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FIP Diskussionen und Fragen zur Diagnose Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), dem Coronavirus und Symptomen

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 17.09.2017, 22:55
  #1
JimmLee
Neuling
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 2
Unglücklich Dringend Hilfe nötig! Hat er wirklich FIP?

Hallo liebe Community![/SIZE][/SIZE]
Ich wende mich nun an euch, da ich hoffe, Jemand hatte mal die selbe Erfahrung gemacht bzw. macht sie gerade auch durch.
Es geht um meinen 13 Monate alten Kater "Gimli", eine EKH. Ich habe ihn Dezember letzten Jahres (2016) aus einem Katzenschutzbund geholt.
Der Kleine war bis vor 3 Wochen lebensfroh, verfressen und sehr wild.

Nun hat er vor 3 Wochen angefangen, das Essen zu verweigern und apathisch auf dem Stuhl zu liegen . Das war natürlich bei ihm so auffällig, dass wir zum TA gefahren sind und es stellte sich angeblich raus, er habe eine Katzen-Grippe, die gerade rum geht. Fieber hatte er auch (40°C) und er wog 4 Kg.
Also bekam er ein fiebersenkendes Mittel (Tolfedine) und Antibiotikum (Convenia) gespritzt. Zuhause sollte ich ihm Metacam verabreichen und dann sollte es ihm bald besser gehen. Nur leider wurde mir nicht gesagt, dass man Metacam nicht auf nüchternem Magen geben solle und so gab ich ihm immer und ihm ging es von Tag zu Tag schlechter. Er fing an nichts mehr zu trinken und seine Augen wurden glasig.
Also fuhr ich mit ihm zu einem zweiten Tierarzt und wieder hatte er Fieber (diesesmal 41°C). Wieder bekam er Tolfedine gegen das Fieber. Der TA erklärte mir, dass er ein Langzeit-AB bekommen hatte, so dass er kein anderes AB spritzen könne, da dies 14 Tage erst einmal noch in Gimli aktiv sei. Ich nahm Gimli wieder mit nach Hause und Abends fraß er endlich wieder was. Ich habe mir ein Thermometer gekauft und führte Liste über seine Temperatur. Diese war drei Tage lang total ok, bis dann am vierten Tag wieder Fieber ausbrach. Also wieder hin und die gleiche Prozedur. Doch jetzt machte der TA ein Blutbild :

Auffällig war:
ALKP (Alkalische Phosphatase) & BUN (Harnstoff) niedrig (20 U/L & 17mg/dL)
Globulin war erhöht (5.4 g /dl)
Granulozyten auch erhöht (14,5 *10^9 /L)
Albumin war auf 2,8 also noch im Normalbereich

Der Tierarzt sagte mir, dass es FIP sein könnte, vorallem wegen seiner Vorgeschichte (Tierheim, Stress) und des ALBUMIN-GLOBULIN Verhältnisses. Es ist nicht diagnostiziert worden, es besteht nur Verdacht.
Das war wirklich ein riesen, großer Schreck und eines der schlimmsten Tage. Ich informierte mich genauer über Krankheit und Blutwerte, aber wirklich weiter kam ich nicht. Doch ich zweifel ein wenig daran, dass es FIP sein könnte, da der HCT Wert ziemlich normal war und bei FIP sei der wohl viel zu niedrig.
Nunja also nahm ich Gimli wieder mit nach Hause und sollte ihm 3 mal täglich Novalgin Tropfen geben, bis die bestellten Tolfedine Tabletten ankommen. Das war furchtbar, ich gab ihm die Tropfen über eine Mundspritze und er fing an danach so stark zu sabbern. Ich konnte ihm nichts mehr geben, kein Wasser, kein Futter über die Spritze. Schon wenn er die Spritze sah, sabberte er. Der Anblick war wirklich nicht schön. Gimli aß immer noch nicht viel (Etwas am Morgen), seine Augen bekamen einen roten Rand, er wurde apathischer und sein Fieber kam Morgens wieder und Abends war es wieder weg. Er fing an zu zittern und vorallem nichts mehr zu trinken. Als wir die Tabletten abholen sollten (3 Tage später) war er total dehydriert, trotz Versuch ihm irgendwie Flüssigkeit zu verabreichen . Er bakam eine Infusion und ein Mittel Medrate Solubile 125mg (Was das ist, hat er mir nicht gesagt). Er hat 400 Gramm abgenommen und braune Punkte im Auge bekommen.
So hat er zu all dem auch noch eine Entzündung in den Augen bekommen. Die sei aber sekundär und ich solle deswegen erst in 6 Tagen nochmal mit Gimli rein kommen. Novalgin sollte ich nicht mehr geben, einfach nur noch Fieber messen und beobachten ("Weniger ist manchmal mehr" sagte der TA). Die Tolfedine Tabletten bekam ich dennoch mit und soll diese 3 Tage lang geben falls seine Temperatur über 39,9 steigt.
Es ist jetzt alles 4 Tage her und Gimlis höchste Temperatur war 39,3.
Ihm geht es etwas besser. Er ist zwar noch viel am pennen aber nicht mehr so apathisch. Morgens hat er Hunger und er trinkt wieder normal bis viel. Das einzige was sehr auffällt, ist, dass er überall gegen läuft, sehr wackelig auf den Beinen ist und kraftlos. Will er irgendwo runter springen kommt er auf der Seite auf. Ich werde nun Morgen dringend wegen der Augenentzündung hin und dem TA die Messergebnisse mitteilen. Ich hoffe er kann mir nun mehr sagen.

So viel zu Gimlis Verlauf, nun frage ich euch, ob euch das evtl. selber bekannt vorkommt. Oder kennt ihr Krankheiten, die ähnlich verlaufen? Muss es wirklich FIP sein, denn es sieht mir alles noch zu schwammig aus.
Falls ihr Fragen habt, bitte stellen, ich werde sie so schnell wie mögich beantworten :-)
Vielen, lieben Dank im Vorraus von mir und Gimli
Ronja
JimmLee ist offline  
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Alt 18.09.2017, 07:40
  #2
Motzkatze
Forenprofi
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 1.276
Standard

Kannst du gesamten Ergebnisse des Blutbildes hier reinstellen?

Ich würde den kleinen in eine gute Tierklinik bringen und richtig durchchecken lassen, falls es kein FIP ist, finden die Tierärzte da vielleicht heraus was er hat.
Motzkatze ist offline  
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Alt 18.09.2017, 14:24
  #3
Lehmann
Forenprofi
 
Lehmann
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.305
Standard

Ich finde ebenfalls, dass der TA nicht genug Energie in die Diagnosefindung steckt. Der macht eine 0815 Behandlung, und ich finde, in anbetracht des Krankheitsbildes und der langen Zeit, die die Katze schon erkrankt ist, müsste etwas mehr passieren. Entweder eine auf Katzen spezialisierte Praxis oder eine gute Tierklinik würde ich jetzt schon aufsuchen ...
Lehmann ist offline  
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fip, katzenkrankheiten

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