TV - erst Fohlen streicheln, dann geht es zum Schlachter

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Cleolinchen

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  • #21
der mir die Freude an Felix manchmal vergällt. Besonders wenn ich länger darüber nachdenke. Da ich aber weder Kalbfleisch esse, noch Kaninchen oder Pferdefleisch oder Hammel oder Lamm noch Rind bleibt nur Schwein übrig. Und das versuche ich zu vermeiden und so wenig wie möglich zu kaufen. Stopfleber habe ich noch nie gekauft und Hühnerfleisch kommt mir nicht über die Schwelle. Ich schaffe es nicht völlig auf Fleisch zu verzichten aber zu etwa 90 Prozent. Felix ist jetzt da und bleibt da - aber manchmal denke ich dass es besser gewesen wäre wieder 2 Ninchen zu holen.

Ich denk es ist auch völlig in Ordnung Fleisch zu essen. Man muss einfach darauf achten woher es stammt und eben auf Billigfleisch verzichten und auf Bio umsteigen.
 
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Gast
  • #22
Ich esse auch Fleisch. Aber halt bewusst und nur, wenn ich die Haltung der Schlachttiere vertreten kann.
 
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coinean

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  • #23
Ich denk es ist auch völlig in Ordnung Fleisch zu essen. Man muss einfach darauf achten woher es stammt und eben auf Billigfleisch verzichten und auf Bio umsteigen.
Bio ist aber nicht gleich Bio. Da mußt Du schon selbst kontrollieren gehen, außer es ist nachweislich Neuland.
 
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Cleolinchen

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  • #24
Bio ist aber nicht gleich Bio. Da mußt Du schon selbst kontrollieren gehen, außer es ist nachweislich Neuland.

Klar, aber dann muss man sich eben entsprechend informieren und suchen bis man fündig wird.
 
Quasy

Quasy

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  • #25
Unsere Schlachterei im Dorf musste auch dicht machen. Zum Glück ist 4 km noch eine, die aus der Umgebung Fleisch bezieht. Doch ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich diese auch nichtmehr lohnt oder irgendwelchen Auflagen nicht nachkommen kann :mad:
Liebe Grüße
 
vielePfoten

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  • #26
Zitat Gwion:
"Und das Freikaufen ist leider auch immer ein Dilemma. Warum soll der Bauer aufhören, wenn er für das Fohlen vom Schlachter oder Freikäufer Geld bekommt?
Und was wird aus den Fohlen der Stutenmilch"prdouzenten"?

Für das gerettete Tier bedeutet es die Welt, keine Frage.
Sofern es dann wirklich ein "scönes" Leben hat - wo enden denn diese Fohlen in den nächsten 20 Jahren?

Übrigens trifft das nicht nur die Streichelfohlen - gerade die Haflinger"züchter" sind da auch ordentlich in Verruf geraten, denn wenn ein Fohlen nicht dem gerade geforderten Typus entspricht, wird es eben entsorgt."

ich gebe dir hier absolut recht! Da ich selber Reiterin bin kann ich ein Lied davon singen, wie unerfahrene Leute in einem sentimentalen Anfall online ein "Schlachtfohlen" kaufen. Ein aktueller Fall: ein Schlachtfohlen wurde alleine auf eine Weide gestellt - mitten im Winter. Als es dann immer dünner wurde, ist den tollen "Rettern" dann mal aufgefallen, dass es wohl neben dem bisschen Heu auch anderes Futter braucht und 2 uralte Shettys auch nicht der super Umgang sind. Und ein Unterstand in Höhe eines Esstisches eben auch nicht ausreicht!
Dieses Freikaufen der Tiere vom Tierschutz ist sehr, sehr kontrovers zu sehen!

Wer Verkaufsanzeigen von Hafi Züchtern beobachtet, entdeckt auch oft, das die Tiere erst als sensationelle Nachwuchspferde angeboten werden, wenn das nicht klappt, dann kommt die Mitleidsmasche "sonst geht es zum Schlachter". Bei aller Tierliebe, ich würde bei so einem "Züchter" nie kaufen!
 
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ELIA

ELIA

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  • #27
Gerade kam im ZDF die Sendung"400 km für ein Fohlen"in der es genau um das Thema hier ging.
Es macht mich immer wieder betroffen so etwas zu sehen,da man sich auch so machtlos fühlt.
Es wurde auch das Für und Wider des Freikaufens gesprochen,unter Anderem war auch "Pro Animale"dort vertreten die immer wieder Fohlen und Pferde auch aus Polen freikaufen.
Ich weiss nicht,ob es richtig oder falsch ist dies zu tun,aber der Tenor der Sendung war schon,daß jedes gerettete Pferdeleben wichtig ist.
Es ist einfach furchtbar wie gleichgültig die Menschen mit ihren Mitgeschöpfen umgehen.
Ich habe ja auch so ein"gerettetes" Pony und ich freue mich immer wieder wie lebensfroh und munter sie ist,ihr ist ein schreckliches Schicksal erspart geblieben,da sie auch noch behindert ist.
Ich darf über all diese Dinge gar nicht mehr nachdenken,es ist zum Verzweifeln:(
 
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carloS

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  • #28
der film gestern war leider die reinste schmusestory; karremann light. :confused:

man hat aus dem ursprünglichen, wirklich entsetzlichen film - der meinen fleischliebenden mann von jetzt auf gleich für jahre zum vegetarier gemacht hat ! - nur ganz kurze szenen in die story reingeschnitten, und selbst die immer vor dem "ende" abgebrochen.....wen wollte man damit eigentlich ansprechen?

das einzige, was helfen würde, wäre ein eu-weites verbot für alle transporte, die weiter gehen als zum nächstgelegenen schlachthof.
aber wenn die rheinländer, italiener, belgier, franzosen etc. ihre fohlen- und sonstigen hälften tiefgefroren bekämen, würden vor allem in italien die großen schlachthöfe schließen müssen.....arbeitsplätze....und was sonst noch alles dranhängt. ( auch in polen gibt es tierschützer, die gegen das massenhafte elend ihrer alten pferde sturm laufen ! )

?)((//&&§%&/ EU_POLITIK :mad:.
und genau davon sagte der film gar nichts. :mad:

lg
marion
 
Carino

Carino

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  • #29
Es war eher ein Werbefilm für Aufhauser.
Auch wenn es mich für jedes Tier freut, das dann bei ihm in Sicherheit ist. Seine (noch jungen!) Haflinger waren viel zu dick und werden so ernste Probleme bekommen.
 
Schorschi

Schorschi

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  • #30
Wenn ich diese Bilder sehe wird mir schlecht und ich weiß nicht was ich von mir selber halten soll. Ich versuche mal meinen Zwiespalt darzustellen.

Ich studiere Agrarw. Ja, dann gehöre ich wohl zu den "Bösen". Meine letzte mündliche Prüfung war "Quali Tier". Dabei ging es um die Schlachtung und Bewertung aller tierischer Produkte. Ich muss sagen ich fand das Thema total interessant und es war auch eine meiner besten Prüfungen überhaupt. Später möchte ich gerne in der Qualitätssicherung arbeiten. Am Liebsten bei Zertifizierern wie QS oder so.

Auf der anderen Seite bin ich seit klein auf der totale Tier-freak. Vor allem Nutztiere fand ich schon immer interessanter als die klassischen Haustiere. Mein Praktikum beim Land-TA war das Beste was ich je gemacht habe. Aber was ich da von privaten Pferdebesis erlebt habe.... da wurde mir nur schlecht. Wir hatten eine 6jährige Isländerstute mit einem Haarriss vorne links. Das ganze musste nur eingegipst werden und bei mehreren Wochen Boxenruhe ausheilen. Die Besitzer hatten aber nur eine Weide und so wollten sie das die Stute eingeschläfert wird. Die Tierklinik hat sich dazu entschieden das Tier für`n Appel&Ei zu betreuen und in der Klinik unterzustellen. Nach der Genesung kamen die Besis und haben die Stute wieder mit genommen. "Dann können wir sie ja endlich geldbringend verkaufen".

Mein Pferd musste ich abgeben. Habe schon einige Male hier berichtet (Stichwort Cabran). Er wurde vom Vet-amt beschlagnahmt, weil ihn die Käuferin, die ihn von mir hatte, trotz Sehnenschaden an eine Reitschule weiter gegeben hat. Am sollte meinen, dass damit alles gut wurde. Nein, das Amt hat ihn einer Händlerin überlassen, die bekannterweisse die Pferde als gesund und jünger verkauft. Alles was keinen neuen Besi findet bekommt ihr Mann.... der ist Schlachter. Wo "meiner" gelandet ist: no sé. Da hat sich dann die Spur verloren.... und das Vet-amt hat nicht noch mal eingegriffen. Infos: jawor-seite.de

Meine Schorschi habe ich übernommen, weil sie ohne Interessent auf einem Bauernhof gekommen wäre, wo sie sich selbst überlassen worden wäre. Zwar kastriert, aber ohne Impfung, Wurmkur oder ähnlichem... und das als Langhaar. Eigentlich wollte ich gar keine Katze. Aber das konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren und so zog sie bei uns ein. Mittlerweile würde ich sie nie wieder hergeben und bin jeden Tag froh über meine Entscheidung.... und wenn ich die Mittel hätte, würde ich es immer wieder tun. Man bekommt einfach so viel von den Tieren zurück... aber das wisst ihr ja alle selber.

Mein Bruder ist seit neuestem Vegetarier. Aber nur, weil es zum Lebensstil seiner neuen Musikrichtung gehört und gerade "in" ist. Hmmm, da rede selbst ich gegen das Vegetariersein. Ich finde den Grund einfach völlig daneben. Zumal er vorher sich am Liebsten nur von Steaks ernährt hat. Ich finde es auch albern, wenn Veg. Gerichte nicht essen, weil da Fleisch drinnen ist (Bsp. Suppe oder Salate beim Grillen). Man kann es ja raus sortieren und drumherum essen. Ich meine, Veg wollen ja auch von "Normalos" respektiert werden... ich finde dann sollten sie auch "Normalos" akzeptieren. Aber da fehlt es dann (meiner Erfahrung nach) völlig. Ich war mal als Bedienung bei einer Feier. Da waren 20% der Gäste Veg. Der Gastgeber hatte extra 2 Buffetts bestellt... und was machen die Veg? Wettern während dem Essen über die "Normalos", wie selbstverliebt und egoistisch sie doch seien. Tja und das schreibe ich als ehemalige Vegetarierin. Ich habe wieder angefangen Fleisch zu essen, weil ich extreme Mangelerscheinungen entwickelt habe. Bin sogar mehrmals zusammengebrochen. Dennoch versuche ich heute auf so viel Fleisch wie möglich zu verzichten.

In dem 37°Video wurde von Milchkühen berichtet. Das Kälber nur wegen der Milch gezogen werden. Das ist irgendwo Blödsinn. Denn die alten Kühe werden durch die Neuen ersetzt (in Abhängigkeit von der Milchleistung der Mutterkühe, Alter, etc). Eigentlich werden die Kuhkälber sehr selten geschlachtet. Sie werden für die Remontierung genutzt. Die Bullenkälber sind eher das Problem. Das kann man mit unseren Eintagsküken vergleichen.

Was sagt man denn dann eigentlich zu den Fleischrassen, wie Charolais, Limousin und Blonde d’Aquitaine? Reinrassige Bd´A können ihre Kälber aufgrund der Bemuskelung gar nicht alleine gebären (deshalb werden sie für die Schlachtung mit anderen Rassen gekreuzt). Soll man nun auf diese Rassen verzichten und die Biodiversität minimieren? Wenn schon nur 51% unserer Tiere nicht vom Aussterben bedroht sind.... soll man dann aus ethischen Gründen auf noch mehr Tiere verzichten? Dann wäre man ja auch kein Tier- und Naturfreund. Aber wer soll die Tiere halten und finanzieren, wenn er damit kein Geld mehr machen kann? Irgendwie muss ja leider alles finanziert werden. Und ich glaube kaum, dass auch nur einer hier gerne einen ausgewachsenen 1.500kg Bullen im Garten stehen haben will, obwohl es so beindruckende Tiere sind.

Zu den Schlachtungsbedingungen: Sicherlich gibt es unendlich viele schwarze Schafe. Aber ich glaube fast, dass die schwärzesten die kleinen Schlachtereien sind. Sie können nicht die Stückkostendegression zu ihrem Nutzen machen. Das heißt: es wird gespart, wo man kann. Ich bezweifel, dass das nicht zum Leid des Tieres endet. Die großen Schlachtereien wie Tönnies etc. haben da ganz andere Möglichkeiten. Außerdem ist in der Großschlachterei die Zertifizierung Gang und Gebe. Ohne QS-Zeichen wird man wohl kaum ein industriell hergestelltes Fleischprodukt finden. Die Schlachthöfe zb nehmen zum großen Teil gar kein Fleisch, was vorher nicht zertifiziert wurde. Und dabei meine ich Zertifikate, die die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen (dh. Aufzucht, Haltung, Schlachtung, Verarbeitung,...).

Ich persönlich denke jedes mal, wenn ich Fleisch konsumiere über sowas nach und überlege auch noch heute (kurz vor Abschluss meines Studiums), ob es das Richtige ist was ich tue... und bei dieser Frage stelle ich meine ganze (auch wenn sie noch nicht lang ist) "Karriere" in Frage und das, wovon ich später mal lebe. Ich glaube, man kann die Herstellung von tierischen Produkten gar nicht einstellen. Man kann nur versuchen, sie für die Tiere so akzeptabel wie möglich zu gestalten. Und wenn man dabei völlig auf die Barrikaden geht hat man als TS eigentlich schon verloren. Denn dann erfährt man nur Widerstand. Sobald ich aber mir ein Pferd leisten kann, werde ich mir auch ein Schlachtfohlen holen. Das habe ich mir damals geschworen, als ich hörte, was aus meinem Pferd wurde.

So, war jetzt sehr abschweifend. Aber ich bin`s mal los geworden ;)
 
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carloS

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  • #31
@ carino: kann aber auch sein, dass es einfach der alte kaltblutschlag ist.
eine bekannte von mir hat so eine unmoderne stute, die ist nicht fett....
und bedenke....für die fleisch- und stutenmilchproduktion eignet sich der alte schlag sicher vieeel besser.....das sind dann die, die für den metzger übrigbleiben.

der "neue typ" hat - mmn - zuviel araberblut; brisante mischung - aber schön......

lg
marion
 
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  • #32
Ja, es waren nicht alle zu dick, aber ein paar waren es, auch wenn sie vom alten Schlag waren. Ich habe selbst zwei Haflinger (21 und 34 Jahre alt, die Stute ist vom alten Schlag).
Es reicht halt manchmal nicht, nur zu retten und sie dann auf die Weide zu stellen. Gerade bei Haflingern und Ponies kann das leicht daneben gehen.
Das habe ich schon bei diversen Auffangstationen gesehen.:(
 
C

carloS

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  • #33
@ schorschi:
das qs zertifikat ist aber unter tierschützern sehr umstritten, das weisst du schon, oder ?
und wenn z.b.charolais aussterben, geht mmn nicht biodiversifizität ?:confused: verloren, sondern ein menschengemachtes, an sich selbst leidendes wesen,; nicht anders als bei hochleistungsmilchkuhrassen.

wofür es sich, jenseits aller qs-kriterien, zu kämpfen lohnte, wäre die erhaltung oder neuschaffung von gesunden mischnutzungsrassen - mir fällt das wort grad nicht ein - wie es auch die alten bio-verbände anstreben.

und ich glaube nicht, dass unser metzger hier vor ort, der alle zwei wochen einen bullen geschlachtet hat - da war der laden zu - das nicht mit größter sorgfalt getan hat....der hat noch berufsehre und wird nicht nach akkord bezahlt.....

wenn du in deinem beruf bei solchen faktoren ansetzen würdest, könntest du sicher gutes bewirken .....

lg
marion
 
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carloS

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  • #34
Ja, es waren nicht alle zu dick, aber ein paar waren es, auch wenn sie vom alten Schlag waren. Ich habe selbst zwei Haflinger (21 und 34 Jahre alt, die Stute ist vom alten Schlag).
Es reicht halt manchmal nicht, nur zu retten und sie dann auf die Weide zu stellen. Gerade bei Haflingern und Ponies kann das leicht daneben gehen.
Das habe ich schon bei diversen Auffangstationen gesehen.:(

wo du recht hast, hast du recht ;)
lg
marion
 
HappyKerky

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  • #35
Ja, es waren nicht alle zu dick, aber ein paar waren es, auch wenn sie vom alten Schlag waren. Ich habe selbst zwei Haflinger (21 und 34 Jahre alt, die Stute ist vom alten Schlag).
Es reicht halt manchmal nicht, nur zu retten und sie dann auf die Weide zu stellen. Gerade bei Haflingern und Ponies kann das leicht daneben gehen.
Das habe ich schon bei diversen Auffangstationen gesehen.:(

Nur aus Neugier gefragt - was ist denn bei Haffis und Ponies anders, dass es grad bei denen daneben gehen kann?
 
Carino

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  • #36
Sie sind genetisch bedingt irrsinnig gute Futterverwerter.
Wenn man nicht darauf achtet, werden sie in Nullkommanix zu dick, mit den schmerzhaften bis tödlichen Folgen EMS, Hufrehe, Ekzme ...
Natürlich kannst du jedes Tier dick füttern, bei diesen Rassen geht es aber manchmal sehr schnell und man muss gegensteuern.
 
Quasy

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  • #37
Ich habe den Beitrag angeschaut und fand ihn sehr gut gemacht. Selbst bin ich im Zwiespalt. Ich bin zwar Vegetarierin, verzichte allerdings nicht auf Milchprodukte wie Käse, Butter und Quark (Milch pur ist nicht mehr meins). Indirekt bin ich somit auch für die Schlachtung von Kälbern verantwortlich. Ich bin derzeit passive Reiterin, aber immer mit Herz dabei und selbstverständlich mit dem Ziel, als berufstätige Frau mir einmal den Traum vom eigenen Pferd erfüllen zu können. Sicherlich finde ich Fohlen süß. Ich finde allerdings auch Schweine, Kühe, Küken,... süß. Bei mir ist es keine Frage, dass Tiere geschlachtet werden (und in meinen Augen tlw. sogar sollten). Doch mir stellt sich immer wieder die Frage WIE. Wenn mir jmd. sagt: Ich habe ein 6 Monate altes Fohlen, das nun in einem akzeptablen Transporter 5km zur Schlachterei kommt, dort qualifiziert und gezielt geschlachtet wird, wird dieses Fohlen nicht viel mitbekommen und ich wohl nichts dagegen haben. Doch diese massive Überproduktion und lange Transportwege: Nein danke! Es kann doch nicht angehen, dass manche Schlachtereien nicht wissen wohin mit dem Fleisch (nicht auf Pferde speziell bezogen)? Und ich kann dem zustimmen, was dort tlw. gesagt wurde: Manchmal ist es besser (richtig und schonend!) zu Schlachten als auf Teufel komm raus unüberlegt zu retten und das Pferd dann letztendlich (aufgrund mangelnden Wissens, Geld und Co) auf einer Matschwiese vegetiert.
Auf jeden Fall sollten solche Beiträge öfters im Tv zu sehen sein - gerne auch über andere "Fach"gebiete um noch mehr auf das herrschende Tierelend aufmerksam zu machen.

Liebe Grüße
 
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HappyKerky

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  • #38
Ah gut zu wissen, man weiß nie, wofür man das braucht.

Die Haffis auf der Auktion im Film taten mir so Leid, ich hätte am Liebsten auch welche gerettet :(
 
Carino

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  • #39
Und die Kälber und die Schweine :( Wie albern das junge Schwein im Warteraum war und wie neugierig und menschenbezogen das helle Kalb....:(
 
Ciccolino

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  • #40
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Ich finde überhaupt nicht das dies ein Werbefilm für Gut Aiderbichel war,dieser Mann brauch keine Werbung mehr er ist bekannt genug mit dem was er tut und ich bin heil froh das es ihn gibt denn er hat nicht nur Geld sondern auch Hirn und alle die Ihm helfen genau so.

Was ich mich frage ist warum muß jede Stute jedes Jahr ein Fohlen haben?
Hier gehört ein Gesetz her das dies verbietet.
Wie die Pferde in Polen behandelt wurden getretten ,geschlagen zum Kotzen aber anscheinend ist es ja egal sie werden ja eh geschlachtet,ich hätte am liebsten in den Fernseher rein gelangt und hätte diese Leute am liebsten selber vermöbelt,jedes Tier hat wenn es nun schon sterben muß ein Recht in Würde zu gehen .
 
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