Die langsame Zusammenführung

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ich habs irgendwie übersehen.... aber ich freu mich sehr für euch und die beiden süßen schnuten.

das mädchen wird bestimmt immer sicherer, dann wird ihr die etwas geballte spielfreude des katers auch mehr behagen. davon bin ich überzeugt.
 
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sh0lva

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@sholva: Ich habe deinen Beitrag komplett gelesen und freue mich für dich, dass es endlich mal geklappt hat.

jetzt bin ich in der Zusammenführungsphase. Habe eine 6 Monate alte BKH, Samstag Nachmittag kam ne BKH 12 Wochen alt dazu. Ich muss sagen, dass ich sehr viel Glück mit ihr anscheinend hatte. Zumindest jetzt. Sie war sofort aus dem Box raus und hat das Schlafzimmer komplett durchgecheckt. Hat direkt gespielt gegessen klöchen benutzt. So als ob sie schon immer hier wäre.

sie ist sehr aktiv und schmusebedürftig was ich von meiner early nicht sagen kann. Sie schmust mit, wenn sie ins Bett will. Dann lässt sie mich an sich ran.

ich habe direkt mit einer Gittertür begonnen. Samstag bis zum Abend Tür komplett zu gelassen. Mein Bruder kam zur Hilfe. Habe auch einen eigenen thread aufgemacht gehabt um Ratschläge zu holen.
nun es sind über 48 std. Samstag Abend hat meine early die kleine aus Versehen beim reingehen gesehen. Seit dem war die nur an der Tür weil sie wissen wollte was da ist. Die kleine ist so neugierig sodass es mir nichts anderes übrig blieb als die innentür zu öffnen und über die Gittertür zu arbeiten.
Meine early hat ständig gefaucht an der Gittertür wenn die kleine 20cm näher kam. Sonst hat sie nur neugierig zugeguckt was die kleine macht.
so ging es bis heute. Early wurde mir gegenüber auch aggressiv sodass ich dachte, ok das wird richtig schwer.

am Abend kam ne Freundin vorbei. Die innentür vom Schlafzimmer war zu, damit beide paar Stunden Ruhe hatten.
muss sagen ich konnte early direkt dazu bekommen leckerlies zu essen oder ihr eigenes Futter zu essen. Und das an der Gittertür. Gefauche gab es nur wenn die kleine 20 cm nah kam.

als die Freundin kam wurde die kleine ungeduldig. Sie wollte ständig rüber ins Wohnzimmer. Da ich unüberlegt eine Gittertür gekauft habe ( für Kinder, welches ich mit katzennetz gesichert habe) kam es dazu, dass die kleine ständig dran hochkletterte. Sie wollte ständig rüber kommen.
mit blieb nix anderes übrig als einen Karton an die Tür zu hängen wie so ein Schiebefenster.
Siehe da, auch das kletterte die kleine ständig hoch sodass es keine Ruhe gab.
Early war neugierig aber hat sie nicht nah kommen lassen.

meine Freundin meinte, dass ich die kleine in die Box tun sollte und mit ins Zimmer holen sollte. War mir unsicher aber dachte ok, ihr kann ja nichts passieren.

gesagt getan. Early fauchte sie an, die kleine fauchte jedesmal zurück. (Auch aus dem anderen Raum, die hat keinerlei Angst vor early. Eher ist early die ängstliche 😁)

dachte nach 5-10 Minuten ok, genug Stress für beide. Also wieder zurück mit der kleinen ins Zimmer.
die kleine aktive Maus wollte aber ständig das Zimmer wechseln. Habe somit die innentür zu gemacht, damit sie evtl mal schläft und die Ruhe etwas genießt.
early war ständig an der Tür, die kleine auch. Nur am miauen weil sie alleine war. Somit Tür wieder geöffnet und rüber ins Zimmer, Gittertür zu.

die kleine kletterte ständig die Gittertür rüber also nahm ich sie in den Arm und ging rüber um einfach zu schauen was early macht. Freundin war bei zur Hilfe neben mir.

early kam zwar näher aber fauchte ständig. Ich sprach ganz lieb zu ihr dass es ok wäre und dass sie weiterhin die Prinzessin ist. Gab die kleine meiner Freundin um mich um early zu kümmern. Nach paar mal gefauche konnte ich sie dazu bekommen mit mir zu spielen.

dies wollte sich die kleine nicht entgehen lassen sodass sie aus den Händen der Freundin flutschte. Ich wollte sie schnell wieder nehmen aber sah dann, dass early sie nur beobachtet hat. Sie lies wirklich zu dass die kleine den Raum abchecken konnte.
ich konnte es nicht glauben somit rief ich meinen Bruder zu mir. Wohnt nebenan. Er kam sofort vorbei und blieb mit der Freundin im Raum. Da ich zu panisch und nervös war, habe ich es den beiden glassen und bin auf den Balkon damit die kleinen meine Nervosität nicht mitbekommen. Nachdem ich mich beruhigte, ging ich wieder rein.
25-30 min erkundete die kleine den Raum. Early ständig hinterher. Immer wieder mal gefauche von early. Die kleine ignorierte sie ständig und ging zum Wasserbrunnen, zum Klo, zum Napf von early.

dachte ok, jetzt kracht es. hatte mir extra ein Ball aus Papier in die Hand genommen falls es eskaliert um es fallen zu lassen. Also ein Geräusch zu machen so wie ich es hier im Forum gelesen habe.
mein Bruder war gechillt und ging dann wieder nach Hause.

Freundin und ich standen da und beobachteten die beiden. Wenn sie sich gegenüber standen gab es gefauche sonst ging die kleine ständig rum und erkundete alles weiter. Bis early dann irgendwann die Schnauze voll hatte und sie jagte.
habe es trotzdem zugelassen solange es gefauche war. Glaube nach ca 40 min gab es dann von early eine Pfote. Die kleine haute dann ab aber erkundete weiter. Als early in Angriff ging und anfing die kleine zu jagen wo ich das Gefühl hatte, dass es aggressiv aussah, schmeißte ich den Ball auf den Boden sodass beide stehen blieben. Habe dann die kleine wieder genommen und ins Zimmer gebracht, damit beide Ruhe haben. Freundin ging nach Hause.

leider wollte die kleine ständig wieder rüber heulte nur noch drinnen.
um die zu beruhigen ging ich zu ihr. Was war, early ging ständig an zu miauen. Aber so laut wie ich es noch nie von ihr hörte. Somit musste ich dann wieder zu early da ich nicht möchte, dass sie das Gefühl bekommt dass Mama auch weggenommen wird.
muss zugeben, dass mir early im Moment wichtiger ist auch wenn es sich blöd anhört :/

die kleine gab nicht auf und machte weiter. Es tat mir aber innerlich weh, also kam kein Bruder zur Hilfe. Ich war in der Küche sodass ich nicht mitbekam dass er nur die Gittertür mit dem Karton oben zu machte aber die innere Tür aufließ. Hatte ihm nicht erwähnt gehabt dass die kleine rüber klettert. Kam gar nicht mehr auf die Idee weil ich dachte, dass alles sicher ist.

mein Bruder kam zu mir in die Küche und wollte dich was zu essen machen. Da hörte ich nur noch ein Geräusch sodass ich nachsah. Early stand 50 cm vor der Schlafzimmertür, die kleine war schon im Wohnzimmer sn der Tür. Sie ist wieder mal rübergeklettert 🙈😅
Als ich das sah, wurde ich in dem Moment sehr nervös da ich wie geschockt war. Rief meinen Bruder zu mir da ich das Gefühl hatte dass early gleich angreift. Als sie meinen Bruder hörte, wurde nahm sie wieder die normale Haltung ein und ich konnte die kleine nehmen und rüber tragen.
Mein Bruder blieb bis vor ner halben Stunde bei mir und brachte die kleine „ins Bett“. Er schläft seitdem die kleine hier ist mit ihr im Schlafzimmer da ich nicht möchte, dass sie alleine ist.
Gott sei dank hilft er mir wo er nur kann. 🤲

als die kleine schlafen wollte, hatte meine early ihre fünf Minuten wo sie im Wohnzimmer hin und her rannte und spielte. Durch die Geräusche konnte die kleine natürlich nicht schlafen. Somit mussten wir warten bis early wieder ruhig war damit die kleine einschlief.

Jetzt schlafen beide und mein Bruder ist nach Hause gegangen um sich auszuruhen. (Kam von spätschicht nach Hause).

er wird dann so in 30 min vorbei kommen und hier schlafen damit die kleine nicht so alleine ist nachts.

währenddessen hab ich mir ein Kamillentee gemacht und mich auf die Couch gelegt um runter zu kommen. Über die Kamera schaue ich immer wieder nach ob die kleine wach ist.

so, das war meine Geschichte mit der Zusammenführung. Ziemlich lang geworden sry an alle hierfür. Hatte wohl Schreibbedarf 😅

ich weiß nicht wie es morgen ablaufen wird. Kann auch gerade nicht so abschätzen, ob alles gut gelaufen ist oder nicht, weil ich ziemlich kaputt bin.
Mal sehen wie es sich morgen weiter entwickelt.

liebe Grüße an alle von der kaputten Mama 😅

danke fürs zuhören. 💐
Hallo Ellenor, wie geht es bei euch inzwischen? :) Ich bin leider gar nicht zum antworten gekommen. Ich hoffe es hat sich mittlerweile auch etwas beruhigt?
 
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  • #443
Hallo Ellenor, wie geht es bei euch inzwischen? :) Ich bin leider gar nicht zum antworten gekommen. Ich hoffe es hat sich mittlerweile auch etwas beruhigt?
Hallo sh0lva,

Danke für die Nachfrage.

Naja es geht. Die beiden raufen ständig wenn sie nicht schlafen. Manchmal kann ich gar nicht hinsehen aber ich habe mich an die rauferei gewöhnt.
die kleine hat absolut kein schiss vor early. Wehrt sich immer wieder, Sprint sie an, jagt sie. Immer abwechselnd. Aber early ist meiner Meinung nach sehr sehr eifersüchtig.
sie zieht sich richtig zurück oder sie jagt die kleine. Eins von beiden. Heute Morgen um 04:15 Uhr ging die rauferei los, die kleine nur am quietschen,haut aber keinmal ab. Sie wartet regelrecht drauf, dass early sie „angreift“. Wenn early sich zurück zieht, springt sie auf early.
early ist ziemlich genervt von ihr.
ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das spielen ist.
vom Verhalten her habe ich das gefühl, dass early sie immer noch nicht akzeptiert und sie nur beleidigt ist.
meine Nerven sind auch schon am Ende😅
Montag beginne ich wieder mit der Arbeit sodass beide alleine sind. Ich hoffe, dass die beiden heile sind, wenn ich von der Arbeit zurück bin 🙈
 
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sh0lva

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  • #444
ich habs irgendwie übersehen.... aber ich freu mich sehr für euch und die beiden süßen schnuten.

das mädchen wird bestimmt immer sicherer, dann wird ihr die etwas geballte spielfreude des katers auch mehr behagen. davon bin ich überzeugt.
Kein Problem :) Danke! Es läuft tatsächlich immer besser. Die Tage aneinander wo sie sich ignorieren häufen sich 😂 Das werte ich als gutes Zeichen. Manchmal jagt er sie aus Spieltrieb, manchmal aus Dominanzverhalten. Sie haut dann ab kommt aber sofort wieder vor, lässt sich also nicht grundsätzlich vertreiben. Heute lagen sie beide im Garten in der Sonne und haben ihr Katzenleben gelebt. Auseinandersetzungen gab es keine mehr.

Hallo sh0lva,

Danke für die Nachfrage.

Naja es geht. Die beiden raufen ständig wenn sie nicht schlafen. Manchmal kann ich gar nicht hinsehen aber ich habe mich an die rauferei gewöhnt.
die kleine hat absolut kein schiss vor early. Wehrt sich immer wieder, Sprint sie an, jagt sie. Immer abwechselnd. Aber early ist meiner Meinung nach sehr sehr eifersüchtig.
sie zieht sich richtig zurück oder sie jagt die kleine. Eins von beiden. Heute Morgen um 04:15 Uhr ging die rauferei los, die kleine nur am quietschen,haut aber keinmal ab. Sie wartet regelrecht drauf, dass early sie „angreift“. Wenn early sich zurück zieht, springt sie auf early.
early ist ziemlich genervt von ihr.
ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das spielen ist.
vom Verhalten her habe ich das gefühl, dass early sie immer noch nicht akzeptiert und sie nur beleidigt ist.
meine Nerven sind auch schon am Ende😅
Montag beginne ich wieder mit der Arbeit sodass beide alleine sind. Ich hoffe, dass die beiden heile sind, wenn ich von der Arbeit zurück bin 🙈
Tut mir Leid dass es noch nicht so recht klappen will. Ich bin ja wirklich ein völliger Laie und hab keine Ahnung, wobei ich in den letzten 4 Monaten so viel über Katzen und deren Verhalten, Körpersprache und Zusammenführung gelesen habe dass ich demnächst den Bachelor machen könnte :D Natürlich nicht - aber für mich klingt es so als würde die Kleine wirklich einfach dauernd spielen wollen würde und Early einfach mit so viel Spieltrieb überfordert ist, wobei der Altersunterschied gar nicht so groß ist. Ist Early denn allgemein nicht so verspielt, habe ich das richtig verstanden? Könnte sein dass es schwierig ist wenn die Early vom Typ her so gar nicht auf Spielen aus ist, wobei ich das komisch fände mit noch nicht mal 1jährig. Hmm.. Käme ein zweites Kitten in Frage bzw. ein Spielkamerad für die Kleine, damit die Ältere nicht dauernd im Fokus steht? Ansonsten fällt mir da auch nicht viel zu ein leider :( Ich kann nur sagen, dass ich das Gefühl habe, dass Bachblüten bei uns wirklich unterstützend gewirkt haben. Vielleicht möchtest du das auch mal probieren?
 
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Ellenor

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  • #445
Kein Problem :) Danke! Es läuft tatsächlich immer besser. Die Tage aneinander wo sie sich ignorieren häufen sich 😂 Das werte ich als gutes Zeichen. Manchmal jagt er sie aus Spieltrieb, manchmal aus Dominanzverhalten. Sie haut dann ab kommt aber sofort wieder vor, lässt sich also nicht grundsätzlich vertreiben. Heute lagen sie beide im Garten in der Sonne und haben ihr Katzenleben gelebt. Auseinandersetzungen gab es keine mehr.


Tut mir Leid dass es noch nicht so recht klappen will. Ich bin ja wirklich ein völliger Laie und hab keine Ahnung, wobei ich in den letzten 4 Monaten so viel über Katzen und deren Verhalten, Körpersprache und Zusammenführung gelesen habe dass ich demnächst den Bachelor machen könnte :D Natürlich nicht - aber für mich klingt es so als würde die Kleine wirklich einfach dauernd spielen wollen würde und Early einfach mit so viel Spieltrieb überfordert ist, wobei der Altersunterschied gar nicht so groß ist. Ist Early denn allgemein nicht so verspielt, habe ich das richtig verstanden? Könnte sein dass es schwierig ist wenn die Early vom Typ her so gar nicht auf Spielen aus ist, wobei ich das komisch fände mit noch nicht mal 1jährig. Hmm.. Käme ein zweites Kitten in Frage bzw. ein Spielkamerad für die Kleine, damit die Ältere nicht dauernd im Fokus steht? Ansonsten fällt mir da auch nicht viel zu ein leider :( Ich kann nur sagen, dass ich das Gefühl habe, dass Bachblüten bei uns wirklich unterstützend gewirkt haben. Vielleicht möchtest du das auch mal probieren?
Danke für den Tipp. Wo kriege ich es her? Kenne nur die rescue Tropfen für Menschen.
will ich definitiv ausprobieren. Dankeschön
 
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in.memoriam.jeanot

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  • #446
Danke, locke 1983, für die sehr hilfreichen Erläuterungen zwecks Zusammenführung. Ich bin gerade im Prozess der Vergesellschaftung eines sehr ängstlichen und eher passiven Katers (4) aus dem spanischen Tierschutz ( mitgereister Freund vor 6 Monaten verstorben), hatte die Beiden 2 Jahre.
Jetzt Arabische Mau Mix (2) adoptiert, Siam-Charakter, längere Zeit auf einer Pflegestelle mit 2 weiteren Katzen, dominant, aber sozial, verspielt, agil, verschmust. Wesensmässig nicht gerade super passend, aber man kann es sich nicht immer aussuchen. Habe alles "lehrbuchmässig" gemacht, bisher 1 Woche lang, Gittertür, kontrollierter Raumwechsel (habe grosse Wohnung mit Balkon, sind Wohnungskatzen, daher keine Einzelhaltung). Beschäftigung mit Beiden.
Ich habe mich in der Theorie sehr gut vorbereitet, aber das ist eine harte Nummer die ich nur mit Mühe durchhalte, vor allem psychisch. Hatte immer Katzen, aber noch nie eine Zusammenführung. 2x sind die Beiden inzwischen hart aneinandergeraten, 1x ist die Mau aus ihrer "Enklave" entwichen, 2. Mal Versuch einer Begegnung. Extremes
Gekreische und Kampf , für mich schwer auszuhalten. Habe sie wieder getrennt.
Jetzt : Tür - auf - Tür zu, Katze rein, Katze raus, lautes Miauen der Mau, wenn allein.
Wie lange kann so ein Eingewöhnungsprozess erfahrungsgemäß in etwa dauern ? Ich gebe die entzückende kleine Mau (3 kg...) nicht wieder ab, das täte mir in der Seele weh.
Aber jeder sollte sich klarmachen : Vergesellschaftung kann ein harter Prozess sein - der Tipp mit den Rescue Tropfen für den Halter ist gut....
 
tiha

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  • #447
Warum holst du eine Katze, wenn du schon per se weißt, dass sie vom Wesen her nicht gut zusammenpassen? Weil: doch man es es sich aussuchen, es gibt hunderte von Katzen, die ein Zuhause suchen, da wäre ganz sicher was Passendere dabei gewesen.
 
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in.memoriam.jeanot

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  • #448
Was zeichnet dich aus, dass du Forenprofi geworden bist ???
Dein Kommentar : hilfreich ???? (Du an mich
Warum holst du eine Katze, wenn du schon per se weißt, dass sie vom Wesen her nicht gut zusammenpassen? Weil: doch man es es sich aussuchen, es gibt hunderte von Katzen, die ein Zuhause suchen, da wäre ganz sicher was Passendere dabei gewesen.

: " Selber schuld").
Es gibt Gründe, wieso ich zu dieser Katze gekommen bin. Führt aber hier zu weit, alles zu erläutern. Ich hätte gern gewusst, ob es geglückte Zusammenführungen gibt, d.h. zweier recht unterschiedlicher Katzen.
Mein scheuer Kater war fröhlich und spielte gern, bevor er seinen Freund verlor.
Danke für den Kommentar den ich als Schlag ins Gesicht empfinde !
 
Ellenor

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  • #449
Was zeichnet dich aus, dass du Forenprofi geworden bist ???
Dein Kommentar : hilfreich ???? (Du an mich


: " Selber schuld").
Es gibt Gründe, wieso ich zu dieser Katze gekommen bin. Führt aber hier zu weit, alles zu erläutern. Ich hätte gern gewusst, ob es geglückte Zusammenführungen gibt, d.h. zweier recht unterschiedlicher Katzen.
Mein scheuer Kater war fröhlich und spielte gern, bevor er seinen Freund verlor.
Danke für den Kommentar den ich als Schlag ins Gesicht empfinde !

Ich habe nicht alles mitgelesen aber bei mir ist es so, dass ich zwei Katzen habe. Altersunterschiede kaum wenn mann sich das Alter anschaut aber meine große war 6 Monate wo ein Kitten mit 3 Monaten ankam.
Vom Charakter her komplett das Gegenteil wo ich schon echt am Ende meiner Nerven war.
Die große ist ruhig, ängstlich und zurückhaltend die kleine genau das Gegenteil, absolut nicht scheu und frech ohne Ende.

Es sind jetzt 4 Wochen um und so langsam merke ich, dass die beiden nicht mehr ohne können.

Wollte hier nur mitteilen, dass im Moment trotz Charakterunterschied die Zusammenführung doch einigermaßen geklappt hat
 
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basco09

basco09

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  • #450
Danke, locke 1983, für die sehr hilfreichen Erläuterungen zwecks Zusammenführung. Ich bin gerade im Prozess der Vergesellschaftung eines sehr ängstlichen und eher passiven Katers (4) aus dem spanischen Tierschutz ( mitgereister Freund vor 6 Monaten verstorben), hatte die Beiden 2 Jahre.
Jetzt Arabische Mau Mix (2) adoptiert, Siam-Charakter, längere Zeit auf einer Pflegestelle mit 2 weiteren Katzen, dominant, aber sozial, verspielt, agil, verschmust. Wesensmässig nicht gerade super passend, aber man kann es sich nicht immer aussuchen. Habe alles "lehrbuchmässig" gemacht, bisher 1 Woche lang, Gittertür, kontrollierter Raumwechsel (habe grosse Wohnung mit Balkon, sind Wohnungskatzen, daher keine Einzelhaltung). Beschäftigung mit Beiden.
Ich habe mich in der Theorie sehr gut vorbereitet, aber das ist eine harte Nummer die ich nur mit Mühe durchhalte, vor allem psychisch. Hatte immer Katzen, aber noch nie eine Zusammenführung. 2x sind die Beiden inzwischen hart aneinandergeraten, 1x ist die Mau aus ihrer "Enklave" entwichen, 2. Mal Versuch einer Begegnung. Extremes
Gekreische und Kampf , für mich schwer auszuhalten. Habe sie wieder getrennt.
Jetzt : Tür - auf - Tür zu, Katze rein, Katze raus, lautes Miauen der Mau, wenn allein.
Wie lange kann so ein Eingewöhnungsprozess erfahrungsgemäß in etwa dauern ? Ich gebe die entzückende kleine Mau (3 kg...) nicht wieder ab, das täte mir in der Seele weh.
Aber jeder sollte sich klarmachen : Vergesellschaftung kann ein harter Prozess sein - der Tipp mit den Rescue Tropfen für den Halter ist gut....
Du musst damit rechnen, dass es noch läger dauert. Bei uns waren es 2 Wochen, aber es gab auch keine Zwischenfälle und der Charakter der Katzen ist ähnlich. Du solltest jegliche Konfrontation für eine ganze Zeit akribisch unterbinden, nicht schon mal antesten und sehr aufpassen, sonst geht jedesmal das Sicherheitsgefühl wieder verloren. Bitte konsequent eine Weile zu lassen.
Machst Du auch Duftwechsel? Wir denken uns haben die Feliway Stecker auch geholfen, dauert aber einige Tage.
Arbeitest Du auch richtig am Gitter? Zunächst gleichzietiges Füttern und Spielen auf Abstand und dann immer näher?
 
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Isabella_

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  • #451
Liebe Katzenfreunde!
Um unsere Geschichte zu erzählen muss ich leider ein wenig ausholen. Ich hatte bis vor kurzem 2 Brüderkater, die 5,5 Jahre alt waren. Einer davon ist aus dem nichts heraus erkrankt, hatte plötzlich epileptische Anfälle und trotz sofortigem Besuch beim Tierarzt und Aufenthalten in zwei verschiedenen Tierkliniken mit MRT und und und hat er den Kampf verloren 💔
Das letzte mal hat mein hinterbliebener Kater seinen Bruder am 25.4.2021 gesehen :( Gestorben ist er am 2.5. 💔 Die beiden haben öfter auch gerauft aber ebenso gekuschelt und haben die Nähe auf ihre eigene Art und Weise geschätzt.
Jedenfalls ist mein Kater Jamie ein sehr sensibler Kater, der zwar Veränderungen wie das gelegentliche Verrücken von Kratzbaum und anderen Möbeln liebt, aber vor größeren Veränderungen dann doch sehr ängstlich reagiert. Kurz nach dem Tod war ich mit Jamie beim Tierarzt und er hat CBD Tropfen bekommen, die er bis heute noch bekommt. Eine Zeit lang hatte er sehr sehr wenig gefressen doch vor etwa 3 Wochen hat er sich wieder völlig normal verhalten.
Ab diesem Zeitpunkt hatte ich eher das Gefühl als wäre ihm langweilig als deprimiert und dachte, dass es für ihn gut wäre wieder katzische Gesellschaft zu bekommen.
Vor 11Tagen habe ich Fridolin, einen Kater (2 Jahre alt, kastriert - allerdings erst vor etwa 3 Wochen) aus dem Tierheim adoptiert. Er war sehr sehr ängstlich, weil wahrscheinlich traumatisiert von dem was er schon erleben musste (hat zb nur einen halben Schwanz aufgrund einer möglichen Fraktur in der Vergangenheit) Fridolin erhielt also sein eigenes Zimmer und ich hab ihm mal sehr viel Zeit alleine gegeben. Nach 9 Tagen war es dann soweit er hat sich zum ersten Mal berühren lassen und genießt es mittlerweile sogar gestreichelt zu werden, solange man keine schnellen Bewegungen macht.
Jedenfalls dachte ich auch, dass da Jamie schon ziemlich aufgeregt war endlich zu sehen was in diesem Zimmer so vor sich geht, dass es an der Zeit ist eine Gittertüre einzubauen - das war GESTERN. Soweit so gut. Als die beiden sich zum ersten mal gesehen haben war nur so lang alles ok bis Fridolin, scheinbar vor lauter Freude, anfing zu miauen - sein miauen ist aber sehr gebrochen und krächzend - davor hatte bzw. hat Jamie richtig viel Angst. Sie standen eben gleich bei diesem ersten Versuch mit nur 20 cm Abstand zueinander an der Gittertür und nach dem Miauen hat Jamie ihm erst mal 3,4 Mal ins Gesicht gefaucht und ist danach weggelaufen.
Ich habe jetzt zwischenzeitlich wieder die normale Türe auch geschlossen, weil Jamie so sehr gestresst ist und auch kaum etwas frisst. Eigentlich macht mir momentan das Fressen die meisten Sorgen. Denn überall wird einem der Tipp gegeben, dass Katzen durchs Fressen "zusammenkommen" aber wie soll das gehen wenn einer davon so gar kein Interesse an jeglichen Leckerlis oder sonstigem hat. Muss dazu sagen, dass Jamie immer schon eher heikel war beim fressen, aber momentan geben ich ihm nur das was er am liebsten frisst und dennoch werfe ich den Großteil wieder weg, weil er es kaum anrührt :( Es tut mir auch so Leid für den kleinen Fridolin, er wirkt wirklich so als würde er Jamie so gerne kennenlernen, aber ich habe Angst, dass Jamie ihn aus Angst angreifen könnte und er dann zusätzlich zu seiner Menschenangst auch noch Angst vor Katzen bekommen könnte. Jamie hat früher auch immer wieder seinen Bruder angefaucht wenn ihm etwas nicht gepasst hat und ihm auch mal eine drüber gezogen, so beim Vorbeigehen, doch der war das von klein auf irgendwie gewohnt und hatte damit kaum Probleme.
Ich würde mich jedenfalls über Tipps freuen. In der Nacht schläft übrigens mein Freund mit Fridolin im Schlafzimmer (das ist das abgetrennte Zimmer) und ich mit Jamie im Wohnzimmer und das eben bereits seit Ankunft von Fridolin.
Vielen lieben Dank schon mal!
Liebe Grüße, Isabella
 
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ottilie

ottilie

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  • #452
Hallo Isabella,
Mein herzliches Beileid zum Verlust deines Katers.
Ich war bis vor kurzem genau in der gleichen Situation, ein relativ frisch kastrierter Kater sollte Kumpel für meinen werden, da dessen Freund letztes Jahr verstorben ist.

Ich kann dir nur sagen, wie es bei uns gelaufen ist.
Der unkastrierte Kater hatte früher natürlich (es mir leider erst im Nachhinein klar geworden ist) draußen nur negativen Kontakt zu Katern.
Dadurch ist er meinem auch nur aggressiv begegnet, und meine hat sich nach draußen in die Scheune zurückgezogen.
Gittertür hatten wir natürlich.
Aber da sich nach fast drei Monaten keine Annäherung gezeigt hat, haben wir trotz Hilfe einer Tier Psychologin dann beschlossen, den neuen Kater an einem Platz weg zu geben, der für ihn besser geeignet ist.
Zu guter letzt ist er auch noch ausgebrochen und hat meinen Altkater ganz massiv verprügelt und gejagt.

Seit der neue Kater weg ist, geht es meinem Altkater wieder gut und er zeigt seine alten Verhaltensmuster wieder und ist ganz entspannt, kommt auch ins Haus und zu mir ins Bett.
Wenn du einen ganz langen Atem hast, kannst du es versuchen.
Aber je nach der VorErfahrung deiner neuen Katze mit anderen Katern kann es sein, dass es nicht funktioniert.
Ich würde auf alle Fälle unbedingt die Zimmertüre geschlossen halten
Keine Versuche der Zusammenführung vor Ablauf der sechs Wochen nach der Kastration.
Dein Jamie riecht, dass der andere noch die Hormone hat und deswegen im Rang höher steht, möglicherweise auch territorial ist.
 
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sh0lva

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  • #453
Guten Abend zusammen, ich war eine ganze Weile nicht mehr hier. Nun habe ich aber doch eine Frage, wie die erfahrenen Katzenbesitzer und -zusammenführer die folgende Situation einschätzen würden.
Wie weiter oben zu lesen haben wir Mitte März eine Kätzin zu unserem Kater adoptiert. Die Zusammenführung hat geklappt - wir stecken jetzt, rund ein halbes Jahr nach Ankunft, noch immer in der „wir ignorieren uns“ Phase. Ob sich das noch ändern wird weiss ich nicht - ich weiss aber mittlerweile dass alles ganz ganz ganz…. viel Zeit braucht, und deshalb ist meine Hoffnung auf Freundschaft noch nicht ganz verschwunden. Immerhin fordern sie sich gelegentlich gegenseitig zum Spiel auf und solange der Kater nicht zu grob ist klappt das auch eine Weile prima. Manchmal tendiert er zu grobem Dominanzgehabe und das wird dann von der Kätzin schmerzhaft quittiert, sie haben sich also auch schon gegenseitig Kratzer verpasst. Aber es gab bisher keine schlimmen Verletzungen und nach wenigen Minuten ist auch alles jeweils vergessen. Nun aber der Punkt: Seit Einzug der Kätzin hat der Kater das Schlafzimmer, in dem sie die ersten Wochen einquartiert war und in dem sie bis heute die meiste Zeit schläft gemieden. Er kam nicht mehr aufs Bett, auch nicht mit locken und rufen.. als würde er das Bett und das Zimmer als ihr Revier betrachten und respektieren. Seit ungefähr einer Woche ist das anders. Er verfolgt mich wieder bis ins Bett und legt sich ganz nah an meinen Kopf oder an den meiner Kinder, wenn sie mit im Bett liegen. Und das bis zum Morgen bzw. er kommt dann wieder. Ziemlich penetrant. Die Kätzin schläft dann entweder am Fussende vom Bett, so wie seit ihrer Ankunft, oder sie verzieht sich auf den Bürostuhl (da liegt sie tagsüber immer)
Der Kater wechselt seine Schlafplätze regelmässig, aber ins Bett kam er nie mehr. Warum macht er das jetzt wieder? Ist das auch Dominanzgehabe oder ist es ein Zeichen, dass das Verhältnis sich weiter entspannt? Möchte er sein Revier wieder ausweiten, oder denke ich vielleicht einfach zu weit? Oder kann ich mich entspannen und mich freuen, dass sie sich wieder ein wenig angenähert haben und die Nacht im gleichen Raum, im gleichen Bett verbringen? Was sagt eure Erfahrung? :) Danke und einen wundervollen Start in die neue Woche!
 
basco09

basco09

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  • #454
Wenn es ein altes Verhalten ist, das er wieder aufnimmt, dann würde ich sage, die Zeichen stehen auf Entspannung. Unsere Bestandskatze Luna hat auch ganz langsm nach und nach wieder all ihre alten Muster aufgenommen, nun nach 5 Monaten würde ich sagen, sie ist wieder ganz die Alte...
Ich würde sie besonders loben und unterstützen, wenn sie sich das Bett friedlich teilen, vielleicht dann mal ne extra Leckerchenrunde einlegen...
 
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Frostfalke

Frostfalke

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  • #455
Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte mal Rat und Tips der Experten. Wir haben seit 7 Jahren einen Kater Karlchen. Durch Elternzeit und kleine Wohnung war immer jemand da. Karlchen kannte aus dem Haus andere Tier. Hunde, Katzen usw. Er hat nie Auffälligkeiten gezeigt. Welpenschutz hat er bei Gasttieren und unseren Kindern immer gewährt. Nun sind wir in ein größeres Haus umgezogen und wollten nach ein paar Wochen für Karlchen einen Spielfreund anschaffen, damit er tagsüber nicht alleine ist. Ich habe mich vorher auch über Zusammenführung informiert. Ich war ein paar Mal im Tierheim, habe mit denen alles besprochen usw. Daraufhin habe ich einen kleinen Kater (Handaufzucht) adoptiert. Der kleine Eddi ist letzten Freitag bei uns eingezogen. Er hat jetzt die große Wohnküche als Willkommenszimmer. Diese hat eine Glastür. Eddi macht das auch super, ist offen, freundlich, verspielt und interessiert sich auch sehr für Karlchen und steht immer an der Glastür und maunzt freundlich, wenn er ihn sieht. Nun hätten wir ja mit Allem gerechnet, aber nicht, damit das unser Karlchen plötzlich panische Angst gezeigt hat. Das äußert sich immer gleich. Er geht an der Tür vorbei ist entspannt. Sieht den Kleinen, faucht einmal leise und nimmt dann die Beine in die Hand und zieht sich in den hinterletzten Winkel des Hauses zurück. Ich beruhige ihn dann immer, streichle ihn usw. und dann geht das Ganze beim nächsten Mal von vorn los. Ich würde ihn ja gern mit Leckerlis vor der Glastür positiv bestärken, aber dazu komme ich gar nicht. Bringe ich etwas aus der Küche, was nach dem Kleinen riecht, um ihn mal schnuppern zu lassen, faucht er und zeigt Angst. Ich habe auch schon so ein Katzenpheromonstecker angeschafft, der das "Zusammengehörigkeitspheromon der Mutterkatze" verströmt und die Katzen beruhigen soll.

Nun weiß ich auch, dass ich sicher ungeduldig bin. Aber ich will ja auch mein Karlchen nicht unnötig quälen und ihm Angst machen. Er soll ja provitieren und nicht bestraft werden. Habt Ihr noch Tips für mich, wie ich die Beiden unterstützen kann? Hatte jemand von Euch schon einmal diese Situation? Wie lange hält sowas in der Regel an?

Lieben Dank für Eure Tips und Eure Mühe!

Christoph
 
MaGi-LuLa

MaGi-LuLa

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  • #456
Hallo @Frostfalke :)
Eröffne doch einen eigenen Thread, dann geht dein Anliegen hier nicht so unter.

Einmal schon vorweg: Ein 7 Jahre alter Kater, der sein Leben lang alleine war und die Katzensprache verlernt hat, und ein noch sehr junger Kater ist keine optimale Ausgangssituation. Besser wäre eine Kater in Karlchens Alter gewesen.
Fauchen ist per se nichts schlimmes, das bedeutet ja nichts anderes wie "Geh weg, ich kenn dich nicht!" Also noch keine allzu schlimme Reaktion.
Mag Karlchen denn gestreichelt werden, wenn er so ängstlich ist? Wenn er sehr ängstlich ist und du ihn streichelst, obwohl er das grade nicht ertragen kann, eben weil er so Angst hat, dann verstärkst du seine Angst nur noch.

Wie lange ist Eddie schon da? Wie alt ist Eddie genau? War am Anfang der Sichtkontakt komplett versperrt oder konnten sie sich von Anfang an durch die Glastür sehen?
 
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Frostfalke

Frostfalke

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  • #457
Hallo @Frostfalke :)
Eröffne doch einen eigenen Thread, dann geht dein Anliegen hier nicht so unter.

Einmal schon vorweg: Ein 7 Jahre alter Kater, der sein Leben lang alleine war und die Katzensprache verlernt hat, und ein noch sehr junger Kater ist keine optimale Ausgangssituation. Besser wäre eine Kater in Karlchens Alter gewesen.
Fauchen ist per se nichts schlimmes, das bedeutet ja nichts anderes wie "Geh weg, ich kenn dich nicht!" Also noch keine allzu schlimme Reaktion.
Mag Karlchen denn gestreichelt werden, wenn er so ängstlich ist? Wenn er sehr ängstlich ist und du ihn streichelst, obwohl er das grade nicht ertragen kann, eben weil er so Angst hat, dann verstärkst du seine Angst nur noch.

Wie lange ist Eddie schon da? Wie alt ist Eddie genau? War am Anfang der Sichtkontakt komplett versperrt oder konnten sie sich von Anfang an durch die Glastür sehen?

Tja die Leute im Tierheim meinten, wenn er Welpenschutz gibt, dann wird die Zusammenführung problemloser werden, weil sie mehr "Zeit" haben. Die älteren Katzen hätten alle Vorgeschichten. Darauf habe ich mich dann verlassen. Karlchen verträgt es gut gestreichelt zu werden. Ich sehe auch, wenn er es mal nicht mag, dann höre ich natürlich auf. Karlchen hat mich aber grundlegend als Bezugsperson im Haushalt und kuschelt auch nur mit mir. Insofern sind wir schon Buddys und kennen uns gut.

Eddi wurde von seiner Mutter (zusammen mit den Geschwistern) verlassen. Er wurde in der Pflegestation mit einem Katzenpärchen die Junge immer "adoptieren" mit seinen Geschwistern per Hand aufgezogen. Er kennt also andere Katzen gut. Eddi ist ca. 9 Wochen und seit letzten Freitag -also 5 Tage- bei uns. Die Glastür hatte ich von Anfang an nicht verdeckt. Hätte man das tun sollen? Ich hatte mir ein Buch gekauft und im Tierheim gefragt und übereinstimmend stand da, Glastür für den Anfang super, weil es Gerüche dämpft und erstmal nur den optischen Reiz gibt. Danach Gitter... .

@admins Ihr könnt meinen Beitrag und die Antworten gern verschieben, wenn das hier stört oder in Ordnung ist. Ich dachte anfangs nur, dass passt hier zum Thema, deshalb hatte ich hier gepostet.
 
MaGi-LuLa

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  • #458
wenn er Welpenschutz gibt, dann wird die Zusammenführung problemloser werden, weil sie mehr "Zeit" haben.
Unter Katzen gibt es keinen Welpenschutz. Was man dir da auch immer vermitteln wollte, ist einfach falsch.

Die älteren Katzen hätten alle Vorgeschichten.
Ja, so ist das nunmal. Ist ja nicht anders wie mit uns Menschen und bedeutet ja nicht gleich irgendwas schlechtes.

Eddi ist ca. 9 Wochen und seit letzten Freitag -also 5 Tage- bei uns. Die Glastür hatte ich von Anfang an nicht verdeckt.
Eddie ist erst 9 Wochen alt? Warum wurde er denn so früh vermittelt? Und dann noch in so eine ungünstige Konstellation? Sorry, aber das geht gar nicht, was man dir da erzählt hat.
Ja, ich hätte die Glastür wohl vorerst verdeckt. Ich hätte euch allerdings auch nicht zu so einer Konstellation geraten. Wenn möglich, dann gib doch bitte Eddi wieder ab und such dir aus einer besseren Quelle wie dieses Tierheim einen passenden Kater für Karlchen.

Ich dachte anfangs nur, dass passt hier zum Thema, deshalb hatte ich hier gepostet.
Passt ja prinzipiell auch, wird dann aber von vielen Usern, die dir helfen könnten übersehen. Es macht also durchaus Sinn einen eigenen Faden zu eröffnen.
 
Frostfalke

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  • #459
Der wurde so früh abgegeben, weil die Mitarbeiterin in den Urlaub wollte. Sie wollten ihn nicht zurück ins Heim geben.

Thema wieder abgeben: Puhhh... wirklich? Gibt da zwei Problemchen. 1. Eddi mag ich auch sehr und der wurde ja schon einmal verlassen. Meinst Du es tut ihm gut, wenn er das direkt 2x durchmacht? 2. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Heims arbeitet bei mir in der Kanzlei. Ich würde auch die ungern verärgern.

Die Frage ist daher hier für mich: Wird das mit Sicherheit nicht klappen bei den Beiden? Dann bleibt wohl keine Wahl. Oder bekommen wir das theoretisch mit mehr Zeit hin. Dann würde ich es erstmal versuchen. Wenn es dann gar nicht geht okay, aber das würde mir schon echt wehtun.
Passt ja prinzipiell auch, wird dann aber von vielen Usern, die dir helfen könnten übersehen. Es macht also durchaus Sinn einen eigenen Faden zu eröffnen.

Okay. Ich warte mal, vielleicht sind die Admins ja so nett und verschieben, ansonsten poste ich heute Abend dann nochmal in einen eigenen Thread.
 
basco09

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  • #460
@Frostfalke Nun der Altersunterschied ist ja nun schon sehr gewaltig, da kann ich direkt nichts zu sagen. Unsere Luna war 7 und Caro 2. Wir haben es auch zunächst mit geöffnetem Türspalt und später durch die Glastüre versucht. 2 Wochen lang und mit kontrollierten Begegenungen, das hat alles nichts geholfen. Wir haben dann in die Glastüre zusätzlich zur Hälfte eine Gittertür einsetzen müssen, weil es nicht anders ging. Gittertür ist halt doch was anderes als eine Glastür, da musste ich mich belehren lassen.
Schau mal hier: Luna und Caro

Dann haben wir die Gittertür konsequent 2 Wochen zu gelassen und mit gleichzeitigem Füttern auf ca. jeweils 2 Meter Abstand vom Gitter begonnen, so dass sie sich gerade so sehen konnten. Das haben wir mindestens 3x am Tag gemacht, immer ein Stückchen näher, so ca, 20 cm pro Tag, auch mit gleichzeitigen Leckerchenrunden. Als das freundliche Interesse größer wurde, haben wir auch mit Spielen beidseits der Türe begonnen.
Duftaustausch haben wir gemacht, in dem wir Liegedecken 1x täglich untereinander getauscht haben.
Und man muss die Bestandkatze ganz besonders liebevoll in ihrer alten Position bestärken. Möglichst ihren Rythmus und ihre liebgewonnen Dinge etc. beibehalten. Viel Zuspruch, viel Lob usw.

Und Du brauchts viel Geduld und Nerven! ;)
 
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