Abschied von meinem geliebtem Fetti

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Minizoo

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19. Februar 2015
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Hallo liebe Community,

leider bin ich neu hier aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Ende 2013 wurde bei meinem Kater nach dem er jedesmal sein Essen erbrochen hat eine Gastritis festgestellt, die heute aber nicht mehr das Problem ist. Als er Anfang 2014 deshalb das letzte mal in Behandlung hatte ich die TA darauf angesprochen das er Mundgeruch hat. Sie sagste mir damals das die Zähne gemacht werden müssen aber nicht sofort. Vor ca. fünf Wochen fing er an immer die Zungenspitze raus hängen zu lassen. Nach etwa einer Woche ging ich zum TA. Der mir sagte der Zahnstein muss entfernt werden zudem seien zwei zähne Vereitert. Gesagt getan, letzte Woche Dienstag wurde er operiert also die zwei Zähne entfernt und der Zahnstein. Als die Ärztin mich während dieser Behandlung anrief und sagte der Eiter sei ihr nur so entgegen gekommen und sie würde die Zähne und eine Gewebeprobe gerne ins Labor schicken willigte ich natürlich sofort ein. Diesen Montag das was ich nicht gehofft hatte. Tumor. Meine TA schickte mich nach Hofheim in die Tierklinik. Dort war ich dann gestern. Er hat einen Tumor (plattenepithelkarzinom) direkt am Kieferknochen und man kann nichts für ihn tun.

Soll ich Ihn wirklich einfach so aufgeben? Habe jetzt viel über Naturheilverfahren gelesen. Hat jemand von euch Erfahrung damit? selbst wenn ich ihm das ganze einfach nur etwas erleichtere. Noch frisst er einigermaßen, bekommt Metacam.


Habe meinen Fetti( Spitzname weil er mal gut genährt war) das erste mal gesehen da hatte er nicht mal ein fell kurz nach der Geburt. Bekommen habe ich ihn dann mit 8 Wochen. In diesem Jahr wäre er 11 geworden. Es tut so weh. habe ständig das Bild vor mir wie ich den letzten Gang mit ihm zum TA gehe um ihn einschläfern zu lassen, wobei ich ihm das gerne ersparen würde denn er hat in den letzten Wochen genug mitgemacht. würde ihn gerne zu Hause für immer einschlafen lassen aber meine TA macht das nicht und sonst findet man keinen wenn man dort nicht in Behandlung war. Kennt denn jemand einen TA in Frankfurt/ Main den ich mal darauf ansprechen könnte.

Außerdem habe ich dazu noch mein Krümel. Sie ist weiblich, aus dem gleichen Wurf und hängt total an ihrem Bruder. Was mache ich mit Ihr wenn er nicht mehr da ist?
Soll ich eine neue katze holen? Aber daran kann und will ich im Moment nicht denken.

Vielleicht habt ihr ein paar Ratschläge für mich, denn es tut einfach nur so Unglaublich weh.
 
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Petra-01

Petra-01

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Ich glaube nicht daß man medizinisch noch etwas machen kann oder machen sollte außer die Schmerzen nehmen.

Versuch doch bitte die Zeit die ihr noch habt so schön wie möglich zu machen. Verwöhne ihn so gut es geht und verbringe so viel Zeit wie es geht mit ihm.

Für Katzen zählt nicht die Zeit in Tagen und Jahren sondern die Lebensqualität. Sie leben jeden einzelnen Tag neu, immer nur den einen Tag.
Versuch ihm noch so viele gute Tage zu machen wie es geht.

Versuch auch nicht zu traurig zu sein denn das merkt er auch.

Ich kann die leider keinen TA in deiner Nähe sagen der Hausbesuche macht, ich hoffe da kann noch jemand aus der Nähe helfen?

Kauf dir bitte Rescue Tropfen für dich selber, die beruhigen und helfen dir das besser auszuhalten, mein Tipp für dich.
 

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