Eine Zweite Katze oder lieber doch nicht?

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Zikila

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Hallo alle zusammen!

Ich bin nun seit über 1 Jahr auch ein Katzenhalter doch weiss mit meinem kleinen Stubenkater einfach nicht weiter..
Habe mich nun kurzer Hand hier im Forum angemeldet und auch schon bei älteren Themen ein bisschen durchgewühlt.
Nun zu meinem Anliegen:

Mein Kater Thor (Maine Coon und etwa 1 1/2 Jahre alt) halten wir bei uns auf 62 m² momentan als Einzelkatze und ist eine reine Wohnungskatze.
Seit er damals in die "Pubertät" kam fand er es sehr lustig irgendwo meinem Freund, mich oder auch Besuch aufzulauern und uns einfach mal eine zu Klatschen oder auch zu beissen. Es tut schon richtig weh und manchmal frage ich mich ob es nur spielen ist oder er es manchmal ernst meint...
Nun hatten wir uns dazu entschlossen ihn zu kastrieren, da ich gehört habe, dass man es bei Wohnungskatern auch eigentlich so machen sollte.
Also habe ich anfang der Woche kurzerhand bei meiner Tierärztin angerufen und einen Termin vereinbart. Gestern war es dann auch soweit und er wurde früh am Morgen Kastriert.
Das war ein Dilemmer ihm gestern zuzusehen wie er sich kaum bewegen konnte :sad:
Seit 16 Uhr war er dann auch wieder komplett fit und er ist ja auch schon viel ruhiger und verschmuster geworden :zufrieden:.

Ich habe allerdings auch mit der Tierärztin über das Problem der kleinen Aggressionen gesprochen und sie meinte, das ihm warscheinlich einfach nur stinklangweilig ist. Mein Freund und ich sind mindestens 4 Tage die Woche tagsüber 8 Stunden weg und wenn wir abends nach Hause kommen sieht er uns als Spielzeug mit dem man toben kann. :oha:
Ich habe sie dann auch gefragt ob es vielleicht etwas bringen würde eine 2. Katze anzuschaffen und zu versuchen sie zusammenzuführen.
Ihre Antwort war sofort klipp und klar: "Niemals! Katzen sind absolute Einzelgänger und sollten im regelfall lieber alleine gehalten werden! Viele Leute denken Ihre Katzen passen ja so super zusammen und sind befreundet, aber sobald Sie sich 1 mal anfauchen und kräftiger raufen sei es wohl keine Freundschaft sondern ein Revierkampf und absoluter Stress für die Tiere. Ich weiss nicht genau ob Maine Coon wirklich Gesellschaftstiere sind, aber ich würde es an Ihrer Stelle nicht ausprobieren!"

Ich konnte Ihr da nicht so wirklich Glauben schenken, da wir auch Bekannte haben, die sogar 7 Katzen haben und wirklich wunderbar miteinander Harmonieren. Und auch im Internet sieht man ja immer wieder Fotos wie glücklich die Tiere sind wenn sie nicht alleine gehalten werden.

Jedenfalls wollte ich nun euch nach eurem Rat fragen. Wäre es wirklich besser einen Spielgefährten für meinen Thor zu besorgen oder lieber nicht? Eher normale Hauskatze oder ein weiterer Maine Coon oder eine andere Rassekatze? Männchen oder Weibchen?
Hier wären mal meine Optionen:

1. gar keine 2. Katze anschaffen, da dann nur Zickenterror untereinander
entsteht und ein Revierkampf ausgetragen wird.

2. eine weitere Maine Coon Katze/Kater in seinem Alter ungefähr.

3. eine weitere Maine Coon Katze/Kater als Kitten.

4. eine Hauskatze in seinem Alter.

5. In unseren Gärten läuft eine schwangere normale Hauskatze rum, die wie es
scheint wieder mindestens 5 Babys zur Welt bringt. Unser Nachbar will sie
allesamt ins Tierheim bringen, wenn es bis dahin keinen Abnehmer gibt, da
sie sich dann nur noch mehr verbreiten. Ich könnte mir dort ein Kitten
aussuchen und es mit unserem Stubentiger ausprobieren, und dann das
Kitten eventuell dauerhaft zu uns holen.

So dass sind meine Alternativen. Wäre lieb wenn ihr mir vielleicht etwas helfen könntet.

Danke schonmal :)
Eure Zikila
 
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Evo

Evo

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Hallo und herzlich Willkommen!

Du hast vollkommen recht mit deinen Zweifeln bezüglich der Aussage der TÄ. Meine beiden Mädels haben sich wirklich lieb. Ja es gibt auch mal zwischen ihnen Streit, aber der ist immer schnell wieder beigelegt. Eben wie Schwestern untereinander...
Wichtig bei einem Zweitkater ist immer, dass er so gut es geht passt! Dazu kannst dich dann hier durchwühlen. Gibt massig Threads dazu.
Raufen und fauchen ist auch nicht unbedingt gleich ein Zeichen von Stress, sondern gehört eben in das übliche Kommunikationsrepertoire von Katzen.

Also JA hol deinem Katerle einen passenden Kumpel (kastriert!, gleichaltrig!, etwa gleich stark!, gleicher Spieltyp!) Bitte kein Kitten, sond gar nicht von diesem blöden Vermehrer. Da kannst du dir sonst was an Parasiten und Co ins Haus holen...
 
Havanna=^^=

Havanna=^^=

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Hallo :)

Tipp 1: SOFORT die Tierärztin wechseln!! Die gute Frau hat dir leider völligen Schwachsinn erzählt! Katzen sind keine Einzelgänger sondern sehr soziale Tiere, die unter Isolation extrem leiden und dann genauso reagieren, wie dein Kater.

Er will euch nichts tun sondern versucht verzweifelt, zu raufen wie er es mit einem Spielgefährten tun würde! Leider habt ihr kein Fell und habt somit das nachsehen bei diesen Spielversuchen.

Ein zweiter Kater im gleichen alter und mit möglichst ähnlichem Charakter wäre die perfekte Ergänzung für euren Tiger :) ob Maincoon oder nicht ist dabei völlig egal.
Wenn ihr keine Papiere für den Kater habt, ist er ohnehin "nur" ein Mix ;)

Ein Kitten aus dem Garten ist leider keine gute Idee! Euer Kater könnte mit einem Baby nichts anfangen und das Kleine wäre ohne Geschwisterchen oder zweites Kitten ebenfalls unglücklich.
Also nein, das Kitten ist keine Option!

Könnt ihr in der Nachbarschaft nicht für die Kastration der armen Katze zusammen legen? Und den Tierschutz verständigen, damit die Babys ordentlich vermittelt werden?
 
intensiv-sis

intensiv-sis

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Deine Tierärztin erzählt leider völligen Unsinn.

Ich hab hier 3 Katzen (2 Kater, einer davon ein Maine Coon, und eine Katze), und sie sind alle sehr sozial, würden ohne Gesellschaft eingehen.

Leider ist dein Züchter alles andere als seriös, denn Züchter verkaufen nicht in Einzelhaltung.

Nun zum Kumpel für deinen.
Such einen Kater (muss kein Maine Coon sein), etwa gleiches Alter, also 1-2 Jahre, und etwa gleichen Charakter.

Meine Jungs spielen so schön miteinander und kein Besuch oder wir werden als Spielzeug angesehen und "missbraucht".

Kein Kitten holen, diese können sich nicht gegen die großen durchsetzen (incl. das die Katze schleunigst kastriert gehört, es gibt schon sooo viele Tierheime, die gar keine Katzen mehr aufnehmen, weil aktuell so viele Kitten ins Tierheim gebracht werden).
 
alex2701

alex2701

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Ich habe allerdings auch mit der Tierärztin über das Problem der kleinen Aggressionen gesprochen und sie meinte, das ihm warscheinlich einfach nur stinklangweilig ist. Mein Freund und ich sind mindestens 4 Tage die Woche tagsüber 8 Stunden weg und wenn wir abends nach Hause kommen sieht er uns als Spielzeug mit dem man toben kann. :oha:
Ich habe sie dann auch gefragt ob es vielleicht etwas bringen würde eine 2. Katze anzuschaffen und zu versuchen sie zusammenzuführen.
Ihre Antwort war sofort klipp und klar: "Niemals! Katzen sind absolute Einzelgänger und sollten im regelfall lieber alleine gehalten werden! Viele Leute denken Ihre Katzen passen ja so super zusammen und sind befreundet, aber sobald Sie sich 1 mal anfauchen und kräftiger raufen sei es wohl keine Freundschaft sondern ein Revierkampf und absoluter Stress für die Tiere. Ich weiss nicht genau ob Maine Coon wirklich Gesellschaftstiere sind, aber ich würde es an Ihrer Stelle nicht ausprobieren!"

Hallo,

erstmal, dass sind keine Aggressionen. Er will spielen wie Katzen es nunmal tun. Zweitens deine TA hat es richtig erkannt, ihm ist langweilig, die Antwort auf Zweitkatze geht aber gar nicht, wie stellt sie sich denn eine Lösung seiner Langeweile vor?

Er benötigt einen gleichalten/gleichgeschlechtlichen/charakterlich ähnlichen/gut sozialisierten Kumpel zum Spielen. Die Rasse ist eigentlich egal, kastriert sollte der zweite aber auch schon sein.

Doch bevor jetzt der nächstbeste Kater dazu gesetzt wird, ist deiner sozialisiert? Wie alt war er bei Einzug?

Und als Tip lies dich präventiv schonmal in die langsame Zusammenführung ein.
 
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Zikila

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Danke schonmal für eure hilfreichen Antworten!

@Havanna:
Ja die Katzendame lassen wir demnächst stirilisieren, da es ja nun schon das 2. mal ist, dass sie schwanger ist. Unser Gartenverein hat da etwas zusammengelegt. Wollten es eigentlich beim letzten mal schon machen, aber sie wurde wieder schwanger als sie noch gestillt hat und das sollte man ja laut der Tierärztin dann nicht machen..

@alex2701:

Hmm meiner Sozialisiert? Schwer zu sagen... Also er ist mit knapp 9 Wochen zu uns gekommen, das ist sehr früh ich weiss.. Nur ändern kann ich es jetzt leider nicht mehr.
Gibt es denn noch einen anderen Weg ihn vielleicht etwas besser zu sozialisieren? Kann ich als Mensch da irgendwas machen?
 
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Zikila

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Achso und übrigens Alex.. Die Tierärztin sagte, um seiner Langeweile ein Ende zu bereiten sollte ich mir doch eher etwas kaufen was sich immer bewegt, also zum Beispiel ein Aquarium mit vielen Fischen oder so ein unechtes Aquarium aus einem Vietnamesenladen.. Fand die Antwort schon sehr verrückt. Sie sagt ein Hund wäre auch nicht schlecht. Da hat die Katze was zum zugucken. Naja damit ist das Problem ja nun wirklich nicht geklärt :/
 
intensiv-sis

intensiv-sis

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Naja, es muss auf jeden Fall ein super sozialer Kater her, der deinen etwa zurecht "stutzen" kann, dass was ihm seit Kittenalter her halt fehlt.

Wenn du nochmal ein Coonie möchtest, bitte ich dich entweder bei der Maine Coon Hilfe zu schauen, oder eine Coonie MIT Papieren zu holen. Denn du scheinst bei einem Vermehrer gekauft zu haben (Einzelhaltung, zu frühe Abgabe)

Edit: Wechsel die Tierärztin!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Juli89

Juli89

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Hallo,

das, was du als Aggression beschreibst, ist das Lieblingsspiel meiner Beiden. So spielen Katzen halt, wenn keine andere Katze da ist, muss halt der Mensch herhalten.
Was die Beiden haben, könnten wir nie geben. Die jagen sich, putzen sich gegenseitig, beschäftigen sich wenn wir arbeiten sind.

Natürlich gibt es auch mal Gefauche und so, aber das ist bei uns Menschen ja nicht viel anders. Ich gehe mal davon aus, dass du und dein Freund auch mal Meinungsverschiedenheiten habt und das nicht gleich eine Feindschaft bedeutet :aetschbaetsch1:
Genauso streitet man sich unter Geschwistern schonmal, und trotzdem hat man sich lieb.

Ich würde deinem Kleinen auf jeden Fall einen Kumpel holen.
Kitten sind da nicht geeignet. Du merkst ja wie es sich anfühlt wenn der Kater dir auflauert und dich anspringt, stell dir mal vor wie sich dann ein Baby dabei fühlen würde.
 
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Püüppi

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  • #10
HAllo und herzlich Willkommen hier im Forum.

Schön, dass du dich hier angemeldet hast, und dir Gedanken darum machst, ob es ihm alleine gut geht.

so nun zu deinem Tier: Ihm ist STINK langweilig, er hockt den ganzen Tag in einer reizlosen Wohnung rum, hat niemanden mit dem er sich auf katerart beschäftigen kann und wenn ihr dann mal nach Hause kommt, nach der Arbeit/Hobby/Einkaufen/Kochen/Haushalt bleibt leider auch wenig Zeit für die Fellnase übrig (hier nicht anders) und dann ist er wieder alleine und ihr könnt nicht so mit ihm spielen, wie es für ihn gut wäre. Wenn ich bedenkt, dass z.B. Sepp alleine in der Wohnung wäre, seine komplette Energie ausladen würde, könnte ich wohl alle drei Tage meine Wohnung entkernen ;) Kater wollen spielen, schmusen, putzen und das am liebsten mit einem Gefährten, der ihre Sprache versteht. Kein Hund, Vogel oder Leguan (gab es alles schon hier im Forum) kann einen Kater glücklich machen! Dein Junge ist einsam, er ist noch sehr jung, viel zu jung um ausgewiesener Einzelkater zu sein.

Was du tun musst:
Deinem Kater einen gleichaltrigen Kater als Kumpel dazuholen. Kein Kitten(!!) kein Mädchen(!) und logischerweise einen sozialisierten Kater, der nicht allzu dominat ist und die gleichen Vorlieben wie dein Kater hat. Der Charakter ist entscheidend, nicht das Aussehen. Du musst den richtigen Partner für deinen Kater aussuchen dazu solltest du dir Gedanken machen, wie dein Kater ist. Dann schau dich hier im Notfellchenbereich um oder starte eine Suchanfrage, hier gibt es so viele liebe, verträgliche Fellnasen, die ein schönes Zuhause suchen. Tiere von einer Pflegestelle können auch immer sehr gut eingeschätzt werden und macht es dir leichter zu entscheiden, was zu euch bzw. deinem Kater passt.

Wo hast du deinen MainCoon Kater her? Es wird wohl keine Züchterin gewesen sein, denn eine seriöse Züchterin vermittelt niemals eins ihrer Lieblinge in Einzelhaft und lässt ihren Nachwuchs zu einem sozialen Krüppel verkommen.


Tipp 1: SOFORT die Tierärztin wechseln!! Die gute Frau hat dir leider völligen Schwachsinn erzählt! Katzen sind keine Einzelgänger sondern sehr soziale Tiere, die unter Isolation extrem leiden und dann genauso reagieren, wie dein Kater.

Da hast du wohl Recht, aber eine TÄ ist keine Verhaltenstherapeutin und auch keine Ernährungsexpertin. Wenn wir Bauchschmerzen haben, gehen wir auch nicht zum Seelenklempner. Wenn die TÄ sonst kompetent ist, etwas von ihrem Fach versteht und mit dem Tier gut umgeht, würde ich sie nicht wechseln. Meine TÄ ist super, aber leider steht sie auf Trockenfutter :rolleyes: trotzdem hat sie Ahnung von ihrem Fach.
 
alex2701

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  • #11
Ein TA muss kein schlechter Mediziner sein, nur weil er von Verhaltensbiologie keine Ahnung hat. Auch wenn ihre Vorschläge schon sehr seltsam sind, da muss man doch dann auch sagen "Schuster bleib bei deinen Leisten!"

Von der 8. bis zur 12. Lebenswoche findet bei einer Katze die Sozialisierung statt, die Mutter stutzt ihre Kitten dann oft auf recht rabiate Weise zusammen.
Dein Kater ist mir 1 1/2 Jahren noch recht jung, das heißt es gibt noch die Möglichkeit ihn erfolgreich zu vergesellschaften. Da du nicht weißt wie er sich mit anderen Katzen versteht sollte auf jeden Fall die langsame ZUsammenführung mit der Gittertür durchgeführt werden.

Der Partner muss sorgfältig ausgesucht werden, beschreibe deinen Kater und wende dich an Pflegestellen, die kennen ihre Tiere meistens sehr gut.
 
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philjosyhenry

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  • #12
Achso und übrigens Alex.. Die Tierärztin sagte, um seiner Langeweile ein Ende zu bereiten sollte ich mir doch eher etwas kaufen was sich immer bewegt, also zum Beispiel ein Aquarium mit vielen Fischen oder so ein unechtes Aquarium aus einem Vietnamesenladen.. Fand die Antwort schon sehr verrückt. Sie sagt ein Hund wäre auch nicht schlecht. Da hat die Katze was zum zugucken. Naja damit ist das Problem ja nun wirklich nicht geklärt :/


Das sind echt Verrückte vorschläge. :oha:
Aber die andern haben dir ja schon geschrieben, der Meinung bin ich auch, ein zweiter Kater muss her.
Und das anspringen ist ein Zeichen das ihm langweilig ist, und er spielel will.
Hatte unsere erste katze auch gemacht als sie allein bei uns war.
Als dann Katze 2 einzog war das vorbei.
 
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Zikila

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  • #13
Ok ich fass nochmal zusammen..
Ein Kater in ungefähr seinem Alter. Der Charakter und nicht das Aussehen entscheidet.

Wie mache ich das nun am besten mit der Zusammenführung? Ist ja schon etwas schwer da wir selten zu Hause sind (ich meine ganze Tage) und alleine will ich sie auch nicht direkt lassen, damit die sich nicht zu Tode beissen.
Habe von der Idee mit der Gittertür schon gehört, ist in unserer Wohnung jedoch schwer in die Realität umsetzbar, da wir eine sehr offene Wohnung haben ohne Türen, eben zur zum Bad und eigentlich halte ich auch nichts von der Gitteridee, wenn ich nämlich den neuen Kater nur in einen Teil der Wohnung erstmal "absperre" lernt er nur einen Teil der Wohnung kennen, erstmal Stress ja für jede Katze.. Und wenn ich ihn später in den Rest der Wohnung lasse muss er wieder eine ungewohnte Umgebung erkunden, und dann gleich mit einem anderen Kater.. ohje..
Ich weiss echt nicht wie ich das mit meinem Thor machen soll. Ich glaube zwar nicht das er den neuen Kater gleich stark verletzt aber ich möchte es eben auch nicht riskieren, vorallem weil er einen ziemlich arroganten und eigensinnigen Charakter hat.
 
Juli89

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  • #14
Also ich würde das trotzdem mit der Gittertür machen. Und die "Reviere" der beiden Kater mal tauschen. Also wenn K1 z.b. Schlafzimmer und Küche hat und K2 z.b. Wohnzimmer und Badezimmer dann halt auch mal K1 in Wohnzimmer und Badezimmer lassen und dafür K2 in Schlafzimmer und Küche. Dann kann er das neue Revier in Ruhe ohne anderen Kater erkunden.
 
alex2701

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  • #15
Da du nicht weißt wie dein Kater auf andere Tiere reagiert, ist immer nur die Gittertür zu empfehlen, es kann nämlich passieren, dass bei zu schnellem zusammen werfen recht schnell die Fronten verhärtet sind, da kann der Zweitkater noch so sozial sein.

Lass den zweiten, wenn ein passender gefunden ist in einem seperaten Raum ankommen, wenn das Bad der einzige Raum mit Tür ist dann muss das eben her halten. Sobald sich der neue in diesem Zimmer normal bewegt, frisst und Klo nutzt und sich nicht mehr versteckt kann die Gittertür eingesetzt werden.
An der Gittertür solltest du den Kontakt positiv bestärken, das heißt mir beiden spielen, Leckerli verteilen, vielleicht soagr füttern.

Es kann sein, dass die beiden Kater dir dann ganz schnell zeigen dass die Tür nicht mehr notwendig ist. Das restliche Revier/Wohnung lässt sich für den neuen auch sehr gut zu zweit erkunden.
 
Schatzkiste

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  • #16
Du hast keinen Maine Coon, Du hast einen Mix zweifelhafter Herkunft von irgendeinem Vermehrer, viel zu jung, kaum sozialisiert, allein unter Menschen aufgewachsen.

Zweitkater ja, aber bitte wiederhole nicht die Fehler vom ersten Mal!

Bist Du Dir eigentlich überhaupt darüber im Klaren, was Du verbockt hast?
 
Garagoos

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  • #17
Bist Du Dir eigentlich überhaupt darüber im Klaren, was Du verbockt hast?

Bist du dir überhaupt darüber im klaren das "blöd von der Seite anmachen" überhaupt nix bringt ?
 
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  • #18
Bist Du Dir darüber im Klaren, wo die Tonfalldiskussion stattfindet?

Ich habe nicht blöd usw.

Ich nenne es verbockt und frage, die TE, ob sie sieht, was falsch gelaufen ist.
 
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  • #19
Sie hat's ja auch eingesehen und will die Fehler sicher nicht wiederholen, daher ja auch die Nachfragen hier im Forum ... :)

@ Zikila: Überleg auf jeden Fall sorgfältig und überstürz bei der Auswahl nichts - das ist ja oft verlockend, wenn ein Kater sooo niedlich oder so hübsch ist, aber du suchst ja einen passenden Mitbewohner :). Das ist ja gar nicht so einfach, denn idealerweise sollte es direkt gut passen. Für unseren etwas "speziellen" Kater hab ich mir lang und breit die Charaktere der Miezen angeschaut, die in die nähere Auswahl als Katerkumpel kamen, und ganz genau nachgefragt. Bei Katzen von einer Pflegestelle ist oft mehr über den Charakter bekannt, als z.B. bei Katzen aus dem Tierheim.

Ich kann aber sagen, dir wird echt das Herz aufgehen, wenn du die passende Gesellschaft für deinen Kater gefunden hast. Dann kannst du dir nie wieder vorstellen, eine Einzelkatze haben zu wollen. Es gibt echt nichts schöneres als zwei Katzen, die sich gut verstehen! :D
 
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Zikila

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  • #20
Aufjedenfall werde ich dieses mal meine Entscheidung gut überlegen und den idialsten Kater aussuchen. Nicht aufs Aussehen, sondern auf den Charakter kommt es an.
 
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