Kater will einfach nicht raus

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fishy-steve

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Hallo miteinander,

bin seit etwa zwei Monaten stolzer Katzenhalter von einem süßen, fünf Monate alten, rabenschwarzen Kater, der einfach nicht nach drausen will. Habe schon lange hier im Forum mitgelesen und mich nun dazu entschlossen, euch mal um Rat zu fragen.
Zur Situation: meine Freundin und ich teilen uns eine große Wohnung mit ihrem Bruder und seiner Verlobten, die auch einen Kater im gleichen Alter haben. Wir wohnen auf dem Land in einem kleinen Dorf, auf gut deutsch am A.... der Welt, von dem her gibt es wahrscheinlich nichts schöneres für einen Kater als drausen herumzutoben, hier gibt es nichtmal ne Durchgangsstraße. Unser kleiner Slevin war anfangs sehr schüchtern, er wurde mit der Flasche von einer netten Frau aus dem Tierheim aufgezogen weil er ein Findelkind war, schon bei ihr hat er sich lieber versteckt als zu spielen. Als wir ihn dann hatten ging es genauso weiter, haben ihn erst in der Wohnung gehalten dass er sich an uns gewöhnt, hat auch super geklappt, inzwischen spielt er, ist stubenrein und weis, dass er nicht auf den Mäusekäfig springen darf oder nur am Kratzbaum kratzen darf. Nach etwa zwei Wochen wollten wir ihn raus lassen was das reinste Drama war, haben ihn erst mit seinem Lieblingsspielzeug rausgelockt und alles war gut, plötzlich hat er gemerkt dass er drausen ist und war schneller wieder drin als man Catnip sagen konnte. Haben ihm dann jede Freiheit gelassen und einfach die Terassentür offen gelassen aber sobald die Öffen ist schreit er wie am Spies und versteckt sich. Das komische ist aber dass er immer am Fenster sitzt und rausschaut und wenn ein Vogel vorbei fliegt flippt er fast aus, wenn wir dann das Fenster öffnen (wohnen in einer Dachwohnung aber selbst aus den Fenstern kommt er übers Dach super zur Katzenleiter an der Terasse) gibts wieder das gleiche Spiel.
Wir wissen langsam echt nichtmehr was wir machen sollen.
Habt ihr irgendeinen Tipp für uns?
 
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TinTin

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Lasst den Kater zunächst wie er ist. Wenn er drinbleiben möchte dann soll er, was ist sooo schlimm daran. Er scheint eher ängstlich zu sein, was durchaus mit seiner "Findelkind-Sitatution" zusammenhängen könnte.

Er fühlt sich bei Euch sicher und geborgen und etwas Schöneres kann es doch gar nicht geben.
Ich bin mir sicher, das, wenn man ihm die Möglichkeit lässt, er früher oder später von ganz allein rausgeht. Und wenn nicht, hm, wäre das soooo schlimm für Euch? :oha::verschmitzt:
 
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Meerli

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Hallo, herzlich Willkommen hier im Forum !!!

Also ich hab mir deinen Beitrag durchgelesen, werde aber nicht so ganz schlau aus ihm...
Ihr wohnt zu 4 in einer großen Wohnung (Dachwohnung) und es leben 2 Kater bei euch.
Hoffe es so richtig wiedergegeben zu haben....

Eigentlich ist alles optimal für Wohnungshaltung.

Nun es gibt Katzen, die wollen nicht raus...warum auch immer.
Was ist mit dem anderen Kater, geht er raus???

Wie soll der Freigang für die Zukunft eigentlich aussehen??
Laufen die Tiere durchs Treppenhaus, gibt es eine Katzenklappe ???

Schreib vielleicht noch paar Infos damit wir uns eure Situation besser vorstellen können..

Ich hoffe die Kater sind bereits kastriert. Mit 5 Monaten geht das....
(Sorry der Zusatz mußte sein....)

Gruß Meerli
 
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fishy-steve

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Schlimm wärs sicherlich nicht, Problem ist nur, dass mein Schwager und seine Verlobte im Sommer nächstes Jahr heiraten und schon vorher eine eigene Wohnung wollen und dann natürlich auch ihren Simba mitnehmen. Er wird sich dann sicherlich langweilen weil wir beide berufstätig sind. Außerdem heist es doch immer Katzen müssen ihrem Jagdinstinkt nachgehen können, das kann er in der Wohnung nicht.

@ Meerli: hast schon richtig verstanden, vier Personen in vier Zimmern auf ca. 130m² im Dachgeschoss, Hanglage, darum vom Garten aus gesehen eigentlich im ersten Stock. Haben eine große Terasse, von der aus eine Katzenleiter runter in den Garten führt, der meinen Schwiegereltern gehört, von daher auch kein Problem. Der andere Kater geht raus, wenn er drausen ist geht unserer aber nicht hinterher. Wegen kastrieren, haben für nächste Woche Donnerstag nen Termin zum entbömmeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
RoteZora

RoteZora

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Hallo,
also mein Angstkater Karli war genauso(hat vor allem Angst)er Markierte in der Wohnung(ist Kastriert)uns so beschlossen wir ihn rauszulassen.Er war schon neugierig auf draußen,aber traute sich nicht.Dann bin ich mit ihm rausgegangen,hab mich auf die Treppe gesetzt und gewartet.Erst blieb er immer bei mir,wurde dann immer mutiger und zisch...weg war er.Kam aber immer um zu gucken ob ich noch da bin:aetschbaetsch2:
Tagsüber mag er aber immer noch nicht allein raus,deswegen laß ich ihn am frühen Abend raus(fühlt sich dann wohl wohler,keine ahnung)
Probier das doch auch mal aus,manche brauchen halt länger und einige wollen eben gar nicht raus.
Und wenn Simba weg ist,kannst du ja überlegen ob ihr euch eine 2. Katze zur Gesellschaft dazu holt
 
Journey_w

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du hast angst, dass sich dein schätzchen langweilen könnte, wenn der andere kater weg ist ?

ja, das wird wohl so sein. aber dafür gibts ja ne einfache lösung:
zweitkatze :smile:

was würde dagegen sprechen, einem zweiten herzchen ein liebevolles zu hause zu schenken ?


lg.
 
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fishy-steve

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Gegen eine Zweitkatze spricht eigentlich nichts, muss da nur mal meine bessere Hälfte fragen, glaube nicht, dass sie so dermasen begeistert sein wird weil ne Katze eben auch nicht gerade das günstigste Haustier ist.
 
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Diana Simon

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Angstkatze

Mein Leo ist auch ein Angstkater. Zum Glück wohne ich im Erdgeschoß und so ist er am Anfang immer mit raus gegangen zum Wäschaufhängen, bei der Gartenarbeit usw.

Wenn Du Dich vielleicht am Anfang in den Garten der Schwiegereltern setzen darfst (und lesen), und er mit Dir raus und rein geht, vielleicht findet er dann Geschmack am draußen sein.

Gibt es Verstecke für ihn in der Nähe, Bäume auf die er flüchten kann, wenn ein Hund kommt? Wenn er die nahe Umgebung entdecken kann, während Du in Reichweite bist, traut er sich vielleicht nach und nach.

LG Diana mit Leo
 
Staatlich geprüfte Dosine

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Gegen eine Zweitkatze spricht eigentlich nichts, muss da nur mal meine bessere Hälfte fragen, glaube nicht, dass sie so dermasen begeistert sein wird weil ne Katze eben auch nicht gerade das günstigste Haustier ist.

Es ist ein weit verbreitetes Gerücht das eine Zweitkatze automatisch doppelt so viele Kosten verursacht.
 
RoteZora

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  • #10
Gegen eine Zweitkatze spricht eigentlich nichts, muss da nur mal meine bessere Hälfte fragen, glaube nicht, dass sie so dermasen begeistert sein wird weil ne Katze eben auch nicht gerade das günstigste Haustier ist.

JEDES Haustier kann teuer sein;)
und ne 2. Katze muß ja nicht sofort sein.Alles nach und nach.
 
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coolibri88

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  • #11
Ich habe hier auch eine Angstkatze die in den Garten könnte. Davon macht sie so gut wie nie gebrauch. Sie hat einfach nur Angst.
Ich denke, dass sollte man so akzeptieren.

Bei deinem Kater kann sich aber durchaus noch ändern.
Und wenn nicht gegen eine Zweitkatze spricht, dann kommt auch keine Langeweile auf:aetschbaetsch1:. Vielleicht gehen irgendwann mal beide raus.
 
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Gast
  • #12
@fishysteve, ich würde nicht versuchen, die Katze rauszulocken. Ist grad die falsche Jahreszeit, aber es kommen ja auch wieder wärmere Temperaturen. Dann würde ich das einfach als normal etablieren, dass Türen halt auch offen sind. Ich würde fast wetten, dass irgendwann die Neugier überwiegt. Auf jeden Fall viel Spaß mit dem Samtpfötchen :)
 

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