Verträge, sind sie wirklich nichts wert?

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Dr.AT

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  • #41
Es ist gestern ja schon einige Male angesprochen worden, ob man hier nicht einen Mustervertrag verfassen könnte, der vor Gericht standhält, aber das ist dann für scheinbar doch ein zu großer Aufwand ???

Edit: Ich überprüf dann auch auf Rechtschreibfehler :)

Für das Standhalten gibt es leider bei solchen Verträgen keine 100% Garantie. Und zwar aus dem Grund, weil ein Richter sich komplett im Zuge seiner freien Beweiswürdigung darüber hinwegsetzen kann - über JEDEN Vertrag. Dann geht der Hickhack durch die Instanzen los, mit Rechtsbeugungsverfahren die eh in der Regel in die Hose gehen etc.

Viel wichtiger ist, dass das Tier in Sicherheit gebracht werden kann - die Besitzer die nachlässig mit einem Vertrag umgehen, haben oft keine Lust auf irgend welche Verfahren.

Machbar ist ein Vertrag immer. Den kann jeder für sich selbst prüfen lassen - mit dem Ergebnis, dass ein Anwalt feststellt, er hätte es anders formuliert (mit gleichem Inhalt :D ) und statt 80-100 Euro, ca. 500-700 Euro dafür nimmt. Nur als kleiner Hinweis.
 
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Susi

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  • #42
Für das Standhalten gibt es leider bei solchen Verträgen keine 100% Garantie. Und zwar aus dem Grund, weil ein Richter sich komplett im Zuge seiner freien Beweiswürdigung darüber hinwegsetzen kann - über JEDEN Vertrag. Dann geht der Hickhack durch die Instanzen los, mit Rechtsbeugungsverfahren die eh in der Regel in die Hose gehen etc.

Viel wichtiger ist, dass das Tier in Sicherheit gebracht werden kann - die Besitzer die nachlässig mit einem Vertrag umgehen, haben oft keine Lust auf irgend welche Verfahren.

Machbar ist ein Vertrag immer. Den kann jeder für sich selbst prüfen lassen - mit dem Ergebnis, dass ein Anwalt feststellt, er hätte es anders formuliert (mit gleichem Inhalt :D ) und statt 80-100 Euro, ca. 500-700 Euro dafür nimmt. Nur als kleiner Hinweis.

Also drückst du dich ?
 
balulutiti

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  • #43
Das ist so eine, wie ich finde, nicht ganz feine Art sein krankes
Pferd loszuwerden. :rolleyes:

Wer selber schon mal ein krankes Pferd hatte, weiß was da für
Kosten auf einen zukommen können und da erwartet man von
Leuten, die garkeinen Bezug zu dem Tier haben, dass sie völlig
uneigennützig diese Kosten übernehmen.

Das kommt auf die Umstände an. Meine Freundin hat ihr an Arthrose leidendes Pferd an eine Bekannte symbolisch um 1 € verkauft, als Weidekumpel für deren Pferd. Die Bekannte war sehr wohl über die Krankheit und die Unreitbarkeit aufgeklärt, es stand auch im Vertrag. Und es gab auch keine Probleme, allen war geholfen: das Pferd kam auf eine Altersweide, das andere hatte einen Freund, meine Freundin war eine finanzielle Sorge (Einstellgebühr!) los und die andere hat ein günstiges Pferd bekommen...

Eine Bekannte hatte ihr ausrangiertes Springpferd auch als
sogenanntes Beistellpferd verkauft, natürlich mit Schutzvertrag,
und eines schönen Tages, sieht sie genau dieses Pferd unterm
Sattel auf einem Turnier. Leider fehlten ihr die nötigen Mittel
um Klage einreichen zu können, was nutzt da so ein Vertrag?

Das wollte ich eben klarstellen. Und vielleicht sind auch die Gesetze in Ö etwas anders als in D?

Da kommt ein Tierarzt und bestätigt die Bereitbarkeit des Pferdes dann geht die Klage in die Hose.

Der Käufer ist dann noch so ein kleiner Fiesling und legt diesen Beleg erst "in" der Verhandlung vor - Dann wirds nochmal richtig teuer für den Ex-Eigentümer der nur sein Pferd schützen will, denn er hat die gesamten Klagekosten am Bein - bei so einer Sache sind das mal zwischen 2000 und 5000 Euro. Je nach Instanzen.

Ich habe meinen Beitrag nicht geschrieben, um zu fragen, ob der Vertrag dieses Pferdes gültig war - davon bin ich überzeugt, weil ihn ein - realer! - Rechtsanwalt aufgesetzt hat, der meine Freundin bestimmt nicht betrügen wollte (er ist ihr Vater) - sondern warum man das nicht 1:1 auf Katzen übertragen können soll. Lesen...
 
balulutiti

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  • #45
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  • #46
Er drückt sich nicht, er hat keine Zeit... Ist ja auch schwierig, wenn man in 3 Freds zur gleichen Zeit für Unruhe sorgen muss :D.

Ist dein Interesse so groß an mir? Warum sparst du dir nicht einfach diese Anzüglichkeiten? Wolltest du nicht hier in den Threads Ruhe haben? Dann tu doch mal was dafür.

balulutiti hat gesagt.:
Ich habe meinen Beitrag nicht geschrieben, um zu fragen, ob der Vertrag dieses Pferdes gültig war - davon bin ich überzeugt, weil ihn ein - realer! - Rechtsanwalt aufgesetzt hat, der meine Freundin bestimmt nicht betrügen wollte (er ist ihr Vater) - sondern warum man das nicht 1:1 auf Katzen übertragen können soll. Lesen...

Ich habe nicht auf deinen Beitrag geantwortet - warum sollte ich?

Susi hat gesagt.:
Also drückst du dich ?

Vor was sollte ich mich drücken? Ich habe schon mehrfach und an anderer Stelle erwähnt, dass ich so einen Vertrag formulieren werde. Warum aber von Euch jemand daran Interesse haben könnte, wundert mich ein wenig.
 
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Ute

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  • #47
Jetzt ist der Moderatoren Fred auch geschlossen....;)

Bleibt abzuwarten, wann dieser geschlossen wird :rolleyes:
 
Susi

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  • #48
Weil wir hier einen Grundstock aufgebaut haben, wo sich Anfänger informieren können.
So ein Vertrag würde dann als "WICHTIG" angepinnt und ganz in deinem Sinne kostenlos der Allgemeinheit dienen.
 
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Conny87

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  • #49
balulutiti

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  • #50
Ich habe nicht auf deinen Beitrag geantwortet - warum sollte ich?

Hab ich den Pferdevertrag in den Thread gebracht? Nicht? Oh, entschuldige, das muss ein Versehen gewesen sein.....
Sag, hast du im Real Life auch ein Problem?
 
Rosina

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  • #51
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Conny87

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  • #52
Genau!!! ;)

Wenn man die Ignorier-Funktion nutzt, würde dieser Troll hier ganz schnell aussterben .... ;)

Die würde bei mir nicht funktionieren, ich bin viel zu neugierig
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Rosina

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  • #53
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Boney

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  • #54
Der Spaß passt mir nun gar nicht, denn das Thema interessiert mich wirklich.
 
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Dr.AT

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  • #55
Hab ich den Pferdevertrag in den Thread gebracht? Nicht? Oh, entschuldige, das muss ein Versehen gewesen sein.....
Sag, hast du im Real Life auch ein Problem?


Ich habe auf diesen Beitrag geantwortet - passt auch eher vom Sinn her... :rolleyes:

Ansonsten gönne ich Euch jeden Spass :)

Das ist so eine, wie ich finde, nicht ganz feine Art sein krankes
Pferd loszuwerden. :rolleyes:

Wer selber schon mal ein krankes Pferd hatte, weiß was da für
Kosten auf einen zukommen können und da erwartet man von
Leuten, die garkeinen Bezug zu dem Tier haben, dass sie völlig
uneigennützig diese Kosten übernehmen.

Eine Bekannte hatte ihr ausrangiertes Springpferd auch als
sogenanntes Beistellpferd verkauft, natürlich mit Schutzvertrag,
und eines schönen Tages, sieht sie genau dieses Pferd unterm
Sattel auf einem Turnier. Leider fehlten ihr die nötigen Mittel
um Klage einreichen zu können, was nutzt da so ein Vertrag?
 
Leonie

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  • #56
Noch zum eigentlichen Thema :D

Ich habe noch mal einige meiner Tierschutzverträge der Katzen und Meerschweinchen gelesen, die alle vom Tierschutz sind und da steht oft als Zusatz, dass das Tier ein Jahr Eigentum des Tierschutzes bleibt bevor ich Besitzer und Eigentümer werde... Dann sind natürlich noch alle Dinge geregelt, die ich zum Wohle des Tiere leisten muss, halte ich sie nicht ein, ist der Tierschutz ja Eigentümer und kann das Tier bei mir rausholen. So verstehe ich das.
 
Boney

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  • #57
Hi,

ich finde das wirklich einen interessanten Ansatz. Wäre vielleicht tatsächlich ein Weg, so eine Art "Probe-/Bewährungszeit". Allerdings sehe ich dann doch gewisse Forderungen, die gestellt werden könnten, wie z.B. Tierarztkosten.
 
Leonie

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  • #58
Das wird ja vorher geregelt, dass das die Leistungen sind, die ich erfüllen muss und ich bin ja Besitzer...

Besitzer und Eigentümer, ich finde die Begriffe leicht verwirrend...
 
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Ute

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  • #59
Besitzer und Eigentümer, ich finde die Begriffe leicht verwirrend...

Das ist ganz einfach (haben wir gerade erst im Rechtsunterricht durchgenommen):

Besitzer: Besitz ist die tatsächliche Herrschaft einer Person über eine Sache unabhängig von der rechtlichen Beagziehung zu dieser Sache (hier die Katze die man vom TSV gegen Schutzvertrag erhält).

Eigentum: Eigentum ist die (rechtliche) Verfügungsgewalt über eine Sache auf rechtlicher Grundlage (hier dann wohl der Schutzvertrag).

Es kann sich um geistigen oder nicht materielle Sachen handeln. Der Unterschied ist eben der Rechtstitel; so ist es möglich das ein Dieb im Beistz einer Sache ist, diese Sache aber nicht sein Eigentum ist.
War schön mal mit meinem Gelerntem zu prahlen :D:D:D:D:D. Ist aber immer noch verwirrend :rolleyes:.
 
Leonie

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  • #60
Ah *licht aufgeht* Danke!
 
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