Katze mit Kater, warum nicht?

orcio

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Hallo zusammen,
wir haben unseren Kitten seit 5 bzw.3 Wochen bei uns.
Er 18 Wochen und sie 15 Wochen jung. In einer Woche werden beide kastriert.
Meine Frage an Euch, da ich mal irgendwo hier gelesen habe, wenn 2 Katzen dann gleiches Geschlecht.
Warum und wo liegt das Problem wenn man ein Pärchen hat?
Frage, weil unsere verstehen sich von Anfang an wunderbar, keine Zankereien oder so.
Die spielen und toben zusammen. Die schlafen auch oft nebeneinander.
Die Charaktere sind auch nicht besonders ähnlich. Der ist der ruhige und sie die neugierige.
Hat man dann irgendwann später Probleme?
Da würde ich gerne Eure Antworten und Meinungen dazu hören:)
LG
 
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Kalintje

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Kater und Katze kann gut gehen, aber oft verstehen sich sich später wenn sie erwachsen sind nicht mehr so gut, weil sie oft ein unterschiedliches Spielverhalten haben. Kater wollen oft nach Katerart mit einander raufen und Kätzinnen spielen gerne fangen miteinander.

Wie gesagt, es gibt da keinen Automatismus aber wenn man schon weiss, dass man später auf keinen Fall eine dritte Katze dazunehmen kann, um zu kompensieren, sprich z.b. einen 2 Kater zum Raufen dazuzusetzen, dann empfiehlt es sich direkt ein gleichgeschlechtliches Paar zu nehmen.
 
Usambara

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Das sehe ich auch so.;)
Ich kenne kein Geschwisterpärchen, oder ein Pärchen, aus denen ein Liebespaar wurde. (wir hatten mehrere solche Konstallationen in der weitläufigen Familie)

Mehr oder weniger leben sie nebeneinder her ab einem gewissen Alter.:(

Wenn deine schon jetzt verschieden ist, können Probleme durchaus vorprogrammiert sein.
 
bohemian muse

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Hat man dann irgendwann später Probleme?

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Tendenziell ist die Wahrscheinlichkeit auftretender Probleme bei einem gemischten Pärchen meines Erachtens nach sehr viel höher, aber es gibt ebenso positive Beispiele, die belegen, dass es funktionieren kann.

Bei uns ging es bis zum 5.-6. Monate lang gut. Davor waren die beiden auch ein Traumteam und wurden deshalb auch gemeinsam abgegeben (er war damals eher schüchtern und zurückhaltend und sie die Mutige). Bei den ganz Kleinen zeigen sich diese Probleme allerdings meistens noch nicht, weil Kitten in diesem Alter recht ähnlich spielen und erst mit der Zeit geschlechtstypisches Verhalten entwickeln.
In unserem Fall hat sich das darin gezeigt, dass der Kater irgendwann doppelt so groß war und sich einen Spaß daraus gemacht hat, die Katze immer wieder anzuspringen, um mit ihr zu raufen. Davon war sie natürlich alles andere als begeistert, weil sie ein richtiges Mädchen ist, das lieber Fangen spielt, Vögel beobachtet und Federangeln jagt.

Die Lösung kam bei uns damals glücklicherweise in Form eines kleinen Findelkaters, der schlussendlich bleiben durfte, weil er perfekt als Bindeglied fungiert und sowohl gerne rauft, als auch fangen spielt und kuschelt.

Hier findest du noch einen sehr netten Artikel zu diesem Thema:
http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html
 
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S

Schnurrhaar01

Gast
Es gibt nicht's was es nicht gibt. Natürlich können Katze und Kater sich gut verstehen, üblich ist es jedoch nicht.
Katze und Kater haben andere Spielbedürfnisse...ein Kater steht mehr auf Raufereien und ist beim Spiel auch ein wenig gröber.

Kätzinnen hingegen bevorzugen mehr Jagd und Versteckspiele.
Wie gesagt es kann gut gehen, es kann aber auch passieren das ihre Spielgewohnheiten im laufe der Zeit noch auseinander gehen.
 
C

crow mountain crew

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Den Link hab ich grad auch gesucht :)

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Tendenziell ist die Wahrscheinlichkeit auftretender Probleme bei einem gemischten Pärchen meines Erachtens nach sehr viel höher, aber es gibt ebenso positive Beispiele, die belegen, dass es funktionieren kann.
Wir gehören bisher zu den positiven Beispielen, haben allerdings Wurfgeschwister, sie sind erst rund 1,5 Jahre alt und sie haben 100% Freigang.
Unsere sind auch sehr verschieden (waren das auch schon als Kleinkatzen), ich hab aber das Gefühl dass es gerade deshalb sehr gut klappt.
Kloppereien bei denen die Kleine hoffnungslos unterlegen ist gab's hier natürlich auch schon und wird's wohl auch immer geben, aber bisher lief das augenscheinlich im normalen Rahmen dessen ab, was man auch bei gleichgeschlechtlichen Kumpels so hat. Die Kleine kann sich aber auch ganz gut durchsetzen.

Wenn man sich für gleichgeschlechtliche Katzen entscheidet ist das Risiko eben geringer, dass es schief geht. Schiefgehen kann's aber auch mit gleichgeschlechtlichen Katzen immer mal.

Sofern ich das bisher gelesen bzw. miterlebt habe scheint die Gefahr dass es schiefgeht bei Wurfgeschwistern geringer zu sein.

Am besten ist es natürlich wenn man die Option hat eine dritte Katze dazuzunehmen falls es eben irgendwann schiefgehen sollte.
 
orcio

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Vieleeen Dank,
das ging aber flott :D
ich habe schon den link auch gelesen;)
Es scheint, dass lieber wäre doch gleiches Geschlecht....
Aber wir tauschen unseren Lieben nie im Leben!
Die sind so Hammer !
Und wenn es mal zu Problemen führen sollte, haben wir Euch hier ;););)
Ihr seid ein tolles Publikum, die immer wieder gerne hilft! :pink-heart:

Vielen lieben Dank !!!
 
Usambara

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Ich habe auch mit einem Pärchen angefangen, bald kam Nr. 3 und später Nr. 4.:D
(jetzt 2 Kater und 2 Katzen...die immer noch verschieden sind, aber es harmoniert zumindest ganz gut)
Nur, dass du schon mal darauf vorbereitet bist.:pink-heart:
 
Grace_99

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2 Jungs, 1 Mädel. ;)

Klappt gut, jeder kriegt seine Bedürfnisse erfüllt, mal mit dem/der, mal nur er/er, mal aber er/er/sie :)

Viel Spass mit deinen beiden!
 
Yaleri

Yaleri

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  • #10
Ich hab mir auch erst ein gemischtes Pärchen geholt (Lauri (m) und Leylah (w), Wurfgeschwister). Sie waren bei der Abholung 12 Wochen alt und während ihrer Kitten-Zeit absolut ein Herz und eine Seele. Zusammen gerauft, gefressen, geputzt, geschlafen. Mit zunehmenden Alter, ca. 6 Monate waren die beiden alt, haben sie sich stetig schlechter verstanden weil sie in ihre "klassischen Geschlechterrollen" reingewachsen sind. Lauri wollte weiter kämpfen/rumtoben, Leylah war sich dann als Mädel plötzlich zu fein für. Bei uns ist also das eingetreten, was bei solchen Gemischt-Kombinationen besonders oft auftritt. Aus diesem Grund bin ich auch dazu übergegangen gerne gleichgeschlechtliche Partner zu Einzelkatzen (natürlich charakterlich ähnlich!) zu empfehlen: Es ist schlichtweg wahrscheinlicher, dass es gut klappt.

Klar, Gegenbeispiele für funktionierende m - w - Gefüge gibt es auch genug. Habe ich auch Zuhause mit Sookie (w) und Lauri. Die kleine Kampfsau ( =D ) kämpft besser als jeder Kater - und hält unseren Buben ordentlich auf Trab. Das geht aber auch nur gut weil sie charakterlich so ähnlich sind. Hingegen ist Sookie manchmal auch mädchenhaft und spielt mit Leylah dann lieber Fangen. ;D
 
orcio

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  • #11
Ich habe auch mit einem Pärchen angefangen, bald kam Nr. 3 und später Nr. 4.:D
(jetzt 2 Kater und 2 Katzen...die immer noch verschieden sind, aber es harmoniert zumindest ganz gut)
Nur, dass du schon mal darauf vorbereitet bist.:pink-heart:

Da muss ich ja mal grinsen :D
Wo soll ein Pärchen noch hin? Habe ja nur 70 m² Wohnung, zwar auf zwei Ebenen, aber trotzdem zu klein....
Na gut ist ja auch vorerst Zukunftsmusik :grin:

Danke für die Vorbereitung :D
 
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orcio

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  • #12
2 Jungs, 1 Mädel. ;)

Klappt gut, jeder kriegt seine Bedürfnisse erfüllt, mal mit dem/der, mal nur er/er, mal aber er/er/sie :)

Viel Spass mit deinen beiden!


Boah :eek: wie sollte das klappen? Zwei auf eine ist ungerecht ;);)
 
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JuttaM

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  • #14
Fixi und Foxi sind Geschwister, Katze und Kater. Sie sind als Babys zu uns gekommen und inzwischen 9 Jahre alt.
Die beiden sind ein dream-team. Mir ist absolut unverständlich, warum ein Pärchen nicht gut gehen soll.
Auch bei Freunden von uns funktioniert es super mit Katze und Kater.
 
orcio

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  • #15
Fixi und Foxi sind Geschwister, Katze und Kater. Sie sind als Babys zu uns gekommen und inzwischen 9 Jahre alt.
Die beiden sind ein dream-team. Mir ist absolut unverständlich, warum ein Pärchen nicht gut gehen soll.
Auch bei Freunden von uns funktioniert es super mit Katze und Kater.

Das macht mir Mut und Hoffnung.
Dankeschön!
 
bohemian muse

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  • #16
Mir ist absolut unverständlich, warum ein Pärchen nicht gut gehen soll.

Schau dir doch mal den Artikel an, den ich auf der ersten Seite verlinkt habe :)
Vielleicht wird dir das Problem dann verständlich.
 
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Disaster

Gast
  • #17
Also meine zwei Geschwisterkatzen (Weiblich und Männlich) können sich momentan überhaupt gar nicht riechen. :(
 
C

crow mountain crew

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  • #18
Fixi und Foxi sind Geschwister, Katze und Kater.
Wieder ein positives Beispiel von Wurfgeschwistern.

Mir ist absolut unverständlich, warum ein Pärchen nicht gut gehen soll.
Hat doch niemand gesagt dass das nicht gutgehen kann.
Bei uns geht's ja auch.
ABER die Gefahr dass es schiefgeht ist bei einem gemischtgeschlechtlichen Pärchen einfach größer. Und bei einem das nicht aus Wurfgeschwistern besteht noch mehr offensichtlich.

Schiefgehen kann's grundsätzlich aber auch bei einem gleichgeschlechtlichen Pärchen.
 
Liana40

Liana40

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  • #19
Meine Deisy und mein Leon verstehen sich prächtig. Dabei sind sie erst im Alter von ca. 5-7 Jahren zusammengekommen. Und von Deisy hieß es im Tierheim, dass sie eine absolute Einzelkatze sei, vor der alle andern Katzen Angst hätten.

Die beiden schmusen, spielen, kämpfen und kuscheln miteinander. Es ist einfach perfekt. Sie konnten sich von der ersten Minute an riechen.

Das gibt es also auch!

:pink-heart:
 
bohemian muse

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  • #20
Meine Deisy und mein Leon verstehen sich prächtig. Dabei sind sie erst im Alter von ca. 5-7 Jahren zusammengekommen. Und von Deisy hieß es im Tierheim, dass sie eine absolute Einzelkatze sei, vor der alle andern Katzen Angst hätten.

Die beiden schmusen, spielen, kämpfen und kuscheln miteinander. Es ist einfach perfekt. Sie konnten sich von der ersten Minute an riechen.

Das gibt es also auch!

:pink-heart:

Bei etwas älteren Katzen relativieren sich die geschlechtsspezifischen Probleme wahrscheinlich oftmals wieder etwas, weil die Kater wohl häufig nicht mehr so rüpelig raufen.
Ich habe zumindest den Eindruck, dass die meisten Schwierigkeiten bei jüngeren Tieren ab ca. 6 Monaten auftreten. Und Kitten kann man eben auch nicht so gut einschätzen, wie erwachsene Tiere, deswegen ist es immer schwierig zu beurteilen, ob der Kater ein grober Rüpel ist oder nicht oder ob man vielleicht auch eine kleine Kampf-Katze erwischt.
 
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