Katzen Krankenversicherung 2022

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Verosch

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  • #21
Für mich ist das wo du deine Katze her hast auch auf keinen Fall ein seriöser Züchter. Bei einem seriösen Züchter würden Kitten nur zu zweit oder zu einem gleichaltrigen Kumpel abgegeben.
Außerdem kenne ich jetzt mehrere Fälle aus dem Bekanntenkreis, da hat der Züchter auch eine Kastration bis zur 16. Woche verlangt hat. Das gibts auch in Deutschland schon und seriöse Züchter wissen was das beste für die Katzen ist…
Einzelhaltung für Kitten geht gar nicht, die werden so schnell groß. Wenn du dein Kitten 3 Monate alleine läßt, entspricht das mal locker 5 Menschenjahren Tabelle Katzenjahre zu Menschenjahren
Leinengang für Katzen finde ich auch ganz schrecklich und überhaupt nicht artgerecht.
Da stellt sich ja für mich noch die Frage, was die Katze denn zu fressen kriegt?
 
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Azar

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  • #22
1. Gibt es einen Versicherer der den Beitrag bezogen auf den Stammbaum, den negativen Testergebnissen der Elterntiere und dem aktuell gesundheitlich einwandfreien Zustand berücksichtigt?
Ob deine Katze einen Stammbaum hat oder nicht fragt keine Versicherung. Sie wollen nur eine Angabe, ob da bestimmte Gene mitgespielt haben, also eine einfache Rasseangabe, auch wenn diese nur für einen (vermeintlichen) Rassemix gelten. Auch ob die Eltern immer gesund waren interessiert eine Versicherung nicht.

Du zahlst sogar höhere Beiträge weil automatisch davon ausgegangen wird, dass eine Rassekatze (zB aufgrund eines geringeren Genpools) viel eher Probleme mit Erbkrankheiten oder einem (im Vergleich zur gemeinen Hauskatze) schlechteres Immunsystem hat; auch wieder darauf zurück zu führen, dass oft Inzucht und Linienverpaarung eine Rolle spielt.
Hier könntest du natürlich mit dem Versicherungsmenschen deiner Wahl ins Gespräch kommen, indem du vorher den Stammbaum studierst, die Gründungslinien raussuchst und aufzeigst in welchem Maße bestimmte Vorfahren doppelt im Stammbaum vorkommen, wir hoch der Inbreed bei deiner Katze ist, welche hinterlegten Befunde von Kardiologen bei Pawpeds zu finden sind (oftmals nicht viele aus verschiedenen Gründen).
Vermutlich wird es dir aber nichts bringen. Und wenn du dich mal mit Genetik auseinander setzt dann wirst du wissen, dass es herzlich wenig bringt nur die Untersuchungsergebnisse der Eltern vorzulegen als Beweis, dass in dieser Katze nicht sonst was schlummert.

Zu 2. keine Ahnung.

3. Wie ist das bei Katzen die keine alleinigen Freigänger sind? Ich werde meine Bengal aufgrund der
Tatsache, dass ihre Artgenossen auf der Strasse gerne eingefangen/geklaut werden nicht allein rauslassen. Allerdings werde ich sie aufgrund von ihrem Charakter ab Tag 1 versuchen darauf hin zu trainieren, regelmässig an der Leine draußen zu spazieren und zwischen Arbeitsplatz und zuhause zu pendeln… Weil es ist eine Bengal - man kann sie anscheinend gut daran gewöhnen und im Falle einer guten Bindung zu anscheinend sehr vielen bringen.
In vielen Tarifen wird zwischen Freigängern und Hauskatzen unterschieden..
In deinem Fall würde der Versicherungsmensch die Katze definitiv als Freigänger versichern, denn es geht darum dass die Katze weitaus mehr Gefahren ausgesetzt ist als in der Wohnung. Und wenn du sie ständig mit pendeln lässt, mit ihr wandern gehst usw dann ist ja viel mehr ausgesetzt. Kontakt zu anderen Lebewesen ist möglich, Stresssituationen, Unfälle, Abhandenkommen usw.

Du hast geschrieben, dass du diese Woche dein Kitten bekommst. Es ist Samstagabend. Ist sie schon da? Können wir Fotos sehen?
 
Relaxo

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30
  • #23
Ob deine Katze einen Stammbaum hat oder nicht fragt keine Versicherung. Sie wollen nur eine Angabe, ob da bestimmte Gene mitgespielt haben, also eine einfache Rasseangabe, auch wenn diese nur für einen (vermeintlichen) Rassemix gelten. Auch ob die Eltern immer gesund waren interessiert eine Versicherung nicht.

Du zahlst sogar höhere Beiträge weil automatisch davon ausgegangen wird, dass eine Rassekatze (zB aufgrund eines geringeren Genpools) viel eher Probleme mit Erbkrankheiten oder einem (im Vergleich zur gemeinen Hauskatze) schlechteres Immunsystem hat; auch wieder darauf zurück zu führen, dass oft Inzucht und Linienverpaarung eine Rolle spielt.
Hier könntest du natürlich mit dem Versicherungsmenschen deiner Wahl ins Gespräch kommen, indem du vorher den Stammbaum studierst, die Gründungslinien raussuchst und aufzeigst in welchem Maße bestimmte Vorfahren doppelt im Stammbaum vorkommen, wir hoch der Inbreed bei deiner Katze ist, welche hinterlegten Befunde von Kardiologen bei Pawpeds zu finden sind (oftmals nicht viele aus verschiedenen Gründen).
Vermutlich wird es dir aber nichts bringen. Und wenn du dich mal mit Genetik auseinander setzt dann wirst du wissen, dass es herzlich wenig bringt nur die Untersuchungsergebnisse der Eltern vorzulegen als Beweis, dass in dieser Katze nicht sonst was schlummert.

Zu 2. keine Ahnung.


In deinem Fall würde der Versicherungsmensch die Katze definitiv als Freigänger versichern, denn es geht darum dass die Katze weitaus mehr Gefahren ausgesetzt ist als in der Wohnung. Und wenn du sie ständig mit pendeln lässt, mit ihr wandern gehst usw dann ist ja viel mehr ausgesetzt. Kontakt zu anderen Lebewesen ist möglich, Stresssituationen, Unfälle, Abhandenkommen usw.

Du hast geschrieben, dass du diese Woche dein Kitten bekommst. Es ist Samstagabend. Ist sie schon da? Können wir Fotos sehen?

Danke für die konkrete Antwort. Ich hole es morgen Mittag. Bilder kann ich zeitnah vielleicht posten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob morgen, weil ich nur den Transport hinter mich bringen möchte und das Kätzchen im hergerichteten „Eingewöhnzimmer“ erstmal alles in Ruhe erkunden lassen möchte.
 

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