf, geht dann auch so wertgeschätzt mit diesem um. Im schlimmsten Fall landen die Tiere bei den ersten Problemen auf der Straße. Man nennt es nicht umsonst Schutzgebühr.
 
racoon20

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  • #25
Zum Thema: Davon hätte ich die Finger gelassen. 2 BKHs, also eine absolute Moderasse, von der der Markt vor Corona voll war, bekommt man für 1200 zusammen auch mit Stammbaum. Die Mutterkatze kann durchaus 2 Würfe pro Jahr haben, jeweils 4 bis 6 Katzen. Lohnendes Geschäft mit der Naivität der Leute und auf Kosten der Katzen.
Mit Stammbaum, einem guten Verein im Rücken und den damit verbundenen Auflagen ist es dann aber kein lohnendes Geschäft mehr, sondern ein teures Hobby.
 
Kayalina

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  • #26
Was nichts kostet, ist auch nichts wert...
Verkennst du dabei nicht, dass es sich bei Katzen nicht um Gegenstände handelt sondern um Lebewesen, zu denen man eine Bindung aufbaut und deren Wert eher emotional als monetär gemessen wird?

Menschen, die sich ihrer Verantwortung bei der Tierhaltung bewusst sind, brauchen keinen Kaufpreis oder eine Schutzgebühr, um diese auch zu leben. Umgekehrt wird es auch immer verantwortungslose Menschen geben, die sich aus einem "Haben wollen"-Reflex ein Tier anschaffen, egal ob die Katze 0, 50 oder 500 Euro kostet.
 
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LeniLou

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  • #27
@LeniLou hat das sicher im wohlwollendem Sinn der Tiere gemeint! Nicht jeder Tierhalter, der "kostenlos" ein Tier in Obhut nehmen darf, geht dann auch so wertgeschätzt mit diesem um. Im schlimmsten Fall landen die Tiere bei den ersten Problemen auf der Straße. Man nennt es nicht umsonst Schutzgebühr.
Richtig.

Es müssen ja nicht mal die ersten Probleme sein, der nächste Urlaub reicht ja schon.
Oder dass unüberlegt ein Tier angeschafft wird, weil ist ja süß und kostet nichts, und man dann dann später merkt dass so ein Tier auch eine Menge Arbeit macht.
 
biveli john

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  • #28
Es funktioniert wie ein Schneeballsystem.
Vom Vermehrer günstig eine Katze kaufen und
hurtig von einem Vermehrerkater decken lassen usw.
Und das schön an der Finanz vorbei.
Dieser Graubereich gehört abgestellt.
Ich wundere mich dass seriöse Züchter nicht mehr dahinter sind.
Wahrscheinlich haben sie wenig Handhabe.
 
Rickie

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  • #29
Wir nehmen für alte, (unheilbar) kranke oder auch verwilderte Katzen keine Schutzgebühr.
Sind froh, wenn diese wertlosen Katzen nochmal ein schönes Zuhause bekommen :)
Das finde ich gar nicht verkehrt, denn wer so ein Tier aufnimmt, tut das bewußt und ist sich auch der Kosten bewußt, die so ein Tier mit sich bringen kann. Und so war es halt auch bei Linda.

Mit Stammbaum, einem guten Verein im Rücken und den damit verbundenen Auflagen ist es dann aber kein lohnendes Geschäft mehr, sondern ein teures Hobby.
Das ist mir schon sehr klar ;), HIER handelt es sich aber um 2 Katzen OHNE SB, und das ist ein sehr großer Unterschied! Und genau darum geht es, der Preis für SB-lose Look-a-likes.

Verkennst du dabei nicht, dass es sich bei Katzen nicht um Gegenstände handelt sondern um Lebewesen, zu denen man eine Bindung aufbaut und deren Wert eher emotional als monetär gemessen wird?

Menschen, die sich ihrer Verantwortung bei der Tierhaltung bewusst sind, brauchen keinen Kaufpreis oder eine Schutzgebühr, um diese auch zu leben. Umgekehrt wird es auch immer verantwortungslose Menschen geben, die sich aus einem "Haben wollen"-Reflex ein Tier anschaffen, egal ob die Katze 0, 50 oder 500 Euro kostet.
Und es sind oftmals die sehr, sehr betuchten Leute, die ein sehr teures Tier zum Renomieren brauchen, des Tieres aber bald überdrüssig werden und es aussetzen. Feigheit, Gewissenlosigkeit, keine Empathie, Oberflächlichkeit, Kaltherzigkeit.

In FL hatte unsere Orga zweimal in jedem Jahr ein Adoptionswochenende für Katzen und Hunde, da konnte man kostenlos von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mitternacht nonstop ein Tier adoptieren und hat obendrein noch eine Erstausrüstung bekommen (Einwegklo, Streu, Futter und so paar Kleinigkeiten). Die Tiere waren gechipt und jahrelange Erfahrung hat gezeigt, daß eben diese kostenlosen Tiere nie Rückläufer waren, nicht ausgesetzt oder als Kadaver gefunden wurden. Es waren alles Streuner/Straßenkatzen, die gepäppelt wurden und irgendwann muß ja so ein Auffangheim auch mal wieder leer werden für Neue.
Als ich davon berichtete, wurde ich von einigen sehr wenigen hier hart angegangen, daß man Tiere nicht kostenlos weggeben soll, aber die Erfahrung dort lehrt ja was anderes. Noch dazu Erstausrüstung? Auch falsch. Wenn der Züchter aber eine Erstausrüstung mitgeibt, ist es plötzlich richtig. ;) Manche Tiere hab ich mit zu den Leuten nach Hause gebracht. War auch falsch. Aber wenn ein Züchter die Tiere ins neue Zuhause bringt, ist es richtig?

Leider wird mitunter mit zweierlei Maß gemessen, wo es nicht angebracht ist.
Und manchmal wird nicht differenziert, wo es angebracht wäre.

Es funktioniert wie ein Schneeballsystem.
Vom Vermehrer günstig eine Katze kaufen und
hurtig von einem Vermehrerkater decken lassen usw.
Und das schön an der Finanz vorbei.
Dieser Graubereich gehört abgestellt.
Ich wundere mich dass seriöse Züchter nicht mehr dahinter sind.
Wahrscheinlich haben sie wenig Handhabe.
Mich wundert es ja immer, daß gerade auch so viele Züchter gegen Frühkastra sind, das würde schon mal einen erheblichen Teil dieses Problems lösen.
 
sleepy

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  • #30
@LeniLou hat das sicher im wohlwollendem Sinn der Tiere gemeint! Nicht jeder Tierhalter, der "kostenlos" ein Tier in Obhut nehmen darf, geht dann auch so wertgeschätzt mit diesem um. Im schlimmsten Fall landen die Tiere bei den ersten Problemen auf der Straße. Man nennt es nicht umsonst Schutzgebühr.
Leider haben aber die Schutzgebühren nicht unerheblich dazu beigetragen, dass das Vermehren von Katzen für viele eine lohnenswerte Angelegenheit geworden ist. Jedes Ding hat zwei Seiten.
 
Vitellia

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  • #31
Hm, ich glaube ja, Leute, die Katzen aus reiner Profitgier vermehren, ganz von allein darauf kommen, dafür Geld zu verlangen. ;) Dafür brauchen sie das "Vorbild" der Schutzgebühr im TS nicht. Allerhöchstens verwenden sie den Begriff, damit es sich irgendwie freundlicher anhört. 🤷‍♀️
 
sleepy

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  • #32
Zu der Zeit als meine ersten Katzen eingezogen sind, wäre zumindest hier im Umkreis niemand seinen Katzennachwuchs losgeworden, wenn er dafür Geld verlangt hätte. Zu groß war das Angebot an Katzen von den umliegenden Bauernhöfen, die kostenlos abgegeben wurden.
Dann hieß es, Katzen darf man nicht verschenken und Bauern sowie Privatleute verlangten eine "Schutzgebühr". Wer sich regelmäßig bei Ebay Kleinanzeigen umsieht, der kommt vielleicht wie ich zu dem Ergebnis, dass diese Gebühr leider keinesfalls einen Schutz für die Tiere darstellt, sondern in die Taschen der Vermehrer fließt, für die das Ganze eine lukrative Angelegenheit geworden ist.
 
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bohemian muse

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  • #33
Zu der Zeit als meine ersten Katzen eingezogen sind, wäre zumindest hier im Umkreis niemand seinen Katzennachwuchs losgeworden, wenn er dafür Geld verlangt hätte. Zu groß war das Angebot an Katzen von den umliegenden Bauernhöfen, die umsonst abgegeben wurden.
Dann hieß es, Katzen darf man nicht verschenken und Bauern sowie Privatleute verlangten eine "Schutzgebühr". Wer sich regelmäßig bei Ebay Kleinanzeigen umsieht, der kommt vielleicht wie ich zu dem Ergebnis, dass diese Gebühr leider keinesfalls einen Schutz für die Tiere darstellt, sondern in die Taschen der Vermehrer fließt, für die das Ganze eine lukrative Angelegenheit geworden ist.
Ich bezweifle stark, dass der Tierschutz daran Schuld ist, dass geldgierige Vermehrer mittlerweile Wucherpreise für Kitten verlangen. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, in der die Nachfrage das Angebot reguliert. Solange Vermehrer ihre Kitten für 600€ an den Mann bringen, werden sie damit sicherlich nicht aufhören. Es liegt also in der Hand der Abnehmer, dieses Treiben zu stoppen, indem keine Kitten mehr aus Vermehrerhaushalten gekauft oder auch "gerettet" werden.

Möglicherweise werden diese überzogenen Wucherpreise manchmal unter dem Vorwand einer "Schutzgebühr" erhoben, aber im Grunde ist es doch einfach ein Kaufpreis genau wie bei einem Züchter. Auch wenn diese Preise für Vermehrerkitten natürlich nicht gerechtfertigt sind und nur in die Taschen der Besitzer fließen anstatt in die Aufzucht der Katzen oder die medizinische Vorsorge investiert zu werden.
 
sleepy

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  • #34
Ich bezweifle stark, dass der Tierschutz daran Schuld ist, dass geldgierige Vermehrer mittlerweile Wucherpreise für Kitten verlangen. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, in der die Nachfrage das Angebot reguliert. Solange Vermehrer ihre Kitten für 600€ an den Mann bringen, werden sie damit sicherlich nicht aufhören. Es liegt also in der Hand der Abnehmer, dieses Treiben zu stoppen, indem keine Kitten mehr aus Vermehrerhaushalten gekauft oder auch "gerettet" werden.

Möglicherweise werden diese überzogenen Wucherpreise manchmal unter dem Vorwand einer "Schutzgebühr" erhoben, aber im Grunde ist es doch einfach ein Kaufpreis genau wie bei einem Züchter. Auch wenn diese Preise für Vermehrerkitten natürlich nicht gerechtfertigt sind und nur in die Taschen der Besitzer fließen anstatt in die Aufzucht der Katzen oder die medizinische Vorsorge investiert zu werden.
Nicht der Tierschutz ist daran Schuld. Aber das pauschale Ausweiten dieser Schutzgebühr außerhalb von Tierschutzorganisationen. Und natürlich liegt es in der Hand der Käufer, die scheinbar bereit sind, fast jeden Preis zu zahlen, als gäbe es in Deutschland einen eklatanten Katzenmangel. Mir musst du weiß Gott nicht erkären, dass es letzten Endes nur ein Kaufpreis unter anderem Namen ist.
 
bohemian muse

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  • #35
Nicht der Tierschutz ist daran Schuld. Aber das pauschale Ausweiten dieser Schutzgebühr außerhalb von Tierschutzorganisationen. Und natürlich liegt es in der Hand der Käufer, die scheinbar bereit sind, fast jeden Preis zu zahlen, als gäbe es in Deutschland einen eklatanten Katzenmangel. Mir musst du weiß Gott nicht erkären, dass es letzten Endes nur ein Kaufpreis unter anderem Namen ist.
Aber wieso sprechen wir dann überhaupt über ein "Ausweiten" der Schutzgebühr? Meines Erachtens ist kein kausaler Zusammenhang zwischen den Schutzgebühren im Tierschutz auf der einen Seite und den steigenden Kaufpreisen für Vermehrerkitten auf der anderen Seite erkennbar. Abgesehen davon vielleicht, dass Vermehrer den Terminus "Schutzgebühr" zu ihrem Zwecke missbrauchen, obwohl ich das bisher tatsächlich nur sehr selten in irgendwelchen dubiosen Anzeigen gelesen habe.
 
sleepy

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  • #36
Aber wieso sprechen wir dann überhaupt über ein "Ausweiten" der Schutzgebühr? Meines Erachtens ist kein kausaler Zusammenhang zwischen den Schutzgebühren im Tierschutz auf der einen Seite und den steigenden Kaufpreisen für Vermehrerkitten auf der anderen Seite erkennbar. Abgesehen davon vielleicht, dass Vermehrer den Terminus "Schutzgebühr" zu ihrem Zwecke missbrauchen, obwohl ich das bisher tatsächlich nur sehr selten in irgendwelchen dubiosen Anzeigen gelesen habe.
Ich spreche davon weil ich die Entwicklung so erlebt habe wie bereits geschildert und weil es nicht sehr selten sondern massenhaft so in Vermittlungsanzeigen steht. Ich wüsste gerne, ob sich durch die Schutzgebühr irgendwas zum Positiven im Tierschutzbereich verändert hat, im Vergleich zu den Zeiten als man bei der Übernahme eines Tieres noch eine freiwillige Spende statt einer Schutzgebühr gezahlt hat. Aber das ist hier OT.
 
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Zitronia

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  • #38
Hallo an alle,

nochmal vielen Dank an euch für die kurzfristigen Antworten. Ich habe vorhin abgesagt.
Nach Rassekatzen suche ich nicht explizit, bin aber offen dafür, wenn alles passen sollte. Und das hat es in diesem Fall ja nun leider nicht.
Ich hatte davon durch eine Bekannte erfahren und weil ich gestern ohnehin in diese Gegend musste, hatte ich spontan den Termin ausgemacht - und Spontanität ist eigentlich nicht so meins. Sollte es wohl auch nicht werden.
Ich hoffe nun einfach, dass es für die Fellnasen gut ausgeht.

Ich suche jetzt weiter in Tierheimen, bzw. frage dort nach, wie zuvor schon. Durch Corona ist es mittlerweile nicht mehr so einfach, es gibt viele Anfragen nach Haustieren, es wird anscheinend lieber an Familien/Paare oder Leute mit Homeoffice vermittelt. Einem Tierheim war meine Wohnung zu klein (57qm), ein anderes hatte zwar ein liebes Katzenpaar da, jedoch war eine davon nierenkrank und das traue ich mir noch nicht zu (bitte nicht falsch verstehen, jedes Tier kann krank werden - nur sitzt mir Katerchens plötzliche Krankheit und sein Tod noch in den Knochen :-( ). Die Homepages der THs habe ich im Auge, nur sind nur selten Katzenduos inseriert, zu denen ich evtl. passen könnte - und sie zu mir. Und dann, naja, siehe ab Satz zwei dieses Absatzes. Das ist schon deprimierend, hatte auch gut zwei Monate nicht aktiv gesucht, weil mich der Mut einfach verlassen hatte.

Mein Katerchen habe ich damals nicht gesucht. Er wurde mir von einem Kollegen angeboten, da er ihn nicht behalten konnte und er ihn in guten Händen wissen wollte. Eine kleine Ablöse/Gebühr für Katerchen hatte der Kollege abgelehnt (hab ihm trotzdem was zugesteckt, "Benzingeld"), er wollte nur ab und an wissen, wie es dem kleinen Herzi geht. Was soll ich sagen? Katerchen war ein Goldschatz! Über 16 Jahre lang.

Wegen OT: Kein Problem, das gehört doch auch dazu. Immerhin ging es ja auch um den Preis pro Tier und dass ich deshalb nach den Papieren gefragt habe. Ich hätte einfach nicht spontan sein und mir vorher Zeit nehmen sollen. Und mich nicht unter Zeitdruck setzen lassen sollen. Hab draus gelernt.
Schutzgebühr an sich finde ich völlig OK, die THs und Tierschutzorganisationen wollen doch auch sehen, dass man für das Tier finanziell aufkommen kann und es ernst meint mit der Adoption.

Ach Mensch, ich brauch halt noch Geduld. Vielleicht klappt es ja bald - und zwar auf einem guten Weg!
 
W

Wally87

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  • #39
Schau doch mal hier im Forum, ob da nicht was passendes für Dich dabei wäre :)
 
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