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Tierärzte Alles um den Besuch beim Tierarzt

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 19.12.2008, 11:48
  #16
Uli
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Zitat:
Zitat von Katzenschutz Beitrag anzeigen
Was nutzt es, wenn man eine schwarze Katze findet, die dann in einem Ohr das Wort Chip tätowiert hat, der Mikrochip funktioniert nicht und bei Tasso werden dann 4000 schwarze Katzen ausgeworfen, die das Wort Chip tätowiert haben ?
Das darf man bei Tasso auch nicht angeben, dass das Wort Chip tätowiert ist. Es soll nur dem Finder einen Hiweis geben, bzw. dem TA, TSV oder TH dem das Tier abgegeben wird.
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Alt 19.12.2008, 11:50
  #17
Shamilla
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Zitat:
Zitat von Uli Beitrag anzeigen
Das darf man bei Tasso auch nicht angeben, dass das Wort Chip tätowiert ist. Es soll nur dem Finder einen Hiweis geben, bzw. dem TA, TSV oder TH dem das Tier abgegeben wird.
Und was ist, wenn der Chip tatsächlich kaputt ist, nicht gefunden wird oder sonst was ist?
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Alt 19.12.2008, 11:51
  #18
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von romulus Beitrag anzeigen
Unsere beiden haben richtige Tatoos in den Ohren mit Buchstaben und Ziffern (und den chip sowieso). Wie wichtig eine Tätowierung ist, zeigt uns doch gerade dieses Beispiel - wäre da ein Tatoo zu erkennen, hätte man den Kater längst einem TA oder TH vorgestellt, um den Besitzer zu finden!

Wir tätowieren auch jeden Streuner, den wir einfangen, mit einer ganz individuellen Kodierung. Und erfassen jede über uns kastrierte Katze mit OP-Datum, kompletter Anschrift (Halter oder Futterstelle), genauer Farbbeschreibung, Geschlecht usw. bei uns. Tasso hat die Info, wie wir tätowieren lassen.

Es kam schon x-mal vor, dass ehemalige Streuner wo zuliefen, die Täto von den Findern ausgelesen wurden und wir so erfahren haben, wo die Katzen jetzt sind - also selbst bei Katzen ohne wirklichen Besitzer.


Der richtige Weg für Privatkatzen - ob Freigänger oder nicht - ist meiner Ansicht nach : direkt nach Aufnahme (falls noch nicht passiert) chipen lassen und bei Tasso anmelden, dann hat auch ein Katzenbaby bereits eine "Identität".

Bei Erreichen der Geschlechtsreife dann bei der Kastration in BEIDEN Ohren tätowieren lassen, entweder nach dem System, welches der TA vorschlägt für seinen Bereich (TA-Kürzel, PLZ usw.) oder mit einer eigenen Kodierung - z.B. in einem Ohr ein Buchstabenkürzel und in dem anderen eine 3-4stellige Nummer - und dann diese Täto ebenso an Tasso durchgeben.

Dann hat die Katze optimalen Schutz. Selbst wenn die Täto unleserlich / teils unleserlich würde, hat sie noch den Chip. Funktioniert der Chip nicht mehr, hat man noch die Täto.

Ein Kennzeichnen mit nur einem Wort, was dann x Halter verwenden, macht wirklich keinerlei Sinn.
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Alt 19.12.2008, 11:54
  #19
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von Uli Beitrag anzeigen
Das darf man bei Tasso auch nicht angeben, dass das Wort Chip tätowiert ist. Es soll nur dem Finder einen Hiweis geben, bzw. dem TA, TSV oder TH dem das Tier abgegeben wird.


Warum nicht ? EBEN - weils keinen Sinn macht, tausende von identischen Tätos zu haben.

Die Tierärzte, TSV und Tierheime scannen Fundtiere automatisch inzwischen, der Hinweis ist also im Prinzip schlicht überflüssig.

Der Finder, der sieht, die Katze hat eine Kennzeichnung im Ohr, die individuell ist, kommt automatisch auf die Idee, dass die Katze einen Besitzer hat und kann mit der Tätonr. sich direkt an Tasso wenden - und blitzschnell den Besitzer ausfindig machen.

Unsere Tätos sind auch nach 20 Jahren noch wunderbar lesbar.
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Alt 19.12.2008, 11:57
  #20
Zugvogel
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Gibt es Erfahrungwerte, ab wann Tätowierungen unleserlich werden, besonders bei Katzen mit dunklen Ohren?
Eine unleserlich gewordene Tätowierung ist immer nutzlos, egal ob Wort oder Codierung.

Zugvogel
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Alt 19.12.2008, 11:58
  #21
Uli
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Ein Chip kann nicht kaputt gehen, das ist unmöglich. Das Auslesegerät ja, aber niemals der Chip, nicht einmal röntgen oder MRT macht dem Chip etwas aus. Der wird durch das Auslesegerät aktiviert, selbst die Sendeenergie für den Datenaustausch holt sich der Chip vom Auslesegerät. Wenn ein Chip einmal funktioniert hat, dann funzt der auch in tausend Jahren noch.
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Alt 19.12.2008, 12:03
  #22
Katzenschutz
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mal sehen, ob das klappt.... schade, müssen wir auf Freischaltung warten... mache aber noch ein besseres Foto.


Zitat:
Ein Chip kann nicht kaputt gehen, das ist unmöglich. Das Auslesegerät ja, aber niemals der Chip, nicht einmal röntgen oder MRT macht dem Chip etwas aus. Der wird durch das Auslesegerät aktiviert, selbst die Sendeenergie für den Datenaustausch holt sich der Chip vom Auslesegerät. Wenn ein Chip einmal funktioniert hat, dann funzt der auch in tausend Jahren noch.

Das stimmt nicht. Ein Chip kann durchaus nicht funktionieren, hatten wir schon mehrmals bei Katzen, die wir selbst haben chipen lassen. Er kann auch verlorengehen, auch schon vorgekommen. Nichts ist 100% sicher.

Und genau deshalb macht es keinen Sinn, eine Tätowierung, die auf die Katze hinweisen kann, so zu gestalten, dass sie weder registriert werden kann noch irgendeine Zuordnung möglich macht.
Angehängte Grafiken
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Geändert von Katzenschutz (19.12.2008 um 12:07 Uhr)
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Alt 19.12.2008, 12:10
  #23
romulus
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Gibt es Erfahrungwerte, ab wann Tätowierungen unleserlich werden, besonders bei Katzen mit dunklen Ohren?
Eine unleserlich gewordene Tätowierung ist immer nutzlos, egal ob Wort oder Codierung.

Zugvogel
Bei meinen beiden Katern sind die Tatoos nach mittlerweile 5 bzw. 7 Jahren nicht mehr eindeutig zu erkennen - aber die blaue Farbe ist in den Ohren deutlich zu sehen, d.h. ein potentieller "Finder" wird sie deshalb hoffentlich einem TA oder TH vorstellen und diese können dann den Chip lesen!
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Alt 19.12.2008, 12:12
  #24
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Eine unleserlich gewordene Tätowierung ist immer nutzlos, egal ob Wort oder Codierung.

Zugvogel

Das ist falsch.

Eine Tätowierung ist selbst dann noch IMMENS wichtig (ich wiederhole mich hier, einfach weiter oben nochmal lesen), wenn sie teilweise oder ganz nicht mehr lesbar wäre.


1.) Der Finder der Katze sieht, das Tier ist tätowiert und kommt erst dadurch auf die Idee, selbst oder mit Hilfe nach einem Besitzer zu suchen. Den Chip sieht er NICHT.

2.) Die Tätowierung ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass ein weibliches Tier kastriert wurde und erspart somit der Katze, selbst wenn der Halter nicht ausfindig gemacht werden kann, eine Vollnarkose und einen Bauchschnitt.

3.) Die Tätowierung, ob lesbar oder nicht (unsere sind absolut einwandfrei lesbar) bringt den Impuls, das Tier dem TH, TSV, TA vorzustellen - dieser wiederum hat mehr Erfahrung im Tätolesen und hat ein Scangerät, wird prüfen, ob die Katze einen Chip hat.
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Alt 19.12.2008, 12:12
  #25
Zugvogel
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Eine noch so unleserlich gewordene Tätowierung hat immer die Information, daß das Tier mal registriert war und wird Suchaktionen anders gestalten lassen, oder?

Tätowierung nach 20 Jahren noch zu entziffern???

Zugvogel
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Alt 19.12.2008, 12:14
  #26
Tossina
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Meine Beiden haben einen Chip, sind aber nicht tätowiert. Der TA hat mir damals davon abgeraten. Er meinte, wenn jemand eine Katze findet und es ihn interessiert, ob sie jemandem gehört, wird er zum TA gehen und prüfen lassen, ob sie einen Chip hat. Sollte es ihn nicht interessieren, wird die Tätowierung auch nichts nützen. Außerdem sagte er, dass die Tätowierung für Katzen sehr schmerzhaft sein soll und zudem auch irgendwann verblasst.

Ich fand das damals einleuchtend, bin mir aber heute nicht mehr so sicher. Ich würde meine Katzen jetzt nicht extra deshalb narkotisieren lassen, aber falls sie mal aus irgendwelchen Gründen eine Narkose bräuchten, würde ich mir überlegen, die Tätowierung noch nachzuholen.
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Alt 19.12.2008, 12:15
  #27
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Eine noch so unleserlich gewordene Tätowierung hat immer die Information, daß das Tier mal registriert war und wird Suchaktionen anders gestalten lassen, oder?

Tätowierung nach 20 Jahren noch zu entziffern???

Zugvogel

Ja. Wir haben einen Tierarzt, der mit einem Stift tätowiert. Er malt / schreibt also alles "aus". Die Zange macht nur einzelne Punkte, die auch - je nach Druck - unterschiedlich stark eingeprägt sind.

Aber auch Zangentätos sind - wenn von einem erfahrenen TA oder Helferin gemacht - durchaus gut lesbar.
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Alt 19.12.2008, 12:23
  #28
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von Tossina Beitrag anzeigen
Meine Beiden haben einen Chip, sind aber nicht tätowiert. Der TA hat mir damals davon abgeraten. Er meinte, wenn jemand eine Katze findet und es ihn interessiert, ob sie jemandem gehört, wird er zum TA gehen und prüfen lassen, ob sie einen Chip hat. Sollte es ihn nicht interessieren, wird die Tätowierung auch nichts nützen. Außerdem sagte er, dass die Tätowierung für Katzen sehr schmerzhaft sein soll und zudem auch irgendwann verblasst.

Ich fand das damals einleuchtend, bin mir aber heute nicht mehr so sicher. Ich würde meine Katzen jetzt nicht extra deshalb narkotisieren lassen, aber falls sie mal aus irgendwelchen Gründen eine Narkose bräuchten, würde ich mir überlegen, die Tätowierung noch nachzuholen.

Ja, lass es bitte nachholen, bei der nächsten Vollnarkose, die sowieso fällig wäre. Die Katzen merken in der Vollnarkose NICHTS davon. Im Gegensatz zum Chipen ohne Narkose - die dicke Nadel ist KEIN Zuckerschlecken für die Katzen... aber eben auch nur ein kurzer, wenn auch definitiv schmerzhafter Pieks, der wichtig ist. Wir lassen den Chip, wenn es zeitlich passt, auch lieber in Vollnarkose mitsetzen, z.B. bei Katzen, die wir aufnehmen und wo die Kastration direkt bevorsteht, warten wir diese ab und chipen dann in der Narkose.

Dein Tierarzt argumentiert absolut unlogisch. Die meisten Katzen, die zulaufen, werden nicht beim Tierheim etc. gemeldet, weil die Finder denken "och, die wurde bestimmt ausgesetzt" - LEIDER.

Um dieses "bestimmt ausgesetzt" nicht in die Köpfe geraten zu lassen, gibt es nur den Weg der Tätowierung, denn da SIEHT der Finder "oh, da stehen ja Nummern / Zahlen im Ohr".... also HAT sie zumindest mal Jemand gehört.

Und selbst wenn der Finder nicht so clever ist, er wird von Anderen darauf hingewiesen und so hast Du zumindest eine faire CHANCE, dass die Katze gemeldet wird. Die erheblich grösser ist als bei einer Katze, die optisch nichts hat, weder Halsband (was verloren gehen kann) noch Tätowierung.

Da müsste der Finder schon zum TA gehen wegen etwas Anderem UND der TA müsste, ohne Hinweis, automatisch scannen - auch wenn der Halter nichts davon erwähnt, dass er das Tier gefunden hat / es ihm zugelaufen ist...
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Alt 19.12.2008, 12:43
  #29
romulus
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romulus
 
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Zitat:
Zitat von Katzenschutz Beitrag anzeigen
J

Die meisten Katzen, die zulaufen, werden nicht beim Tierheim etc. gemeldet, weil die Finder denken "och, die wurde bestimmt ausgesetzt" - LEIDER.

Um dieses "bestimmt ausgesetzt" nicht in die Köpfe geraten zu lassen, gibt es nur den Weg der Tätowierung, denn da SIEHT der Finder "oh, da stehen ja Nummern / Zahlen im Ohr".... also HAT sie zumindest mal Jemand gehört.

Genau so ist es!

Unsere beiden Sternenkatzen hatten keinen Chip, weil es den damals noch gar nicht gab, sie waren nur in den Ohren tätowiert - und wenn ich nicht in einem Katzenforum von dem Chip erfahren hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, danach suchen zu lassen - ich hätte genau wie beschrieben gedacht, die Katze sei herrenlos oder ausgesetzt, weil sie kein Tatoo hat......

Und Leuten, die nie eine Katze hatten, geht es ja genau so!
romulus ist offline  
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Alt 19.12.2008, 12:55
  #30
Zugvogel
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Zitat:
Eine unleserlich gewordene Tätowierung ist immer nutzlos, egal ob Wort oder Codierung.
Zitat:
Das ist falsch.
Falsch nur insofern, daß man anhand der unleserlichen Markierung nicht zuordnen kann.
Allerdings nicht falsch, weil man sieht, daß die Findelkatze jemandem gehört.

Gibt es negative Erfahrung zum Chip selber (nicht der Lesbarkeit!)? Vielleicht im Körper wandern und behindern, Entzündungen, Diffundieren von Metallen in den Organsimus?

Zugvogel
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