Kater und Katze - ich brauche eure Hilfe

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Katerlili

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  • #21
Also jetzt kommt doch alle mal wieder runter...

Beömmeln oder angreifen bringt doch gar nichts. Hier sind zwei Leute, die - aus welchen Gründen auch immer - ne Kater-Katze-Kitten-Kombi haben und in diesem Forum erfahren haben, dass das oft schief gehen kann.

Das ist hier ja tatsächlich überall zu lesen. Wenn sich jemand anmeldet und schreibt "Ich habe einen Kater und eine Katze" kommt sofort "Du weißt aber, dass du da eine äußerst unglückliche Kombi hast?" Das so etwas einen verunsichert, ist doch klar.

Und ist es nicht besser, man macht sich frühzeitig über mögliche Konsequenzen Gedanken als bis man das Problem abwartet? Und kann man nicht beides tun?

Abwarten, sich aber bereits jetzt Gedanken darüber machen, was zu tun ist, wenn die Kombi schief geht?


Wie viele Katzen jeder will oder halten kann, muss doch auch jeder selbst wissen. Ich sage auch "Nach zwei ist Schluss, eine Dritte geht und will ich nicht". (Das Thema Einzelhaltung will ich hier mal ausklammern, okay? Dass das nicht gut ist, da sind sich ja alle einig.)


Hier ist jemand, der Hilfe und Ratschläge haben will, warum gibt man die ihm nicht einfach, anstatt die komplette Hintergrundgeschichte auf Unstimmigkeiten zu durchsuchen? Damit ist doch den Katzen auch nicht geholfen. Und darum geht es doch eigentlich oder?

Es liest sich nun einmal nicht jeder vor der Anschaffung von Katzen zig Foren durch. Wenn man Leute kennt, denen man vertraut und bei Tierärzten und Tierheimen nachfragt, dann hat man sich doch informiert. Es liest sich tatsächlich auch nicht jeder zig Testberichte für Elektrogeräte durch, also ist dieser Pauschal-Vergleich auch nicht allgemeingültig. Wenn ich jemanden frage, von dem ich glaube, dass er sich damit auskennt und von dem ich auch annehmen kann, dass er sich auskennt (wie Tierheime oder Tierärzte), dann glaube ich das auch erst mal. Ich glaube ja auch meinem KFZ-Mechaniker, wenn er sagt "Die Karre ist hin" und renne nicht noch zu zig anderen Werkstätten. Also ich zumindest nicht...

Danke für deinen Beitrag. Du hast verstanden, was ich meine.
 
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ottilie

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  • #22
Jonathan Bahrt;5249499 Bei uns ist es nun mal so hat gesagt.:
Das ist schon mehreren hier so gegangen wie Dir.
Erst kürzlich gab es das zweimal hier im Forum, dass eine TE zwei gleichgeschlechtliche Kitten haben wollte und dann die Kater und Katze Kombination hatte und sich das erst später herausgestellt hat
 
minna e

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  • #23
Ich glaube du verwechselst was. Ich bin die TE, und ich habe keine Ahnung, wovon du redest.

sorry.

ich hab mich auf den faden der userin catsam bezogen - und von daher bezog sich das beömmeln auch darauf und mein post danach.

aber auch hier: ich kenne katze plus kater, was funzt. ich kenne auch katerbrüder, die nach einem guten jahr plötzlich massiv probleme hatten (das hatte noch weitere gesundheitliche ursachen, die man aber auch nicht immer ausschließen kann)

die regel ist mal aufgrund der erfahrungen mit zwei katzen entstanden, aber da gibt es immer auch mal ausnahmen.

und wenn deine wutze sich verstehen, ist das doch gut :)

inwieweit es probleme geben kann, kann keiner vorhersehen.

vielleicht puhlt dir einer der beiden mal den kitt aus den fenstern, weil es ihn massiv rauszieht, auch das weiß man nicht vorher.

das ist das grund-"dilemma" bei kitten, vor allem von bauernhöfen und anderen recht unklaren quellen.
 
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  • #24
Bisher gibt es keine Probleme, sie kuscheln, spielen, putzen sich gegenseitig.

Wie spielen sie miteinander? eher sanft oder eher ruppig? Wie kommt die Kätzin mit der Art des Spieles klar? Ist es ausgeglichen? Also das jagen und gejagt werden etc?
 
Brickparachute

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  • #25
TE, auch ich hatte mich auf Catsam und Konsorten bezogen, sorry. Aber ich glaube, das hast du ohnehin gemerkt.;)

Wir haben eine Katze/Kater Kombination, die eigentlich nicht geplant war. Sie hingen schon im Tierheim so aneinander und kamen aus schwierigen Situationen, aber sie lieben sich wirklich und sollten nicht getrennt werden. Sie waren 10 Monate alt, als wir sie haben durften, also keine Winzlinge mehr.

Allerdings, auch wenn sie wirklich lieb sind miteinander, merke ich doch, daß wir eigentlich - wenn es der Platz erlauben würde- noch eine Katze und noch einen Kater brauchen würden. Denn das Spielverhalten ist schon extrem verschieden und man muß sich ganz schön ranhalten, um beiden gerecht zu werden. Der Katze wird es auch immer wieder mal zuviel, weil der Kater ein großes Energiebündel ist.

Im TH war das nicht ersichtlich,da hockten sie nur verängstigt rum, sind eben immer andere Situationen da. Wir sind froh, die zwei zu haben, aber wenn ich nochmal die Wahl hätte (und keine irgendwelchen zwingenden Umstände vorhanden wären), würde ich nur gleichgeschlechtliche Katzen mehr nehmen.

Nichtsdestotrotz gibt es Leute, die davon berichten, daß sie keine größeren Probleme haben damit. Hellsehen sollten wir halt alle können, ne? Das wär's...ich hoffe, bei Euch wird es keinen Grund zur Klage geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Katerlili

Katerlili

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  • #26
Wie spielen sie miteinander? eher sanft oder eher ruppig? Wie kommt die Kätzin mit der Art des Spieles klar? Ist es ausgeglichen? Also das jagen und gejagt werden etc?



Sie jagen sich hin und wieder. Meist "kämpfen" sie aber, wobei die Katze deutlich unterlegen ist. Rein körperlich ist sie einfach schwächer als der Kater. Sie beißen sich auch, aber das ist normal oder? Es fließt kein Blut und Fell reißen sie sich auch nicht aus. Beim Kämpfen mauzt die Katze oft. Es klingt... hmm.. es klingt als gefällt ihr ihre momentane Lage nicht (meist liegt sie dann unten und wird gebissen). Aber ich habe nicht den Eindruck, dass sie angst vor ihm hat oder so. Aber wie gesagt, ich bin noch sehr unerfahren.
 
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  • #27
Es klingt... hmm.. es klingt als gefällt ihr ihre momentane Lage nicht (meist liegt sie dann unten und wird gebissen). Aber ich habe nicht den Eindruck, dass sie angst vor ihm hat oder so. Aber wie gesagt, ich bin noch sehr unerfahren.

Wie liegt sie unten?
Auf dem Bauch und er auf ihr drauf oder sie auf dem Rücken mit den Pfoten in der Luft?
 
Katerlili

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  • #28
Wie liegt sie unten?
Auf dem Bauch und er auf ihr drauf oder sie auf dem Rücken mit den Pfoten in der Luft?

Letzteres. Meistens. Manchmal liegt sie auch auf der Seite und er über ihr. Meist in Höhe des Kopfes. Sie hat ihre Pfoten dann auf dem Boden von sich weg gestreckt und schimpft.
 
Katerlili

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  • #29
sorry.

ich hab mich auf den faden der userin catsam bezogen - und von daher bezog sich das beömmeln auch darauf und mein post danach.

aber auch hier: ich kenne katze plus kater, was funzt. ich kenne auch katerbrüder, die nach einem guten jahr plötzlich massiv probleme hatten (das hatte noch weitere gesundheitliche ursachen, die man aber auch nicht immer ausschließen kann)

die regel ist mal aufgrund der erfahrungen mit zwei katzen entstanden, aber da gibt es immer auch mal ausnahmen.

und wenn deine wutze sich verstehen, ist das doch gut :)

inwieweit es probleme geben kann, kann keiner vorhersehen.

vielleicht puhlt dir einer der beiden mal den kitt aus den fenstern, weil es ihn massiv rauszieht, auch das weiß man nicht vorher.

das ist das grund-"dilemma" bei kitten, vor allem von bauernhöfen und anderen recht unklaren quellen.

Das wäre dann, weil sie mal draußen war ja? Gibt es auch andere Möglichkeiten, wie sich das äußert?
 
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  • #30
Letzteres. Meistens.

Schlaues Mädchen :zufrieden:

Beim "Kampf" bzw. spielerischen Kampf ist die Rückenliege-Position, die bessere Position. Die Katze hat vier Pfoten zur Abwehr und das Maul zum "zubeissen" zur Verfügung. Der Angreifer kann nur mit einer oder zwei Pfoten schlagen und beissen.
Sie macht es instinktiv richtig :)


Wenn meine Kater raufen, stänkert der Weiße solange bist der Rote mitmacht. Er schnappt nach ihm, haut ihn und wenn der Rote dann raufen will, wirft sich der Weiße auf den Rücken, weil er so viel besser kämpfen kann ;)


Kater-Katzen-Konstellationen können schwierig werden, müssen es aber nicht.
Das Mädel weiss sich zu verteidigen und vielleicht lernt sie mit guten Techniken dem Kater Paroli zu bieten. Und vielleicht ist er auch nicht der ruppige Raufer.

Warte jetzt ab wie es sich entwickelt. Und lass die beiden in Ruhe streiten und spielen, es kann sein, dass sie eine gemeinsame und gute Basis finden.

Sollte es irgendwann schwierig werden, solltest Du im Sinne beider Tiere ein drittes Tier dazunehmen.
Und bis dahin: erfreue Dich an zwei spielenden Kitten :)
 
Katerlili

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  • #31
Schlaues Mädchen :zufrieden:

Beim "Kampf" bzw. spielerischen Kampf ist die Rückenliege-Position, die bessere Position. Die Katze hat vier Pfoten zur Abwehr und das Maul zum "zubeissen" zur Verfügung. Der Angreifer kann nur mit einer oder zwei Pfoten schlagen und beissen.
Sie macht es instinktiv richtig :)



Wenn meine Kater raufen, stänkert der Weiße solange bist der Rote mitmacht. Er schnappt nach ihm, haut ihn und wenn der Rote dann raufen will, wirft sich der Weiße auf den Rücken, weil er so viel besser kämpfen kann ;)


Kater-Katzen-Konstellationen können schwierig werden, müssen es aber nicht.
Das Mädel weiss sich zu verteidigen und vielleicht lernt sie mit guten Techniken dem Kater Paroli zu bieten. Und vielleicht ist er auch nicht der ruppige Raufer.

Warte jetzt ab wie es sich entwickelt. Und lass die beiden in Ruhe streiten und spielen, es kann sein, dass sie eine gemeinsame und gute Basis finden.

Sollte es irgendwann schwierig werden, solltest Du im Sinne beider Tiere ein drittes Tier dazunehmen.
Und bis dahin: erfreue Dich an zwei spielenden Kitten :)


Sehr gut. Das beruhigt mich schon etwas. Danke.
 
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Rion84

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  • #32
Generell kann ich dir leider auch nicht helfen, da ich auch Anfänger bin :p
Aber ich lese zur Zeit das Buch "Katzenverhalten: Von der Wildkatze zur Hauskatze Mimik, Körpersprache, Verständigung" von Mircea Pfleiderer.
Bin zwar noch nicht weit, aber bisher finde ich es sehr gut. Vielleicht hilft es dir bei der Beobachtung von deinen beiden Süßen.

Und immer POSITIV denken! :grin:
 
nikita

nikita

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  • #33
Ich möchte lediglich Tips und Erfahrungsberichte.

Wie aus meiner Sig ersichtlich habe ich Kater und Katze.
Ivan war knapp 14 Wochen alt als Paula und ihre Geschwister im Alter von gut 3 Wochen hier ankamen. Ich habe sie mit der Flasche großgezogen und als sie 6-7 Wochen alt waren durfte Ivan, mittlerweile 17 Wochen alt, zu den Kleinen.

Von Anfang an hat es ihn zu Paula hingezogen, obwohl es in dem Wurf auch einen Kater gab. Von dem wollte er am wenigsten wissen.
Also durfte Paula bleiben, ihre Geschwister habe ich vermittelt.

Heute sind Ivan und Paula knapp 2 1/2 Jahre alt und es klappt gut.
Allerdings sind beide Freigänger, wobei Ivan seinen Freigang kaum nutzt, er geht nur ab und an in den Garten.
Sie waren unzertrennlich bis sie etwa ein Jahr alt waren, schliefen aneinander gekuschelt und spielten viel miteinander.
Seit nunmehr gut einem Jahr gehen sie oft getrennte Wege, fressen aber einträchtig nebeneinander, lecken sich öfter mal kurz ab und schlafen teilweise in geringen Abständen, aber kuscheln tun sie nicht mehr.

Manchmal spielen sie noch miteinander, aber eher selten. Momentan ist das meist die Jagd auf Mücken und Falter, da haben sie eine gemeinsame Technik entwickelt. Auch Mäuse treiben sie gern zu zweit in die Enge.

Als sie erwachsen wurden, mit ungefähr einem Jahr, hat Ivan Paula öfter mal gröber gejagt und wollte mit ihr raufen, wogegen sie sich gewehrt hat. Wenn es zu heftig wurde, habe ich eingegriffen. Das ging ein paar Monate, dann hat Ivan begriffen, dass Paula lieber etwas "sanfter" jagen und raufen würde und hat sich angepasst. Wenn sie heute zusammen toben, sieht das sehr ausgeglichen aus, ist aber seltener als früher.

Bei uns läuft es also wirklich gut, man merkt sehr genau, dass beide aneinander hängen. Ist nämlich Paula zu lange fort, geht Ivan sie suchen und ruft nach ihr (schließlich verlässt man als ordentlicher Kater den Garten nicht, sondern ruft lieber). Paula kommt dann meist recht schnell und wird ausgiebig und liebevoll begrüßt. Ivan ist aber auch kein typischer Kater, er ist eher zurückhaltend und sehr ängstlich gegenüber allem Neuen.
Hätte ich ihm vor zwei Jahren einen Kater dazugeholt, wie hier ständig empfohlen, wäre er vermutlich überrollt worden und todunglücklich.
Ich bin froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und Paula dazugenommen habe.
 

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