Falsch-negativer FeLV-Test?

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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  • #21
Nein, er ist Wohnungskater. Er kam aber von einer älteren Frau in die Katzenhilfe, bei der er (und der Rest der Bande) tagsüber rein durften und nachts rausgeworfen wurden - auch im tiefsten Winter :mad:
In der Pflegestelle und bei uns zeigte er aber nie Ambitionen, raus zu wollen. Ein Fenster wird demnächst noch vergittert, damit wir das dann mal ganz öffnen können. Balkon haben wir keinen.
 
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Ninhsch

Ninhsch

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  • #22
Freut mich für den süßen, dass er dort rausgeholt wurde und sein Leben hoffentlich noch sehr lange genießen kann.

Wenn er kein Freigänger ist, ist das schonmal gut, zumindest ein Problem weniger.

Also nochmal kurz, wie gesagt, ich würde Ihn nicht impfen lassen. Vor allem wenn er eine reine Wohnungskatze ist, ist das Risiko, dass er sich irgendwo ansteckt ja sehr gering.

Nachtesten würde ich wie gesagt einfach Elisa und PCR......... Wenn du nur einen machen willst, würd ich mich wahrscheinlich für Elisa entscheiden.
Wir haben damals beide Tests machen lassen, einfach auch damit ich auf Nummer sicher gehen kann und mir einfach sicherer bin, dass das Ergebnis stimmt. Aber Blut muss sowieso abgenommen werden, also wieso nicht gleich beide und wenns nur fürs Gewissen ist.
Wie gesagt, uns wurde gesagt, dass man 6-8 Wochen bis zum Nachtesten warten soll.

Ansonsten ist dein Kater fit, oder? Wie geht es Ihm mit dem alleine sein?

Es gibt im Forum auch einige Leute, die gute Tips geben können.
Ich würd ihm z.B. einfach zur Stärkung des Immunsystems täglich eine Immustim K geben. Die sind nicht teuer und werden von den meisten Katzen wie Leckerlies gefressen und wir haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Ansonsten ist es natürlich keine schöne Diagnose aber auch Leukis können viele Jahre beschwerdefrei leben!
Mit dem Thema Zweitkater würde ich mich auseinandersetzen, wenn Ihr soweit seid, im Moment denke ich müsst Ihr erstmal mit dem Verlust des einen Katers und dem postitiven Ergebnis des anderen klarkommen.
Das ist sowieso viel auf einmal.

Und wie schon geschrieben........... Lies nicht zuviel im Internet........ Da stehen fast keine postiven Geschichten, ist ja klar, man sucht auch nur Hilfe, wenn etwas nicht passt. Wenn ne Katze trotz Leukose 18 Jahre alt wird, dann sucht auch niemand Hilfe.

Ich wünsch euch alles Gute!
 
Ghaliyah

Ghaliyah

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  • #23
Hallo,

tut mir leid, dass Zazzles positiv getestet wurde. Ich kann nachvollziehen, was Du momentan durchmachst....
Aber wie die anderen schon geschrieben haben, lass in ca. 4-6 Wochen einen 3. Test machen!!!!
In der Zwischenzeit ist es wichtig, dass Ihr Stress so gut es geht vermeidet und ihn mit hochwertigem (Nass-)Futter oder BARF ernährt.
Auch sollte in den nächsten Wochen kein allzu großer Infektionsdruck zustande kommen.
Von Immunpushern würde ich bei Leukis Abstand nehmen. Das kann schnell nach hinten losgehen. Wenn überhaupt dann würde ich es z.B. mit Engystol versuchen (Bitte KEIN Echinacea).

Die 2. Impfung würde ICH auf gar keinen Fall machen lassen, weder mit einem Totimpfstoff noch mit sonst etwas. Zum einen, weil bei erwachsenen Katzen meist 1 Impfung ausreichend ist, zum Anderen, weil es wirklich ein zu hohes Risiko ist!

Ihr schafft das schon!!! Bitte denke positiv, das ist das Wichtigste!!! :):):)
 
N

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  • #24
Oh man, ihr seid alle so lieb, danke für eure ganzen Antworten, Ratschläge und euer Mitgefühl! :oops:
Nachtest steht dann in ein paar Wochen an.

Zazzles ist ansonsten fit und verhält sich normal. Futtert sein Barf, kuschelt, spielt liebend gerne mit Bällchen, die wir dann alle Stunde unterm Sofa vorpopeln dürfen und wird aufgrund der Situation natürlich grad auch ein wenig verwöhnt :oops:

Von der Impfung sind wir mittlerweile schon so ziemlich abgekommen, ich hab aber unter Impfungen noch einen Thread aufgemacht, um evtl noch ein paar Meinungen zu bekommen.
Bezüglich Immunpusher-Geschichten muss ich mich noch einlesen, hab auch schon von Propolis gehört, aber da muss noch ein bisschen Recherche her bevor irgendwas übereilt gegeben wird.
 
Ninhsch

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  • #25
Das ist gut, wenn er fit ist. Und die Extraportion Zuwendung hat er sich natürlich auch verdient ;-)

Wir haben die Diagnose vor ca. nem halben Jahr bekommen, mir hat es am Anfang auch den Boden unter den Füßen weggezogen. Aber vor allem wenn man Kontakt zu Leuten hat, die dieselben Erfahrungen machen mussten, bzw. bei denen es nicht so abläuft, wie man im Internet immer liest, dann kommt man auch langsam wieder ein wenig runter, auch wenn die Diagnose nach wie vor nicht schön ist. Aber man und vor allem die Katze kann damit ich auch gut leben, wenn man ein paar Sachen beachtet.

Das mit dem Impfthread ist natürlich noch ne gute Idee, damit du dir da einfach sicher bist.

und informier dich einfach was es bei Leukis für Kleinigkeiten zu beachten gibt, es ist alles nicht dramatisch aber z.B. so Immunsystemunterstützer wie Immustim K sind gut und dass man Leukis auf keinen Fall Cortison geben soll..... Einfach ein paar Infos einholen und dann hoffentlich ein langes gesundes Leben mit dem Kater genießen.
 
N

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  • #26
Ich wollte hier nochmal eine aktuelle Schilderung der Lage abgeben.
Zazzles bekommt nachher die zweite (und dann auch letzte) Impfung gegen Schnupfen und Seuche.
Wir haben im Voraus schon beim TA angerufen, weil wir ihn mit einem Totimpfstoff impfen lassen wollen und werden das natürlich auch nachher nochmal ansprechen.

Ich hoffe so sehr, dass alles gut geht! Unser kleiner Spikey fehlt mir sehr :(
Ansonsten gehts Zazzles gut, wenn man davon absieht, dass ihm manchmal langweilig ist. Aber mit der Spielangel (diese Dabird-Nachmache von Zooplus) können wir ihn richtig auspowern, das macht Zazzy total Spaß! :pink-heart:

In ein paar Wochen folgt dann noch der dritte Leukosetest und je nach Ergebnis dann Ende des Jahres ein entsprechender Zweitkater.
Dazu hab ich auch nochmal ne Frage.
Der PCR-Test müsste dann auf jeden Fall positiv sein, da Zazzles ja schonmal Virenkontakt hatte, sehe ich das richtig? Also Elisa negativ und PCR positiv heißt, dass er die Viren erfolgreich bekämpft hat ODER sie sich ins Rückenmark zurückgezogen haben? Kann man zwischen diesen beiden Formen noch irgendwie unterscheiden anhand der Tests?
Bei nem positiven Elisa dürfte ja leider alles klar sein.
 
N

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Gast
  • #27
Lässt sich meines Wissens nicht unterscheiden.

Es wird eh diskutiert, ob sich nicht bei jedem Tier, das infiziert war und die Infektion überwindet, das Virus erst einmal noch im Rückenmark befindet und theoretisch wieder aktiviert werden kann und sich dann irgendwann "ausschleicht".
 
Schatzkiste

Schatzkiste

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  • #28
Soweit mir bekannt und in Erinnerung verhält es sich so.

Eine Unterscheidung ist aber nach meinem Kenntnisstand nicht möglich.

Ich drück Euch die Daumen für heute.

Und wenn Du einen Zweitkater suchst, dann würde ich mich freuen, Dir ein paar Schätzekens vorstellen zu dürfen.

So oder so.

Alles Liebe und Gute!
 
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  • #29
Ich hab noch nen interessanten Link zugeschickt bekommen:
http://www.synlab.com/fileadmin/fac...9_infektionen_durch_felines_leukose-virus.pdf
Da ist das mit den ganzen positiv/negativ-Tests schön erklärt.

Schatzkiste,
danke für dein Angebot :)
Ich würde dann, wenns akut wird, auf dich zukommen!

Die Impfung verlief gut, allerdings wollte die Ärztin mir erzählen, dass eine Leukose-Impfung auch bei positiven Tieren sinnvoll wäre und helfen könne, die viralen Stadien zu "erleichtern" bzw. den Krankheitsverlauf abzuschwächen. Da war ich dann doch ein wenig skeptisch.
Eine Interferon-Therapie hat sie auch vorgeschlagen, das könnten wir uns überlegen, das wäre auch nicht verkehrt. Zwar haben wir - beim Menschen - Erfahrung mit Interferon, aber ich werd mich auch mal dazu einlesen.
Jetzt schläft Zazzles, hat vorhin aber gefressen und sich ganz normal verhalten. Hoffentlich bleibt das auch so. 1-2 Tage "Impfnachwirkung" mit mehr Schlaf könnten wohl sein.
 
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Thyria

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  • #30
ich wünsche euch auf jedenfall, dass Zazzles die Impfung gut wegsteckt .... :)
 
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  • #31
Also so, wie der Kater sich die letzten Tage verhalten hat, könnte man meinen, er habe am Donnerstag nur ein bisschen Wasser injiziert bekommen - er verhält sich total normal, hält uns nachts auf Trab und pennt tagsüber :aetschbaetsch1:
Er hat die Impfung augenscheinlich also gut weggesteckt. Ich bin jetzt echt beruhigt. Manchmal schleicht sich noch der Gedanke ein "bei Spikey kam der Krankheitsschub ja auch erst 1,5 Wochen nach der Impfung", aber ich bin guter Dinge :)
 
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  • #32
Mittlerweile sind seit dem positiven Test 8,5 Wochen vergangen.
Zazzles gehts soweit sehr gut, aber er langweilt sich stellenweise, ein Katerkumpel zum Raufen wäre sooo super und wichtig für ihn.

Wir wollten den Nachtest wahrscheinlich in der Woche ab dem 26.8. angehen, dann sind es 10 Wochen nach dem letzten Test. Das sollte ja dicke ausreichen, oder?
Auch, wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, können wir dann bei einem negativen Testergebnis davon ausgehen, dass das stimmt und einen negativen Kumpel suchen?
Und weil ich mir da immernoch nicht so ganz sicher bin, welchen Test sollten wir machen lassen? Reicht ELISA?

Liebe Grüße und danke für eure Geduld mit mir!
 
N

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  • #33
Ich würde den ELISA nehmen, ja.
Wenn der dann negativ ist, kann es halt sein, dass das Virus trotzdem noch im Rückenmark schlummert. Theoretisch (das ist meines Wissens aber sehr selten) kann es dann zu einer Reaktivierung kommen.
Ich würde in so einem Fall (also, wieder negativ gewordenem ELISA) wohl ein negatives Tier dazusetzen, das aber vorsichtshalber regelmäßig impfen lassen.
 
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  • #34
Danke für deine Antwort!
Ein negativer, aber geimpfter Kater dazu klingt gut.
Noch möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass der Test negativ sein könnte, auch wenn eigentlich davon nicht auszugehen ist...
 
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  • #35
Ich habe eine gute Nachricht :)
Wir haben es endlich geschafft, Zazzles nachtesten zu lassen und er ist tatsächlich wieder negativ! :grin:
Ich durfte den Test auch angucken.

Unser Tierarzt hat mir aber auch empfohlen, bei dieser Vorgeschichte (Großteil des Bestandes, aus dem Zazzy kommt, FeLV +; zwischenzeitlich er selber positiv) nur ein vollständig durchgeimpftes Tier - mind. Schnupfen, Seuche, Leukose - dazu zu setzen.
Und nach so einem Katerchen kann ich jetzt suchen gehen :)
 
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  • #36
Nachdem wir bei der unklaren Leukosegeschichte keinen Zweitkater bekommen haben (und ich hab echt viele Orgas kontaktiert), haben wir einen PCR-Test hinterhergeschoben und er ist positiv ausgefallen.
Das bedeutet nun - soweit ich weiß - dass Zazzles latent infiziert ist, der Virus also im Knochenmark "schlummert".

Also müssen wir uns auf die Suche nach einem positiven Zweittier machen?

Unsere Tierärztin ist nach wie vor der Meinung, ein durchgeimpftes Tier geht auch. Gerade, weil er die Viren nicht dauerhaft und ständig ausscheidet und eine gute Chance besteht, dass der Virus durch Replikationsfehler u.ä. wieder ausgeschlichen werden kann.
Hab ich das alles richtig verstanden und stimmt das auch?

Was sollen wir jetzt tun?
 
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  • #37
Zuletzt bearbeitet:
Schatzkiste

Schatzkiste

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  • #38
Nur ganz kurz:

Ich bin nach wie vor zwiegespalten.

Würde gerne die Meinung von Experten hinzuziehen.

Ich berate mich noch.
 
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  • #39
Danke für eure Antworten!
 
Ninhsch

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  • #40
Hi,

Ok der Elisa war jetzt negativ, der pcr positiv.

Da die Infektion wohl nicht höchstens 16 Wochen zurückliegt, fällt die Möglichkeit wohl flach, dass der Virus noch selbst bekämpft wird.

Dann gibt es meiner Meinung nach genau zwei Möglichkeiten

1. der Elisa war falsch negativ, kann auch vorkommen, ist aber eher selten.

2. es handelt sich um eine latente Infektion, es kann auch sein, dass ein pcr in einigen Wochen ebenfalls negativ ausfallen wird, weil eine latente Infektion oft nur übers Knochenmark nachweisbar ist

Grundsätzlich ist es für die katze schon mal viel besser, wenn sie latent infiziert ist wie wenn sie virämisch ist.

Jedoch ist die Entscheidung für eine zweitkatze dann nicht ganz so leicht.

Es gibt zwei Möglichkeiten bei der latenten Infektion, der Virus kann wieder neu aufflammen und die katze kann wieder virämisch werden. Der Virus kann aber auch durch zelltod ausgeschlichen werden.

Da eine katze aber jahrelang latent infiziert sein kann und man nicht weiß, ob sie wieder virämisch wird oder der Virus langsam ausgeschlichen wird sollten man sich überlegen was man macht.

Eine latent Infizierte katze scheidet auch keine Viren aus, daher wäre im mom eine gesunde katze kein Problem, sollte sie wieder virämisch werden sieht das ganz anders aus, dann ist sie auch wieder ausscheider.

Ich habe in der Uniklinik die Info so bekommen, dass sowohl eine katze die den Virus in den ersten Wochen bekämpft hat, als auch eine katze die die latente Infektion ausgeschlichen hat, genügend Antikörper hat um vor einer erneuten Ansteckung geschützt zu sein, jedoch bin ich mir sicher, dass kein Arzt egal wieviel Erfahrung er oder sie damit hat ein Versprechen abgeben würde, dass es ausgeschlossen ist, weil man nicht drinsteckt.

Wenn man der Impfung vertraut, was hier im Forum eigentl niemand tut, wenn die katze ständigem virendruck ausgesetzt ist, kann man eine geimpfte katze dazunehmen. Es kann eben auch passieren, dass die katze in zwei Jahren wieder virämisch wird (was wir nicht hoffen wollen) dann wäre die geimpfte katze dem ständigen virendruck ausgesetzt.

Wenn du eine positive katze dazunimnst, kann sich deine katze nicht anstecken, sie ist ja latent infiziert....
Sollte sich der Virus wirklich irgendwann ausschleichen hat deine katze ( Info uniklinik München) genug Antikörper sich nicht wieder anzustecken, sie hat die Infektion bereits durch.
 
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