Ausziehen ... Zieht sie mit oder nicht?

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Weltenbummler

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Hallo zusammen,

ich bin Max, 21 Jahre alt und werde in naher Zukunft aus dem Haus meiner Eltern, welches in einer Siedlung liegt, ausziehen.
Unsere Katze kann in diesem Haus über die Haustür immer rein & raus, wenn jemand Zuhause ist, dabei gab es nie Probleme.

Meine Katze, He-Luisa, ist jetzt 9 Jahre alt. Ich habe die kleine Maus damals mit 12 in Spanien gefunden, sie war da wohl round-about 3 Wochen alt. Das merkt man allerdings auch in jeder Sekunde. Die Katze ist sehr auf mich fixiert. Es wird generell immer in meinem Bett geschlafen, darüber hinaus wird man wenn man nach Hause kommt mit freudigem Gurren begrüßt. Zusammengefasst: Sie ist wirklich sehr auf mich bezogen.

Im Winter geht die süße eigentlich nur raus, um ihr Geschäft zu erledigen. Die Katze ist echt super klein (viele denken, dass sie <1 Jahr ist) und wirklich sehr zierlich.

Nun werde ich ausziehen. Hier im Haus ist relativ wenig los, sie kann aber im Sommer schön raus.
Ich bin nun am überlegen, ob ich sie in eine 3er WG mitnehmen (die beiden anderen Mitbewohner kommen vom Land und fänden ein kekkes Kätzchen super) soll, oder nicht. Unterhaltsamer wäre es für das Kätzchen definitv in der Wohnung, da wird sich mehr mit ihr beschäftigt; Ich weiß jedoch nicht, ob es den Freigang kompensiert.

Wie ihr seht, bin ich ein bisschen hin und her gerissen. Ich möchte natürlich nur das Beste für die Katze, hätte sie nach der langen Zeit aber natürlich auch ganz gerne bei mir.

Wie seht ihr das? Probieren? Oder im Winter bei mir im Sommer Zuhause?

Grüße,
Max
 
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AnnaAn

AnnaAn

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mein Rat - nimm sie mit, wenn Du ihr für immer weiterhin Freigang bieten kannst. Wenn nicht, lass sie bei Deinen Eltern (wenn es denn für sie ok ist).
 
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Weltenbummler

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Ich kann ihr eben zurzeit keinen Freigang bieten und wahrscheinlich auch die nächsten 5 Jahre keinen Freigang bieten.
Ich denke jedoch nicht, dass meine Eltern sich großartig mit der kleinen Beschäftigen, sodass ich eben in einem zwiespalt stecke, ob ich sie mitnehmen soll oder nicht.
 
DarkMudda

DarkMudda

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Ich würd sagen mehr als 90 % von Freigänger kommen mit reiner Wohnungshaltung nicht mehr klar und leiden. Auch mehr Aufmerksamkeit entschädigt dann fehlenden Freigang nicht....

Daher: lass deine Kleine bei deinen Eltern, wenn diese das auch unterstützen. Oder such dir eine freigängertaugliche Wohnung mit Katzenaffinen Mitbewohner. ..
 
Tri-Isi

Tri-Isi

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hallo Max, eine echt doofe Situation für dich :(
rein gefühlsmäßig würde ich wohl dahin tendieren, sie mitzunehmen, zumal sie so wahnsinnig an dir hängt....
vielleicht wäre echt die Option...im Winter bei dir und im Sommer bei deinen Eltern....

meine, vor 2 Jahren "aufgelesene" Streunerkatze ist z. B. momentan fast nur im Haus, geht auf´s Katzenklo und ist nur mal für 10 Min.zwecks "Verdauung" draussen ...
das möchte sie dann doch lieber draussen erledigen :)
 
tinki

tinki

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Hallo,

ich würde einer Katze , die 9 Jahre lang Freigang gewohnt ist, niemals eine Wohnungshaltung zumuten. Beschäftigung hin oder her. Sie im Sommer in den Freigang zu entlassen und im Winter wieder einzusperren finde ich auch als zu belastend für deine Katze. Es ist natürlich schwer für dich, deine Katze zurück zu lassen, aber so gehts wohl vielen, die mit Katzen aufgewachsen sind und von zuhause ausziehen.

Gruß
 
J

Jessue

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In einen Haushalt ohne Freigang kann sie definitiv nicht. Erst recht nicht wo sie ja in Einzelhaltung leben muss.

Von daher würd ich sie definitiv bei deinen Eltern lassen, wenn diese bereit sind sich ausreichend mit ihr zu beschäftigen. Wenn nicht würd ich versuchen sie auf Dauer in ein schönes Heim zu geben, wo sie Beschäftigung UND Freigang hat. In die Wohnung ohne Freigang ist definitiv keine Option. Das wäre ein schreckliches Leid für sie.
 
Paty

Paty

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Ich antworte jetzt mal aus der anderen Sichtweise.

Meine Söhne sind auch mit den Katern hier aufgewachsen und dann zum studieren ausgezogen - in eine WG.
Aber sie haben die Katzen hier gelassen weil sie wußten dass sie ihnen keinen
Freigang bieten können und auch nicht so die Zeit haben.

Die Begeisterung deiner zukünftigen Mitbewohner mag am Anfang ja groß sein aber ich denke das legt sich.

Deine Katze ist ihre Ruhe gewöhnt, ihren Freigang und das Haus deiner Eltern.

Sie wird dich vermissen, bestimmt und du sie auch. Da wirst du halt deine Eltern öfter mal besuchen müssen, dann werden sich alle freuen - deine Katze und deine Eltern (und du sparst Geld wenn du dich übers Wochenende dort durchfutterst :D)

Mein Großer ist mit dem Studium durch und sucht zur Zeit eine eigene Wohnung und wird sich dann wahrscheinlich zwei Katzen holen.
Der Kleine hat noch ein Semester und ist dann auch durch mit dem Studium und wird auch dann erst über Haustiere nachdenken.

Besuche deine Katze und wenn du mal auf eigenen Füßen stehst, eine eigene Wohnung mit genug Platz für 2 Katzen hast dann können ja zwei bei dir einziehen
 

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