Ausgebildete Jagdhunde bringen Katze um

Barbarossa

Barbarossa

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Hallo,

meine Mutter rief mich eben an. In ihrem Wohnort, drei Straßen weiter, haben gestern zwei ausgebildete Jagdhunde am hellichten Tage eine Katze getötet. Die Hunde (ein Münsterländer, ein Dackel) gehören einem Jäger, den das nicht interessiert.

Die Katze hat fürchterliches durchgemacht. Ich kannte sie. Es war eine schöne, gepflegte, ältere Tigerkatze, die zwei Häuser von ihrem Zuhause ihrem Tagesgeschäft nachging. Die Hunde stürzten sich auf sie, der Dackel verbiss sich in ihren Schwanz, während der große Hund die arme Katze mit mehreren Bissen tötete :(. Eine Anwohnerin eilte der Katze zu Hilfe, konnte ihr aber nicht mehr helfen.

Anschließend streunten die Hunde weiter durch den Ort.

Nun hat meine Mutter das Ordnungsamt informiert, die Nachbarin steht als Zeugin zur Verfügung. Ein weiterer Nachbar erstattet morgen (er ist geschäftlich unterwegs) auch noch Anzeige bei der Polizei, weil das Ordnungsamt seiner Meinung nach nichts unternimmt.

Vorerst streunen die Hunde weiter... Im Ort wird eine Katze vermißt, zwei wurden letzte Woche tot aufgefunden. Möglich, dass jeweils diese Hunde dahinterstecken... Ist das nicht schlimm? Ein Tierfeind, dieser Jäger, kann so viele Menschen unglücklich machen und ihm ist es völlig egal!

Das Ordnungsamt gibt leider keine Auskunft über Maßnahmen. Wir leben also in einem Staat, in dem Katzenhalter lediglich hoffen dürfen, dass ihre Lieblinge unbeschadet von ausgebildeten Jagdhunden wieder nach Hause kommen :mad:! Ich fasse es nicht. Hoffentlich erstattet der andere Nachbar Anzeige bei der Polizei, vllt. bringt das ja was? Und wieder nur gnädige Hoffnung...

Es entsetzt mich immer mehr, je länger ich darüber nachdenke.
 
E

Ela

Gast
Zur Polizei gehen und Anzeige gegen den Besitzer erstatten.

Das mussten wir tun, als vor Jahren 2 Hunde über unseren Hund hergefallen sind. Sie mussten die TA-Kosten übernehmen und bekamen die Auflage, dass die Hunde nur noch mit Maulkorb rausdürfen

Also selber handeln und Anzeige erstatten. Leider mahlen die Mühlen hier in D etwas langsamer...

Einfach nur schrecklich :(
 
H

Hexe173

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Oh Gott wie furchtbar :eek: Ich täte sofort Anzeige erstatten , auch wenn es der armen Katze nicht mehr hilft :( :(
 
L

linchen2002

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Zuerst natürlich anzeigen und hoffen ,es passiert was.
Ansonsten Hunde immer wieder einsammeln und ins nächste Tierheim bringen,
dort abgeben, die ware Geschichte erzählen.
Nach 2 oder 3 Abholaktionen wird es dem Jagdpächter hoffentlich zu blöd und er passt auf seine Hunde auf.
Das Spiel hab ich gerade bei uns in der Gemeinde durch, mit Hunden die meine Schafe und Ziegen gehetzt haben.
Nach 3 TH passt er nun auf seine Hunde auf.
Und es ist absolut legal, die armen Tierchen könnten ja ins Auto laufen und du willst ja nur ihr Bestes.
 
Barbarossa

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Naja, meine Mutter hat ja sofort das Ordnungsamt informiert und die Zeugin benannt. Ich hätte auch angenommen, dass dies der richtige Weg ist.

Diese Hunde lassen sich leider nicht einfangen. Sie hören nicht und rennen vor Menschen davon.
 
I

Inge

Gast
Das ist ja entsetzlich, die arme(n) Katze(n).

Ich habe 2 Jäger in meinem Bekanntenkreis, die auch ausgebildete Jagdhunde und Katzen zu Hause haben haben.

Die Hunde werden nicht auf das Töten von Wild oder anderen Tieren abgerichtet, sondern sollen nur die Beute stellen. Dieses aber auch nur nach vorherigem Befehl des Herrchens.
Da ist sicher ein Jäger am Werk, der da etwas schwer missverstanden hat:mad:.
Solchen Leuten sollte der Jagdschein entzogen werden.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich die Jägerei toll finde (habe schon etliche Diskussionen deswegen geführt), aber es gibt auch verantwortungsvolle Jagdhundehalter.
 
Barbarossa

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Ja Inge, ich weiß. Eine Freundin hatte sich von Jagdhunde in Not einen ausrangierten, alten Hund geholt. Der war fürs Apportieren nicht mehr tauglich und wurde abgeschoben. "Gebrauchshunde" eben... Dieser Hund hätte keiner Katze was getan. Er beachtete sie nicht und ging achtlos vorüber, vor Rehen hatte er sogar Angst!

Leider kenne ich aber auch die Schilderung eines Beinahe-Jägers, der während seiner Ausbildung entsetzt das Handtuch warf, weil Hunde an Katzen "trainiert" wurden. Diese Katzen wurden verbraucht, um die Hunde scharf zu machen. Diese Praxis gibt es immer noch, aber du kommst als Außenstehender nicht gegen diese verbrecherischen Machenschaften an. Solche Hunde waren es sicher, die die arme Katze umgebracht haben...
 
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shila2

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Mann, was sind das nur für ignorante menschen, denen egal ist wie die katzen und ihre Halter dann leiden??

Ich versteh das nicht, als hundehalter hat man doch eine Verantwortung, und es ist bestimmt nicht erlaubt das ein jagdhund einfach so in einem dorf rumrennt wenn er nicht hört.

Bis noch was schlimmeres passiert, ein kind angefallen wird oder so, dann erst wird eingegriffen:mad:
 
SylviaM

SylviaM

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Naja, meine Mutter hat ja sofort das Ordnungsamt informiert und die Zeugin benannt. Ich hätte auch angenommen, dass dies der richtige Weg ist.

Diese Hunde lassen sich leider nicht einfangen. Sie hören nicht und rennen vor Menschen davon.
Polizei einschalten, die sind eine Gefahr auch für kleine Kinder. Sollte man so schildern.
Es ist traurig, das Katzen nur an zweiter Stelle stehen und Jäger... sorry, die mag ich leider garnicht (der Großteil, nutzt viel zu sehr den Posten aus) und drum reisse ich mich lieber am Riemen.
Anzeigen und zwar schnell, an das Ordnungsamt hätte ich noch nichtmal gedacht.
 
caro

caro

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  • #10
Das darf doch nicht wahr sein. Kennen die Leute diesen Jäger und haben schon versucht mit ihm zu reden?
 
Norbthecat

Norbthecat

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  • #11
Das gibts doch gar nicht normalerweise hat doch ein Jäger mit Jagdschein eine Prüfung machen müssen. Der darf doch seine Jagdhunde gar nicht frei rumlaufen lassen. Da wird warscheinlich eh erst wieder was gemacht wenn die Hunde ein Kind anfallen.

Echt zum


LG

Gabi
 
Barbarossa

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  • #12
Kennen die Leute diesen Jäger und haben schon versucht mit ihm zu reden?
Ja, sie kennen den. Die Besitzer der Katze werden nichts unternehmen. Vor allen Dingen der Mann trauert sehr, aber nun, wo seine Katze tot ist, sieht er es als zu spät an, etwas zu unternehmen. Leider.
 
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Rina

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  • #13
Wäre das meine Lucy gewesen, dann müßte man sich jetzt um die Hunde keine Gedanken mehr machen. Um den Halter auch nicht, wenn's irgendwie hinzukriegen wäre..

Es tut mir leid, aber bei so etwas packt mich die Wut. Und dann auch noch ein Dackel.. so eine kleine blöde Töle, die ohne den größeren Hund kaum etwas hätte ausrichten können. Ein Fußtritt und so ein Vieh fliegt drei Meter!

Dem Hundehalter wird es Spaß gemacht haben. Vor einigen Wochen hat eine Hundehalterin ihren Köter auf meine ANGELEINTE Katze gehetzt - sie meinte hinterher, das sei doch nur 'Spaß', der Hund würde schon nicht 'richtig fest' beißen, und die Katze könne ja auf den Baum flüchten. Der Hund war ein mittelgroßer, schwarzer Pudel, mehr als eine gute Handbreit höher wie Lucy. In was für eine Panik ICH geriet, kann sich kein Mensch vorstellen, zumal ich eh Angst vor Hunden habe. Ich habe nur geschrien. Zum Glück hat meine Lucy den Spieß herumgedreht - der Pudel bezog kräftig Prügel und ergriff jaulend und mit blutender Nase die Flucht, nachdem er sich erst noch in Lucys Leine verwickelt hat. Da war dann das Gechrei von der Hundebesitzerin groß und sie keifte herum, Lucy sei 'gefährlich' und 'nicht normal'. Lucy hat keine Angst vor Hunden, sie würde sogar auf den Schäferhund von gegenüber losgehen, wenn man sie ließe.

Aber wenn ich so etwas wie oben lese, dann wird mir klar, wieviel Glück wir wirklich gehabt hatten, wenn sogar so ein blöder kleiner Dackel eine Katze packen kann - eine Katze, die nicht an der Leine hängt, die hätte weglaufen können. Der Pudel war wohl ziemlich doof und nicht ausgebildet, aber weiß man das vorher? Und was, wenn Lucy nicht so wehrhaft gewesen wäre?

Und ja, ich weiß, daß 'die Hunde nichts dafür können'. Aber es sind nun mal tumbe Befehlsempfänger, die jede blöde Laune ihres Halters stumpfsinnig umsetzen. Und das macht sie mir nicht gerade sympathisch.

Rina
 
Orphi

Orphi

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  • #14
Es ist nicht zu fassen, sofort zur Polizei und sagen, dass gesehen wurde, wie die Hunde auf ein Kind losgegangen sind...... sonst passiert nichts.... aber dann werden sie wach und können auch was unternehmen. Ein Hundefänger muss losgehen.... der Besitzer muss eine Strafe bekommen.........
Wenn Kinder oder Erwachsene angegriffen werden wird auch was unternommen...... sonst .......


Ich habe einen Perserkater zum Arzt gefahren der von zwei freilaufenden Hunden regelrecht zerfleischt wurde.
Er war angeleint auf dem Privat-Grundstück als die Hunde reinkamen.... Dosi mit Freundin rasten raus und wollten die Hunde von ihrem Kater lösen und wurden beide auch noch verletzt.
Die Hundebesitzerin war total entsetzt und machte die Hunde an die Leine.
Da es morgens voller Berufsverkehr war fuhr ich zu meinem damaligen TA außerhalb von Berlin - zur Klinik hätte es Casanova nicht überlebt - und mit Dauerklingeln holte ich ihn um 07.30 aus dem Bett.
Casi hechelte nur noch und der Doc begann sofort mit der Behandlung.
Ich fuhr die Dosi ins Khs., wo sie versorgt wurde, in der Zeit fuhr ich ihren Sohn, der alles miterlebt hatte und nur weinte, zur Oma und dann wieder zurück zum TA.
Casi hatte eine Seite die Hüfte ausgekugelt und 12 Nähte, es war kurz nach 10.00 Uhr als der Doc fertig war. Er hat fast 2 1/2 Stunden operiert, GsD blieb die Freundin da und half ihm......... ich wäre glaube, ich ohnmächtig geworden.

Casi hat sich erholt und lebte noch ein paar Jahre.

Die Frau mit den Hunden hatte keine Versicherung.

ES hat sich damals zum Guten gewendet, weil es ein toller TA war, der sofort handelte.
 
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stellachristin

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  • #15
Jäger, ein Wort das ich hasse! Obwohl, wie schon beschrieben, es da ja auch Unterschiede gibt. Ich weiß, von einem Jäger aus dem flüchtigen Bekanntenkreis, dass sie früher für einen Katzenschwanz einen Prämie bekamen! Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Jede KAtze dürfen sie schießen, die angeblich beim Wildern erwischt wird. Was machen denn diese Hunde. Sie wildern!!! Barbarosa, was meinst du mit: sie laufen durch den Ort? Ohne den Besitzer?
Das Ordnungsamt ist schon die richtige Adresse, wenn sie frei laufen, die müssen die Hunde einfangen.HAbt ihr schon mal versucht, mit einem anderen Jäger Kontakt aufzunehmen. Es sind ja nicht alle so.
Bei uns haben letztens zwei Jäger einen Hund im Tierheim abgegeben, den sie auch angeblich beim Wildern erwischt hätten. Bei genaueren Befragen, war es letztlich nicht so und die beiden Jäger auch nicht so schlimm, wie gedacht. Der eigene Hund hörte auch noch nicht wirklich gut! War aber lieb!!
ABer in meinen Augen ist das, was die Hunde machen wildern und ich denke, da müsste man ansetzen. Versuche doch mal ,dich bei einem anderen Jäger zu informieren. Sicherlich ist dieser Mann auch anderen ein Dorn im Auge.
Ich könnte dabei echt die Wände hochgehen, auch dass der Besitzer nichts mehr unternimmt. Ich glaube, ich wäre an die Presse gegangen.
Bei uns wird immer so eine Geschichte erzählt, dass wenn der Jäger einen unangeleinten Hund sieht, der sich nicht auf dem WEg befindet (auch so eine Interpretationssache), diesen Abschießen darf. Ich habe ja nun selbst einen Hund und glaube mir, wenn sie frei läuft habe ich immer ein ungutes GEfühl. Dabei muss ein Hund auch mal ohne Leine laufen, denn sonst hält man ihn nicht artgerecht und wird meiner Meinung nach irgendwann verhaltensauffällig.
Oh ich könnte........
 
M

miezmiau

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  • #16
Hallo,

hier mal ein Auszug aus der Hundeverordnung, die für euch zuständig sein dürfte. Bei Anzeige beim Ordnungsamt unbedingt auf den Fettgedruckten Teil beziehen § 2 Absatz 2.2 und § 2 Absatz 2.3 da dann auch nicht abwimmeln lassen, wenn sie sich auf die Sonderregelungen für Jagdhunde berufen.
Zusätzlich ist in der Verordnung §9 Absatz 2.2 geregelt, dass Hunde in Gebieten die der Allgemeinheit zugänglich sind angeleint zu führen sind.

Hier eine Zusammenfassung der Verordnung
Komplett unter http://www.hessen.de/irj/servlet/pr...22222222-2222-2222-2222-222222222222,true.pdf

Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO)


Die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden vom 22. Januar 2003 (Rechtsgrundlage § 71 a HSOG) enthält in seinem § 1 Abs. 1 ein allgemeines Gebot der Rücksichtnahme.


Hunde, auch ungefährliche, sind so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahren ausgehen.


Gefährliche Hunde darf nur halten, wer eine Erlaubnis der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde erhalten hat (Abs. 3). Gefährliche Hunde sind die in § 2 Abs. 1 HundeVO gelisteten Rassen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden. Gefährliche Hunde sind auch diejenigen, die einen Menschen gebissen oder in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, sofern dies nicht aus begründetem Anlass geschah, die ein anderes Tier durch Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben oder die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reißen (§ 2 Abs. 2 HundeVO).
Voraussetzung für die Erteilung einer Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes ist nach § 3 Abs. 1 u.a. dass die Halterin/der Halter die Sachkunde sowie eine positive Wesensprüfung für den jeweiligen Hund nachweist.

Das Dezernat I18 – Gefahrenabwehr und Ordnungsrecht – des Regierungspräsidiums Darmstadt wurde nach § 100 Abs. 4 HSOG, § 7 HundeVO von der Landesregierung bestimmt, im Benehmen mit dem Verband für das Deutschen Hundewesen e.v. und der Landestierärztekammer Hessen Standards für die Durchführung der Sachkunde- und Wesensprüfungen sowie für die Qualifikation der sachverständigen Personen oder Stellen festzulegen und die sachverständigen Personen oder Stellen zu benennen.
Diese Standards –Stand 30. Mai 2005- sind im Staatsanzeiger für das Land Hessen veröffentlicht (StAnz. I S. 2243). Die Liste der sachverständigen Personen oder Stellen wird im Dezernat I18 - Gefahrenabwehr- und Ordnungsrecht - geführt. Das Aufnahmeverfahren ist unter Abschnitt C geregelt. Dort ist auch die Qualifikation festgelegt.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen

Frau Stecher-Löbig

Telefon: 06151 12 6103
Telefax: 06151 12 5147
E-Mail:C.Stecher-Loebig@rpda.hessen.de

zur Verfügung.

quelle: http://www.hessen.de/irj/RPDA_Internet?cid=2e3c6681097611baa2a3107bb441950d


gruß
sabine
 
NellasMiriel

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  • #17
Zuerst natürlich anzeigen und hoffen ,es passiert was.
Ansonsten Hunde immer wieder einsammeln und ins nächste Tierheim bringen,
dort abgeben, die ware Geschichte erzählen.
Nach 2 oder 3 Abholaktionen wird es dem Jagdpächter hoffentlich zu blöd und er passt auf seine Hunde auf.
Das Spiel hab ich gerade bei uns in der Gemeinde durch, mit Hunden die meine Schafe und Ziegen gehetzt haben.
Nach 3 TH passt er nun auf seine Hunde auf.
Und es ist absolut legal, die armen Tierchen könnten ja ins Auto laufen und du willst ja nur ihr Bestes.
Liebe Sandra....
das sind ja die wahren Horrorgeschichten! Toll dass Du da was unternommen hast!!!!!
Ich hab eh irgendwie das Gefühl dass einige Jäger seltsame Vorstellungen von Tierliebe haben!
Beziehungsweise nicht haben!
Ich hoffe dass diesem Herrn mit seinen zweien ein ähnliches Drama beschert wird wie in Sandra´s Fall!
lg Heidi

 
Barbarossa

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  • #18
hier mal ein Auszug aus der Hundeverordnung, die für euch zuständig sein dürfte. Bei Anzeige beim Ordnungsamt unbedingt auf den Fettgedruckten Teil beziehen § 2 Absatz 2.2 und § 2 Absatz 2.3 da dann auch nicht abwimmeln lassen, wenn sie sich auf die Sonderregelungen für Jagdhunde berufen.
Hallo Sabine,

ganz vielen Dank!!! Das kann ich sehr gut brauchen.

Nun der Haken: Meine Mutter wohnt in Sachsen-Anhalt :). Ist dir bei der Suche auch schon der SA-Link untergekommen? Wenn ja, den brauche ich dann. Wenn nicht, suche ich heute Abend danach. Das ist genau das, was sie an Verordnungen braucht. Hoffentlich hat SA das auch so schön klar definiert! Da steht ja alles deutlich schwarz auf weiß - super!!!
 
niela99

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  • #19
Ich erzähle das jetzt mal unter Vorbehalt: Die Frau von meinen Chef bzw. und mein Chef haben einen Jagdhund, irgendwas mit Deutsch Drahthaar. Jedenfalls sollte dieser Hund noch seine Abschlussprüfung ablegen und die Frau meines Chefs hat sich geweigert, diese Prüfung mit dem Hund zu machen. Und zwar aus folgendem Grund: Unter anderem hätte der Hund eine angeleinte Katze stellen müssen, um zu beweisen, dass er lebendigen Wildtieren (!!) nicht unterlegen ist. Ist das nicht pervers???

Ich glaube ihr, dass es so ist, weil sie nicht der Mensch ist, der sowas nur erzählt....

Trauriges Deutschland

Liebe Grüsse
Claudi
 
NellasMiriel

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  • #20
das glaube ich sofort! Jäger......wohl oft der blanke Horror!
Dabei tun die für ihre Hunde alles, wirklich alles! Bestimmt auch Einige für ihre Katzen, aber eben wohl nicht Alle!
Hilfe und trauriges Deutschland wenn bei einer Tierprüfung eine Katze gestellt werden muss!
Heidi
 
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