Angst vor der Hand

  • Themenstarter Lilli&Maggi
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Lilli&Maggi

Lilli&Maggi

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18. August 2009
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82
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im schönsten Teil NRW´s
  • #21
Danke für eure Antworten.
Ich fand den rat ja eh ziemlich bescheiden. Danke das ihr das auch so seht! Konnte mir schon die panik in den Gesichtern der Zwei vorstellen und ich glaube sie würden mich nen Monat lang noch nicht mal mehr mit dem Hintern angucken!
Nee sowat machen wie net.
 
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hobgoblin

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Ich wohne nahe der Mitte Schleswig-Holsteins
  • #22
Hallo Moni,

meine Fenja war eine Stallkatze (4 Monate als sie zu uns kam), die sich absolut nicht anfassen ließ. Und wenn sie irgendwo lag und ich in einiger Entfernung an diesem Platz vorbei musste hat sie gleich die Flucht ergriffen.
Ich war so enttäuscht, ich wollte ihr doch nur Gutes. GsD hatte ich ja meine Stine, die mit mir gekuschelt hat. Fenja hat Stine und mich immer beobachtet und irgendwann hat Fenja sich dann auch nachts zu uns ins Bett gelegt. Ich habe sie nicht bedrängt. Irgendwann durfte ich ihr dann wenn es Futter gab einmal über den Rücken streicheln.

Ich hatte solche Angst, dass sie weg läuft, als sie mal durch die Terrassentür entwischt war. Aber so doof war es dann doch nicht bei uns und von da an durfte sie dann auch mit Stine raus und die Welt erkunden.

Wir haben echt Fortschritte gemacht. Nachdem sie 2 Monate bei uns war hatten die beiden Mädels dann den Kastrationstermin. Obwohl die Boxen in der Wohnung standen, sogar darin geschlafen wurde, wollte Fenja an diesem Tag nicht hinein. Sie musste eingefangen werden.

Alle unsere Fortschritte waren nach diesem Erlebnis dahin. Wieder versteckte sie sich, wieder sprang sie auf, wenn ich vorbei kam, an Streicheln war gar nicht zu denken.

Lange Rede, kurzer Sinn: Fenja lebt jetzt seit 14 Monaten hier. Sie ist immer noch super scheu, überlegt nicht lange, haut lieber schnell ab. Aber gelegentlich kommt sie zum streichen, Abends geht sie mit mir zu Bett und lässt sich am Bauch in den Schlaf streicheln und seit der letzten Woche ist sie Abends schon 2 Mal zu mir auf die Couch gesprungen und hat sich am anderen Ende (Sicherheitsabstand) eingekuschelt.

Wir machen kleine Schritte, ab und zu Rückschritte. Aber was Fenja gibt gibt sie von sich aus. Wenn ich mich auf dem Flur zu Ihr runter beuge bekommt sie Panik, hat Angst das ich sie greifen will. Wenn wir uns in einem engen Raum begegnen ergreift sie die Flucht. Manchmal, ich gebe es zu, werde ich kurz sauer, weil ich ihr nie was Böses tun würde und sie von mir (außer das Einfangen zum Kastrieren) nie etwas Böses erfahren hat. Dann heißt es „Ach Mensch, Fenni, ich tue dir doch nichts“.

Ich glaube, wenn ich den Rat deiner „Züchterin“ gefolgt wäre, wäre Fenja längst wieder ausgezogen.

Fenja ist eben so wie sie ist. Sie ist aus demselben Stall wie meine Stine, aus demselben Wurf, kam nur 2 Monate nach Stine zu mir. Es waren damals 2 Würfe a` 4 Kitten von 2 Katzen, die zutraulich waren. Es wurde sich mit den Kitten beschäftigt, alle wurden von den „Ponykindern“ bespielt und verwöhnt. Auch für die Stalleigentümerin war es ein Rätsel, weshalb Fenja so ist wie sie ist.

Ich hoffe nur, dass ihr nichts passiert womit sie zum TA muss bevor wir weitere Fortschritte gemacht haben. Denn das bisschen Vertrauen, das sie mir entgegenbringt möchte ich nicht wieder verspielen.
 
Janosch

Janosch

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Irgendwo im südlichen Kohlenpott
  • #23
Hallo Moni, das war ja ein toller Rat von der selbsternannten Katzenexpertin.:D
Das würde mir im Traum nicht einfallen, eine scheue Katze hochzunehmen und festzuhalten.

Ich habe übrigens auch so eine Mieze hier, meine Minnie ist eine ehemalige verwilderte Katze und läßt sich auch nicht einfach so anfassen - auch von mir nicht.
Sie ist jetzt seit über zwei Jahren bei mir und geht immer noch weg, wenn ich auf sie zu gehe oder die Hand ausstrecke.
Wenn ich mich allerdings aufs Sofa lege, dann kommt sie sofort an und wird zur Kampfschmuserin.
Aber das macht sie - wenn sie das will.
Das kann man nicht erzwingen.;)
 

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