Kater Jerry braucht dringend Hilfe

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hexex111

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Kater Jerry braucht dringend Hilfe
Hallo,
ich weiß nicht, ob ich diesen Aufruf hier starten darf (Admin???)
Marina ist eine liebe Freundin von mir und ich unterstütze Sie wo es nur geht!!!
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Marina ist es aufgrund der kleinen Rente kaum möglich die hohen Behandlungs- und Operationskosten für ihren Kater zu finanzieren. Die bisherigen Klinikkosten belaufen sich auf 750 Euro. Weitere Tierarztkosten von 285 Euro kommen hinzu. Für Marina sind das selbst mit Ratenzahlung utopische Summen.

Der Fall wurde von Claudia Wacker überprüft und für absolut förderungswürdig befunden.



Ich bekam meinen Jerry zusammen mit seiner Schwester Schanky im Juni 2002 von meinem damaligen Freund geschenkt. Vom ersten Tag an machten die Beiden mir Freude,gaben mir wieder Mut zum Leben den ich damals fast verloren hätte, da ich zu dieser Zeit an Rheuma und Knochenzerfall der Hüften erkrankte. Jerry war von beiden schon immer der lebhaftere, verspielteste, frechste, ein richtig kleines Schlitzohr. Er hat eher die Eigenschaften von einem kleinen Hund als von einem Kater. Vor einem Jahr viel ich nochmals in eine Depression, mein Freund ging weg, meine Eltern verstarben und ich war mit 45 schon berufsunfähig. Und wieder war es Jerry der mich da irgenwie rausholte. Am Tag lenkte er mich ab und nachts schlief er in meinem Bett. Alles war dann so schön.



Bis er vor zirka 2 Wochen nicht mehr auf das Katzenklo gehen konnte. Widerholt setzte er sich auf sein Klo aber nichts ging, im laufe des Tages verschlimmerte sich sein Zustand. Er frass nichts mehr, trank nichts mehr und reagierte kaum auf mich.

Voller Verzweiflung suchte ich den Tierarzt auf, er stellte eine Blasenentzündung fest. Es wurde ein Katheter gelegt und ich bekam ihn wieder mit nach Hause. In der Nacht verschlimmerte sich sein Zustand und meine Freundin Carmen fuhr ihn mit mir zusammen in die Tierklinik L.

Allein hätte ich das nie geschafft, ich war mindestens so krank vor Sorge wie mein Katerle.
In der Klinik bekam er eine genaue Untersuchung und man sagte mir,die Nierenwerte und Zuckerwerte wären sehr hoch, ich müsste ihn da lassen, er bekam Medikamente bis Nierenversagen auszuschliesen war.

Nach 2 Tagen konnte ich ihn wieder abholen und dachte damit wäre alles überstanden.
Einen Tag zuhause und er lag wieder flach, konnte nicht pieseln und ich sah ihm seine großen Schmerzen an.
Bei meinem Süßen kam das Schlitzohr hervor, er trank, setzte sich auf sein Klo, trank wieder, setzte sich wieder aufs Kloh und das ein paar mal hintereinander, als verstehe er, dass man trinken muss um zu pieseln.
Aber alle Mühe war umsonst. Auf Toilette ging nichts aber beim Herumlaufen verlor er überall tröpfchenweise seinen Urin.
Ich vesuchte es ihm so gemütlich wie möglich zu machen,legte ihn aufs weiche Bett, machte eine Wärmflasche, sprach ihm gut zu, doch sein Zustand wurde immer schlechter.
Ich brachte ihn wieder in die Klinik und man sagte mir,die Nierenwerte sind nicht ok und es ist Blut im Urin, das hieß Lebensgefahr.
Nach 1,5 Tagen Klinikaufenthalt rief mich der behandelnde Arzt an und sagte mir, um Jerrys Leben zu retten wäre eine Penisabnahme erforderlich.
Ich wusste nicht was ich machen sollte, der Gedanke einen Kater ohne Penis war schrecklich für mich. Dann waren da auch noch die Geldprobleme.Durch meine Berufsunfähigkeit bekomme ich nur eine kleine Rente und fragte mich wovon ich das bezahlen soll.
Einen halben Tag später meinte der Arzt ich muss mich jetzt entscheiden. Er fragte mich dies mit folgenden Worten: Tendieren sie zur Operation oder eher nicht.
In der Zwischenzeit sprach ich noch einmal mit meiner Tierärztin vorort über eine Penisabnahme. Sie sicherte mir zu das ein Leben danach für Ihn ganz normal wäre, nur so könnte er überleben.

Ich dachte nicht mehr lange über die Kosten nach und gab meine Einwilligung zur OP.
Dies ist jetzt 4 Tage her, mein Süßer liegt noch in der Klinik, ich rufe jeden Tag an und man sagte mir, es geht ihm gut, er erholt sich jeden Tag etwas mehr.
Diesen Freitag darf ich ihn nach Hause holen. Natürlich bleibt eine Restangst in mir, wird er wieder gesund?!?!
Aber ich glaube das ich das richtige getan habe. Wenn er es nicht schafft,dann habe ich alles für ihn getan, denn ich liebe ihn abgöttisch.

Mit den behandelnden Tierärzten bin ich so verblieben,dass ich die Kosten, die bisher bei zirka 750€ + 285€ liegen,in Raten abzahlen darf.
Natürlich ist auch das für mich eine utopische finanzielle Belastung.
Aber ich bin der Meinung ein Leben kann man nicht in Euro abwiegen.

Zu meinen großen Glück in meinem Leben gehört ausser meinen 2 Katzen eine ganz ganz liebe ehrliche Freundin.
Diese Freundin Carmen setzte alle Hebel in Bewegung um mir zu helfen.
Über das Internet versuchte sie Kontakte herzustellen um Leute zu finden die einen Spendenaufruf ins Netz setzen könnten.
Gott sei dank gibt es heutzutage noch Menschen die anderen Menschen versuchen zu helfen, danke.

Ich möchte mich hiermit bei allen Lesern bedanken, bei allen Leuten die den Spendenaufruf möglich machen und sage Ihnen, ich danke Ihnen von ganzem Herzen, für jede noch so kleine Spende.

Ich hoffe,ich kann irgendwann wenn jemand Hilfe braucht, ein kleines Stück davon zurückgeben.

Mit freundlichen Grüßen Marina mit Jerry
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Neues von Jerry, 17.2.07

Jerry ist wieder Zuhause

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Neues von Jerry, 22.2.07,

er mußte schon wieder in die Klinik. Er konnte wieder nicht pinkeln, die nächste Blasenentzündung ist da. Hoffe diesmal bekommt er die richtigen Medis entsprechend lange genug.

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Bitte Spenden auf das Luna-Hilfe-Konto unter dem Sichwort "Jerry" einzahlen:

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NEU: Sind Spendengelder übrig die für den aktuellen Notfall nicht mehr benötigt werden,
werden diese dem nächsten Notfall überschrieben!

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