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Alt 22.02.2018, 12:00   #1
mausi1305
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Unglücklich Katzen verstehen sich nicht mehr 😔

Hallo
Kurz zu unserer Geschichte

Eine Katze von uns mussten wir im Oktober 2017 leider erlösen wegen der schweren Herzkrankheit HCM 😔😔
Ihre Schwester Philly fiel in eine schwere Depression, deswegen dachten wir wir holen ihr wieder einen neuen Spielkammeraden dazu, und holten im November Balu mit 12Wochen zu uns.
Meine Katze Philly fast 5Jahre und der kleine Balu fast 7Monate alt verstehen sich plötzlich nicht mehr.
Balu kam im November zu uns und nach einwandfreien zzsammenführung verstanden sie sich nach knapp 5Tagen sehr gut und lagen auch schon zusammen auf der Couch und putzten sich gegenseitig.
Seid Dezember beisst der kleine Balu die Katze Philly ständig in die hüfte und in den Hals so das sie schreit und er aber nicht schnell wieder los lässt.Sie traut sich nicht mehr vom Kratzbaum runter weil er sie gleich attakiert. Wir haben Balu im Februar kastrieren lassen in der Hoffnung das es besser wird aber leider ohne Erfolg es wird eigentlich täglich schlimmer :-(
Muss ich den kleinen Mann wieder abgeben? Wir haben schon mit Feliway Stecker probiert und einen Psychologen aufgesucht der uns Bachblüten gegeben hat aber alles ohne Erfolg.
Bin am verzweifeln ehrlich gesagt 😔😔
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Alt 22.02.2018, 12:14   #2
Maiglöckchen
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Ihr habt leider keine sehr gute Kombination ausgesucht. Ein rauflustiger Habwüchsiger zu einer erwachsenen Katze im mittleren Alter - wie seid Ihr denn auf die Idee gekommen? Warum habt Ihr denn keine weibliche, soziale Katze im passenden Alter dazu geholt?

Ihr könntet ggf. darüber nachdenken, ihm einen gleichaltrigen Raufkumpel an die Seite zu stellen. In der Hoffnung, dass die ältere Katze dann ihre Ruhe hat.

Eine andere Lösung wüsste ich da nicht.
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Alt 22.02.2018, 12:24   #3
tiedsche
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Mit Bachblüten werdet ihr nicht weiter kommen. Besonders fit scheint die angesprochene Therapeutin ja nicht zu sein

Der Kater ist doch hoffentlich wenigstens kastriert?
Zitat:
Ihr könntet ggf. darüber nachdenken, ihm einen gleichaltrigen Raufkumpel an die Seite zu stellen. In der Hoffnung, dass die ältere Katze dann ihre Ruhe hat.
Ich kann mich Maiglöckchen nur anschließen
Der Kater ist mit seinen 7 Monaten gerade in der Pubertät und wird Kater.
Als Jungkater testet er jetzt seine Grenzen und Möglichkeiten und platzt vor Kraft.
Eine erwachsene Katzendame ist damit als alleinige Ansprechpartnerin überfordert und meist können Kätzinnen dieses Gerangel eh nicht leiden.
Mit dem Rückzug deiner Katze wird der Kater noch frustrierter werden...

Hier ein wenig grundsätzliche Infohttp://haustierwir.blogspot.de/2011/...zen-kater.html
Bei euch kommt noch der Altersunterschied und die Pubertät dazu

Ein zweiter kastrierter Jungkater ab 6 Monaten, der nicht zum Mobbing neigt wäre eine Option um deine Kätzin zu entlasten. ansonsten würde ich über eine Abgabe zu einem anderen Jungkater nachdenken
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Alt 22.02.2018, 12:24   #4
mausi1305
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Ihr habt leider keine sehr gute Kombination ausgesucht. Ein rauflustiger Habwüchsiger zu einer erwachsenen Katze im mittleren Alter - wie seid Ihr denn auf die Idee gekommen? Warum habt Ihr denn keine weibliche, soziale Katze im passenden Alter dazu geholt?

Ihr könntet ggf. darüber nachdenken, ihm einen gleichaltrigen Raufkumpel an die Seite zu stellen. In der Hoffnung, dass die ältere Katze dann ihre Ruhe hat.

Eine andere Lösung wüsste ich da nicht.

Hallo,

meine Tieräztin meinte damals ich sollte einen Männlichen Kater nehmen und einen nicht älter als 12Wochen wegen dem Mutterschutz! Das merkwürdige ist das sie sich bis am Anfang also knapp 1Monat super verstanden haben.

Auch in Facebook wurde geraten lieber ein jungen Kater dazu zu geben, weil angeblich zwei Weibchen immer Zickenkrieg führen wenn sie keine Geschwister sind.
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Alt 22.02.2018, 12:33   #5
mausi1305
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Mit Bachblüten werdet ihr nicht weiter kommen. Besonders fit scheint die angesprochene Therapeutin ja nicht zu sein

Der Kater ist doch hoffentlich wenigstens kastriert?

Ich kann mich Maiglöckchen nur anschließen
Der Kater ist mit seinen 7 Monaten gerade in der Pubertät und wird Kater.
Als Jungkater testet er jetzt seine Grenzen und Möglichkeiten und platzt vor Kraft.
Eine erwachsene Katzendame ist damit als alleinige Ansprechpartnerin überfordert und meist können Kätzinnen dieses Gerangel eh nicht leiden.
Mit dem Rückzug deiner Katze wird der Kater noch frustrierter werden...

Hier ein wenig grundsätzliche Infohttp://haustierwir.blogspot.de/2011/...zen-kater.html
Bei euch kommt noch der Altersunterschied und die Pubertät dazu

Ein zweiter kastrierter Jungkater ab 6 Monaten, der nicht zum Mobbing neigt wäre eine Option um deine Kätzin zu entlasten. ansonsten würde ich über eine Abgabe zu einem anderen Jungkater nachdenken


Ja der Kater wurde am 7.Februar 2018 kastriert und die Dame im Haus ist sowieso seid ihrem 6Lebensmonat kastriert.
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Alt 22.02.2018, 12:33   #6
tiedsche
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tiedsche
 
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Zitat:
meine Tieräztin meinte damals ich sollte einen Männlichen Kater nehmen und einen nicht älter als 12Wochen wegen dem Mutterschutz! Das merkwürdige ist das sie sich bis am Anfang also knapp 1Monat super verstanden haben.

Auch in Facebook wurde geraten lieber ein jungen Kater dazu zu geben, weil angeblich zwei Weibchen immer Zickenkrieg führen wenn sie keine Geschwister sind.
Da hast du leider auf Menschen gehört, die ihr Katzenwissen beim Lotto gewonnen haben.
TÄ werden für medizinische Probleme ausgebildet. Verhalten von Hauskatzen gehört nicht zum Ausbildungsprogramm. Da kannst du auch deinen Nachbarn befragen. Wenn du Glück hast kennt der sich vielleicht besser aus.

Ich hab immer Mädelsgruppen gehabt. Dieses Zickengefasel kann ich bald nicht mehr hören! Mädels sind anders als Kater aber nicht zickig. Und wenn, dann sind es einzelne Damen oder einzelne Herren.

Welpenschutz gibt's weder bei Katzen, noch bei Hunden. Allerdings sind Kitten oft schneller integrierbar. AAAAAAber das Problem verschiebt sich halt nur bis die Kleinen erwachsen werden, wie man bei dir wieder sieht.
Kinder sind Kinder und Erwachsene sind Erwachsene. Deshalb lief es bei dir glücklicherweise erst mal gut (was auch nicht überall der Fall ist, weil nicht jede erwachsene Katze das aufdringliche Kleingemüse auf Dauer erträgt)) und jetzt wird's stressig für alle,
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Alt 22.02.2018, 12:35   #7
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Der Kater wurde ja gerade erst kastriert.
Bis sich die Hormone abbauen dauerts nach der Kastra aber noch 6-8 Wochen.
Dann kann sich das Problem etwas entschärfen, allerdings bleibt das Grundproblem trotzdem bestehen.
Zur Zeit solltest du den Kleinen halt gut auspowern, damit er die Katze nicht zusehr drangsaliert.
Zusätzlich der Katze Rückzugsplätze schaffen und ihr zur Seite stehen, wenn der Kater sie nicht in Ruhe läßt .
Aber bitte nicht bemitleiden, sondern ihr nur den Rücken stärken.

Damit löst du aber nicht das Problem. Eine Lösung muß langfristig trotzdem her
Zitat:
Ja der Kater wurde am 7.Februar 2018 kastriert und die Dame im Haus ist sowieso seid ihrem 6Lebensmonat kastriert.
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Alt 22.02.2018, 12:42   #8
mausi1305
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Der Kater wurde ja gerade erst kastriert.
Bis sich die Hormone abbauen dauerts aber noch 6-8 Wochen.
Dann kann sich das Problem etwas entschärfen, allerdings bleibt das Grundproblem trotzdem bestehen.
Zur Zeit solltest du den Kleinen halt gut auspowern, damit er die Katze nicht zusehr drangsaliert.
Zusätzlich der Katze Rückzugsplätze schaffen und ihr zur Seite stehen, wenn der Kater sie nicht in Ruhe läßt .
Aber bitte nicht bemitleiden, sondern ihr nur den Rücken stärken.

Damit löst du aber nicht das Problem. Eine Lösung muß langfristig trotzdem her

Ja also wir sind sowieso gerade auf der Suche nach diner größeren Wohnung und dann wollen wir uns sowieso noch einen Spielkollegen für den kleinen Mann holen.
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Alt 22.02.2018, 12:43   #9
Maiglöckchen
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Das sehe ich genauso, ihr habt da leider ziemlich schlechte Ratgeber gehabt. Es gibt nur sehr, sehr wenige Tierärzte mit Spezialisierung auf Katzen und Katzenverhalten und die hätten Euch mit Sicherheit etwas anderes geraten.

Und bei Facebook tummelt sich so mancher, der von Katzen weniger Ahnung hat als ich von Kernphysik.

Du siehst Du gerade selbst, dass die Kombi nicht funktioniert, dass Katerchen raufen will, die Katze aber genervt und frustriert ist.

Du hattest doch vorher eine Kombi aus zwei Katzen, die offenbar gut funktioniert hat, also nix mit Zickenkrieg. "Krieg" gibt es nur, wenn man Katzen auswählt, die vom Charakter her nicht zueinander passen und zwar sowohl zwischen Katzen als auch zwischen Katern, die können nämlich auch arg ungemütlich werden, wenn man ihnen jemand vor die Nase setzt, der nicht zu ihnen passt.
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Alt 22.02.2018, 12:58   #10
mausi1305
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Der Kater wurde ja gerade erst kastriert.
Bis sich die Hormone abbauen dauerts nach der Kastra aber noch 6-8 Wochen.
Dann kann sich das Problem etwas entschärfen, allerdings bleibt das Grundproblem trotzdem bestehen.
Zur Zeit solltest du den Kleinen halt gut auspowern, damit er die Katze nicht zusehr drangsaliert.
Zusätzlich der Katze Rückzugsplätze schaffen und ihr zur Seite stehen, wenn der Kater sie nicht in Ruhe läßt .
Aber bitte nicht bemitleiden, sondern ihr nur den Rücken stärken.

Damit löst du aber nicht das Problem. Eine Lösung muß langfristig trotzdem her


Was ich aber nicht versteh ist wenn wir nicht zuhause sind machen sie gar nichts da verstehen sie sich, schläft jeder auf seinem schlafplatz... oder gehen in der Wohnung herum... Nur wenn wir mit Ihm Raum Sind dreht der kleine Mann durch und attakiert sie.... Wir wissen das ganze weil wir unsere Wohnung Videoüberwachen.
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Alt 22.02.2018, 13:00   #11
tiedsche
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Zitat:
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Ja also wir sind sowieso gerade auf der Suche nach diner größeren Wohnung und dann wollen wir uns sowieso noch einen Spielkollegen für den kleinen Mann holen.
Super.
Dann haltet den jungen Mann in der Zwischenzeit mal schön auf Trab, damit sich keine Mobbingroutine einschleichen kann. Das geht bei frustrierten Jungkatern, die nicht ausgebremst werden recht flott

Bei der Auswahl eines Kumpels bitte nicht wieder ein Kitten aufschwatzen lassen. Der Kater sollte körperlich und psychisch auf Augenhöhe mit eurem Kerlchen agieren können.
Auch wichtig: Such einen Kater aus, der in einer gemischten Gruppe lebt und wo man sehen kann , dass er schwächere Katzen nicht mobbt.
Es besteht sonst immer das Risiko, dass deine Kätzin sonst zwei verzogene Lümmel an der Backe hat
Eine Pflegestelle ist immer ein guter Anlaufpunkt, wenn man ein Tier mit einem speziellen Charakter braucht
(Zu finden zB Hier: https://www.katzen-forum.net/wohnungskatzen-in-not/
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Alt 22.02.2018, 13:09   #12
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Zitat:
Was ich aber nicht versteh ist wenn wir nicht zuhause sind machen sie gar nichts da verstehen sie sich, schläft jeder auf seinem schlafplatz... oder gehen in der Wohnung herum... Nur wenn wir mit Ihm Raum Sind dreht der kleine Mann durch und attakiert sie.... Wir wissen das ganze weil wir unsere Wohnung Videoüberwachen.
Interessant.
Da bin ich jetzt aber leider auch überfragt.

Ideen
1. Es könnte sein, dass euer Verhalten ihn dazu aufstachelt sie zu ärgern.
Vielleicht habt ihr mit Spielangeboten auf ihn reagiert um ihn von der Kätzin abzulenken, wenn er sie geärgert hat? Oder ihr habt zufällig solche Situationen für Angebote genutzt?
Dann habt ihr falsch positiv verstärkt und er hat gelernt: Ärger ich die Katze beschäftigen sich meine Leute mit mir.....?
(Ich hab solchen Blödsinn auch mal gemacht. Immer wenn eine Katze die andere neben mir auf dem Sofa geohrfeigt hat, hab ich ihr Leckerlis aus der Küche geholt - weil ich ihre schlechte Laune besänftigen wollte. Den Zusammenhang hab ich aber erst viel später gesehn )
2. Eifersucht ist es ja eher nicht, wenn er früher nicht so reagiert hat, vermute ich

Wurde er kastriert bevor er dieses Verhalten gezeigt hat oder zeigte er das Verhalten vor der Kastra?
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Geändert von tiedsche (22.02.2018 um 13:17 Uhr)
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Alt 22.02.2018, 13:25   #13
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Zitat:
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Interessant.
Da bin ich jetzt aber leider auch überfragt.

Ideen
1. Es könnte sein, dass euer Verhalten ihn dazu aufstachelt sie zu ärgern.
Vielleicht habt ihr mit Spielangeboten auf ihn reagiert um ihn von der Kätzin abzulenken, wenn er sie geärgert hat? Oder ihr habt zufällig solche Situationen für Angebote genutzt?
Dann habt ihr falsch positiv verstärkt und er hat gelernt: Ärger ich die Katze beschäftigen sich meine Leute mit mir.....?
(Ich hab solchen Blödsinn auch mal gemacht. Immer wenn eine Katze die andere neben mir auf dem Sofa geohrfeigt hat, hab ich ihr Leckerlis aus der Küche geholt - weil ich ihre schlechte Laune besänftigen wollte. Den Zusammenhang hab ich aber erst viel später gesehn )
2. Eifersucht ist es ja eher nicht, wenn er früher nicht so reagiert hat, vermute ich

Wurde er kastriert bevor er dieses Verhalten gezeigt hat oder zeigte er das Verhalten vor der Kastra?
Das verhalten fing Ende Dezember an und im Februar wurde er erst kastriert.

Ojeeeee ja genau so habe ich es gemacht, sobald er sie attakiert hat oder es nur versucht hat habe ich die Angel geholt um Ihn abzulenken von der anderen Katze 😳😳😳
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Alt 22.02.2018, 13:41   #14
tiedsche
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Zitat:
Ojeeeee ja genau so habe ich es gemacht, sobald er sie attakiert hat oder es nur versucht hat habe ich die Angel geholt um Ihn abzulenken von der anderen Katze ������
Herzlichen Glückwunsch zur selbstgebastelten Misere
Das Grundproblem ist ein Jungkater, der nicht weiß wohin mit seiner Kraft und deshalb Madam ärgert und ihr habt dieses unerwünschte Verhalten leider auch noch unwissentlich verstärkt

Tja, das ist jetzt eine Pest- oder Colerasituation

Eigentlich mußt du das unerwünschte Verhalten jetzt strikt ignorien, um es ihm abzugewöhnen. Das heißt, wenn er die Katze ärgert wird ab sofort nicht mehr reagiert - weder positiv, noch negativ - da jegliche Reaktion unerwünschtes Verhalten verstärkt. Das könnte aber dauern, da Katzen sehr nachhaltig lernen und ungern gelerntes wieder verlernen
Er darf ab jetzt keinerlei Vorteile mehr haben, wenn er eure Katze ärgert.
Ihr müßt ihn aber trotzdem auspowern, damit kein Frust aufkommt. Also viel bespielen aber NIE dann, wenn auch nur im Ansatz die Katze im Blickpunkt seines Interesses ist. (Gucken reicht schon)


Leider ist in diesem Fall die Leidtragende die Katze. Also kann man nicht zuschauen wie er sie ärgert
Leider habe ich Verhaltenslehre nicht studiert und mir fehlt jetzt der Ansatz
Was ich jetzt tun würde, wäre Strafe statt Ignoranz im Sinn der 3Punkte Regel, weil man ja nicht zuschauen kann wie er die Katze mobbt....http://haustierwir.blogspot.de/2011/...kte-regel.html
Aber auch hier kann man viel falsch machen, wenn man falsch verstärkt oder zu heftig. Katzen sind hellwach, deshalb muß man auch als Mensch hellwach sein, wenn man mit solchen Manipulationen arbeitet

Ob das angenessen ist - ich bin sehr unsicher.
Userin Izz ist super was Lerntheorie angeht....schreib ihr doch mal ne PIN was sie meint
PS Ich hab sie selbst mal angeschrieben...ihre Meinung interessiert mich auch
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Geändert von tiedsche (23.02.2018 um 11:32 Uhr)
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Alt 22.02.2018, 16:51   #15
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So eine unerwünschte Verhaltenskette baut sich leider total schnell auf.
Ich weiß um das Problem, wegen meiner Hunde...trotzdem ist es mir auch bei den Katzen passiert; Volker jagt Izzy, wenn er gern etwas Beachtung hätte.

Und Tiedsche hat schon recht; das einzige, was eigentlichw irklich langfristig hilft, ist den Kater eben dabei/kurz danach nicht mehr zu beachten.
Auch "Strafe" ist übrigens je nach Tier durchaus Beachtung. Volker hat nämlich keine Leckerlis bekommen, sondern "Mecker". Aber hey, Volker hat ein breites Kreuz, und wenn Frauchen meckert und ihn ein bißchen mit Hände klatschen vor sich herjagt, dann ist wenigstens was los.

Als mir also aufging, was hier passiert...also naja, es gibt hier keine langen Warnungen mehr. Ich sehe einfach zu, das ich die Katzen in unterschiedliche Räume kriege, und dann schließe ich eine Tür dazwischen. Und ich bin dann NICHT bei Volker, sondern er darf sich ganz allein die nächsten 30min langweilen.
Ich achte allerdings (nicht erst) seitdem wirklich sehr gut darauf, das Volker sein Entertainmentprogramm trotzdem bekommt. Er hat fest eingeplante Zeiten zur Bespaßung, und da fahre ich auch richtig auf (wir haben den Keller als Katzenentertainmentraum umgebaut ).
Hier zeigt das Wirkung.
Volker jagt Izzy kaum noch.

Bei der TE würde mir auch nicht wirklich etwas anderes einfallen. Den Kater gut auslasten (nicht nur körperlich, sondern besonders auch den Kopf beschäftigen....bei Jagdspielen/Angel wird viel Adrenalin ausgeschüttet, das noch lange im Körper aktiv ist....das ist in solchen Zeiten leider kontroproduktiv). Keine Aufmerksamkeit mehr während/kurz nach solchen Jagereien. Notfalls muß mane ben vorher schon eingreifen, die Katzen abends gleich bei Rückkehr der Menschen trennen (für ein paar Tage, bis sich eine andere Routine eingebürgert hat).

Und bei allem was man erreicht, ändert es nichts am Grundproblem hier. Hier ist ein gelangweilter Jungkater, der für eine "erwachsene Dame" die falsche Gesellschaft ist, ihr mit seiner übermütigen Art gepflegt auf die Nerven geht.
Andersrum kann der Kater ja nichts dafür: er ist einfach ein junger Bengel, der eigentlich einfach einen anderen jungen Bengel an der Seite braucht.
Alles was nicht "ein zweiter junger Kater dazu" ist, ist nur ein fauler Kompromiss. Sorry....aber so ist es ja nun mal.
__________________
---
♡liche Grüße, Izz
und Felle
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