Alte Wohnungskatze die länger allein war: Alleine oder nicht?

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MongolianDeathWorm

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Hi zusammen!

Wir haben uns entschieden eine/zwei Katze(n) zu adoptieren. Da unsere Wohnung nicht die grösste ist (zweieinhalb Zimmer+katzensicherer Balkon) und wir selber eher ruhig sind, soll es ein älteres Tier sein. Wenn alles klappt eine ca. 9-jährige, die zwar sozialisiert ist aber die letzten 2 Jahre allein gewohnt hat. Sie is sehr verschmust und menschenbezogen, aber doch schnell zu verschrecken. Wie die meisten hier sind wir keine Freunde von Einzelhaltung, aber uns auch nicht sicher ob wir under diesen Umständen eine Zweitkatze dazunehmen sollen. Wir sind relativ viel zu Hause, aber ca 3 mal die Woche tagsüber 8-9h weg, da wäre die Katze also allein. In ihrem momentanen (verübergehenden) Zuhause ist sie aber auch öfters allein.

Im Tierheim haben wir eine zweite Katze gefunden die glaube ich charakterlich ganz gut passen würde. Katze zwei ist 11 und auch eher ruhig. Sie lässt sich streicheln und kraulen wenn man vorsichtig ist und spielt gern. Sie lebt momentan (im Tierheim) mit mehreren Katzen in einem Raum und kommt mit allen sehr gut klar. Laut Personal kommt sie wahrscheinlich mit den meisten anderen älteren Katzen zurecht. Wir möchten aber ungern eine Zweitkatze holen und wieder zurückbringen müssen.

Was meint ihr, kann eine Katze, die ein paar Jahre allein gewohnt hat, "verlernen" mit Artgenossen klarzukommen? Würded ihr beide Katzen gleichzeitig eingewöhnen oder erst einmal Katze eins einleben lassen und dann weiterschauen? Hätte ein bisschen Angst, dass Katze eins dann eifersüchtig werden könnte.
 
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merteuille

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Hi und herzlich Willkommen!

Es ist toll, dass ihr 2 älteren Katzen ein schönes Zuhause geben wollt.

Ich denke, es spricht nichts dagegen, die 9-jährige Katze wieder zu vergesellschaften. Sie hat noch ein langes Leben vor sich und möchte dieses sicher nicht alleine verbringen. Und sie wird schnell wieder lernen, wie toll eine Freundin ist und wie man mit ihr umgeht. 2 Jahre alleine ist jetzt auch nicht eine soooo lange Zeit, in der sie alles verlernt hat.
Und die Konstellation mit der anderen Katze klingt doch vielversprechend!

Ich würde es auf jeden Fall mit den beiden versuchen. Und ich würde beide gleichzeitig holen. Dann hast du nicht das Problem, dass eine Katze das neue Revier schon mal besetzt hat und die andere der Eindringling ist.
 
rassekatze

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Schön das ihr 2 ältere Katzen nehmen wollt (y)
Habt ihr die Möglichkeit sie am Anfang mit einer Gittertür zu trennen?
 
TiKa

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Hi und herzlich Willkommen!

Es ist toll, dass ihr 2 älteren Katzen ein schönes Zuhause geben wollt.

Ich denke, es spricht nichts dagegen, die 9-jährige Katze wieder zu vergesellschaften. Sie hat noch ein langes Leben vor sich und möchte dieses sicher nicht alleine verbringen. Und sie wird schnell wieder lernen, wie toll eine Freundin ist und wie man mit ihr umgeht. 2 Jahre alleine ist jetzt auch nicht eine soooo lange Zeit, in der sie alles verlernt hat.
Und die Konstellation mit der anderen Katze klingt doch vielversprechend!

Ich würde es auf jeden Fall mit den beiden versuchen. Und ich würde beide gleichzeitig holen. Dann hast du nicht das Problem, dass eine Katze das neue Revier schon mal besetzt hat und die andere der Eindringling ist.
Ganz genauso würde ich es auch machen.

Ich find`s auch toll, dass Du Dich für ältere Tiere aus dem Tierschutz entschieden hast. (y)Ich selber mag ja auch gern die älteren, sie sind so dankbar und altersweise. :love: Meine beiden waren auch schon 8 Jahre als sie bei uns eingezogen sind und mir geht jeden Tag das Herz auf.
 
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MongolianDeathWorm

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Danke für eure Antworten, das klingt ja ganz vielversprechend. Ich denke es wäre auch wirklich schade wäre wenn die Katze jahrelang allein bliebe.

Eine Gittertür haben wir nicht, aber vielleicht kann ich mir was ähnliches überlegen (Balkonnetz oder so)? Wir haben eine Durchgangstür zwischen Wohn- und Schlafzimmer, die man eigentlich nicht braucht (weil beide Zimmer auch durch den Flur zugänglich sind). Da könnte man vielleicht eine Katze im Schlafzimmer und die andere im Wohnzimmer ankommen lassen und irgendwann die Tür aufmachen.
 
ottilie

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Quilla

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Hallo & toll, dass ihr Golden Age Katzen ein schönes Zuhause schenken werdet. :)

Ich habe mehrfach ältere Einzelkatzen miteinander vergesellschaftet und es hat immer geklappt. Nur Mut!

Ich würde beide gleichzeitig holen und jeder erstmal ein extra Zimmer geben.
Ich habe/hatte auch keine Gittertüre und ließ die Neuen jeweils erstmal in einem Zimmer und habe dann fleissig Duftmarken ausgetauscht, also Bettchen, Kissen, Decken ... und auch mal Köttel aus den Klo's hin und her getauscht, damit sie den jeweils anderen Geruch kennenlernen.
Dazu hab ich mit Bachblüten gearbeitet. Du könntest auch über Feliway Friends nachdenken.
Dann durften die Neuen später noch extra in die anderen Räume (in deinem Fall hieße das eher Zimmertausch), um dort ihre Duftmarken selber zu setzen (Kratzmarkierungen / Wangeduft) und irgendwann hab ich dann aufgemacht und für schöne ruhige gemeinsame Erlebnisse gesorgt (Lieblingsfutter zusammen gegeben, sie mussten aber nicht unbedingt nebeneinander fressen - aber halt im gleichen Raum .... dto. Leckerli - und irgendwann hab ich ein gut gefülltes Fummelbrett hingestellt und das Eis war gebrochen - sie waren beschäftigt, und merkten dabei nicht wie nahe sie sich kamen, als sie es registrierten hat es sie nicht mehr beeindruckt)
 
Rickie

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Schön, daß Du 2 erwachsene Katzen aufnehmen möchtest. 9 und 11 Jahre ist ja nun noch nicht sooo alt, die beiden sind in der Blüte ihrer Jahre und eine Zusammenführung lohnt sich da durchaus.
Es liest sich so, daß beide Katzen ja sehr sozial sind.

Quillas Ratschläge finde ich sehr gut.
Wir haben hier auch schon einige Zusammenführungen durch, auch mit älteren und alten Katzen, das hat jedes Mal ohne Gittertür, aber halt eigenem Zimmer, geklappt und war immer innerhalb weniger Tage gegessen.

Ich wünsch Euch und den beiden Katzen alles Gute; ältere Katzen sind das Schönste, was es gibt. Sie haben eine gewisse Ausstrahlung, die den Jungspunden einfach fehlt. :pink-heart:
 
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MongolianDeathWorm

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Hi, vielen Dank fuer eure Antworten! Leider kam es nun doch anders als geplant und wir haben jetzt diese Woche erst einmal die eine Katze aufgenommen. Da wir wahrscheinlich noch die nächsten Monate im Home Office sind, hoffe ich dass es nicht allzu schlimm fuer sie ist noch etwas allein zu bleiben während wir in Ruhe nach einer passenden Zweitkatze suchen.

Die andere Katze hat leider Probleme mit der Gesundheit (unter anderem mit FORL), was wir uns momentan nicht zutrauen auch wenn es mir sehr leid um sie tut. Leider sind beide Katzen versicherungstechnisch schon sehr teuer und man muss ja immer auch damit rechnen dass die andere Katze krank wird (natuerlich wuerden wir sie dann nicht abgeben auch wenn FORL z.B. nicht von der Versicherung uebernommen wird).

Wir haben dann auf Anhieb auch keine andere passende Katze im Tierheim gefunden, sind jetzt aber auf der Suche. Nachdem wir jetzt ein paar Tage mit der Kleinen verbracht haben, denken wir auch dass sie auf jeden Fall Gesellschaft braucht. Sie ist gar nicht so verschreckt wie erwartet. :)
 
merteuille

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  • #10
Viel Spaß erstmal mit der neuen Mitbewohnerin!
Schön, dass sie sich so schnell bei euch einlebt.

Auf der Suche nach einer Freundin für sie könnt ihr euch auch hier mal im Notfellchen-Bereich umschauen.
Hier gibt es viele tolle Katzen, die ein Zuhause suchen und der große Vorteil ist, dass die meisten hier, die Katzen vermitteln, ihre Schützlinge recht gut kennen und charakterlich einschätzen können.
 
ottilie

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  • #11
Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang.
Das mit dem FORL ist natürlich doof, aber wenn dieser Katze alle Zähne gezogen werden ( was ist die übliche Behandlung bei narkosefähigen Katzen ist, wenn sie sonst gesundheitlich auf der Höhe sind) , dann sollte damit Ruhe sein . Ihr könntet euch ja mal erkundigen, wie die Behandlung bei dieser Katze aussieht.

Hier ist der erwähnte Bereich der Notfellchen hier im Forum, wenn ihr gucken wollt :

https://www.katzen-forum.net/forums/spezielle-notfellchen.93/
 
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  • #12
Unsere Katze Mina ist wirklich toll, ein richtiger Gluecksgriff! Leider wohnen wir im Ausland (Schweden), also schwierig mit den Notfellchen aus Deutschland. Aber ich halte die Augen auf in lokalen Facebookgruppen/Kleinanzeigen.

Werden in 2 Wochen auch wieder ins Katzenheim. Wegen Corona muss man da jetzt Termine vorbuchen und die sind bis dahin voll. Laut den Mitarbeiten kommen in den nächsten Wochen auch mehr ältere Katzen ins Heim, die momentan noch auf der Warteliste sind (bis die Kitten alt genug sind um entlassen werden können).

Wir wollen dann auch nochmal nach der Behandlung der FORL-Katze nachfragen, sofern sie noch da ist. Leider vermutlich schon, die arme ist schon seit Februar im Heim. Vielleicht scheint das ja doch irgendwie fuer uns machbar. Aber es ist halt einfach verdammt teuer. Allein die Krankenversicherung fuer zwei "Senioren" ist schon nicht billig und da sind ja jährliche Untersuchungen, Impfungen, oder Zahnsteinentfernung nicht mal mit drin. Das Infomaterial vom Tierheim gibt an man muss schon dazu bereit sein umgerechnet bis zu 1000EUR/Jahr fuer eine FORL Behandlung auszugeben (klar, wenn die eigene Katze krank wird zahlt man das, aber eine FORL Katze aufnehmen?).
 
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Max Hase

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  • #13
Bis zu...
Wenn die Zähne alle draußen sind, kostet das nichts mehr. ;)
Die 1000 Euro ergeben sich aus Dentalröntgen plus folgende Zahbehandlung in Narkose einmal im Jahr. Das ist der Porsche unter den Behandlungen.

Man kann auch ganz simpel zum Hausdoktor gehen und erst mal gucken. Wenn der Röntgenbilder gut beurteilen kann, sieht der auch schon eine ganze Menge, kann eine Zahnbehandlung durchführen und Euch beraten.

Mein Mi hatte FORL, bevor es Dentalröntgen gab. Nach einigen Versuchen, das mit Antibiotika zum Stillstand zu bekommen, wurden alle Zähne gezogen, erst auf der einen, dann auf der anderen Seite. Eine Woche danach ging es ihm besser.
Die Fangzähne konnten zunächst drin bleiben und folgten ein paar Jahre später.
Geröntgt wurde konventionell.
Kann man auch heute noch so machen. Kostet deutlich weniger. Und ist nicht immer der schlechtere Weg.

Ich fange auch immer noch beim Hausdoktor an und gehe nur weiter, wenn das die Situation nicht bessert.
 
merteuille

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  • #14
Es gibt heutzutage auch schon schlaue TÄ, die bei FORL gleich alle Zähne ziehen.
Dann hat man keine Folgekosten mehr.

Und FORL breitet sich sowieso aus, also im Endeffekt hat man das selbe Ergebnis.
 
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MongolianDeathWorm

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  • #15
Danke nochmal fuer eure lieben Antworten! Heute war endlich unser Termin im Katzenheim und die FORL-Katze wurde tatsächlich mittlerweile adoptiert - ich hoffe sie hat jetzt ein schönes zu Hause gefunden. :)

Aber leider sind obdachlose Katzen ja keine Mangelware. Wir haben heute aber einen Kater im gleichen Alter gefunden, mit dem wir es versuchen möchten. Laut den Angestellten könnte er charakterlich eine gute Wahl sein, trotz des unterschiedlichen Geschlechts. Sind beides sehr defensive und zurueckhaltende Katzen, die aber gegenueber Menschen extrem zutraulich sind. Er hat sich auch gleich kraulen lassen, sitzt aber im "Einzelabteil" hinter ner Gittertuer, weil er in den grossen Räumen mit vielen anderen Katzen Angst hat. Anscheinend ist der Kater wohl ganz unten in der "Hackordnung" und wir glauben dass unsere Katze (Mina) ähnlich ist (daher wurde sie ja auch als Einzelkatze vermittelt...). Morgen besuchen wir ihn noch einmal und wollen ihn dann auch die nächsten Tage abholen.

Jetzt hoffen wir natuerlich dass das alles gut geht. Ich denke wir haben einen guten Plan was die Vergesellschaftung angeht (haben uns gut eingelesen und heute eine guenstige Gittertuerlösung vom Katzenheim empfohlen bekommen), aber es wird bestimmt nicht einfach. Bereitet mir schon ein bisschen Bauchschmerzen die beiden so zu stressen, aber wohl besser als es ueberhaupt nicht erst zu versuchen.
 
Quilla

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  • #16
Hey, das ist ja erstens mal toll zu hören, dass die FORL-Miezendame schon ein Zuhause gefunden hat. :smile: Das freut mich.

Und dass ihr einen gleichalten Kater gefunden habt, ist auch spitze. :yeah:
Ich finde "gleiches Geschlecht" hauptsächlich wichtig bei jüngeren Katzen, in der Sturm-und-Drang-Phase.
Bei "älteren Semestern" nicht mehr so. (nur meine persönliche Meinung)

Wisst ihr etwas über die Vergangenheit des Katers? Ist er ein Abgabe- oder Fundtier?

Macht euch keinen Stress. Wenn ihr sogar schon eine Gittertür-Lösung habt, dann seid ihr gut gerüstet.
Ihr braucht noch Feliway, Zylkene ........ und Beruhigungstee für euch. ;)

Ich wünsch euch alles Gute und würde mich total freuen, hier weiter mitlesen zu dürfen, wie es bei euch läuft (falls ihr den Kater dann tatsächlich zu euch holt). :) :)
 
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MongolianDeathWorm

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  • #17
Hier ein kleines Update: Wir haben den Kater letzte Woche schon geholt. Wir dachten, es bringt ja nichts das ganze herauszuzögern. Leider mussten wir mit ihm gleich am Mittwoch zum Tierarzt, wahrscheinlich hat er eine Allergie. Aber ist natuerlich schade, dass wir den Armen nach ein paar Tagen wieder in die Transportbox stecken mussten. Es ist echt schwierig einzuschätzen, wie es ihm geht. Manchmal läuft er noch geduckt mit eingezogenem Schwanz herum, und manchmal springt er selbstbewusst und aufrecht durch die Gegend.

Er hat unsere alte Katze schon ein paar mal durch die Tuerspalte gesehen und ueberraschenderweise scheinen sich die beiden relativ egal zu sein. Wenn wir Handtuecher austauschen (Geruchsprobe) wird dann 10sek am Handtuch geschnuppert und dann ist es uninteressant. Seit Gestern haben wir eine Gittertuer drin. Die beiden beobachten sich hin und wieder fuer ein paar Minuten, es wurde ein bisschen geknurrt und gefaucht (mit Betonung auf bisschen, der Kater hat vielleicht 2-3 Mal kaum hörbar gefaucht), aber ansonsten sind sie ganz cool mit der Situation. Fressen auch problemlos in Sichtweite der Gittertuer, ca 3 Meter entfernt voneinenander. Unsere alte Katze sitzt manchmal auch direkt an der Tuer, während der neue Kater ein bisschen Abstand hält. Ich denke das sind soweit aber gute Voraussetzungen und bin optimistisch dass die beiden sich vertragen werden.
 
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MongolianDeathWorm

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  • #18
Nach langer Zeit möchte ich noch mal ein Update geben, vielleicht hilft es ja jemandem, der nach Langzeiterfahrungen sucht.

Insgesamt funktioniert es sehr gut mit den Beiden und wir bereuen auf keinen Fall, dass wir den Kater dazugeholt haben. Beste Freunde sind sie trotzdem nicht (und kuscheln zum Beispiel nicht) und der Kater geht auch mal ein paar Schritte zurueck wenn die beiden sich zu Nahe kommen. Aber insgesamt glaube ich die beiden schätzen einander. Sie sind auch oft zusammen unterwegs, beschnuppern sich, sitzen/schlafen nebeneinander, oder gucken was der andere so macht. Es wird auch zu 95% nur ein Klo benutzt (von mehreren identischen Klos!). Ab und an streiten sie sich auch mal, alle paar Wochen, aber das ist dann auch schnell wieder vergessen.

Der Eingewöhnungsprozess war aber langwierig und nicht einfach und hat uns zeitweise viele Sorgen bereitet. Nach dem die Gittertuer rauskam ging es 1-2 Wochen wunderbar, und dann auf einmal gar nicht mehr. Vielleicht was alles aber auch komplizierter bei uns, da der Kater Gesundheitsprobleme bekam und Tierarzt, Tabletten und Desinfektionsmittel die Eingewöhnung nicht erleichtert haben. Wir wohnen auch in einer relativ kleinen Wohnung und waren daher selbst ein bisschen gestresst (was sich sicherlich auch auf die beiden auswirkt). Es hat schon eine Weile (2-3 Monate) gedauert bis sich alles einigermassen eingependelt hatte. Aber wir sind froh dass wir durchgehalten haben. :)
 

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