Ich will keine Freigänger haben!!!

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sMuaterl

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  • #81
Bei mir kommt das von einigen hier durchaus so rüber:
Ermögliche Freigang oder lass' es ganz.
Ich habe das bestimmt nie so gemeint. Im Gegenteil - ich fühle mich oft in der Defensive, weil unsere Katzen Freigänger sind und ich das Gefühl habe, ich würde damit das Leben und die Gesundheit meiner Tiere riskieren. Am Anfang des Themas waren auch die meisten dafür, es bei der Wohnungshaltung zu belassen.
Ich finde beide Haltungsformen o.k.. Es kommt immer auf die Katzen, die Wohnsituation und die Einstellung des Katzenhalters an. Wenn ich an einer gefährlichen Straße o.ä. wohnen würde, würde ich entweder keine Katzen halten oder mir welche suchen, die mit reiner Wohnungshaltung zufrieden sind.
Das selbe würde für mich gelten, wenn ich mich total unwohl fühlen würde, wenn meine Katzen draußen sind.
Ich denke, das alles kann man nicht pauschalisieren (wie vieles bei der Katzenhaltung).

Wegen der Medikamente:
Ja, wir sammeln unsere Katzen entsprechend ein, möglichst mit zeitlichen Vorlauf. Und wenn es gar nicht anders geht, müssten diese Katzen wahrscheinlich drinnen bleiben. Wobei ich gestehen muss, dass wir noch nie in der entsprechenden Situation waren und ich das eigentlich nicht beurteilen kann.
 
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2SchwarzeKater

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  • #82
Hab ich nicht so empfunden, aber das nimmt jeder sehr unterschiedlich wahr.
Ich glaube, es gibt durchaus diese Hardcore - Lager: Wohnungshaltung vs. Freigänger.

Und dann gibt es Menschen, die das nach Charakter / Bedürfnis und persönlicher Situation zu entscheiden versuchen.

Derzeit klingt die Situation der TE so, als wäre es für mindestens eine ihrer Katzen eine "Zumutung", nicht raus zu können. Daher vielleicht auch die Beiträge, die in die Richtung gehen könnten: raus oder abgeben.
Ich wüsste in dieser Situation nicht, wie ich entscheiden würde aber abgeben wäre für mich die letzte Option.
Vielleicht würde ich versuchen, es mit Fensterbalkonen oder gesichertem Balkon oder oder kompensieren könnte.
Ich lese dies alles und sehe, wie Leute das unterschiedlich handhaben, in unterschiedlichen Situationen.
Natürlich habe ich das Gefühl, daß zwei jetzt 6-jährige Wohnungskater drinnen nicht ausgelastet sind, nachdem ich sie draußen gesehen habe. (Obwohl sie da bisher, wie gesagt, hauptsächlich mit Gras fressen beschäftigt sind). Sie vertragen sich nicht besonders gut, obwohl die Wohnung katzengerecht aufgemotzt ist und es einen Balkon mit Netz und Walnußbaum davor gibt, und ein Feld. Es gibt schon Dinge zu SEHEN. Aber eben nicht viel zu tun.
Aber wenn ich dann in anderen threads lese, wie Leute per Tracker rekonstruieren, wie ihre Katzen an Bundesstraßen lang laufen, oder wie weit sie weglaufen, oder genau die obige Bemerkung zur Medikamentengabe, oder allein die Frage, wie ich sie nachts rein kriege, oder was ich machen soll, wenn ich zur Arbeit muß oder mal einen Tag wegfahre -- ich kann mir das alles überhaupt nicht vorstellen. Ich kann vielleicht noch eine Leiter zum Balkon bauen, aber ich kann doch nicht die Balkontür aufstehen lassen! Müssen sie dann unten warten? Was, wenn sie nicht warten, sondern abwandern? Was, wenn ich ihrem Bedürfnis nach Sicherheit nicht entsprechend kann? Sie waren sechs Jahre Wohnungskatzen, immerhin.,
Ok.
Wir drehen uns im Kreis. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich muß für mich und für meine Kater entscheiden, irgendwie.
 
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Katzenliebhaberin77

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  • #83
Eine meiner Katzen (zugelaufene Streunerkatze) braucht tatsächlich 2x am Tag eine Tablette. Und jetzt fühle ich mich getroffen, wenn du @Quilla fragst, ob ich in Kauf nehme, dass meine Katze eher stirbt, weil sie die Tabletten als Freigängerin nicht bekommt.
Meine Katzen sind nachts drinnen, deswegen bekommt sie morgens um sechs Uhr ihre Tablette und darf dann raus.Abends gibt es ja einen gewissen kleinen Spielraum.
Das funktioniert seit einem Jahr, weil ich in der Gegend rumrenne und sie abends suche, wenn es zu spät wird....(und normalerweise an den immer gleichen Orten finde)
weil wir, seit wir Kitty haben, nicht einmal im Urlaub waren....
weil ich jeden Morgen, egal ob Sonntag, Feiertag, Urlaub um sechs aufstehe, um ihr die Tablette zu geben und sie dann rauslasse...
und weil ich meine abendlichen Verabredungen wegen Kitty so lege, dass sie ihre Tablette relativ zeitig bekommt...
Und wahrscheinlich, weil sie als dankbare Straßenkatze nicht mehr soooooo den Drang hat, stundenlang in der Gegend rumzustreunen und nachts lieber bei uns im Bett schnurrt.
Letzten Mittwoch wurde übrigens die Freigängerin meiner Eltern mit fast 20 Jahren eingeschläfert.
 
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Julia01

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  • #84
Wir drehen uns im Kreis. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich muß für mich und für meine Kater entscheiden, irgendwie.
Ja das ist leider so. Im Endeffekt wird es jeder von uns für sich entscheiden müssen. Aber was ich nochmal betonen will: Keiner sollte sich schlecht fühlen, wenn er sich aufgrund eigener Ängste und Sorgen für eine Abgabe entscheiden würde. Ja, bestimmt könnten viele Menschen sich an die Ängste und Sorgen gewöhnen. Ich z.B. kenne mich aber sehr gut und weiß: Ich könnte es nicht. Und auch wenn das dann für einige hier vielleicht barbarisch klingt oder einige jetzt denken, ich liebe meine Katzen nicht: Ich würde, wenn ich merken würde ohne Freigang ginge es für meine Katzen nicht, diese abgeben.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass es hier so rüberkam als würden mir manche sowas unterstellen, aber in einem anderen Forum wurde ich sehr hart dafür angegangen, als ich meine (chronisch kranke) Pflegekatze wieder abgegeben habe, weil ich mir eine Adoption und die alleinige Verantwortung, bewusst eine solche Katze zu übernehmen, nicht zugetraut habe. Obwohl ich nur im Sinne des Tieres gehandelt habe in meinen Augen, da es bei mir vom Gefühl her nicht hätte glücklich werden können bzw. ich es psychisch damals mir nicht zugetraut habe.
 
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Quilla

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  • #85
Eine meiner Katzen (zugelaufene Streunerkatze) braucht tatsächlich 2x am Tag eine Tablette. Und jetzt fühle ich mich getroffen, wenn du @Quilla fragst, ob ich in Kauf nehme, dass meine Katze eher stirbt, weil sie die Tabletten als Freigängerin nicht bekommt.
Verflixt, da hab ich mich dann dumm ausgedrückt, Entschuldigung!

Ich meinte das eher so, wie das die Freigängerhalter grundsätzlich handhaben, wenn sich so etwas mal irgendwann rausstellt.
Denn wenn sie schon jahrelang Freigänger sind, kann man sie wegen Krankheit sicher nicht mehr zur Wohnungshaltung verdonnern.
Und hier wurden ja doch mehrfach Abwesenheiten von bis zu 3 Tagen als "normal" genannt.

Den ganzen Rest deiner Erzählung kenne ich selbst genauso (bis auf das draussen einsammeln), weil wir das seit 4 Jahren mitmachen inkl. kein Urlaub und auch am WE nix mit ausschlafen.

Da können wir uns dann leidvoll die Hand geben. 🤝
(ich find's unheimlich toll, dass du das für Kitty tust !!!)
 
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  • #86
Verflixt, da hab ich mich dann dumm ausgedrückt, Entschuldigung!

Ich meinte das eher so, wie das die Freigängerhalter grundsätzlich handhaben, wenn sich so etwas mal irgendwann rausstellt.
Denn wenn sie schon jahrelang Freigänger sind, kann man sie wegen Krankheit sicher nicht mehr zur Wohnungshaltung verdonnern.
Und hier wurden ja doch mehrfach Abwesenheiten von bis zu 3 Tagen als "normal" genannt.

Den ganzen Rest deiner Erzählung kenne ich selbst genauso (bis auf das draussen einsammeln), weil wir das seit 4 Jahren mitmachen inkl. kein Urlaub und auch am WE nix mit ausschlafen.

Da können wir uns dann leidvoll die Hand geben. 🤝
(ich find's unheimlich toll, dass du das für Kitty tust !!!)
Ja, alles gut🤝 im Grunde wollen wir doch alle nur das Gleiche für unsere Fellmonster🥰
 
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Frollein_S

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  • #87
Ich lese dies alles und sehe, wie Leute das unterschiedlich handhaben, in unterschiedlichen Situationen.
Natürlich habe ich das Gefühl, daß zwei jetzt 6-jährige Wohnungskater drinnen nicht ausgelastet sind, nachdem ich sie draußen gesehen habe. (Obwohl sie da bisher, wie gesagt, hauptsächlich mit Gras fressen beschäftigt sind). Sie vertragen sich nicht besonders gut, obwohl die Wohnung katzengerecht aufgemotzt ist und es einen Balkon mit Netz und Walnußbaum davor gibt, und ein Feld. Es gibt schon Dinge zu SEHEN. Aber eben nicht viel zu tun.
Aber wenn ich dann in anderen threads lese, wie Leute per Tracker rekonstruieren, wie ihre Katzen an Bundesstraßen lang laufen, oder wie weit sie weglaufen, oder genau die obige Bemerkung zur Medikamentengabe, oder allein die Frage, wie ich sie nachts rein kriege, oder was ich machen soll, wenn ich zur Arbeit muß oder mal einen Tag wegfahre -- ich kann mir das alles überhaupt nicht vorstellen. Ich kann vielleicht noch eine Leiter zum Balkon bauen, aber ich kann doch nicht die Balkontür aufstehen lassen! Müssen sie dann unten warten? Was, wenn sie nicht warten, sondern abwandern? Was, wenn ich ihrem Bedürfnis nach Sicherheit nicht entsprechend kann? Sie waren sechs Jahre Wohnungskatzen, immerhin.,
Ok.
Wir drehen uns im Kreis. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich muß für mich und für meine Kater entscheiden, irgendwie.

Der Balkon bietet doch schon mal eine recht schöne Möglichkeit, die Nase in die Sonne zu strecken und sich Wind um den Pöppes wehen zu lassen. Vielleicht hast du ja schon einen Kübel mit Gras für die Katzen dort oder könntest noch einen anlegen. Ein paar Klettermöglichkeiten sind ja vielleicht auch da oder denkbar, eine Ecke mit Katzenminze und ab und an ein paar Fummelspiele, Kartons mit knisterndem Papier... *setze diese Ideensammlung beliebig fort*
Vielleicht schaffst du es, deinen Tigern durch Balkon und Abwechslung an spannenden Angeboten den Drang nach mehr Freiheit etwas zu lindern, sodass für euch alle der Leidensdruck weniger wird oder gar wieder verschwindet.
Ihr liebt eure Tiger doch und sie leben schon eine Weile bei euch. Wieso muss die Entscheidung da "schwarz" oder "weiß" sein?
 
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Irmi_

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  • #88
Das ist ja alles gut und schön erklärt, wie wundervoll es draussen ist und scheißlangweilig drinnen (anscheinend) .... dann hören solche Leute wie ich eben mit der Katzenhaltung auf.
Gut.
Wenn das dann alle Wohnungshalter machen - wer nimmt all die Katzen aus dem Tierschutz?
Wo gibt es so viele Freigängerplätze?

Wohnungshaltung ist ein Kompromiss - das sehe ich genauso - aber ich für meinen Teil versuche mit Dachterrasse UND Balkon und Mehrkatzenhaltung (drei) den Tieren ein bestmögliches Leben zu bieten.

Raus in den ungesicherten Freigang lasse ich sie nicht - soll ich die Katzenhaltung also beenden, wenn diese über die Regenbogenbrücke gehen irgendwann?
Hey Quilla. So bös hab ich das nicht gemeint.
Da ich mit Freigängern gut klarkomme hab ich bewusst Katzen, die unbedingt raus wollen.
Ja, ich hab Freude daran meine Katzen draußen beim spielen zu beobachten.
Ja, ich hatte und habe auch medikamentenbedürftige Katzen. Ebony musste ich deshalb den Freigang tagsüber streichen damit ich ihr alle ihre Augensalben geben konnte. Bei Irmi muss ich es wenn sie mal behandelt werden muss nicht, die hält sich immer in der Nähe und sehr viel in der Wohnung auf.

Aber für mich ist das absolut in Ordnung wenn Du sagst Du hast lieber Wohnungskatzen. Ja, mit Medikamentengaben tust Du Dich natürlich um Welten leichter und manchmal, wenn Gesa mal wieder nicht zu finden ist beneide ich Wohnungskatzenhalter schon. (Für Tracker ist Gesa zu klein)

Ich find das GUT dass es diese Vielfalt gibt, so kann man mit etwas Geduld für jede Katze auch einen passenden Dosenöffner finden. :smile:

Und um auf das Ursprungsthema zurück zu kommen:
Ja, ist doof wenn zwei mal so überhaupt nicht zusammen passen. Dann muss man wirklich gucken, ob Mensch/Tier sich arrangieren kann oder sich besser trennt. So schade das ist, aber ich sehe das wie bei einer unglücklichen Ehe: Letzendlich würden immer alle leiden, aber leichtfertig würde ich mich auch nicht trennen.
 
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Leynael

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  • #90
Ich kann deine Sorgen echt gut verstehen, denn ich hab ganz ähnliche.

Ich wohne hier in einem Vorort...sehr ländlich. Es gibt genau eine Straße, an der rechts und links davon je eine Häuserreihe steht. Jenseits davon sind nur Felder und Wiesen.
Bis vor 20 Jahren gab es hier sehr wenig Verkehr. Dem entsprechend konnte man seine Katzen jederzeit ins Freie lassen. Genau genommen war immer irgend ein Fenster offen, durch das sie raus/rein konnten.
Ich habe mir nie Gedanken machen müssen, ob eine Katze überfahren werden könnte, denn die Fahrzeuge kamen sehr selten und waren auch schon weithin zu hören.
Katzen sind nicht blöder, als wir Menschen. Sie können sehr gut abschätzen, ob etwas gefährlich ist, oder nicht. Doch genau wie wir Menschen können sie abgelenkt werden, oder überfordert sein von zu viel Input.

Heute herrscht hier sehr viel Verkehr im Vergleich zu früher und ich mache mir jetzt Sorgen um meine (relativ neuen) Katzen.
Ich habe eine ca. 4 Jahre alte Mutter(trächtig zugelaufen vor erst 9 Monaten) und ihre noch unwissende 7 Monate alte Tochter.

Ich bin der Auffassung, dass man Katzen, falls das halbwegs sicher ist, auch raus lassen sollte. Außerdem bin ich ganztags zuhause und arbeite viel im Garten. Da ich ständig raus und rein gehe, wäre es gar nicht möglich, das Haus ständig vollständig geschlossen zu halten, um die Katzen zu schützen. Zumindest wäre es nervtötend umständlich.
Also bin ich mit der Mama nach den ersten paar Wochen 'nur im Haus' an der Leine nach draußen gegangen. Sie sollte ihr Revier wenigstens ansatzweise kennen lernen. Mama hat sehr gut mitgemacht und die Freigänge genossen. Sie hat sie zukünftig nicht eingefordert, aber deutlich angezeigt, dass sie gerne wieder raus gehen würde.
Nachdem sie kastriert war, durfte sie das auch. Auch die Kleine durfte erst an der Leine und nach der Kastration auch ohne Leine nach draußen.
--------------------------
So...das ist jetzt mal mein persönlicher Hintergrund.

Ja...ich hab Angst um meine Katzen. Straßenverkehr, Hunde in der Nachbarschaft, Baustellenarbeiten direkt neben meinem Grundstück. Es gibt hier viele Gefahren.
Aber wie jemand irgendwo über mir schon schrieb: Man muss auch mal loslassen...genau wie bei Kindern.
Nur wenn man echte Gefahren erlebt, kann man sich ihnen auch stellen und daraus lernen. Das gilt für Mensch wie für Tier.
Auch DU kannst durch einen Moment der Unachtsamkeit vom Stadtbus überfahren werden...oder durch eine spontane falsche Entscheidung tödlich stürzen.

Wir können weder uns selbst, noch unsere Tiere vor ALLEN Gefahren schützen.

-----
Mein Vorschlag an dich: Vertraue auf den Instinkt deiner Kater. Lass sie laufen. Denke wie eine Katze. Gib ihnen eine Möglichkeit wieder in die Wohnung zu kommen. Ich bin mir ziemlich sicher, das sie wieder heim kommen werden und dich für die Möglichkeit zu Freigang lieben werden.

Wir finden mit Hilfe der anderen User sicher Möglichkeiten wie du das mit Balkontür etc hinbekommen kannst

Ich drück dich lieb
Die Ley
 
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2SchwarzeKater

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  • #91
Vielen Dank für Euer feedback.
Der Stand ist im Moment(!), daß ich morgens mit dem einen rausgehe und abends mit dem anderen. Nicht mit Leine, aber nur auf dem großen Grundstück. Der "Morgens-Kater" ist gestern schon das dritte Mal nach ca. 15-20 Min von allein wieder reingegangen. Er ist, glaube ich, dann scharf auf die Leckerlis, die es oben gibt :) Der Abendskater ist völlig stinking, wenn ich nach 30 Min wieder mit ihm hochgehe und pöbelt dann auch oben noch eine Weile rum. Aber wenn ich ihn mit Spielen + TroFu-Werfen ablenke, kommt er auch wieder runter.
Das könnte der Kompromiß sein. Überwachtes Gassi-Gehen.
Das größere(?) Problem ist inzwischen, daß Morgens-Kater kaum noch trinkt. Er nimmt NUR TroFu. So habe ich beide vor ca. 14 Monaten bekommen. Habe diverses NaFu ausprobiert & angeboten; hatte noch Berge von meinen verstorbenen Katzen. Abendskater frißt jetzt eine akzeptable Mischung von TroFu und NaFu (hoffe ich); Morgenskater hat schnell das Miamor in Gelee akzeptiert, so lange ich die meisten Fleischbrocken raussuche (...). Ich habe das gut mit Wasser gestreckt und er hat sicher 4-5 Pipiklumpen tägl. gepinkelt. Natürlich mußten wir immer mal Geschmacksrichtungen wechseln, aber es ging gut. (Ich HASSE , daß er nur TroFu wil, wohlgemerkt.) Seit ca. 2 Wochen, kurz bevor das mit dem Rausgehen anfing, verschmäht er es und trinkt VIEL weniger. Die Blasensteine und CKD sind vorprogrammiert.
Liegt es daran, daß er draußen viel Gras frißt? Ich versuche, ihn abzuhalten, aber es ist sein höchstes. Er erbricht es schon auch mal, oder es ist im Kacki, aber gibt es ihm ein Völlegefühl und er trinkt nicht? (Aber er ist gierig wie je auf TroFu.)
Ok, falsches Unterforum. Vielleicht müssen wir zum TA. Seit einigen Wochen kriegt er auch von Abendskater häufiger einen auf die Mütze, das war vorher auch anders. Vielleicht hat er was :-((
 
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  • #92
Da können wir uns dann leidvoll die Hand geben. 🤝
(ich find's unheimlich toll, dass du das für Kitty tust !!!)
Darf ich mich anschließen: auch ich finde es großartig, ebenso auch dein Engagement, quilla!
Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer persönlichen Situation dazu einfach nicht in der Lage sind. Oder Katzen, die sich nicht darauf einlassen (nicht alle schlucken bereitwillig Tabletten, zum Beispiel).
 
Leynael

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  • #93
Also...das Gras fressen ist ein Art Instinkt. Damit wollen Katzen Erbrechen provozieren um Haarballen auszubrechen. Ob tatsächlich zuviel Haare im Magen sind, ist meiner Beobachtung nach völlig egal. Sie machen es einfach. Mit dem trinken hat das meinem Empfinden nach nix zu tun.

Haue vom Kumpel kann schon ein Anzeichen dafür sein, dass der 'Morgenkater' irgendwie krank ist. Aber Katzen haben auch ihre Launen (ich könnte Geschichten erzählen ! )
Ich würde erst mal 1-2 Tage weiter beobachten.

Das Problem für uns Katzenbesitzer ist einfach, das wir nicht in die Köpfe schauen können. Meine Miez hat sich aufgeführt wie eine Sau: herumgepinkelt, gekotzt, ihre Kleine gejagt und verdroschen/gebissen bis Blut floß. Wo fängt man an? Wo hört man auf?
Unser Problem hat sich gelöst, als ich Mama 2 Tage lang wieder raus ließ, wann sie wollte...trotz verwundetem Beinchen.
Jetzt ist alles wieder gut. Es war reine Psychologie
 
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  • #94
Vielen Dank für Euer feedback.
Der Stand ist im Moment(!), daß ich morgens mit dem einen rausgehe und abends mit dem anderen. Nicht mit Leine, aber nur auf dem großen Grundstück. Der "Morgens-Kater" ist gestern schon das dritte Mal nach ca. 15-20 Min von allein wieder reingegangen. Er ist, glaube ich, dann scharf auf die Leckerlis, die es oben gibt :) Der Abendskater ist völlig stinking, wenn ich nach 30 Min wieder mit ihm hochgehe und pöbelt dann auch oben noch eine Weile rum. Aber wenn ich ihn mit Spielen + TroFu-Werfen ablenke, kommt er auch wieder runter.
Das könnte der Kompromiß sein. Überwachtes Gassi-Gehen.
Das größere(?) Problem ist inzwischen, daß Morgens-Kater kaum noch trinkt. Er nimmt NUR TroFu. So habe ich beide vor ca. 14 Monaten bekommen. Habe diverses NaFu ausprobiert & angeboten; hatte noch Berge von meinen verstorbenen Katzen. Abendskater frißt jetzt eine akzeptable Mischung von TroFu und NaFu (hoffe ich); Morgenskater hat schnell das Miamor in Gelee akzeptiert, so lange ich die meisten Fleischbrocken raussuche (...). Ich habe das gut mit Wasser gestreckt und er hat sicher 4-5 Pipiklumpen tägl. gepinkelt. Natürlich mußten wir immer mal Geschmacksrichtungen wechseln, aber es ging gut. (Ich HASSE , daß er nur TroFu wil, wohlgemerkt.) Seit ca. 2 Wochen, kurz bevor das mit dem Rausgehen anfing, verschmäht er es und trinkt VIEL weniger. Die Blasensteine und CKD sind vorprogrammiert.
Liegt es daran, daß er draußen viel Gras frißt? Ich versuche, ihn abzuhalten, aber es ist sein höchstes. Er erbricht es schon auch mal, oder es ist im Kacki, aber gibt es ihm ein Völlegefühl und er trinkt nicht? (Aber er ist gierig wie je auf TroFu.)
Ok, falsches Unterforum. Vielleicht müssen wir zum TA. Seit einigen Wochen kriegt er auch von Abendskater häufiger einen auf die Mütze, das war vorher auch anders. Vielleicht hat er was :-((
Das würde ich evtl. wirklich mal vom Tierarzt abklären lassen. Mir erscheint die Menge von vier bis fünf mal pipi am Tag recht viel – aber vielleicht sind Katzen da unterschiedlich? Und so viel Gras fressen, dass der Magen voll ist, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Sind doch keine Schafe.... Das weist meiner Meinung nach eher auf ein Problem im Verdauungstrakt hin. Haben die Kater eigentlich in der Wohnung kein Gras zur Verfügung? Das würde ich ändern....
 
Black Perser

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  • #95
Ich hab hier auch einen TroFu Junkie, die aber zum Glück sehr viel trinkt. Es stehen drinnen und draußen überall Wasserstellen, auch hat mir ein Nachbar erzählt, dass meine bei ihm schon Wasser getrunken hat. Schmeckt ja bekanntlich überall besser als zuhause..😅

Aber sie frisst auch regelmäßig Gras, sie spielt auch mit den langen Halmen. Ich denke, das ist auch wie ein kleiner Snack für die Katzen. Sie erbricht auch nicht ständig davon. Am Gras liegt es nicht, ob eine Katze viel oder wenig trinkt.
 
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Ursel1303

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  • #96
Hier gibts überwiegend Nassfutter, aber ab und zu auch trocken. Trinken tun alle, ich sehe sie immer wieder entweder am kleinen Brunnen oder am Hundenapf und Wasser steht überall rum, in jedem Stockwerk und draußen auch.

Sie trinken auch aus Blumenuntersetzern, deshalb gibts hier so gar nix, was irgendwie giftig für Hund oder Kater ist. Gerne auch aus dem Brunnen auf der Teerrasse 😊 Und Gras fressen auch alle, aber davon kotzt hier selten einer. Ganz manchmal finde ich ein Gematsche aus Gras, Haarballen und Schleim, weiß dann aber leider nicht, wer das war.

Gras gibts genug für alle...

Oooh, Lati hat Gras gefunden

Und ja, wenn Du das Gefühl hast, dass irgendetwas nicht stimmen könnte, dann geh zum TA. Wenn nix ist, ist es ja sehr ok, aber man ist doch auf jeden Fall selber auch beruhigt und sollte doch was sein, dann ist TA immer richtig. Alles Gute für Euch 🍀
 
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2SchwarzeKater

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  • #97
Vielen Dank, daß Ihr auf den abrupten Themenwechsel eingegangen seid! -- Ja, wir haben einen Termin in einer Woche. Gestern waren wir wie gesagt zum Impfen, und während der eine Kater hinterher erstmal ausführlich getrunken hat, wie ich das von meinen anderen Katzen auch kannte nach Streß, hat der Sorgenkater seit gestern vormittag KAUM was getrunken. Allerdings zweimal(?) gepinkelt und auch gekotet, und alles hat eine angemessene Konsistenz. :sick:
Jetzt gerade schlich er nach TroFu Gabe an seinen "Suppennäpfen" vorbei (es gibt zwei im Angebot) und hat vage dran geschnuppert als stünde da Seifenwasser.
Warum sind Katzen so schwierig?!?! Falscher Napf, falsche Stelle; nein, das Futter WAR lecker, jetzt ist es ecklig; ich mag es nur frisch/fließend/abgestanden/mit einem Schuß Sahne oder Thunfischwasser... Muahahahah!!! RATE, WAS ICH VIELLEICHT NEHMEN WÜRDE!!!
Sorry. Bin gerade etwas durch damit.
 
Black Perser

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  • #98
Warum sind Katzen so schwierig?!?! Falscher Napf, falsche Stelle; nein, das Futter WAR lecker, jetzt ist es ecklig; ich mag es nur frisch/fließend/abgestanden/mit einem Schuß Sahne oder Thunfischwasser... Muahahahah!!! RATE, WAS ICH VIELLEICHT NEHMEN WÜRDE!!!
Sorry. Bin gerade etwas durch damit.
Tjo, wenn du auf diese Fragen eine Anwort findest.. dann bist du Gott! :ROFLMAO:
Die selben Probleme haben hier die meisten.. heute total lecker, morgen das reinste Gift.. 😁
 
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Katzenliebhaberin77

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  • #99
Vielen Dank, daß Ihr auf den abrupten Themenwechsel eingegangen seid! -- Ja, wir haben einen Termin in einer Woche. Gestern waren wir wie gesagt zum Impfen, und während der eine Kater hinterher erstmal ausführlich getrunken hat, wie ich das von meinen anderen Katzen auch kannte nach Streß, hat der Sorgenkater seit gestern vormittag KAUM was getrunken. Allerdings zweimal(?) gepinkelt und auch gekotet, und alles hat eine angemessene Konsistenz. :sick:
Jetzt gerade schlich er nach TroFu Gabe an seinen "Suppennäpfen" vorbei (es gibt zwei im Angebot) und hat vage dran geschnuppert als stünde da Seifenwasser.
Warum sind Katzen so schwierig?!?! Falscher Napf, falsche Stelle; nein, das Futter WAR lecker, jetzt ist es ecklig; ich mag es nur frisch/fließend/abgestanden/mit einem Schuß Sahne oder Thunfischwasser... Muahahahah!!! RATE, WAS ICH VIELLEICHT NEHMEN WÜRDE!!!
Sorry. Bin gerade etwas durch damit.
Ich würde sagen, das ist der ganz normale Wahnsinn im Leben eines Katzenbesitzers😁
Also wenn es dich beruhigt ...meine Katzen trinken nie oder ich habe es noch nie gesehen, aber das glaube ich nicht.
Den Katzenbrunnen werde ich wahrscheinlich wieder verkaufen, weil die Reinigung so nervt und wenn sie ihn eh nicht nutzen🤷🏻‍♀️
 
Quilla

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  • #100
Wir können weder uns selbst, noch unsere Tiere vor ALLEN Gefahren schützen.
Es geht ja auch nicht um "ALLE" Gefahren.

Aber um Gefahren, die real sind und prozentual nicht gering.
Sonst brauche ich auch den Balkon und die Dachterrasse nicht einnetzen ...

Straßenverkehr ist nun mal etwas, das tausenden Katzen jährlich das Leben nimmt und nicht nur einigen wenigen.
(bei weitem mehr, als Balkonstürze - da wird aber ein riesen Aufriss drum gemacht)

Wie schon weiter oben geschrieben, ist Strassenverkehr die Todesursache Nr. 1 bei den Freigängerkatzen in meinem Bekannten- und Freundeskreis.
Und wenn ich hier in der Stadt die Katzen so sehe am Strassenrand, bezweifle ich auch, dass sie "Gefahren einschätzen" können, was Autos betrifft. Viele rennen kurz vorher erst los, genau vor's Auto. Die verhalten sich eher wie 4jährige Kinder .... nicht wie erwachsene Menschen, mit denen sie hier in punkto "Gefahreneinschätzung" verglichen werden.
 
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